Nightlife auf der Piste

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PB_300_Polar
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Nightlife auf der Piste

Beitrag von PB_300_Polar »

http://homes.tiscover.com/sixcms/detail.php?id=9890&template=stanton_detailartikel hat geschrieben:Die Pisten-Bully-Fahrer sind schon wieder im Einsatz. Fünf Uhr in der Früh,...

...Neuschnee bedeckt die steilen Abfahrten der Valluga, im Tal ist es in den Après-Ski-Pubs und den Discotempeln still geworden. Friedlich und etwas verschlafen präsentiert sich der sonst so pulsierende Wintersportort, St. Anton am Arlberg. Wenn das Nightlife langsam die Ruhe findet, beginnt auf den Pisten eine andere Welt.

Hoch droben auf dem Berg öffnen sich die Tore der Pistenfahrzeuggarage. Ein unerwartet hektisches Treiben erfüllt die Stille. Motoren werden gestartet und warmgelaufen, letzte Inspektionen getätigt und die aktuellen Arbeiten noch einmal besprochen, bevor sich der Konvoi von Pistenmaschinen in Bewegung setzt. Jeder der zwanzig Fahrer weiß genau, welche seine Aufgaben sind und steuert

Wächten müssen eingeebnet und Löcher aufgefüllt werden

auch oft bei dichtem Nebel zielsicher sein 300 PS-Gefährt im Wert von 2 bis 3,5 Millionen Schilling. So auch Franz, einer der erfahrensten Fahrer am Arlberg. Seine Maschine dreht auf Touren, wenn es heißt, Tonnen von Schnee zu schieben. Wächten müssen eingeebnet und Löcher aufgefüllt werden. Es benötigt einiges an Erfahrung, eine Piste zur Zufriedenheit aller zu präparieren. Während dessen verteilen sich die Pistenmaschinen wie Ameisen auf den Skiabfahrten. Rasch muss die Arbeit vonstatten gehen, denn in schon wenigen Stunden wollen die Skifahrer ein unbeschwertes Skivergnügen erleben. Nur ein perfektes Handling des Räumschildes und der Planierfräse gewährleisten eine erstklassige, mehr sogar eine weltmeisterliche Piste. Die steilen Hänge werden mit Windengeräten gefahren. Das heißt,

Solche Arbeiten sind oft mit Risiko verbunden

ein mit einer Seilwinde bestücktes Pistengerät hängt sich oben ein, lässt sich dem Seil entlang hinunter und zieht sich dann wieder hoch. So können auch anspruchsvolle Pisten ideal präpariert werden. Solche Arbeiten sind oft mit Risiko verbunden. Mancher der erfahrenen Pistengerätefahrer kann von brenzligen Situationen berichten, von Schlittenfahrten im fünf Tonnen schweren Bully, oder von gefährlichen, fast undurchdringbaren Nebelwänden. Doch bis auf einige Blechschäden ging bis heute noch alles gut aus. In der Werkstätte heißt es dann wieder Alarmstufe Rot. Ein defektes Pistengerät ist eine enorme Belastung für den Betrieb und auch für die restlichen Fahrer, die nun einen zusätzlichen Teil der Piste zu bewältigen haben. Dann wird geschraubt, geschweißt und repariert oft bis spät in die Nacht, damit in der Früh wieder alles funktioniert.
Der Schnee kommt.....

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