quelle: http://www.tagesschau.de/aktuell/meldun ... F1,00.htmlZwei Tote bei Felssturz auf Gotthard-Autobahn
Felsenbrocken stürzt auf deutsches Auto
Auf der Autobahn zum Schweizer Gotthard-Tunnel haben tonnenschwere Felsbrocken zwei Autofahrer getötet. Der Wagen der Getöteten war nach Angaben der Kantonspolizei Uri in Deutschland zugelassen. Auch zwei Lastwagen auf einem Rastplatz seien ebenfalls getroffen worden und danach umgekippt. Zwei auf einem Rastplatz in LKW schlafende Fahrer kamen laut Polizei mit dem Schrecken davon. Manche der herabgestürzten Brocken sind größer als ein Auto.
[Bildunterschrift: Um halb sieben morgens stürzten die tonnenschweren Felsen auf die Fahrbahn]
Nach Angaben der Polizei bleibt die Autobahn voraussichtlich den ganzen Tag gesperrt. Der ADAC erwartete jedoch keine Beeinträchtigung des Pfingstreiseverkehrs auf der Strecke durch die Schweiz nach Italien. Es sei davon auszugehen, dass die Autobahn spätestens am Freitag wieder freigegeben werde, sagte eine ADAC-Sprecherin.
In den Bergen ereignen sich häufig Felsstürze und Erdrutsche, die Straßen blockieren. In der Regel betreffen sie aber kleinere Straßen. Dass dabei Menschen umkommen, ist aber äußerst selten.
Felsenbrocken stürzt auf deutsches Auto
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Felsenbrocken stürzt auf deutsches Auto
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Spiegel Online berichtet ebenfalls und liefert dazu die folgenden Bilder:



Quelle: http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1 ... 70,00.html
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"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
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Es ist das schwerste Steinschlagunglück auf Schweizer Autobahnen. Der grösste Brocken hatte eine geschätzte Grösse und Gewicht von 50 Kubikmetern bzw. 125 Tonnen. Vor solchen Geschossen, da sind sich die Experten einig, schützen weder Fangnetze noch Galerien.
Ja und wie so oft gilt auch hier: Das Unglück tritt im dümmstmöglichsten Zeitpunkt und Ort ein. Wenige Tage vor Pfingsten, eine der Spitzenzeiten am Gotthard. Es gibt nur wenige Stellen auf der Gotthard-Nordrampe, wo die Landstrasse und die Autobahn parallel verlaufen. Meistens gehen sie getrennte Wege. Aber gerade an einer dieser wenigen Stellen passierte es! Nun gibt es auf der Strasse kein Durchkommen mehr, denn dies sind die einzigen von Autos befahrbaren Wege in diesem engen Tal. Damit nicht genug: Auf der Ausweichroute durch den San Berhardino ist der Basistunnel, welcher nur eine Röhre und eine Spur pro Richtung aufweist, wegen Bauarbeiten nur einspurig und darum auch nur jeweils in einer Richtung befahrbar. Der Tunnel wird abwechselnd für eine Fahrrichtung freigegeben. Das sorgt schon bei normalen Verkehr für Stockungen, jetzt aber zu einem Kollaps. Damit nicht genug: Viele Pässe, die ebenfalls als Alternative dienen könnten, sind wegen des Wintereinbruches immer noch bzw. wieder geschlossen oder nur mit Winterausrüstung befahrbar. Es kommt noch dicker: Die vom Steinschlag nicht betroffene Gotthardbahn war am Donnerstag ebenfalls für mehrere Stunden gesperrt! Grund: Ein Waldbrand auf der Südseite. Also wenns kommt, dann knüppeldick!
Ich bin ja mal gespannt, ob die Autobahn wie angekündigt am Freitagabend wieder freigegeben wird. Wenn nicht, dann wird das Rekordverdächtige Staus am San Bernhardino zur Folge haben. Denn wie gesagt: Pfingsten steht vor der Tür und der Wetterprognosen für den Norden sind eher mau, während im Süden der Sommer bereits Einzug gehalten hat. Bei den SBB ist man jedenfalls schon dabei, Extrazüge ins Tessin zu planen. Für den Fall, dass es mit der Öffnung der Autobahn oder Landstrasse nicht klappen sollte.
