Kitzsteinhorn || AT || 1. Mai 2006
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Emilius3557
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Kitzsteinhorn || AT || 1. Mai 2006
Anfahrt:
München-Siegsdorf-Lofer-Kaprun: 1h 55 min
Rückfahrt:
Kaprun-Pass Thurn-Kitzbühel-Kufstein Süd-München: 2h 30 min (Stau bei Holzkirchen wg Unfall)
Schneehöhe:
Gletscherplateau: 368 cm
Alpincenter: 241 cm
Langwiedboden: 205 cm
Gestern: 37 cm Neuschnee gemeldet
Wetter: durchweg sonnig, unterhalb von 2200 m etliche kleinere Wolken, gegen Nachmittag immer besseres Wetter, Temperaturen für die Jahreszeit kühl, Schnee firnt erst unterhalb von 2200 m auf, am Gletscher bester Pulver.
Skipass: Tageskarte (Hochsaison) für 36 €
Lifte in Betrieb: Alle
Gefahrene Lifte:
60-PB Gipfelbahn (3x)
24-DUB Gletscherjet 1 (1x)
15-EUB Gletscherjet 2 (1x)
8-EUB Panoramabahn (1x)
6-KSB Sonnkar (2x)
4-KSB Langwied (4x)
4-KSB Gratbahn (2x)
DSB Sonnkar (1x)
SL Krefelder Hütte (1x)
SL Keeslift (3x)
SLte Maurer (1x)
SLte Kitz (1x)
= 7270 Hm
Wartezeiten:
insgesamt gesehen, war ganz schön viel los. 5 min am Gletscherjet 1, 5 min bei der 4-KSB Gratbahn, 0-3 Kabinen bei der Gipfelbahn, an den Gletscher-SLten zwischen 0-5 min, mit fortschreitendem Tag immer weniger
Essen:
Krefelder Hütte (DAV), schöner Blick auf Horn und Gletscher, kaum Trubel im Vergleich zum Alpincenter, Spaghetti Bolognese, Schiwasser und Apfelschorle für 11,7 € (i.O.)
Gefallen:
- Schnee & Wetter
- Gebiet endlich bei Schönwetter entdeckt
- Für einen Tag ausreichendes Angebot => steht den anderen „großen“ Gletscherskigebieten Tux & Stubai in egtl nichts nach
- 1050 Hm Abfahrt Gipfel-Langwied
- Variante Magnetköpfl, schwarzer Steilhang 1, viel freier Skiraum
Nicht Gefallen:
- nur Lapalien:
- vom Parkplatz läuft man teilweise ganz ordentlich bis zur „gewünschten“ Zubringerseilbahn
- ziemlich viele ziemlich rücksichtslose Piloten unterwegs
- Gletscherschwund v.a. am Maurer (das ist keine Lappalie!)
Persönlicher Kommentar:
Ich war jetzt nach 1989 und 1998 das dritte Mal auf dem Kitzsteinhorn – beim dritten Mal endlich das ersehnte fast perfekte Wetter und exzellente Schneeverhältnisse, im oberen Bereich fast wie im Hochwinter, frischer Pulver, leider fast überall schon ziemlich zerfahren aber locker zum Durchcarven. Auf der – verbreiterten? - Langwiedabfahrt unten teilweise Idealfirn, teilweise schöne Buckel mit harter Unterlage. Hier könnens meiner Meinung nach sicherlich noch bis Mitte Mai hinunter fahren, erst ei-ne einzige bräunliche Stelle kam unten zum Vorschein. Überrascht haben mich die egtl sehr schönen easy-going-Abfahrten vom Gletscher zum Alpincenter, so flach sind sie gar nicht, und wenn man die breitere Variante wählt (nördlich an der 4-KSB Grat vorbei), dann ist auch gar nicht mehr viel los. Insgesamt hat mich die Pistenvielfalt begeistert, die Skigebietsfläche ist wirklich sehr groß und trotzdem immer noch etliche Hektar freier Skiraum (z.B. zwischen der ganz südlich unterhalb des Nordgrats des Horn gewalzten Trainungspiste (frei befahrbar aber leider holprig) und der normalen 2er Abfahrt vom Schmiedinger-SL zum Gletschersee. Gerade was Gefälle angeht, brauchen sich diese roten Partien (Gipfelhänge Maurer auch natürlich) keineswegs gegenüber anderen Gletschern verstecken und die Langwiedabfahrt ist deutlich schöner und genussreicher als bspw. die 3er vom Gamsgarten