Quelle: TTSüdtirol überlegt Maut für Bergradler
Seit längerem wird in Südtirol laut über eine Maut für Bergradler nachgedacht. Die Bauern wollen nicht für etwaige Unfälle der Bergradler haften.
Die Bauern fordern, dass Bergradfahren nur noch auf ausgewiesenen und eingetragenen Strecken gestattet sein soll. Für die ausgewiesenen Strecken sollten die Betreiber (Tourismusvereine, Gemeinden, Naturpark- und Nationalparkverwaltungen) Haftung, Instandhaltung und Beschilderung übernehmen. Und schließlich fordern die Bauern pro Laufmeter Wiesen- und Waldwege bzw. 30 Cent bei Wegen, die durch Kulturgüter (Äpfelwiesen oder Kastanienhaine) führen.
Diese Forderungen stoßen bei Tourismus-LR Thomas Widmann auf Widerstand. Einzig über eine Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung will er mit sich reden lassen. Allerdings sei damit die strafrechtliche Frage nicht gelöst. Ein Verbot des Bergradfahrens auf nicht ausgewiesenen Wegen lehnt LR Widmann ebenso ab, wie eine Entschädigung für die 5.000 km Radwege durch Weiden, Wald und Kulturgüter.
Unabhängig von der Höhe der Entschädigung würde sie laut LR Widmann dem einzelnen Bauern für rund 500 Meter Weg rund 75 € im Jahr einbringen, der bürokratische Aufwand wäre aber größer als der Nutzen. Außerdem befürchtet LR Widmann einen Imageschaden für das Tourismusland Südtirol, sollte wirklich eine Maut für Bergradler eingeführt.
Südtirols Freiheitliche wollen jetzt in einer Landtagsanfrage u. a. wissen, ob und wann es mit einer einvernehmlichen Regelung gerechnet werden kann. "Es ist klar, dass zwischen Grundeigentümern und Sportlern eine Klärung notwendig ist. Daher braucht es eine Regelung, die für beide Seiten annehmbar ist. Eine Maut bzw. eine Verkehrsabgabe widerspricht wohl dem Ziel, dass sich Menschen durch Bewegung in freier Natur fit erhalten", meint F-Obmann Pius Leitner. Er verweist auf die Erfahrungen in anderen Ländern, wo eigene Wege für Bergradler ausgewiesen wurden, um die Gegensätze zu überwinden.
Südtirol überlegt Maut für Bergradler
- snowflat
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Südtirol überlegt Maut für Bergradler
Nach der Überlegung/Einführung von PKW-Maut auf Südtiroler Passstraßen (mit drei "s"
) soll es nun an den Geldbeutel der Radfahrer gehen:
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Ich weiss ja nicht, wie das in der EU ist, aber bei uns in der Schweiz ist man verpflichtet, eine Velovignette zu kaufen. Die kostet CHF 4.50, ist ein Jahr lang gültig und wird ans Rad geklebt. Im Falle eines Unfalls ist dies die Haftplfichtversicherung, welche sämtliche Schäden an Drittpersonen oder Flora & Fauna bis zu CHF 2 Mio. übernimmt.
Damit ist die Schuldfrage bei Unfällen zwar nicht gelöst, aber die Kosten sind auf alle Fälle gedeckt. Aber wieso sollte man so ein simples System einführen, wenns doch mit mehr Bürokratie auch lösbar ist
Kommt hinzu, dass sich die Bauern rechtlich wohl auf recht dünnem Eis bewegen... Der kleine Waldweg, der die Parzelle von Bauer XY streift gehört der Gemeinde Z - wieso sollte Bauer XY nun Gewinn daraus schlagen dürfen, dass ein Radfahrer diesen Weg benützt? Und welche Kosten bitteschön verursacht ein Biker im Vergleich zu einem Wanderer oder gar einem Autofahrer?
Abgelehnt!
-> ÖfHiKuK für die Initianten dieser Schnapsidee
Damit ist die Schuldfrage bei Unfällen zwar nicht gelöst, aber die Kosten sind auf alle Fälle gedeckt. Aber wieso sollte man so ein simples System einführen, wenns doch mit mehr Bürokratie auch lösbar ist
Kommt hinzu, dass sich die Bauern rechtlich wohl auf recht dünnem Eis bewegen... Der kleine Waldweg, der die Parzelle von Bauer XY streift gehört der Gemeinde Z - wieso sollte Bauer XY nun Gewinn daraus schlagen dürfen, dass ein Radfahrer diesen Weg benützt? Und welche Kosten bitteschön verursacht ein Biker im Vergleich zu einem Wanderer oder gar einem Autofahrer?
Abgelehnt!
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Das Leben ist eine sexuell übertragbare Krankheit mit hundertprozentiger Mortalität.