Märzwetter trübte gute Winterbilanz ein
LINZ. Oberösterreichs Skigebiete sind mit der heurigen Wintersaison großteils zufrieden. Die Zuwächse liegen zwischen drei und 15 Prozent. Das schlechte Wetter im März verhagelte jedoch die Bilanz.
"Die Saison war grundsätzlich zufriedenstellend. Die Leute sind mehr gefahren", sagt Peter Grögler von den Kasbergbahnen im OÖN-Gespräch. "Der März war wettermäßig leider nicht so gut, Frühlingsskilauf war nicht möglich." Unterm Strich bleibt ein Plus von 15,3 Prozent auf 158.000 Gäste gegenüber der Saison 2004/05.
Geholfen habe dabei die durchgehende Scheedecke seit November. "Wir haben heuer doppelt so viel präpariert wie in der vergangenen Saison", so Grögler. Dasselbe berichtet auch Richard Brillinger, Geschäftsführer der Hochficht Bergbahnen im oberen Mühlviertel. Die trotz magerem März guten Besucherzahlen machen die höheren Präparier- und Schneeräumungskosten aber "leicht wett".
Mit den fünftmeisten Betriebstagen seit 1965 hat der Hochficht ein Gästeplus von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr eingefahren. 3,15 Millionen Mal wurden Skifahrer befördert (2004/05: 2,8 Millionen).
Mit dem März hadert auch Armin Brückschlögl, Vorstand der Dachstein AG (DAG): "In der Region Dachstein West hat die Saison gut begonnen, bis Anfang Februar hatten wir noch ein Gästeplus von 15 Prozent." Der März habe aber dann die Saison "zusammengehaut". Mehr als 600.000 Gäste sorgen dennoch für ein Plus von acht bis zehn Prozent.
Auf den Krippenstein, der sich europaweit als Freeride-Mekka etabliert habe, kamen zehn Prozent mehr Gäste, insgesamt waren es 33.000. "Da tun wir aber im April noch ein bisserl weiter", so Bruckschlögl.
Plus in allen Skigebieten
Der prächtige Schnee verhalf in Summe allen Skigebieten, sogar dem Feuerkogel, zu einem Gästeplus von drei bis zehn Prozent, berichtet Heinz Gressenbauer vom OÖ. Tourismus. "Zwar hätte man sich einen besseren März erhofft, aber zufrieden sind sie alle." Man sehe, dass sich die Investitionen der letzten Jahre lohnen. Sogar das "Jännerloch" konnte man heuer einigermaßen stopfen.
In der Pyhrn-Priel-Region dürfte sich der tolle Winter jedoch nicht in den Nächtigungszahlen niederschlagen. "Wir dürften unter unseren Erwartungen bleiben", so Dietmar Habe vom regionalen Tourismusverband.
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