am Stubai oder gar die 4 (Zufahrt Fernau). Zwei Highlights hat das Kitzsteinhorn dann noch zu bieten: den saftigen Pulverbuckel-Traumsteilhang der Abfahrt 1 direkt von der 3029 m hohen Gipfelstation (v.a. wenn man das als erste Abfahrt macht ist es anspruchsvoll!) und die Magnetköpfl-Variante, also direkt an der Gipfelstation unter den Schie-nen des Gletscher-Shuttles durch (Achtung auf zurückschießendes Gegengewicht!) und den vor allem oben extrem steilen Hang direkt in Richtung Gletschersee hinunter: oben ruppig und verblasen, dann staubender Mai-Pulver, ein Genuss! Gerade die direkte Einfahrt (Achtung auf Felsen!) ist brutal steil, das ist Eggersgrin-Niveau, als 1A! Definitiv steiler als Einfahrt „Tunnel“-Steilhang in Alpe d´Huez, das will etwas heißen.
Was mich heute auch überzeugt hat ist die Gipfelbahn-PB! Anstatt ständig an den teilweise doch recht kurven Schleppliften rauf und runter zu gondeln einfach Nägel mit Köpfen machen und ständig Langwied-Gipfel fahren. Da kommen schöne lange Abfahrten dabei heraus, zudem ist die Anlage für 1966 einfach eine Meisterleistung, nicht nur wegen der berühmten rot-weiß-roten Monsterstütze. Zudem bedient die Bahn wie beschrieben die beiden spannendsten Hänge am Kitz.
Zu den Projekten ein kurzes Wort: die 6-KSB Rettenwand (aber auch als Kristall-Bahn bezeichnet!) wird das Gebiet sicherlich weiter aufwerten. Wo genau aber die komplett neue Abfahrt verlaufen soll ist mir vom Gelände her leider unklar geblieben. Die 10er kann es ja nicht sein, die gibt es schon und die hat leider eine unschöne Gegensteigung im Relief. Aus dem heutigen Augenschein müsste man zur Anlage einer erquicklichen Abfahrt ganz ordentlich bulldozern. Wir werden es sehen.
Der Tristkogel erscheint einem vom Langwiedboden sinnlos als Skiberg, wenn man mit den Zubringerbahnen auf Höhe Salzburgerhütte schwebt, sieht das anders aus. Schön steil, ziemlich direkt: wieder massive Landschaftseingriffe zur Anlage von Ab-fahrten erforderlich, sieht auf den ersten Blick nicht nach Gelände für die breite Masse aus, braucht sicher Beschneiung zum rechtzeitigen Saisonstart.
Am egtl genialen Maurerhang fände ich es sinnvoll, wenn man versuchen würde die ärgsten Felsausaperungen zu beseitigen. Bei der heutigen Schneelage geht es ganz gut, aber am Saisonstart oder bei wenig Schnee erscheint es schnell unerquicklich.
Falls doch eines Tages eine Fortsetzung des Gletscherjets 2 gebaut werden sollte – ich halte das durchaus für möglich, eine zweite UNI-G-Station hat da IMHO in jedem Fall Platz.
Was uns auch beeindruckt hat ist die Schlichtheit der Gedenkstätte – die unheilvollen Begebenheiten dieses 11.11. 2000 fassen einen als Menschen wieder übermächtig an.
Es wirkt schon wie eine Ironie der Geschichte: die wegen der Katastrophe neu gebauten Gletscherjets ergeben mit der 1990/1991er-Achse die perfekte Mischung. Vor allem die Funitel ist mal wieder ein Erlebnis – wie egtl jede Fahrt mit diesem Seilbahntyp. Was ich mich aber frage, warum die 8-EUB für den unteren Teil der Trasse keine Bergebahn benötigt. Wenn dort abgeseilt werden müsste, landen die Passa-giere dort doch in übelst steilem Verhau. Oder ist dort eine Heli-Evakuierung vorgesehen?
Gesamt-Fazit: rundum gelungenes, entspanntes Saisonfinale. Werde sicherlich nicht wieder 8 Jahre bis zum nächsten Besuch verstreichen lassen.