Ja und wie so oft gilt auch hier: Das Unglück tritt im dümmstmöglichsten Zeitpunkt und Ort ein. Wenige Tage vor Pfingsten, eine der Spitzenzeiten am Gotthard. Es gibt nur wenige Stellen auf der Gotthard-Nordrampe, wo die Landstrasse und die Autobahn parallel verlaufen. Meistens gehen sie getrennte Wege. Aber gerade an einer dieser wenigen Stellen passierte es! Nun gibt es auf der Strasse kein Durchkommen mehr, denn dies sind die einzigen von Autos befahrbaren Wege in diesem engen Tal. Damit nicht genug: Auf der Ausweichroute durch den San Berhardino ist der Basistunnel, welcher nur eine Röhre und eine Spur pro Richtung aufweist, wegen Bauarbeiten nur einspurig und darum auch nur jeweils in einer Richtung befahrbar. Der Tunnel wird abwechselnd für eine Fahrrichtung freigegeben. Das sorgt schon bei normalen Verkehr für Stockungen, jetzt aber zu einem Kollaps. Damit nicht genug: Viele Pässe, die ebenfalls als Alternative dienen könnten, sind wegen des Wintereinbruches immer noch bzw. wieder geschlossen oder nur mit Winterausrüstung befahrbar. Es kommt noch dicker: Die vom Steinschlag nicht betroffene Gotthardbahn war am Donnerstag ebenfalls für mehrere Stunden gesperrt! Grund: Ein Waldbrand auf der Südseite. Also wenns kommt, dann knüppeldick!
Ich bin ja mal gespannt, ob die Autobahn wie angekündigt am Freitagabend wieder freigegeben wird. Wenn nicht, dann wird das Rekordverdächtige Staus am San Bernhardino zur Folge haben. Denn wie gesagt: Pfingsten steht vor der Tür und der Wetterprognosen für den Norden sind eher mau, während im Süden der Sommer bereits Einzug gehalten hat. Bei den SBB ist man jedenfalls schon dabei, Extrazüge ins Tessin zu planen. Für den Fall, dass es mit der Öffnung der Autobahn oder Landstrasse nicht klappen sollte.
Zuletzt geändert von GMD am 01.06.2006 - 17:24, insgesamt 1-mal geändert.
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- 100% Sicherheit gibt es nicht.
- Wie GMD schon gesagt hat, auch Tunnels können gefährlich sein.
- Natürlich kann man die ganze Autobahn in den Berg stecken. Aber vielleicht geschieht der nächste Felssturz auf einer anderen Autobahn...
- Wieviele Leute kommen täglich auf den Strassen ums Leben ? Und viele Unfälle könnten auch ohne Investitionen in Millionenhöhe vermieden werden...
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Erst mal herzliches Beleid an die Hinterbliebenen!
Ich muss schon sagen, dass man ein besonderes Pech haben muss, unter so einen kleinen Felssturz zu geraten. Und vo allem, dass einem genau so ein Brocken von oben erwischt, das ist einfach nur Pech.
Was mich wundert: dass es keine Vorzeichen gab.
MFG Dachstein
Ich muss schon sagen, dass man ein besonderes Pech haben muss, unter so einen kleinen Felssturz zu geraten. Und vo allem, dass einem genau so ein Brocken von oben erwischt, das ist einfach nur Pech.
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Skitage 2012/13: 62 Stubaier Gletscher 11.10.12 Kurzbesuch, Hintertuxer Gletscher - 8.11.12 - Nach getaner Arbeit..., KSH 15.11.12 - Überm Nebelmeer, Obertauern (S) / 26.11.2012 / (Noch) klein, aber fein, Loferer Alm 8.12.12 - 8er Schwarzeck, Flachauwinkl - Kleinarl 9.12.12 - eine unbekannte Seite...,Schiwelt 13.12.12 - ein kalter Skinachmittag, Verbindungsbahn Alpbachtal 14.12.12,Dachstein West - 24.12.12 Antiweihnachtsstressski, Zinken, 31.12.12 --Jahresendski--, Heutal, 9.1.13 - Spaß im Schnee in der Näh', Rauris 9.1.13, Gemischte Gefühle, Gaißau Hintersee - 16.1.13 *Nebelflucht* Zauchensee 23.1.13, Reitherkogel 24.1.13 - Nachtschi überm Inntal, SFL - Ersatz Stubaier Gletscher 25.1.13, Fanningberg 2.3.13, Silvretta - Arena 24. / 25. 4. 13 - Ischg(ei)l, Sölden 5.5.13 - und die wollen wirklich zusperren?!
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Vielleicht merken die dann endlich einmal, dass es besser ist, Waren mit der Eisenbahn transportieren zu lassen, als kreuz und quer Lastwagen durch ganz Europa fahren zu lassen.GMD hat geschrieben:Es ist das schwerste Steinschlagunglück auf Schweizer Autobahnen. Der grösste Brocken hatte eine geschätzte Grösse und Gewicht von 50 Kubikmetern bzw. 125 Tonnen. Vor solchen Geschossen, da sind sich die Experten einig, schützen weder Fangnetze noch Galerien.
