Ischgl 21.-23.04.06 Zwickt's mi, i glab i drahm: Pulver
Forumsregeln
- cm
- Großer Müggelberg (115m)
- Beiträge: 501
- Registriert: 25.04.2005 - 15:28
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Ort: Rhein-Neckar-Raum
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 2 Mal
Ischgl 21.-23.04.06 Zwickt's mi, i glab i drahm: Pulver
Zwickt's mi, i glab i drahm: Pulver zum Saisonende
Anfahrt: Aus dem Rhein-Neckar-Raum über den Fernpass in 4,25 Sunden, Rückfahrt über den Pfänder in 4 Stunden
Wetter: Strahlender Sonnenschein, ein paar Quellwolken schafften es nicht vor die Sonne
Temperatur: im Tal ca. 15 Grad, am Berg immer noch deutliche Plusgrade
Schneehöhe: im Skigebiet nach offiziellen Angaben 120 cm, auf alle Fälle mehr als genug
Schneezustand: morgens teilweise eisig, wurde der Schnee schnell weich, mittags stark sulzig, Sonntag: Zwickt’s mi, i glab i drahm: Pulver am 23. April
Geöffnete Anlagen: alle
Geöffnete Pisten: alle bis auf
Geschlossene Pisten: Talabfahrt Laret
Meisten Gefahren mit: wahrscheinlich Idjochbahn
Wartezeiten: 0
Gefallen:
- Wetter
- Skigebiet an sich
- Pulverschnee am Sonntag
- Siehe Bericht
Nicht gefallen:
- Natürlich fahr ich nicht gerne im Sulz. Aber wer Ende April bei gutem Wetter fahren will und sich dann beschwert, dass der Schnee nicht gut ist, gehört aus dem Forum ausgeschlossen
- Mein Fotoapparat
- Tierischer Sonnenbrand
Fazit: 6 von 6 Maximalen (oder mit den Worten unseres Freundes Hurricane: Nettes Kleinskigebiet für einen halben Vormittag)
Eins vorab: eigentlich hatte ich ja vor Euch mit Fotos von einem Traumwochenende Ende April nur so zuzuschütten, dass ihr den ganzen schneelosen Sommer über Tränen in den Augen und Sabber im Mund habt. Aber leider hat es mein neuer Fotoapparat gut mit Euch gemeint und mir die Dienste versagt. Den hab ich übrigens gekauft, weil mein alter vor meinen Skiurlauben im Februar den Geist aufgegeben hat. Das bedeutet, dass ich dieses Jahr fast keine Skifotos habe. Auch aus Ischgl kann ich Euch leider nur einige wenige Fotos bieten. Und die sind nicht einmal besonders gut, weil zum größten Teil aus der Silvrettabahn mit Fensterreflexionen aufgenommen. Dafür beschreib ich meine Eindrücke etwas ausführlicher. Ich hoffe, dass ich die Ischglkenner damit nicht langweile und den Noch-Nichtkennern (die soll es angeblich geben) ein paar Anregungen geben kann. Apropos Nichtkenner: In Ischgl fragt einem jeder spätestens nach dem zweiten Satz eines Gesprächs, ob man schon öfter hier. Wenn Ihr Euch nicht zum Deppen machen wollt, sagt einfach ja, egal ob es stimmt. Wenn Ihr verneint, werdet Ihr angesehen wie ein grenzdebiler Klapshausflüchtling in Zwangsjacke und Euch erwartet ein ungläubiges „Wirklich?“. Das hab ich ungelogen fünfmal fast wörtlich identisch so erlebt. Scheinbar kommt man nicht zum ersten mal nach Ischgl. Entweder man wurde schon hier geboren oder man kommt niemals her. Aber jetzt zum Bericht:
Am Freitag morgen holte ich meinen Kumpel um 3.45 Uhr ab. Freie Autobahnen und so konnten wir es -nur gebremst durch die Geschwindigkeitsbegrenzung meiner Winterreifen - ziemlich laufen lassen. Da ich kein Kaffeetrinker bin, rettete ich mich mit einem umfangreichen Red Bullvorrat durch die Nachtstunden. Wir hätten es sicherlich unter 4 Stunden gepackt, haben uns aber kurzfristig entschlossen über den Fernpass zu fahren, um den Sonnenaufgang im Allgäu und in der Zugspitzregion zu genießen. Gegen 8 Uhr waren wir dann in Ischgl, wo wir im Hotel Astoria eincheckten. Zu unserer Freude standen die Zimmer schon bereit, so dass wir uns dort umziehen konnten. Das Hotel kann ich übrigens empfehlen: Klasse Lage direkt an der Silvrettabahn und außerdem das einzige Haus, das schon freitags 2 Einzelzimmer frei hatte. Wie sich rausstellte waren es eigentlich Doppelzimmer, die zur Einzelbelegung freigegeben wurden; so flexibel waren die anderen Hotels nicht. Kurz noch am Frühstücksbuffet gestärkt, Auto ins Parkhaus und los ging’s.