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Rückfahrt:
Kaprun-Pass Thurn-Kitzbühel-Kufstein Süd-München: 2h 30 min (Stau bei Holzkirchen wg Unfall)
Schneehöhe:
Gletscherplateau: 368 cm
Alpincenter: 241 cm
Langwiedboden: 205 cm
Gestern: 37 cm Neuschnee gemeldet
Wetter: durchweg sonnig, unterhalb von 2200 m etliche kleinere Wolken, gegen Nachmittag immer besseres Wetter, Temperaturen für die Jahreszeit kühl, Schnee firnt erst unterhalb von 2200 m auf, am Gletscher bester Pulver.
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15-EUB Gletscherjet 2 (1x)
8-EUB Panoramabahn (1x)
6-KSB Sonnkar (2x)
4-KSB Langwied (4x)
4-KSB Gratbahn (2x)
DSB Sonnkar (1x)
SL Krefelder Hütte (1x)
SL Keeslift (3x)
SLte Maurer (1x)
SLte Kitz (1x)
= 7270 Hm
Wartezeiten:
insgesamt gesehen, war ganz schön viel los. 5 min am Gletscherjet 1, 5 min bei der 4-KSB Gratbahn, 0-3 Kabinen bei der Gipfelbahn, an den Gletscher-SLten zwischen 0-5 min, mit fortschreitendem Tag immer weniger
Essen:
Krefelder Hütte (DAV), schöner Blick auf Horn und Gletscher, kaum Trubel im Vergleich zum Alpincenter, Spaghetti Bolognese, Schiwasser und Apfelschorle für 11,7 € (i.O.)
Gefallen:
- Schnee & Wetter
- Gebiet endlich bei Schönwetter entdeckt
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- 1050 Hm Abfahrt Gipfel-Langwied
- Variante Magnetköpfl, schwarzer Steilhang 1, viel freier Skiraum
Nicht Gefallen:
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- vom Parkplatz läuft man teilweise ganz ordentlich bis zur „gewünschten“ Zubringerseilbahn
- ziemlich viele ziemlich rücksichtslose Piloten unterwegs
- Gletscherschwund v.a. am Maurer (das ist keine Lappalie!)
Persönlicher Kommentar:
Ich war jetzt nach 1989 und 1998 das dritte Mal auf dem Kitzsteinhorn – beim dritten Mal endlich das ersehnte fast perfekte Wetter und exzellente Schneeverhältnisse, im oberen Bereich fast wie im Hochwinter, frischer Pulver, leider fast überall schon ziemlich zerfahren aber locker zum Durchcarven. Auf der – verbreiterten? - Langwiedabfahrt unten teilweise Idealfirn, teilweise schöne Buckel mit harter Unterlage. Hier könnens meiner Meinung nach sicherlich noch bis Mitte Mai hinunter fahren, erst ei-ne einzige bräunliche Stelle kam unten zum Vorschein. Überrascht haben mich die egtl sehr schönen easy-going-Abfahrten vom Gletscher zum Alpincenter, so flach sind sie gar nicht, und wenn man die breitere Variante wählt (nördlich an der 4-KSB Grat vorbei), dann ist auch gar nicht mehr viel los. Insgesamt hat mich die Pistenvielfalt begeistert, die Skigebietsfläche ist wirklich sehr groß und trotzdem immer noch etliche Hektar freier Skiraum (z.B. zwischen der ganz südlich unterhalb des Nordgrats des Horn gewalzten Trainungspiste (frei befahrbar aber leider holprig) und der normalen 2er Abfahrt vom Schmiedinger-SL zum Gletschersee. Gerade was Gefälle angeht, brauchen sich diese roten Partien (Gipfelhänge Maurer auch natürlich) keineswegs gegenüber anderen Gletschern verstecken und die Langwiedabfahrt ist deutlich schöner und genussreicher als bspw. die 3er vom Gamsgarten am Stubai oder gar die 4 (Zufahrt Fernau). Zwei Highlights hat das Kitzsteinhorn dann noch zu bieten: den saftigen Pulverbuckel-Traumsteilhang der Abfahrt 1 direkt von der 3029 m hohen Gipfelstation (v.a. wenn man das als erste Abfahrt macht ist es anspruchsvoll!) und die Magnetköpfl-Variante, also direkt an der Gipfelstation unter den Schie-nen des Gletscher-Shuttles durch (Achtung auf zurückschießendes Gegengewicht!) und den vor allem oben extrem steilen Hang direkt in Richtung Gletschersee hinunter: oben ruppig und verblasen, dann staubender Mai-Pulver, ein Genuss! Gerade die direkte Einfahrt (Achtung auf Felsen!) ist brutal steil, das ist Eggersgrin-Niveau, als 1A! Definitiv steiler als Einfahrt „Tunnel“-Steilhang in Alpe d´Huez, das will etwas heißen.