Ja und wie so oft gilt auch hier: Das Unglück tritt im dümmstmöglichsten Zeitpunkt und Ort ein. Wenige Tage vor Pfingsten, eine der Spitzenzeiten am Gotthard. Es gibt nur wenige Stellen auf der Gotthard-Nordrampe, wo die Landstrasse und die Autobahn parallel verlaufen. Meistens gehen sie getrennte Wege. Aber gerade an einer dieser wenigen Stellen passierte es! Nun gibt es auf der Strasse kein Durchkommen mehr, denn dies sind die einzigen von Autos befahrbaren Wege in diesem engen Tal. Damit nicht genug: Auf der Ausweichroute durch den San Berhardino ist der Basistunnel, welcher nur eine Röhre und eine Spur pro Richtung aufweist, wegen Bauarbeiten nur einspurig und darum auch nur jeweils in einer Richtung befahrbar. Der Tunnel wird abwechselnd für eine Fahrrichtung freigegeben. Das sorgt schon bei normalen Verkehr für Stockungen, jetzt aber zu einem Kollaps. Damit nicht genug: Viele Pässe, die ebenfalls als Alternative dienen könnten, sind wegen des Wintereinbruches immer noch bzw. wieder geschlossen oder nur mit Winterausrüstung befahrbar. Es kommt noch dicker: Die vom Steinschlag nicht betroffene Gotthardbahn war am Donnerstag ebenfalls für mehrere Stunden gesperrt! Grund: Ein Waldbrand auf der Südseite. Also wenns kommt, dann knüppeldick!
Ich bin ja mal gespannt, ob die Autobahn wie angekündigt am Freitagabend wieder freigegeben wird. Wenn nicht, dann wird das Rekordverdächtige Staus am San Bernhardino zur Folge haben. Denn wie gesagt: Pfingsten steht vor der Tür und der Wetterprognosen für den Norden sind eher mau, während im Süden der Sommer bereits Einzug gehalten hat. Bei den SBB ist man jedenfalls schon dabei, Extrazüge ins Tessin zu planen. Für den Fall, dass es mit der Öffnung der Autobahn oder Landstrasse nicht klappen sollte.
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Ob da die Eisenbahn davor gefeit ist, bezweifle ich doch stark. Dann auch die Eisenbahn kann vom Steinschlag, Felssturz oder Bergsturz heimgesucht werden, wobei hier wirklich nur wenig Gestein herunterkam.obwalden hat geschrieben:Vielleicht merken die dann endlich einmal, dass es besser ist, Waren mit der Eisenbahn transportieren zu lassen, als kreuz und quer Lastwagen durch ganz Europa fahren zu lassen.
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Angeblich war die Bruchstelle unter einem Geröllhaufen. Somit konnte man die nicht sehen.Was mich wundert: dass es keine Vorzeichen gab.
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Doch, die ist anscheinend sicherer. Heute in der Zeitung hatte es ein Interview. Da wurde gefragt wieso es immer die Autobahn erwischt und nie die Eisenbahnlinie. Die Antwort war denkbar einfach: Die Eisenbahn war zuerst da und deshalb konnte man die idealste Trasse wählen. Die Autobahn kam da hin wo es noch Platz hatte (Man bedenke: In dem schmalen und felsigen Tal gibt es eine doppelspurige Eisenbahnlinie, eine Autobahn und eine Kantonsstrasse. Dann ist da noch ein Fluss und dann hats nicht mehr viel Platz)Ob da die Eisenbahn davor gefeit ist, bezweifle ich doch stark. Dann auch die Eisenbahn kann vom Steinschlag, Felssturz oder Bergsturz heimgesucht werden, wobei hier wirklich nur wenig Gestein herunterkam.