An der Kasse der Silvrettabahn bestätigte sich zunächst mal eine These, die ich schon seit längerer Zeit vertrete. Kennt Ihr diese Typen, die vorzugsweise in anderen Foren mit so Sprüchen auftreten wie „Wisst ihr was mir passiert ist?…die Ösis sind so unfreundlich…. die wollen nur unsere Kohle…… die Frau an der Liftkasse/Skibar/Rezeption war total pampig“? Ich bin der festen Überzeugung, dass 99% dieser Typen nur die Antwort bekommen haben, die sie verdienen. Jedenfalls stand genau so einer hinter uns in der Schlange. Norddeutscher, gut 50 Jahre alt, Bognerskianzug blöckt quer durch die Riesenhalle: „ Ja was ist denn hier los…die haben es hier ja voll nicht drauf….Da muss man doch noch ein paar Kassen öffnen…..Jetzt zählt die blöde Kuh auch noch ihr Geld, da fällt einem nichts mehr ein….“ Ne, da fällt einem wirklich nichts mehr ein. Die Wartezeit betrug übrigens ne knappe Minute. Und die gute Frau war trotzdem freundlich.
Oben auf der Idalp angekommen konnte man feststellen, dass der Schnee schon recht weich war. Wir starteten Richtung Idjoch. Oben präsentierten sich die Pisten unter einer leichten Firnschicht recht eisig, nach unten wurde es schon sulzig. Nach ein paar Eingewöhnungsfahrten gings über die Greitspitz Richtung Höllenkar und zur Zeblasbahn. In diesem Bereich fanden sich auch die vom Schnee her besten Pisten – schön griffig, aber noch nicht sulzig. Das galt auch für die schwarze 20, was mich allerdings nicht hinderte schon im oberen Drittel zu verkanten. Was dann kam, brauch ich keinem zu erklären, der die Piste kennt. Einmal Rutschpartie bäuchlings von oben bis unten, Durst war gestillt, jede Öffnung meiner Montur prall gefüllt mit Schnee. Ach übrigens – Swatch-Uhren sind nach dem ersten Batteriewechsel definitiv nicht mehr wasserdicht. Na so stimmt das auch nicht ganz, das Wasser das rein kam, ist bis heute noch nicht wieder raus. Aber ansonsten ist nichts passiert. Im Harakiri-Topic hat mal jemand geschrieben, dass sich die Piste von der Steilheit mit der Harakiri vergleichen ließe. Wenn das tatsächlich so ist, finde ich das wenig beeindruckend (cooler Spruch von einem äußerst mäßigen Skifahrer, der den größten Teil der Abfahrt ohne seine Ski genommen hat, aber ich seh’s trotzdem so).
Danach zum Palinkopf und zweimal die 40 runter. Das ist ne tolle Abfahrt mit mehr als 900 Höhenmetern. Die reihe ich in meiner persönlichen Hitliste ganz weit vorne ein, auch wen sie an dem Tag extrem unbequem war. Oben eisig, unten sulzig und recht voll. Mein Kumpel ist sie am Samstag noch mal allein gefahren, da war sie menschenleer – traumhaft. Kurze Stärkung an der Paznauner Thaya. Da war noch keine große Stimmung, aber ein paar Gestalten hingen da rum bei denen ich mir nicht sicher war, ob die am morgen direkt aus der Disco hergewankt sind oder ob sie vielleicht gleich hier oben übernachtet haben:
Ich: „Tschuldigung, ist hier Selbstbedienung?“
Er: „Orkschlwtzschkargnpf“
Ich:“Danke“.
Ich glaube nicht, dass das ein Russe war.
Mittags fuhren wir dann noch ein bisschen im Höllkar und machten einen kleinen Abstecher auf die Samnauner Seite. Alles aber mittlerweile sehr schwer zu fahren, wir wechselten des öfteren neben die Piste, weil es da sogar einfacher war.
Gegen halb vier war ich so platt, dass wir das Ende einläuteten. Ich nahm die Bahn runter, mein Kumpel nahm die Talabfahrt, wo er sich die Starli-Ehrenmedaille am Bande verdient hat. Irgendwie hat er verpeilt, dass es eine Umfahrung für den Steilhang gibt. Der sah ungefähr so aus wie auf den bildern vom Forumstreffen letztes Jahr, nur dass er nach meinem Dafürhalten dieses Jahr noch buckliger war.
