Quelle: ORF.atDie ehemalige Schweizer Skirennläuferin Corinne Rey-Bellet ist tot. Die 33-Jährige und ihr ein Jahr jüngerer Bruder Alain sind am Sonntagabend im Elternhaus in Les Crosets von einem Unbekannten erschossen worden, wie die Walliser Kantonspolizei am Montag mitteilte. Die Mutter wurde schwer verletzt.
Noch gibt es keinen Kontakt zum Ehemann der Abfahrts-Vizeweltmeisterin von 2003, der zweieinhalbjährige Sohn des Paares befindet sich in Sicherheit.
Großfahndung läuft
Laut Polizei geschah die Tat gegen 21.30 Uhr im Skiort Les Crosets. Der Unbekannte drang ins Haus der Rey-Bellets ein und feuerte mehrere Schüsse ab.
Die Walliser Polizei hat zusammen mit der Waadtländer Polizei eine Großfahndung nach dem flüchtigen Täter eingeleitet. Die Mutter wird im Krankenhaus behandelt, laut Polizeisprecher erlaubt ihr Zustand noch keine Befragung zu den Geschehnissen.
Kein Kontakt zum Ehemann
Die Polizei wollte Spekulationen über ein Beziehungsdelikt weder bestätigen noch dementieren. Allerdings konnte sie bisher keinen Kontakt zum Ehemann der Ex-Rennläuferin herstellen.
Rey-Bellet hieß seit ihrer Hochzeit vor vier Jahren Stadler und lebte mit ihrer Familie in Abtwil in St. Gallen. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Physiotherapeutin.
Corinne Rey-Bellet erschossen!
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Quelle: swissinfo und AgenturenEx-Skirennfahrerin Corinne Rey-Bellet erschossen
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Corinne Rey-Bellet 2003 mit ihrer WM-Silbermedaille. (Keystone)
Corinne Rey-Bellet ist tot. Sie und ihr jüngerer Bruder Alain wurden am Sonntagabend in Les Crosets im Kanton Wallis von einem Unbekannten erschossen.
Rey-Bellets Mutter wurde schwer verletzt. Sie befindet sich im Spital. Die Suche nach der Täterschaft ist im Gang.
Nach Angaben der Walliser Kantonspolizei vom Montag war ein Unbekannter am Sonntag gegen 21.30 Uhr in Rey-Bellets Elternhaus eingedrungen und hatte mehrere Schüsse abgegeben.
Corinne Rey-Bellets Vater war zur Tatzeit nicht im Haus. Ihr zweieinhalbjähriger Sohn befand sich im oberen Stockwerk. Dem Kleinen sei nichts passiert, sagte ein Sprecher der Kantonspolizei.
Als die Polizei am Tatort eintraf, hatte der Schütze bereits die Flucht ergriffen. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung war der Täter auch am Montag-Mittag noch auf der Flucht.
Ein Grossaufgebot der Walliser Polizei arbeitet mit der Waadtländer Kantonspolizei zusammen. Sie wollte Spekulationen über ein Beziehungsdelikt weder bestätigen noch dementieren. Allerdings konnte sie bisher keinen Kontakt zum Ehemann herstellen.
Rey-Bellet, die am 2. August 34 Jahre alt geworden wäre, lebte seit ihrer Hochzeit vor vier Jahren mit ihrer Familie im sanktgallischen Abtwil. Ihr Ehemann Gerold Stadler ist Privatbanker.
Weitherum Bestürzung
Die Tat löste weitherum grosse Betroffenheit aus. Auf der Website von Corinne Rey-Bellet reihten sich Einträge von schockierten Fans aneinander.
Duri Bezzola, Präsident des Schweizerischen Skiverbands, reagierte mit Bestürzung. Es habe ihm die Sprache verschlagen, die Tat sei unverständlich und tragisch, so Bezzola. Corinne Rey-Bellet sei als ehemalige erfolgreiche Athletin im Skiverband immer gern gesehen gewesen.
Grösste Erfolge 2003
Ihren grössten Erfolg feierte Corinne Rey-Bellet 2003, als sie an den Ski-Weltmeisterschaften in St. Moritz die Abfahrts-Silbermedaille gewann. Zwischen 1999 und 2003 errang sie 5 Weltcup-Siege, drei in der Abfahrt und zwei im Super-G.