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Das bezweifle ich aber stark. Denn wenn wirklich ein Berg herunterkommt, dann ist die Bahn auch nicht mehr da. Ausserdem: in Österreich hat es genug Bahnlinien erwischt, solche Ereignisse wurden dann immer els Einstellugsgrund herangezogen.Pilatus hat geschrieben:
Doch, die ist anscheinend sicherer. Heute in der Zeitung hatte es ein Interview. Da wurde gefragt wieso es immer die Autobahn erwischt und nie die Eisenbahnlinie. Die Antwort war denkbar einfach: Die Eisenbahn war zuerst da und deshalb konnte man die idealste Trasse wählen. Die Autobahn kam da hin wo es noch Platz hatte (Man bedenke: In dem schmalen und felsigen Tal gibt es eine doppelspurige Eisenbahnlinie, eine Autobahn und eine Kantonsstrasse. Dann ist da noch ein Fluss und dann hats nicht mehr viel Platz)
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Skitage 2012/13: 62 Stubaier Gletscher 11.10.12 Kurzbesuch, Hintertuxer Gletscher - 8.11.12 - Nach getaner Arbeit..., KSH 15.11.12 - Überm Nebelmeer, Obertauern (S) / 26.11.2012 / (Noch) klein, aber fein, Loferer Alm 8.12.12 - 8er Schwarzeck, Flachauwinkl - Kleinarl 9.12.12 - eine unbekannte Seite...,Schiwelt 13.12.12 - ein kalter Skinachmittag, Verbindungsbahn Alpbachtal 14.12.12,Dachstein West - 24.12.12 Antiweihnachtsstressski, Zinken, 31.12.12 --Jahresendski--, Heutal, 9.1.13 - Spaß im Schnee in der Näh', Rauris 9.1.13, Gemischte Gefühle, Gaißau Hintersee - 16.1.13 *Nebelflucht* Zauchensee 23.1.13, Reitherkogel 24.1.13 - Nachtschi überm Inntal, SFL - Ersatz Stubaier Gletscher 25.1.13, Fanningberg 2.3.13, Silvretta - Arena 24. / 25. 4. 13 - Ischg(ei)l, Sölden 5.5.13 - und die wollen wirklich zusperren?!
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Den Bericht auf RTL habe ich zwar nicht gesehen, aber bereits gestern im 10 vor 10 wurde das Thema "Vorhersehbarkeit" angesprochen. Da wurden natürlich auch die diversen Ereignisse an gleicher Stelle vor ca. einem Jahr als "Vorwarnung" interpretiert...
Die Medien wollen möglichst schnell einen Schuldigen präsentieren für ein Unglück, welches IMHO in der Kategorie Schicksal & höhere Gewalt einzustufen ist. Irgendwann wird dann ein Geologe vor Gericht kommen und zu einer Geldstrafe von CHF 2000.- verdonnert weil er nicht ausdrücklich genug gewarnt hat. Schlussendlich gibt es einen Schlussbericht eines Expertenteams der in einem Medienhype veröffentlicht wird und am nächsten Tag im Altpapier landet...
Natürlich ist es tragisch, dass bei diesem Felssturz zwei Personen ums Leben gekommen sind. Dennoch halte ich es für falsch, nun lange nach dem Schuldigen zu suchen und ihn zu bestrafen. Dies zeigt die Arroganz des Menschen, dass er immer und überall der Natur überlegen sein möchte und sie beherrschen will. Netze gegen Steinschlag und Gallerien braucht das Land!
Pustekuchen! Wie schon bemerkt wurde, 100%ige Sicherheit gibt es nicht. Und so lange die Alpen nicht vaporisiert werden, so lange wird es Lawinen und Felsstürze geben und so lange werden Menschen zu Schaden kommen.
Die Medien wollen möglichst schnell einen Schuldigen präsentieren für ein Unglück, welches IMHO in der Kategorie Schicksal & höhere Gewalt einzustufen ist. Irgendwann wird dann ein Geologe vor Gericht kommen und zu einer Geldstrafe von CHF 2000.- verdonnert weil er nicht ausdrücklich genug gewarnt hat. Schlussendlich gibt es einen Schlussbericht eines Expertenteams der in einem Medienhype veröffentlicht wird und am nächsten Tag im Altpapier landet...
Natürlich ist es tragisch, dass bei diesem Felssturz zwei Personen ums Leben gekommen sind. Dennoch halte ich es für falsch, nun lange nach dem Schuldigen zu suchen und ihn zu bestrafen. Dies zeigt die Arroganz des Menschen, dass er immer und überall der Natur überlegen sein möchte und sie beherrschen will. Netze gegen Steinschlag und Gallerien braucht das Land!
Pustekuchen! Wie schon bemerkt wurde, 100%ige Sicherheit gibt es nicht. Und so lange die Alpen nicht vaporisiert werden, so lange wird es Lawinen und Felsstürze geben und so lange werden Menschen zu Schaden kommen.
Das Leben ist eine sexuell übertragbare Krankheit mit hundertprozentiger Mortalität.
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Solche Aussagen sind totale Spekulation, wenn man nicht den genauen Verlauf der Trassen sowie die jeweils entstandenen Schäden kennt.KnM hat geschrieben:Der Unterschied zu Österreich ist nur: Dort hat die Bahn den viel kleineren Stellenwert. Man bedenke die Hochwasserkatastrophe vergangenen Jahres: Die Strasse wurde nach 3 Tagen wieder geräumt, bis die Bahn wieder fuhr, dauerte es etwa ein halbes Jahr.
Außerdem kannst bei einer Straße mal eben um eine Problemstelle herumleiten, notfalls über Feldwege - mach das mal bei der Bahn.
Dove vai senza sci?
Wege entstehen, indem man sie geht.
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Michael Meier
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