Nachdem wir uns ein bisschen frisch gemacht hatten, haben wir den Ort mal unter die Lupe genommen. Vorläufiges Fazit nach dem ersten Tag: Ischgl hat mich sowohl als Ort als auch als Skigebiet irritiert. Irgendwie hektisch und ungemütlich. Was an der Idalp lifttechnisch passiert, ist schon ziemlich heftig, wir sind auch ein paar Mal im falschen Lift gelandet. Im Ort setzt sich das fort. In der Fußgängerzone ist abends um 11 mehr los als in einer deutschen Großstadt. Das kenn ich so nur aus den spanischen Urlaubszentren. Insofern ist der Vergleich mit dem Ballermann nicht ganz fehl am Platz. Aber ums gleich vorwegzunehmen: Nachdem ich mich erst mal daran gewöhnt habe, hat’s mir richtig gut gefallen. Ich war sicher nicht zum letzten Mal da. Aber, dass ich hier einen gemütlichen Familienurlaub verbringen möchte, kann ich mir nicht richtig vorstellen. Obwohl man zugeben muss, dass Ischgl auch seine ruhigeren Stellen hat. Wenn man mal den Weg hoch an der Dorfkirche vorbei läuft, hat man nach 50 Metern den Eindruck in einen anderen Ort zu kommen. Keine Menschenseele mehr, ein kleiner Dorfplatz, Volksschule – Ischgl als verschlafenes Nest. Das gleiche gilt auch für das Skigebiet. Es gibt genug Ecken, wo einem der Verkehr nicht an den Place de la Concorde erinnert und man auch nicht alle 20 Meter irgendeiner Liftstation ausweichen muss. Auch wer den Apres-Ski etwas langsamer angehen möchte, findet in Ischgl Möglichkeiten. Natürlich haben wir auch mal im Kuhstall und in der Trofana Alm reingeschaut. Gehört einfach dazu. Aber am schönsten (und beschaulichsten) war’s in dem Delikatessengeschäft neben der Talabfahrt, die im Ortszentrum endet. Dort haben wir immer nachmittags eine Tirolerplatte mit verschiedenen Schinken, Käse usw., eine italienische Antipastiplatte und ein paar richtig gute Gläser Wein verdrückt. Von den Stehtischen in der Sonne aus kann man in aller Ruhe das vorbeiziehende Volk beobachten und sich amüsieren. Und das zu absolut fairen Preisen. Abends ne leckere Pizza im Dorfcafe (der hochgelobte Nudelhimmel hatte die Saison schon [wg. Reichtum?] beendet) und zum Abschluss in den Irish Pub. Den kann ich sehr empfehlen. Gutes Bier, gute Rockmusik der alten Schule, netter Service, angenehme Atmosphäre.
Am nächsten Tag habe ich mir oder besser gesagt meiner sehr mäßigen Technik einen Skilehrer gegönnt. 174 € für drei Stunden – das find ich ziemlich heftig. Aber es hat richtig was gebracht. Danke Josef. Hoffentlich vergess ich über den Sommer nicht alles wieder. Mein Skilehrer hat sich die ganze Zeit aufgeregt, dass neben der Piste bester Firn ist, der aber witzlos, weil völlig verspurt ist. Irgendwie hätte er den gerne für die Skischule reserviert: „Jetzt schau dir die Sauerei an… aber man kann’s denen Leuten ja net verbieten“. Aber als Höhepunkt hat er doch noch einen jungfräulichen Firnhang aufgetan. Von der 13 kommend (mit ihrer Felsenumrandung, die schönste Schwarze die ich hier gefahren bin), wahrscheinlich schon nachdem sie in die 12 übergegangen ist, links von der Piste runter. Da die Piste hier etwas hängt, kann man von der Piste aus den Hang nicht einsehen. Von dort aus sind wir durch unberührten Firn Richtung Höllkarlift gefahren. Es gibt eine etwas steilere Engstelle zwischen zwei Felsen, da es danach aber flach ausläuft, war das kein Problem.
Nach den drei Stunden war ich völlig platt, so dass wir es nachmittags langsamer angehen ließen. Da uns jemand die Schmuggleralm in Samnaun empfohlen hatte, nahmen wir die Talabfahrt 80. Auch das eine absolute Traumabfahrt. Im oberen Teil recht steinig, zwischendurch rießige Sulzhaufen, aber im unteren flachen Teil, wo man Vollgas geben muss noch sehr gut zu fahren. Zwischendurch konnten wir sogar Murmeltiere beobachten. Die Schmuggleralm ist Klasse. Oben auf der Terrasse gibt’s ne abwechslungsreiche Speisekarte und unten drin wartet ein Duty Free Shop. Ich hab kürzlich irgendwo gelesen, dass das Einkaufen in Samnaun sich nicht lohnen würde, da die Steuerfreiheit auf die Preise schon aufgeschlagen ist. Dem muss ich entschieden widersprechen. Ich hab ein Parfüm gekauft, dass hat in Franken das gleiche gekostet wie bei uns in Euro. Auch Spirituosen sind deutlich günstiger als bei uns. Aber Vorsicht, nicht übertreiben. Oben an den Grenzübergängen auf den Pisten warten die Zöllner auf Skiern und die haben nach eigenem Bekunden noch jeden erwischt, der versucht hat ihnen davonzufahren.
Aber zunächst steht ein längerer Fußmarsch durch den Ort zum Skibus an, der uns zur Talstation bringt. Den Rückweg sollte man rechtzeitig antreten. Denn wer zu spät kommt, den bestraft das Taxi und das lohnt sich richtig. Denn auf der Strasse braucht man rund eine Stunde nach Ischgl. Über Alp Trida traten wir den Heimweg an, wobei sich die 10 vom Flimjoch zur Idalp gemessen an der vorgerückten Stunde noch in recht gutem Zustand erwies.
Zum Abendessen gaben wir uns Käsefondue in der Trofana Alm. Die Trofana Alm ist einzigartig, quasi ein Chamäleon. Am Nachmittag geht hier beim Apresski mit Liveband der Punk ab, irgendwann nach 19 Uhr werden die Feiernden zusammen mit den Glasscherben rausgekehrt und danach gibt’s gepflegtes Abendessen im Neoalpenlook. Besonders schön sitzt man oben auf dem Balkon. Viertel nach 10 wird das Licht abgedunkelt und die Musik aufgedreht, um den Essenden zu verstehen zu geben, dass sie allmählich zum Ende kommen mögen. Denn ab 22.30 ist Disco angesagt.