Was mich heute auch überzeugt hat ist die Gipfelbahn-PB! Anstatt ständig an den teilweise doch recht kurven Schleppliften rauf und runter zu gondeln einfach Nägel mit Köpfen machen und ständig Langwied-Gipfel fahren. Da kommen schöne lange Abfahrten dabei heraus, zudem ist die Anlage für 1966 einfach eine Meisterleistung, nicht nur wegen der berühmten rot-weiß-roten Monsterstütze. Zudem bedient die Bahn wie beschrieben die beiden spannendsten Hänge am Kitz.
Zu den Projekten ein kurzes Wort: die 6-KSB Rettenwand (aber auch als Kristall-Bahn bezeichnet!) wird das Gebiet sicherlich weiter aufwerten. Wo genau aber die komplett neue Abfahrt verlaufen soll ist mir vom Gelände her leider unklar geblieben. Die 10er kann es ja nicht sein, die gibt es schon und die hat leider eine unschöne Gegensteigung im Relief. Aus dem heutigen Augenschein müsste man zur Anlage einer erquicklichen Abfahrt ganz ordentlich bulldozern. Wir werden es sehen.
Der Tristkogel erscheint einem vom Langwiedboden sinnlos als Skiberg, wenn man mit den Zubringerbahnen auf Höhe Salzburgerhütte schwebt, sieht das anders aus. Schön steil, ziemlich direkt: wieder massive Landschaftseingriffe zur Anlage von Ab-fahrten erforderlich, sieht auf den ersten Blick nicht nach Gelände für die breite Masse aus, braucht sicher Beschneiung zum rechtzeitigen Saisonstart.
Am egtl genialen Maurerhang fände ich es sinnvoll, wenn man versuchen würde die ärgsten Felsausaperungen zu beseitigen. Bei der heutigen Schneelage geht es ganz gut, aber am Saisonstart oder bei wenig Schnee erscheint es schnell unerquicklich.
Falls doch eines Tages eine Fortsetzung des Gletscherjets 2 gebaut werden sollte – ich halte das durchaus für möglich, eine zweite UNI-G-Station hat da IMHO in jedem Fall Platz.
Was uns auch beeindruckt hat ist die Schlichtheit der Gedenkstätte – die unheilvollen Begebenheiten dieses 11.11. 2000 fassen einen als Menschen wieder übermächtig an.
Es wirkt schon wie eine Ironie der Geschichte: die wegen der Katastrophe neu gebauten Gletscherjets ergeben mit der 1990/1991er-Achse die perfekte Mischung. Vor allem die Funitel ist mal wieder ein Erlebnis – wie egtl jede Fahrt mit diesem Seilbahntyp. Was ich mich aber frage, warum die 8-EUB für den unteren Teil der Trasse keine Bergebahn benötigt. Wenn dort abgeseilt werden müsste, landen die Passa-giere dort doch in übelst steilem Verhau. Oder ist dort eine Heli-Evakuierung vorgesehen?
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Zuletzt geändert von Emilius3557 am 02.05.2006 - 00:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Emilius3557
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tja, wir hatten's gestern halt perfekt erwischt... das war dann auch reine Absicht, dass wir nix unverspurt gelassen haben 