Mitte Januar 1999 entschied sie im österreichischen St. Anton innert weniger Stunden die Abfahrt und den Super-G für sich - eine im Frauen-Weltcup bis heute einmalige Leistung.
Aussergewöhnlich war auch ihre Fahrt zu ihrem ersten Podestplatz im Weltcup. Im März 1992 wurde sie in Crans-Montana im Riesenslalom Dritte, obwohl sie im zweiten Lauf einen Stock verloren hatte.
Während ihrer Karriere verletzte sich die Walliserin mehrmals, insbesondere am rechten Knie. Nach ihrem Vizeweltmeister-Titel 2003 trat sie vom Wettkampfsport zurück. Corinne Rey-Bellet war 1988 zum Kader der Schweizer Ski-Nationalmannschaft gestossen.
KONTEXT
Corinne Rey-Bellet wurde am 2. August 1972 in Val d'Illiez im Wallis geboren.
Ihr bestes Resultat war die Silbermedaille bei den Ski-Weltmeisterschaften 2003 in St. Moritz.
Zwischen 1999 und 2003 errang sie 5 Weltcupsiege, zweimal im Super-G und dreimal in der Abfahrt.
Im Weltcup stand sie 15 Mal auf dem Podest.
2003, nach St. Moritz, beendete sie wegen wiederholter Verletzungen ihre Profi-Karriere.
Auf www.rey-bellet.com kann man kondolieren.
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von Tages-Anzeiger.ch
Die ehemalige Skirennfahrerin Corinne Rey-Bellet ist höchstwahrscheinlich von ihrem Ehemann erschossen worden. Der 34-jährige Privatbankier, der auch den Bruder von Rey-Bellet getötet hat, befindet sich weiterhin auf der Flucht.
Dies gaben die Walliser Ermittlungsbehörden am Abend bekannt. Laut Polizei ist der Mann bewaffnet und gefährlich. Das Auto des mutmasslichen Täters wurde laut Polizei in der Nähe der waadtländischen Ortschaft Ollon gefunden. Nach ersten Erkenntnissen sind Beziehungsprobleme als Hintergrund der Tat sehr wahrscheinlich. Das Paar hatte sich vor rund zehn Tagen getrennt.
Die Bluttat hatte sich gestern Abend gegen 21.30 Uhr ereignet. Der Täter war in das Elternhaus von Corinne Rey-Bellet in Les Crosets eingedrungen und hatte dort mindestens fünf Schüsse abgegeben. Die knapp 34-jährige ehemalige Skirennfahrerin sowie ihr um zwei Jahre jüngerer Bruder Alain wurden dabei tödlich verletzt.
Die Mutter der beiden wurde mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht. Sie hatte noch über die Notrufnummer 144 die Rettungsorganisation alarmiert. In einem Obergeschoss des Hauses befand sich auch der zweieinhalbjährige Sohn der Skifahrerin. Er blieb unverletzt.
Entsetzen und Betroffenheit
Die Tat löste weitherum grosse Betroffenheit aus. Auf der Website von Corinne Rey-Bellet reihten sich Einträge von schockierten Fans aneinander. Duri Bezzola, Präsident des Schweizerischen Skiverbands, reagierte mit Bestürzung. Es habe ihm die Sprache verschlagen, die Tat sei unverständlich und tragisch, sagte der Bündner Nationalrat. Corinne Rey-Bellet sei als ehemalige erfolgreiche Athletin im Skiverband immer gern gesehen gewesen.
Der Direktor von Swiss-Ski, Hansruedi Laich, zeigte sich schockiert. Eine so hervorragende Skifahrerin auf diese Art und Weise zu verlieren, sei tragisch. «Das ist einfach Horror», sagte Skirennfahrerin Sylviane Berthod am Westschweizer Fernsehen. Der Gemeindepräsident von Val d'Illiez, Philippe Es-Borat, sagte: «Wir versuchen, aus diesem Albtraum herauszukommen.»