Zum Abschluss wollten wir noch mal kurz in den Pub. Doch dann nahm alles irgendwie einen anderen Verlauf. Wir trafen 2 Schwaben, die wir am Nachmittag auf der Abfahrt nach Samnaun kennengelernt hatten. Irgendwie sind wir dann im Kuhstall gelandet und fürchterlich abgestürzt. Irgendwann so um 3 bin ich mehr tot als lebendig in mein Bett gefallen, das vorzeitige Ende der Skisaison wegen Brummschädel schon vor dem geistigen Auge, zumal es draußen ziemlich schiffte.
Um sieben bin ich in besserem Zustand als erwartet aufgewacht. Ein Blick in den Infokanal zeigte auf den Dächern an der Idalp Neuschnee und mein ursprünglicher Gedanke mich noch mal ein bisschen im Bett umzudrehen war weggewischt. Also meinen Freund rausgeklingelt und um halb acht saßen wir – wenn auch noch etwas zerknittert beim Frühstück. Ne ordentliche Fuhre Rührei und ein paar Leberwurstbrote waren das richtige Mittel meinem irritierten Magen zu zeigen, was Sache ist.
Um zehn vor neun standen wir auf der Piste und wurden für unsere Überwindung voll belohnt. Strahlender Sonnenschein und knapp 10 Zentimeter bester Pulver am 23. April – ich glaub ich werd wahnsinnig. Erste Fahrt runter zur Nachtweidebahn. Die Piste nicht gewalzt und unverspurt, dann ein paar Fahrten im Bereich der 12 und 13, wo schon einige unterwegs waren, sich aber immer noch einiges Unberührtes finden lies. Als nächstes rüber auf die Samnauner Seite, wo es sich zwischen den Pisten 62 und 63 super fahren lies. Kurz Durst löschen auf der Alp Trida, wo sich schon die ersten Status Quo Fans Stunden vor Konzertbeginn, die Füße in den Bauch standen. Von dort fiel unser Blick auf den Piz Muntschuns. Es war einer jener Momente, die jeder Ski- oder Boardverrückte kennt. Es gab nicht viel zu reden, es war klar, was anstand. Hoch mit der Alp Trida Sattelbahn und dann nicht rechts rum auf die sowieso wegen eines Rennens gesperrte 69b, sondern links rum ins Gelände. Dort ein bisschen queren und dann 1 Kilometer Pulverabfahrt – der absolute Höhepunkt des Wochenendes. Davon werd ich bis Dezember zehren. Danach ein paar nicht mehr nennenswerte Abfahrten zum Ausklang bei sehr stark nachlassendem Schnee, eine fade, wässrige Erbsensuppe für meinen Magen im nicht empfehlenswerten Alp Trida SB-Restaurant und schon war es Zeit für Status Quo. Eigentlich steh ich nicht sonderlich auf die, aber irgendwie hatte das ganze etwas Magisches. Die Menschenmenge, die Bergkulisse, das Wetter und dazu die Musik – das muss man einfach mal erlebt haben. Wahrscheinlich hätten auch die Wildegger Herzbuben auftreten können, mir hätte es trotzdem gefallen. Leider konnten wir das Konzert nicht bis zum Ende verfolgen, da wir uns langsam auf den Rückweg machen mussten. Geil war dann noch die Fahrt mit der Flimsattelbahn über das Konzert. Ich hab noch nie so viele Ski auf einem Haufen gesehen.
Kurzer Einwurf bei Burger King, Heimfahrt mit Verbrauch der restlichen Red Bull Bestände in 4 Stunden trotz Ferienende. Ein Klassewochende – jetzt könnt ich erst mal Urlaub brauchen.
Anfahrt: Aus dem Rhein-Neckar-Raum über den Fernpass in 4,25 Sunden, Rückfahrt über den Pfänder in 4 Stunden
Wetter: Strahlender Sonnenschein, ein paar Quellwolken schafften es nicht vor die Sonne
Temperatur: im Tal ca. 15 Grad, am Berg immer noch deutliche Plusgrade
Schneehöhe: im Skigebiet nach offiziellen Angaben 120 cm, auf alle Fälle mehr als genug
Schneezustand: morgens teilweise eisig, wurde der Schnee schnell weich, mittags stark sulzig, Sonntag: Zwickt’s mi, i glab i drahm: Pulver am 23. April
Geöffnete Anlagen: alle
Geöffnete Pisten: alle bis auf
Geschlossene Pisten: Talabfahrt Laret
Meisten Gefahren mit: wahrscheinlich Idjochbahn
Wartezeiten: 0
Gefallen:
- Wetter
- Skigebiet an sich
- Pulverschnee am Sonntag
- Siehe Bericht
Nicht gefallen:
- Natürlich fahr ich nicht gerne im Sulz. Aber wer Ende April bei gutem Wetter fahren will und sich dann beschwert, dass der Schnee nicht gut ist, gehört aus dem Forum ausgeschlossen
- Mein Fotoapparat
- Tierischer Sonnenbrand
Fazit: 6 von 6 Maximalen (oder mit den Worten unseres Freundes Hurricane: Nettes Kleinskigebiet für einen halben Vormittag)