Den Steilhang unter'm Schrägaufzug sind wir auch zweimal gefahren... einmal am Samstag direkt bei der Talstation rein (quasi die Skiroute), da war's oben zu gefährlich (Lawinen). Der Hang war zwar gesperrt, aber unsere Ausbilder haben sich beim Bahnpersonal erkundigt und wir bekamen das OK runterzufahren, allerdings a) einzeln und b) nur von unten in den Hang rein, direkt von der Gipfelstation war's zu gefährlich und davon wurde uns abgeraten. Wir sollten uns auch möglichst links halten - einer der Ausbilder hat dann gleich mal eine Spur vorgelegt und wir sollten dann links davon bleiben...
Am Sonntag war's wohl weniger gefährlich, da hab ich dann aber ausgesetzt, weil ich meinen Testski (Head Monster m88) zurückbringen musste. Der Herr am Head-Stand war morgens schon etwas unfreundlich und meinte, er will den Ski bis spätestens 2 zurück haben, da mir das zu knapp geworden wäre, habe ich auf diese letzte Abfahrt verzichtet und bin schon vor den anderen zum Alpincenter runter.
Den Steilhang unter'm Schrägaufzug sind wir auch zweimal gefahren... einmal am Samstag direkt bei der Talstation rein (quasi die Skiroute), da war's oben zu gefährlich (Lawinen). Der Hang war zwar gesperrt, aber unsere Ausbilder haben sich beim Bahnpersonal erkundigt und wir bekamen das OK runterzufahren, allerdings a) einzeln und b) nur von unten in den Hang rein, direkt von der Gipfelstation war's zu gefährlich und davon wurde uns abgeraten. Wir sollten uns auch möglichst links halten - einer der Ausbilder hat dann gleich mal eine Spur vorgelegt und wir sollten dann links davon bleiben...
Am Sonntag war's wohl weniger gefährlich, da hab ich dann aber ausgesetzt, weil ich meinen Testski (Head Monster m88) zurückbringen musste. Der Herr am Head-Stand war morgens schon etwas unfreundlich und meinte, er will den Ski bis spätestens 2 zurück haben, da mir das zu knapp geworden wäre, habe ich auf diese letzte Abfahrt verzichtet und bin schon vor den anderen zum Alpincenter runter.
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Klasse Bericht, Marius, mit genauso tollen Bildern. Diese Bilder mögen sich alle ansehen, die im Oktober und November die Saisoneröffnung herbeisehnen und dort dann auf Wartezeiten, Schneemangel und bittere Kälte treffen. Auch ich liebe den Frühlingsskilauf und bin dankbar, dass ich es auch genießen durfte. Aber wahrscheinlich werde ich ebenfalls zu den "Verrückten" gehören, die im Oktober wieder "heiß" sind.
Planungen 2023/2024
Dez: SFL____________Dez: BKK
Jan: Wilder Kaiser_____Feb: Saalbach
März: Skitour _________März: 3 Vallees
Mai: Stubai
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kaldini
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Gleicher Tag, gleiches Gebiet! Auch ich war gestern am Kitzsteinhorn und muss sagen, es hat mir sehr gut gefallen. Hab mich aber mehr auf den Pisten aufgehalten (war ja eher Saisonabschiedsrumrutschen - Training für die Skihallen im Sommer
) Schnee war super, wenn auch nachmittags teilweise schon leicht mugelig. Und selbst die Langwiedabfahrt hat noch sehr gut ausgesehen. Gefahren bin ich mit allen Liften ausser dem Schrägaufzug und Pisten sollte ich so gut wie alle gefahren sein. Neben der Piste hatte ich einfach keine Lust. Nett ist der Steilhang von ganz oben. Nur leider durch den Schrägaufzug ganz verbaut
. Hinfahrt waren 2:45 Stunden über Lofer, zurück bin ich dann über Mittersill - Gerlos - Mayrhofen - Achenpass gefahren, um noch ein paar Baustellen abzufahren.
Hier noch ein paar Bilder:

Trasse mit letztem Nebelrest.

Talstation GJ1

Innenansicht.

Auffahrt.

Bergstation.

Innenansicht.

Blick zum Kitzsteinhorn mit Big Apple.

Talstation GJ2.

Strecke GJ2 und Langwied 4KSB-B.

Gratbahn.

Überblick über den Gletscherbereich.

im Magnetköpfllift (ja, die bin ich auch gefahren - beide)

Blick gen Zell am See - schön das grüne Tal und das weisse Skigebiet.

Talstation 2SB Sonnenkar.

Hohe Stütze, irgendwie immer im Blick.

in der 6KSB.

verdammt hohe Stütze.

Talstation 60PB. Die Schlange stand zwar bis draussen, aber mit der Folgegondel kamen wir mit.

Steilhang an der PB.

Sicht von der Krefelderhütte.

Im Krefelderhüttenlift.

Alpincenter.

um 15:30 machten sich 5 Raupen auf um mit dem Präparieren zu beginnen.

Alte Mittelstation der Pendelbahn.

Bergab.

Parkplatz war gut besetzt.

Talstation GJ1.
Die Erinnerungsstätte an den 11.11.00 hat mich auch sehr beindruckt. Interessant fand ich, als ich wieder hinaus kam, wie der Trubel hier weitergeht als wäre nix geschehen (soll ja auch so sein). Aber schon bedrückend wenn man einerseits sein eigenes "Baujahr" häufig sieht und man sich b) denkt wie schnell man da auch damals selber hätte dabei sein können.
Hier noch ein paar Bilder:
Trasse mit letztem Nebelrest.
Talstation GJ1
Innenansicht.
Auffahrt.
Bergstation.
Innenansicht.
Blick zum Kitzsteinhorn mit Big Apple.
Talstation GJ2.
Strecke GJ2 und Langwied 4KSB-B.
Gratbahn.
Überblick über den Gletscherbereich.
im Magnetköpfllift (ja, die bin ich auch gefahren - beide)
Blick gen Zell am See - schön das grüne Tal und das weisse Skigebiet.
Talstation 2SB Sonnenkar.
Hohe Stütze, irgendwie immer im Blick.
in der 6KSB.
verdammt hohe Stütze.
Talstation 60PB. Die Schlange stand zwar bis draussen, aber mit der Folgegondel kamen wir mit.
Steilhang an der PB.
Sicht von der Krefelderhütte.
Im Krefelderhüttenlift.
Alpincenter.
um 15:30 machten sich 5 Raupen auf um mit dem Präparieren zu beginnen.
Alte Mittelstation der Pendelbahn.
Bergab.
Parkplatz war gut besetzt.
Talstation GJ1.
Die Erinnerungsstätte an den 11.11.00 hat mich auch sehr beindruckt. Interessant fand ich, als ich wieder hinaus kam, wie der Trubel hier weitergeht als wäre nix geschehen (soll ja auch so sein). Aber schon bedrückend wenn man einerseits sein eigenes "Baujahr" häufig sieht und man sich b) denkt wie schnell man da auch damals selber hätte dabei sein können.
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Emilius3557
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@kaldini: super Photos, sind deutlich schöner geworden als meine, finde ich! Deine Kamera (oder Du) kommen mit der Helligkeit irgendwie deutlich besser zurecht als die meine (oder Ich).
Schade, dass ichs nicht ins Meet geschrieben habe, wäre nett gewesen dich zu treffen!
Gedenkstätte: ja, genau das habe ich mir auch gedacht. Wirklich sehr viele Jugendliche und Kinder unter den Opfern. Wenn man sich da hineinversetzt wirds schnell unerträglich...
Schade, dass ichs nicht ins Meet geschrieben habe, wäre nett gewesen dich zu treffen!
Gedenkstätte: ja, genau das habe ich mir auch gedacht. Wirklich sehr viele Jugendliche und Kinder unter den Opfern. Wenn man sich da hineinversetzt wirds schnell unerträglich...
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kaldini
