Vorarlbergs Liftbetreiber ziehen erste Schlußbilanz

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
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snowflat
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Vorarlbergs Liftbetreiber ziehen erste Schlußbilanz

Beitrag von snowflat »

Liftbetreiber: Erste Schlussbilanz

"Zum Jammern ist das Ergebnis nicht. Wir werden an die Zahlen des Vorjahres anschließen", gibt sich Klaus Huber als Geschäftsleiter des Ski-Arlbergpools-West, hörbar nüchtern.
Huber schätzt, dass „das oftmalige Schlechtwetter an den Wochenenden“ vor allem Tagesgäste von der Fahrt auf den Arlberg mit den Skiern am Autodach abgehalten hat.

Minus in Warth
Genau Zahlen, wieviele Skifans sich heuer auf den Pisten in Lech und Zürs tummelten, wollte Huber nicht nennen. „Wir sind mit zwei blauen Augen davon gekommen“, rechnet Klaus Wiethüchter als Geschäftsführer der Liftanlagen am Salober in Warth-Schröcken mit einem Minus „zwischen sechs und zehn Prozent“. Auch Günther Oberhauser von den Skiliften Warth spricht „von einem guten, aber nicht sehr guten Jahr“. Unterm Strich hätte das Geschäftsergebnis besser ausfallen können. Rund 400.000 Skifahrer hätten sich heuer in Warth und Schröcken auf den Skipisten vergnügt, sagt Oberhauser.

Eine Million in der Nova
Rundherum zufrieden gibt sich hingegen Silvretta-Nova-Boss Heinrich Sandrell. „Wir haben ein gutes Jahr und können demnächst den Millionsten Skifahrer bei uns begrüßen.“ Auch am Diedamskopf im Bregenzerwald, wo die Liftanlagen am heutigen Dienstag heuer das letzte Mal in Betrieb sind, freut man sich über klingelnde Kassen. „Wir können gegenüber dem Vorjahr ein leichtes Plus verbuchen“, erklärt Geschäftsführer Klaus Nussbaumer auf „VN“-Anfrage. Geschätzte 215.000 Wintersportler hätten heuer den Diedamskopf aufgesucht. Zufrieden mit dem Saisonsergebnis gibt sich auch Erich Brunner als Chef der Sonnenkopf- und Stubner Bergbahnen. „Am Sonnenkopf haben wir heuer dieselben Zahlen wie 2005 und in Stuben ein Plus von drei Prozent.“
Quelle: VN
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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molotov
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Beitrag von molotov »

ist ja klar dass es für warth nicht so toll lief, wenn auch der vordere bregenzerwald mehr als genug schnee hat , wer fährt dann schon nach warth hoch.
und die betreiber egal wo sollten es sich so langsam abschminken dass immer noch mehr leute skifahren gehen. der markt ist gesättigt. und studien gehen eher von einer rückläufigen zahl an skiläufern aus
Touren >> Piste
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snowflat
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Beitrag von snowflat »

Wintersaison war zufriedenstellend

Insgesamt ist die Seilbahnwirtschaft mit der Wintersaison zufrieden. Es wurden 337 Millionen Euro erwirtschaftet, vier Prozent weniger als im Vorjahr. Die Bilanz fällt regional sehr unterschiedlich aus.


Kleine Schigebiete profitierten
Von der guten Schneelage profitierten vor allem kleine und mittlere Schigebiete. Das ging zu Lasten der großen Liftbetreiber. Vor allem Schigebiete im städtischen Einzugsbereich zogen Schifahrer ab. Das führte in höheren Lagen zur Stagnation der Umsätze. In niederen Lagen wurden bis zu 30 Prozent mehr eingenommen.


Wertschöpfung zwei Milliarden Euro
Der Gesamtumsatz von 337 Millionen Euro entspricht nach Angaben von Fachgruppenobmann Wolfgang Beck einer Wertschöpfung von fast zwei Milliarden. Diese liege aber nicht bei den Seilbahnen, sondern bei Handwerk, Handel und Gastronomie.
Quelle: ORF
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snowflat
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Beitrag von snowflat »