Eins vorab: eigentlich hatte ich ja vor Euch mit Fotos von einem Traumwochenende Ende April nur so zuzuschütten, dass ihr den ganzen schneelosen Sommer über Tränen in den Augen und Sabber im Mund habt. Aber leider hat es mein neuer Fotoapparat gut mit Euch gemeint und mir die Dienste versagt. Den hab ich übrigens gekauft, weil mein alter vor meinen Skiurlauben im Februar den Geist aufgegeben hat. Das bedeutet, dass ich dieses Jahr fast keine Skifotos habe. Auch aus Ischgl kann ich Euch leider nur einige wenige Fotos bieten. Und die sind nicht einmal besonders gut, weil zum größten Teil aus der Silvrettabahn mit Fensterreflexionen aufgenommen. Dafür beschreib ich meine Eindrücke etwas ausführlicher. Ich hoffe, dass ich die Ischglkenner damit nicht langweile und den Noch-Nichtkennern (die soll es angeblich geben) ein paar Anregungen geben kann. Apropos Nichtkenner: In Ischgl fragt einem jeder spätestens nach dem zweiten Satz eines Gesprächs, ob man schon öfter hier. Wenn Ihr Euch nicht zum Deppen machen wollt, sagt einfach ja, egal ob es stimmt. Wenn Ihr verneint, werdet Ihr angesehen wie ein grenzdebiler Klapshausflüchtling in Zwangsjacke und Euch erwartet ein ungläubiges „Wirklich?“. Das hab ich ungelogen fünfmal fast wörtlich identisch so erlebt. Scheinbar kommt man nicht zum ersten mal nach Ischgl. Entweder man wurde schon hier geboren oder man kommt niemals her. Aber jetzt zum Bericht:
Am Freitag morgen holte ich meinen Kumpel um 3.45 Uhr ab. Freie Autobahnen und so konnten wir es -nur gebremst durch die Geschwindigkeitsbegrenzung meiner Winterreifen - ziemlich laufen lassen. Da ich kein Kaffeetrinker bin, rettete ich mich mit einem umfangreichen Red Bullvorrat durch die Nachtstunden. Wir hätten es sicherlich unter 4 Stunden gepackt, haben uns aber kurzfristig entschlossen über den Fernpass zu fahren, um den Sonnenaufgang im Allgäu und in der Zugspitzregion zu genießen. Gegen 8 Uhr waren wir dann in Ischgl, wo wir im Hotel Astoria eincheckten. Zu unserer Freude standen die Zimmer schon bereit, so dass wir uns dort umziehen konnten. Das Hotel kann ich übrigens empfehlen: Klasse Lage direkt an der Silvrettabahn und außerdem das einzige Haus, das schon freitags 2 Einzelzimmer frei hatte. Wie sich rausstellte waren es eigentlich Doppelzimmer, die zur Einzelbelegung freigegeben wurden; so flexibel waren die anderen Hotels nicht. Kurz noch am Frühstücksbuffet gestärkt, Auto ins Parkhaus und los ging’s.
An der Kasse der Silvrettabahn bestätigte sich zunächst mal eine These, die ich schon seit längerer Zeit vertrete. Kennt Ihr diese Typen, die vorzugsweise in anderen Foren mit so Sprüchen auftreten wie „Wisst ihr was mir passiert ist?…die Ösis sind so unfreundlich…. die wollen nur unsere Kohle…… die Frau an der Liftkasse/Skibar/Rezeption war total pampig“? Ich bin der festen Überzeugung, dass 99% dieser Typen nur die Antwort bekommen haben, die sie verdienen. Jedenfalls stand genau so einer hinter uns in der Schlange. Norddeutscher, gut 50 Jahre alt, Bognerskianzug blöckt quer durch die Riesenhalle: „ Ja was ist denn hier los…die haben es hier ja voll nicht drauf….Da muss man doch noch ein paar Kassen öffnen…..Jetzt zählt die blöde Kuh auch noch ihr Geld, da fällt einem nichts mehr ein….“ Ne, da fällt einem wirklich nichts mehr ein. Die Wartezeit betrug übrigens ne knappe Minute. Und die gute Frau war trotzdem freundlich.
Oben auf der Idalp angekommen konnte man feststellen, dass der Schnee schon recht weich war. Wir starteten Richtung Idjoch. Oben präsentierten sich die Pisten unter einer leichten Firnschicht recht eisig, nach unten wurde es schon sulzig. Nach ein paar Eingewöhnungsfahrten gings über die Greitspitz Richtung Höllenkar und zur Zeblasbahn. In diesem Bereich fanden sich auch die vom Schnee her besten Pisten – schön griffig, aber noch nicht sulzig. Das galt auch für die schwarze 20, was mich allerdings nicht hinderte schon im oberen Drittel zu verkanten. Was dann kam, brauch ich keinem zu erklären, der die Piste kennt. Einmal Rutschpartie bäuchlings von oben bis unten, Durst war gestillt, jede Öffnung meiner Montur prall gefüllt mit Schnee. Ach übrigens – Swatch-Uhren sind nach dem ersten Batteriewechsel definitiv nicht mehr wasserdicht. Na so stimmt das auch nicht ganz, das Wasser das rein kam, ist bis heute noch nicht wieder raus. Aber ansonsten ist nichts passiert. Im Harakiri-Topic hat mal jemand geschrieben, dass sich die Piste von der Steilheit mit der Harakiri vergleichen ließe. Wenn das tatsächlich so ist, finde ich das wenig beeindruckend (cooler Spruch von einem äußerst mäßigen Skifahrer, der den größten Teil der Abfahrt ohne seine Ski genommen hat, aber ich seh’s trotzdem so).