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Maruis: auch bie mir sind einige Bilder nix geworden, hab aber gestern so um die 150 Bilder gemacht und da waren dann auch ein paar gute dabei
Jo, schade dass sich nix ergeben hat. Aber ich wäre eh mehr der Pistenfahrer gewesen.
Breite Stütze: eh interessant dass sie in den Hang eine 8EUB reingebaut haben. Die Fundamente müssen dann sehr breit sein, deshalb wohl die breite Stütze. Und sehr hoch ist auch noch und das Spannfeld ist auch nicht ohne (im Vergleich zum Funitel sogar größer!)
Breite Stütze: eh interessant dass sie in den Hang eine 8EUB reingebaut haben. Die Fundamente müssen dann sehr breit sein, deshalb wohl die breite Stütze. Und sehr hoch ist auch noch und das Spannfeld ist auch nicht ohne (im Vergleich zum Funitel sogar größer!)
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Emilius3557
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Wie gesagt, ich wundere mich, dass bei dem Hang keine Bergebahn vorgeschrieben ist.
Apropos, hast Du mitbekommen, dass der SL Krefelder Hütte am später Vormittag gut 1 Stunde "en panne" war? An der Kurven-Stütze wurde oben rumgeschraubt.
So viel hors pistes sind wir gar nicht gefahren, dazu wars ja auch schon zu zerfahren. Das nächste Mal dann!
Apropos, hast Du mitbekommen, dass der SL Krefelder Hütte am später Vormittag gut 1 Stunde "en panne" war? An der Kurven-Stütze wurde oben rumgeschraubt.
So viel hors pistes sind wir gar nicht gefahren, dazu wars ja auch schon zu zerfahren. Das nächste Mal dann!
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Hmm, ich finde die Farben bei Marius sogar einen Tick besser, irgendwie lebhafter. Das ist aber eh bei jedem Monitor ein bißchen verschieden!
Dafür kommen mir kaldinis Fotos etwas schärfer vor, das kann aber auch an der Kompression liegen, die haben ein paar KB mehr
Dafür kommen mir kaldinis Fotos etwas schärfer vor, das kann aber auch an der Kompression liegen, die haben ein paar KB mehr
Dove vai senza sci?
Wege entstehen, indem man sie geht.
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Du hast vergessen meinen Nachsatz mit zu posten. Ich hatte noch folgendes geschrieben: "Aber wahrscheinlich werde ich ebenfalls zu den "Verrückten" gehören, die im Oktober wieder "heiß" sind. "Downhill hat geschrieben:Das schreibt der Mitorganisator von "Tux 2005", sosooli hat geschrieben:Diese Bilder mögen sich alle ansehen, die im Oktober und November die Saisoneröffnung herbeisehnen und dort dann auf Wartezeiten, Schneemangel und bittere Kälte treffen.
Ich zähle mich ja selbst zu den unbelehrbaren, die im Herbst schon mal los müssen. Aber im Frühjahr macht es halt noch viel mehr Spass. Für mich könnte immer Frühjahr sein.
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Die Gedenkstätte ist an der Talstation der Gletscherbahn mit "Ausrichtung" zur Stollenbahn.
("Hinter" der Panoramabahn EUB8)

http://www.kaprun.at/gedenkstaette/default.htm
http://www.kaprun.at/gedenkstaette/de/default_de.htm
http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... sc&start=0
edit: hier rechts im Bild ist die Gedenkstätte zu sehen
("Hinter" der Panoramabahn EUB8)
http://www.kaprun.at/gedenkstaette/default.htm
http://www.kaprun.at/gedenkstaette/de/default_de.htm
http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... sc&start=0
edit: hier rechts im Bild ist die Gedenkstätte zu sehen
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