Winterminus von vier Prozent

Trotz guter Wetterbedingungen und viel Schnee verzeichnet die heurige Wintersaison ein Minus von rund vier Prozent. Es kamen vor allem weniger deutsche Touristen. Hochrechnung Nächtigungszahlen im März 2006
Schnee in rauen Mengen. Und verhältnissmäßig viele Tage, an denen die Sonne vom Himmel lachte. Eigentlich beste Voraussetzungen für eine hervorragende Wintersaison und klingelnde Kassen bei Beherberungsbetrieben und Liftgesellschaften.
Dennoch zeichnet sich heuer zum Saisonschluss am 30. April ein Rückgang von vier Prozent an Nächtigungen ab. Ein Blick auf die Hochrechnung im März untermauert, dass das Minus kaum mehr wettzumachen sein wird: Hatten im März des Vorjahres noch 1,3 Millionen Winterurlauber im Ländle zur Ruhe gebettet so waren es heuer um 100.000 weniger. Das entspricht einem Rückgang von neun Prozent. Man könne in Anbetracht der Rekordsaison des Vorjahres mit 4,7 Millionen Nächtigungen mit dem Minus leben, sagt Tourismchef Christian Schützinger. Im Vergleich zum Mittelwert der letzten fünf Jahre liege der März immerhin um fünf Prozent über dem Durchschnitt. „Und in Anbetracht der spät gelegenen Osterferien, die heuer zur Gänze in den April fielen, sind die Nächtigungszahlen im März ein durchaus repsektables Ergebnis“, fügt Schützinger im „VN“-Gespräch hinzu.

Nach dem schlechten Wetter in der Woche vor Ostern könne nur mehr mit einer leichten Verbesserung des Ergebnisses von vier Prozent Minus gerechnet werden. Zu Schaffen gemacht habe nicht zu letzt auch die wirtschaftliche Situation im benachbarten Deutschland. „Die Zurückhaltung am deutschen Markt ist spürbar.“ Erfreuliche Zunahmen von Urlaubern aus Skandinavien, Großbritannien und Tschechien hätten die Zurückhaltung der Deutschen mengenmäßig nicht ausgleichen können.
Quelle: VN
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McMaf
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Beitrag von McMaf »

Nur weil die Deutschen nicht in Vorarlberg skifahren, deutet das ja nicht zwangsläufig auf eine Zurückhaltung am deutschen Markt aufgrund der wirtschaftlichen Situation hin. In einigen deuschen Skigebieten wurde das Vorjahresergebnis z.B. verbessert. Vielleicht sollte man eher von einer Verlagerung sprechen. Der gute Winter hat, wie in den anderen Artikeln ja schon erwähnt, sicher die kleineren und niedrigeren Skigebiet begünstigt. Darunter sicher auch viele deutsche Skigebiete in der reichweite Münchens.
Dass ausgerechnet die Nova gästemäßig mit ihrer Saison zufrieden ist, macht mich aber ein wenig stutzig. Meinen Eindruck von der Nova scheinen wohl nicht alle zu teilen.
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snowflat
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Beitrag von snowflat »

Mehr Gäste, aber weniger Nächtigungen

Die Winter-Saison 2005/2006 endete für den Tourismus in Vorarlberg mit einem Nächtigungsrückgang von 1,4 Prozent gegenüber der Vorjahressaison.
Das teilt die Landesstelle für Statistik mit. 991.200 Gäste haben rund 4.644.000 Nächtigungen gebucht. Gegenüber der Wintersaison 2004/05 kamen zwar um 1,9 Prozent mehr Gäste nach Vorarlberg, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer fiel jedoch von 4,84 auf 4,69 Tage.
Durch die diesjährige Verschiebung der Osterferien konnte in den Vorarlberger Tourismusgemeinden ein starkes Nächtigungsplus im April verbucht werden. In diesem Monat haben 120.500 Gäste 528.600 Nächtigungen gebucht – um 80 Prozent mehr als im Vorjahr.

Gewerbliche Beherbergungsbetriebe und Massenunterkünfte meldeten von November 2005 bis April 2006 geringe Nächtigungssteigerungen. In anderen Unterkunftsarten waren es weniger Nächtigungen als in der Vorjahressaison. Die größten Einbußen mussten Campingplätze mit -19,6 Prozent hinnehmen.

In der Region Bodensee-Vorarlberg wurden um 3,3 Prozent mehr Nächtigungen gemeldet, weniger waren es hingegen im Kleinwalsertal (-4,9 Prozent) und im Montafon (-2,7 Prozent).

Nach Herkunftsländern betrachtet wurden die meisten Nächtigungen mit rund 2.978.000 (-4,2 Prozent gegenüber Winter 2004/2005) von Deutschen gebucht, gefolgt von 415.900 Übernachtungen von Gästen aus der Schweiz und Liechtenstein (+3,5 Prozent) und 396.800 von Österreichern (-0,1 Prozent). Nächtigungszuwächse wurden von Gästen aus der Ukraine (+91,0 Prozent), Dänemark (+24,7 Prozent), Spanien (+24,5 Prozent), Italien (+14,0 Prozent) und aus dem Vereinigten Königreich (+12,8 Prozent) gemeldet.
Quelle: VLK
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