Danach zum Palinkopf und zweimal die 40 runter. Das ist ne tolle Abfahrt mit mehr als 900 Höhenmetern. Die reihe ich in meiner persönlichen Hitliste ganz weit vorne ein, auch wen sie an dem Tag extrem unbequem war. Oben eisig, unten sulzig und recht voll. Mein Kumpel ist sie am Samstag noch mal allein gefahren, da war sie menschenleer – traumhaft. Kurze Stärkung an der Paznauner Thaya. Da war noch keine große Stimmung, aber ein paar Gestalten hingen da rum bei denen ich mir nicht sicher war, ob die am morgen direkt aus der Disco hergewankt sind oder ob sie vielleicht gleich hier oben übernachtet haben:
Ich: „Tschuldigung, ist hier Selbstbedienung?“
Er: „Orkschlwtzschkargnpf“
Ich:“Danke“.
Ich glaube nicht, dass das ein Russe war.
Mittags fuhren wir dann noch ein bisschen im Höllkar und machten einen kleinen Abstecher auf die Samnauner Seite. Alles aber mittlerweile sehr schwer zu fahren, wir wechselten des öfteren neben die Piste, weil es da sogar einfacher war.
Gegen halb vier war ich so platt, dass wir das Ende einläuteten. Ich nahm die Bahn runter, mein Kumpel nahm die Talabfahrt, wo er sich die Starli-Ehrenmedaille am Bande verdient hat. Irgendwie hat er verpeilt, dass es eine Umfahrung für den Steilhang gibt. Der sah ungefähr so aus wie auf den bildern vom Forumstreffen letztes Jahr, nur dass er nach meinem Dafürhalten dieses Jahr noch buckliger war.
Nachdem wir uns ein bisschen frisch gemacht hatten, haben wir den Ort mal unter die Lupe genommen. Vorläufiges Fazit nach dem ersten Tag: Ischgl hat mich sowohl als Ort als auch als Skigebiet irritiert. Irgendwie hektisch und ungemütlich. Was an der Idalp lifttechnisch passiert, ist schon ziemlich heftig, wir sind auch ein paar Mal im falschen Lift gelandet. Im Ort setzt sich das fort. In der Fußgängerzone ist abends um 11 mehr los als in einer deutschen Großstadt. Das kenn ich so nur aus den spanischen Urlaubszentren. Insofern ist der Vergleich mit dem Ballermann nicht ganz fehl am Platz. Aber ums gleich vorwegzunehmen: Nachdem ich mich erst mal daran gewöhnt habe, hat’s mir richtig gut gefallen. Ich war sicher nicht zum letzten Mal da. Aber, dass ich hier einen gemütlichen Familienurlaub verbringen möchte, kann ich mir nicht richtig vorstellen. Obwohl man zugeben muss, dass Ischgl auch seine ruhigeren Stellen hat. Wenn man mal den Weg hoch an der Dorfkirche vorbei läuft, hat man nach 50 Metern den Eindruck in einen anderen Ort zu kommen. Keine Menschenseele mehr, ein kleiner Dorfplatz, Volksschule – Ischgl als verschlafenes Nest. Das gleiche gilt auch für das Skigebiet. Es gibt genug Ecken, wo einem der Verkehr nicht an den Place de la Concorde erinnert und man auch nicht alle 20 Meter irgendeiner Liftstation ausweichen muss. Auch wer den Apres-Ski etwas langsamer angehen möchte, findet in Ischgl Möglichkeiten. Natürlich haben wir auch mal im Kuhstall und in der Trofana Alm reingeschaut. Gehört einfach dazu. Aber am schönsten (und beschaulichsten) war’s in dem Delikatessengeschäft neben der Talabfahrt, die im Ortszentrum endet. Dort haben wir immer nachmittags eine Tirolerplatte mit verschiedenen Schinken, Käse usw., eine italienische Antipastiplatte und ein paar richtig gute Gläser Wein verdrückt. Von den Stehtischen in der Sonne aus kann man in aller Ruhe das vorbeiziehende Volk beobachten und sich amüsieren. Und das zu absolut fairen Preisen. Abends ne leckere Pizza im Dorfcafe (der hochgelobte Nudelhimmel hatte die Saison schon [wg. Reichtum?] beendet) und zum Abschluss in den Irish Pub. Den kann ich sehr empfehlen. Gutes Bier, gute Rockmusik der alten Schule, netter Service, angenehme Atmosphäre.
Am nächsten Tag habe ich mir oder besser gesagt meiner sehr mäßigen Technik einen Skilehrer gegönnt. 174 € für drei Stunden – das find ich ziemlich heftig. Aber es hat richtig was gebracht. Danke Josef. Hoffentlich vergess ich über den Sommer nicht alles wieder. Mein Skilehrer hat sich die ganze Zeit aufgeregt, dass neben der Piste bester Firn ist, der aber witzlos, weil völlig verspurt ist. Irgendwie hätte er den gerne für die Skischule reserviert: „Jetzt schau dir die Sauerei an… aber man kann’s denen Leuten ja net verbieten“. Aber als Höhepunkt hat er doch noch einen jungfräulichen Firnhang aufgetan. Von der 13 kommend (mit ihrer Felsenumrandung, die schönste Schwarze die ich hier gefahren bin), wahrscheinlich schon nachdem sie in die 12 übergegangen ist, links von der Piste runter. Da die Piste hier etwas hängt, kann man von der Piste aus den Hang nicht einsehen. Von dort aus sind wir durch unberührten Firn Richtung Höllkarlift gefahren. Es gibt eine etwas steilere Engstelle zwischen zwei Felsen, da es danach aber flach ausläuft, war das kein Problem.