Ihren grössten Erfolg als Skirennfahrerin hatte Rey-Bellet 2003 bei den Ski-Weltmeisterschaften in St. Moritz errungen, als sie in der Abfahrt die Silbermedaille gewann. Zudem gewann sie fünf Weltcuprennen, drei Abfahrten sowie zwei Super-G. Am Ende der Saison 2002/2003 trat sie nach einer Verletzungsserie an ihrem rechten Knie vom Skirennsport zurück. (grü/ret/sda/ap)
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Quelle: APA/EPARey-Bellet war angeblich schwanger
Die Trauerfeier für die Ex-Ski-Rennläuferin Corinne Rey-Bellet und ihren Bruder Alain ist laut einer am Mittwoch in Wallis veröffentlichten Todesanzeige für Freitag in Val d’Illiez angesetzt worden.
Bis dahin kann die Bevölkerung von der ehemaligen Abfahrts-Vize-Weltmeisterin aus der Schweiz Abschied nehmen, das Geschwisterpaar ist in der Dorfkirche der nahe ihres Elternhauses in Les Crosets gelegenen Ortschaft aufgebahrt worden. Die Todesanzeige wurde auch im Namen der Familie des tatverdächtigen Ehemanns Gerold Stadler sowie der Verlobten von Alain Rey-Bellet verfasst. Das Paar wollte diesen Freitag heiraten.
Wie die Walliser Kantonpolizei ebenfalls am Mittwoch mitteilte, findet die Trauerfeier unter Polizeischutz statt, falls der mutmaßliche Täter bis dahin nicht gefunden sein sollte. Die Fahndung nach dem per Internationalem Haftbefehl gesuchten Stadler dauert an, laut Polizei gilt er als potenziell gefährlich und sei mit hoher Wahrscheinlichkeit noch bewaffnet. Corinne Rey-Bellet (33) und ihr Bruder Alain (32) waren am Sonntagabend im Elternhaus in Les Crosets erschossen worden, die Mutter wurde schwer verletzt.
Laut der Schweizer Zeitung „Blick“ war die getötete Schweizer Ex-Skirennfahrerin im dritten Monat schwanger. Das berichtet „Blick“ am Mittwoch unter Berufung auf einen Cousin. Die 33-Jährige hinterlässt einen zweijährigen Sohn. Ihr Ehemann, der Rey-Bellet und deren Bruder Alain getötet haben soll, ist der Polizei zufolge weiter auf der Flucht. Nach ihm wird mit internationalem Haftbefehl gefahndet.
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Quelle: espace.ch 03.05.06 22:21Todesschütze von Rey-Bellet tot aufgefunden
Der Ehemann der Ex-Skirennfahrerin Corinne Rey-Bellet ist tot aufgefunden worden. Die Polizei fand die Leiche Gerold Stadlers oberhalb der waadtländischen Ortschaft Ollon. Neben Stadler lag eine Schusswaffe. Er hatte am Sonntagabend seine Frau und deren Bruder erschossen.
Die Trauerfeier für die Ex-Skirennfahrerin Corinne Rey-Bellet und ihren Bruder Alain findet diesen Freitag um 15.30 Uhr in Val d'Illiez VS statt.
Corinne und Alain sind gemäss der in Walliser Zeitungen publizierten Todesanzeige in der Dorfkirche aufgebahrt, wo die Bevölkerung von der ehemaligen Abfahrts-Vize-Weltmeisterin Abschied nehmen kann.
Wie die Walliser Kantonspolizei erklärte, findet die Trauerfeier unter Polizeischutz statt, falls der mutmassliche Täter Gerold Stadler bis dahin noch nicht gefunden worden ist. Die Spur des mit internationalem Haftbefehl gesuchten Todesschützen hat sich am Montagmorgen bei Ollon verloren.
Laut der Kantonspolizei dauert die gross angelegte Fahndung an. Am Dienstag hatte die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach Stadler gebeten. Vorsicht sei aber geboten. Sehr wahrscheinlich sei der potenziell gefährliche Mann noch bewaffnet, warnt die Polizei.
Insbesondere solle die Bevölkerung der Region Chablais, jegliche Einbrüche in Gebäude melden. In diesen Fällen solle man zuerst die Polizei benachrichtigen und nicht selber ins Gebäude gehen. Auch Diebstähle von Fahrzeugen sollen gemeldet werden. Die Polizei empfiehlt zudem, in der Region zurzeit keine Autostopper mitzunehmen.
Vorsicht lässt auch die Waadtländer Erziehungsdirektion walten. Drei Schulklassen, die sich diese Woche in der Region Villars oberhalb von Ollon aufhielten, mussten ihre Lager abbrechen und nach Lausanne und Morges zurückkehren.
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.