Nach den drei Stunden war ich völlig platt, so dass wir es nachmittags langsamer angehen ließen. Da uns jemand die Schmuggleralm in Samnaun empfohlen hatte, nahmen wir die Talabfahrt 80. Auch das eine absolute Traumabfahrt. Im oberen Teil recht steinig, zwischendurch rießige Sulzhaufen, aber im unteren flachen Teil, wo man Vollgas geben muss noch sehr gut zu fahren. Zwischendurch konnten wir sogar Murmeltiere beobachten. Die Schmuggleralm ist Klasse. Oben auf der Terrasse gibt’s ne abwechslungsreiche Speisekarte und unten drin wartet ein Duty Free Shop. Ich hab kürzlich irgendwo gelesen, dass das Einkaufen in Samnaun sich nicht lohnen würde, da die Steuerfreiheit auf die Preise schon aufgeschlagen ist. Dem muss ich entschieden widersprechen. Ich hab ein Parfüm gekauft, dass hat in Franken das gleiche gekostet wie bei uns in Euro. Auch Spirituosen sind deutlich günstiger als bei uns. Aber Vorsicht, nicht übertreiben. Oben an den Grenzübergängen auf den Pisten warten die Zöllner auf Skiern und die haben nach eigenem Bekunden noch jeden erwischt, der versucht hat ihnen davonzufahren.
Aber zunächst steht ein längerer Fußmarsch durch den Ort zum Skibus an, der uns zur Talstation bringt. Den Rückweg sollte man rechtzeitig antreten. Denn wer zu spät kommt, den bestraft das Taxi und das lohnt sich richtig. Denn auf der Strasse braucht man rund eine Stunde nach Ischgl. Über Alp Trida traten wir den Heimweg an, wobei sich die 10 vom Flimjoch zur Idalp gemessen an der vorgerückten Stunde noch in recht gutem Zustand erwies.
Zum Abendessen gaben wir uns Käsefondue in der Trofana Alm. Die Trofana Alm ist einzigartig, quasi ein Chamäleon. Am Nachmittag geht hier beim Apresski mit Liveband der Punk ab, irgendwann nach 19 Uhr werden die Feiernden zusammen mit den Glasscherben rausgekehrt und danach gibt’s gepflegtes Abendessen im Neoalpenlook. Besonders schön sitzt man oben auf dem Balkon. Viertel nach 10 wird das Licht abgedunkelt und die Musik aufgedreht, um den Essenden zu verstehen zu geben, dass sie allmählich zum Ende kommen mögen. Denn ab 22.30 ist Disco angesagt.
Zum Abschluss wollten wir noch mal kurz in den Pub. Doch dann nahm alles irgendwie einen anderen Verlauf. Wir trafen 2 Schwaben, die wir am Nachmittag auf der Abfahrt nach Samnaun kennengelernt hatten. Irgendwie sind wir dann im Kuhstall gelandet und fürchterlich abgestürzt. Irgendwann so um 3 bin ich mehr tot als lebendig in mein Bett gefallen, das vorzeitige Ende der Skisaison wegen Brummschädel schon vor dem geistigen Auge, zumal es draußen ziemlich schiffte.
Um sieben bin ich in besserem Zustand als erwartet aufgewacht. Ein Blick in den Infokanal zeigte auf den Dächern an der Idalp Neuschnee und mein ursprünglicher Gedanke mich noch mal ein bisschen im Bett umzudrehen war weggewischt. Also meinen Freund rausgeklingelt und um halb acht saßen wir – wenn auch noch etwas zerknittert beim Frühstück. Ne ordentliche Fuhre Rührei und ein paar Leberwurstbrote waren das richtige Mittel meinem irritierten Magen zu zeigen, was Sache ist.
Um zehn vor neun standen wir auf der Piste und wurden für unsere Überwindung voll belohnt. Strahlender Sonnenschein und knapp 10 Zentimeter bester Pulver am 23. April – ich glaub ich werd wahnsinnig. Erste Fahrt runter zur Nachtweidebahn. Die Piste nicht gewalzt und unverspurt, dann ein paar Fahrten im Bereich der 12 und 13, wo schon einige unterwegs waren, sich aber immer noch einiges Unberührtes finden lies. Als nächstes rüber auf die Samnauner Seite, wo es sich zwischen den Pisten 62 und 63 super fahren lies. Kurz Durst löschen auf der Alp Trida, wo sich schon die ersten Status Quo Fans Stunden vor Konzertbeginn, die Füße in den Bauch standen. Von dort fiel unser Blick auf den Piz Muntschuns. Es war einer jener Momente, die jeder Ski- oder Boardverrückte kennt. Es gab nicht viel zu reden, es war klar, was anstand. Hoch mit der Alp Trida Sattelbahn und dann nicht rechts rum auf die sowieso wegen eines Rennens gesperrte 69b, sondern links rum ins Gelände. Dort ein bisschen queren und dann 1 Kilometer Pulverabfahrt – der absolute Höhepunkt des Wochenendes. Davon werd ich bis Dezember zehren. Danach ein paar nicht mehr nennenswerte Abfahrten zum Ausklang bei sehr stark nachlassendem Schnee, eine fade, wässrige Erbsensuppe für meinen Magen im nicht empfehlenswerten Alp Trida SB-Restaurant und schon war es Zeit für Status Quo. Eigentlich steh ich nicht sonderlich auf die, aber irgendwie hatte das ganze etwas Magisches. Die Menschenmenge, die Bergkulisse, das Wetter und dazu die Musik – das muss man einfach mal erlebt haben. Wahrscheinlich hätten auch die Wildegger Herzbuben auftreten können, mir hätte es trotzdem gefallen. Leider konnten wir das Konzert nicht bis zum Ende verfolgen, da wir uns langsam auf den Rückweg machen mussten. Geil war dann noch die Fahrt mit der Flimsattelbahn über das Konzert. Ich hab noch nie so viele Ski auf einem Haufen gesehen.
Kurzer Einwurf bei Burger King, Heimfahrt mit Verbrauch der restlichen Red Bull Bestände in 4 Stunden trotz Ferienende. Ein Klassewochende – jetzt könnt ich erst mal Urlaub brauchen.
- Jens
- Wildspitze (3774m)
- Beiträge: 3960
- Registriert: 26.08.2002 - 11:31
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Ort: nähe Würzburg
- Hat sich bedankt: 759 Mal
- Danksagung erhalten: 180 Mal
Re: Ischgl 21.-23.04.06 Zwickt's mi, i glab i drahm: Pulver
Zumindest einen Ischgl-Kenner hast Du nicht gelangweilt. Sehr interessant zu lesen Dein Bericht - super.cm hat geschrieben:... Ich hoffe, dass ich die Ischglkenner damit nicht langweile ...
Tiefschnee muss gewalzt sein
- Jens
- Wildspitze (3774m)
- Beiträge: 3960
- Registriert: 26.08.2002 - 11:31
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Ort: nähe Würzburg
- Hat sich bedankt: 759 Mal
- Danksagung erhalten: 180 Mal
Wie singt der Jet-Hans:
Denk ich an Schnee und an Sonnenschein
fällt mir immer nur unser Ischgl ein.
Dort wo die Welt grenzenlos erscheint
möcht ich wieder sein
doch du bist so weit.
Ischgl du mein Traum
du mein Paradies
weißer Wintertraum
Ischgl du mein Traum.
Tage ohne dich deprimieren mich
ich ertrag sie kaum
Ischgl du mein Traum.
Und nächstes Jahr bin ich wieder hier
und nächstes Jahr bin ich wieder hier
Ischgl du mein Traum
Ischgl du mein Traum.
Du bist bei Tag und bei Nacht bereit
Schlafen geht hier nur für kurze Zeit
und wenn ich einstmal gestorben bin
tragt mich vereint
hier nach Ischgl hin.
Ischgl du mein Traum
du mein Paradies
weißer Wintertraum
Ischgl du mein Traum.
Tage ohne dich deprimieren mich
ich ertrag sie kaum
Ischgl du mein Traum.
Und nächstes Jahr bin ich wieder hier
und nächstes Jahr bin ich wieder hier
Ischgl du mein Traum
Ischgl du mein Traum.
Ich komm zurück
Ischgl du mein Traum
ich komm zurück
Ischgl du mein Traum
ich komm zurück
Ischgl du mein Traum.
Tiefschnee muss gewalzt sein
- k2k
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Hehe, nett.
Vier. Bin auch schon ein paar mal dagewesen.mic hat geschrieben:EDIT ...drei Ischgl-Kenner...
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
- cm
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Vielen Dank für das Lob. Freut mich sehr.
Ja, Ischgl ist ein Traum. Ich habs ja schon geschrieben: Bei mir hats gedauert bis der Charme gewirkt hat. Ich kann deshalb die Vorbehalte, die manche hier im Forum gegen Ischgl haben schon verstehen. Ist ja auch gut, dass die Geschmäcker verschieden sind, sonst sähe ja es überall gleich aus.
Aber jetzt wirkt die Droge ums so stärker:
Ja, Ischgl ist ein Traum. Ich habs ja schon geschrieben: Bei mir hats gedauert bis der Charme gewirkt hat. Ich kann deshalb die Vorbehalte, die manche hier im Forum gegen Ischgl haben schon verstehen. Ist ja auch gut, dass die Geschmäcker verschieden sind, sonst sähe ja es überall gleich aus.
Aber jetzt wirkt die Droge ums so stärker:
Bei mir hat die postsaisonale Depression schon voll eingesetzt. Wie soll ich die Zeit bis zum Winter nur durchstehen. Und irgendwie bin ich schon am basteln und überlegen, wie und wann ich dann ein paar Tage Ischgl unterbringe.Tage ohne dich deprimieren mich
ich ertrag sie kaum
- mithrandir
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"Schneesicher und es muss romatisch sein,
da fällt mir immer nur unser schönes Ischgl ein..."
Schneesicher - Jet Hans
Mit Unterbrechungen seit ~25 Jahren in Ischgl - kein Mal bisher enttäuscht. Schöner Bericht, tolle Bilder. Ischgl 2007 ist schon gebucht...
da fällt mir immer nur unser schönes Ischgl ein..."
Schneesicher - Jet Hans
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