Bern: UVP-Voruntersuchung zur Verbindungsbahn Riederalp-Belalp
Um die Umweltverträglichkeit der geplanten Verbindungsbahn zwischen der Belalp und der Riederalp zu prüfen, haben Vertreter des Bundesamtes für Verkehr BAV am Donnerstag das Gebiet besichtigt. Die Begehung des BAV fand im Rahmen einer UVP-Voruntersuchung statt. Das Resultat dieser Untersuchung wird Ende Jahr erwartet und hat gemäss den Vertretern der Verbindungsbahn Riederalp-Belalp keine Rechtswirkung. Die genaue Frist stehe allerdings noch nicht fest.
Das Gesamtresultat setzt sich schliesslich aus den eingereichten Unterlagen der Bahnbetreiber sowie den Erkenntnissen der Begehung des BAV zusammen.
Neues in der Aletsch Arena – Riederalp/​Bettmeralp/​Fiesch Eggishorn & Belalp – Blatten
- Stefan
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Neues in Bettmeralp 2005/2006
Auch diesen Sommer wird auf der Bettmeralp die Beschneiungsanlage vergrößert. Dafür werden 1,5 Millionen SFr. investiert.
Es werden 32 neue Hochdrucklanzen und 2 neue Niederdruck-Maschinen zur Verfügung stehen. Auch die Trafo Station wird erweitert.
Im Bereich der Liftanlagen bestehen zur Zeit lediglich Projekte. Der Investitionsplan ist diesbezüglich noch nicht klar definiert.
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Der Bundesgesundheitsminister warnt:
Der vorangegangene Beitrag kann Spuren von Ironie, Zynismus und Sarkasmus enthalten. Sollten sie mit einer dieser Substanzen
in Konflikt geraten oder einfach nicht in der Lage sein, diese zu erkennen, so konsultieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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neues von der BELALP
der bericht hier war am 1. september 2005 in der RZ zu lesen:
"Belalpbahnen verkaufen den Blattnerhof und appellieren an die Unterstützung in der Region
Befreiungsschlag auf der Belalp?
Blatten / Naters / Der Verwaltungsrat der Belalpbahnen nimmt einen letzten, wohl alles entscheidenden Anlauf: Verkauf des Blattnerhofs, Kapitalschnitt mit anschliessender Aktienkapitelerhöhung und der Bau einer neuen 6er-Sesselbahn. Noch ist unklar, ob der finale Befreiungsschlag gelingen wird. Eine Standortbestimmung.
Von German Escher
„Wir haben keinen Zweifel, dass wir es schaffen werden. Wir müssen dieses Ziel einfach erreichen.“ Erich Pfaffen, Verwaltungsratspräsident der Belalpbahnen, macht auf Optimismus. Nicht nur aus Überzeugung, sondern auch im Wissen, dass ohne die geplante Sanierung der Bau der notwendigen 6er-Sesselbahn illusorisch bleibt und damit eines der besten Skigebiete im Oberwallis wegen der veralteten Infrastrukturanlagen in die Bedeutungslosigkeit zu versinken droht.
Blattnerhof-Kapitel abgeschlossen
Wer derart unter Druck ist, setzt zum längst fälligen Befreiungsschlag an. Dazu gehört der Verkauf des Hotels Blattnerhof. In der Meinung, als Bergbahnunternehmen für die gesamte touristische Entwicklung in Blatten verantwortlich zu sein, haben die Belalpbahnen ihr Kerngeschäft verlassen und 1993 das Hotel Blattnerhof gekauft und renoviert. Gesamtkosten: 9,3 Millionen Franken. Weil die Fehlinvestition nicht wie von manchen empfohlen über eine eigenständige Tochtergesellschaft abgewickelt wurde, wurde der Hoteldeal zum Finanzabenteuer. Heute wird das Hotel noch immer mit einem Wert von 4,94 Millionen Franken in der Bilanz geführt. Er ist damit stark überbewertet, wie selbst Revisoren immer wieder festgestellt und auch vom Verwaltungsrat eingeräumt wird. Jetzt wird der schmerzhafte Schnitt endlich vollzogen. Das Hotel Blattnerhof soll dieser Tage für rund zwei Millionen Franken verkauft werden. Damit resultiert aus dem Hotelgeschäft ein Buchverlust von 3 Millionen Franken.
Verzicht der CDA als Chance
Aus „strategischen Gründen“ – wie Verwaltungsratspräsident Erich Pfaffen es nennt – hat die Companie des Alpes (CDA) in letzter Minute einen Rückzieher gemacht. Für rund 2,5 Millionen Franken wären die Franzosen zu den starken Herren über die Belalp geworden. Damit wären die Belalpbahnen zwar kurzfristig alle Finanzsorgen los geworden, mittelfristig hätten aber auch fremde Investoren über Betrieb, Entwicklung, Investitionen etc. entschieden. Vor diesem Hintergrund darf der Rückzieher der CDA durchaus auch als Chance gewertet werden. Nach der Verzichtserklärung der CDA haben laut Pfaffen die meisten Kleinaktionäre, die sich für eine Aktienzeichnung begeistern liessen, zu den Belalpbahnen gehalten. Kleinanleger hatten für rund eine Million Franken Aktien gezeichnet und auf ein Sperrkonto einbezahlt. Nur rund 80’000 Franken wurden zurückgefordert. Und viele sollen signalisiert haben, dass bei einem zweiten Anlauf die entsprechenden Gelder wieder einbezahlt würden.
Schmerzhafte Sanierung
Analog des ersten Sanierungsanlaufs bleibt auch diesmal der Kapitalschnitt von 80 Prozent un-umgänglich. Konkret: Eine 500 Franken-Aktie ist künftig nur noch 100 Franken wert. Gleichzeitig soll das Aktienkapital um 4,5 Millionen erhöht werden. Je eine Million haben in der ersten Runde die Gemeinde Naters und Kleinaktionäre zugesagt. Rund 300’000 Franken würde die Garaventa bei Unterzeichnung des Werkvertrages für den Bau der geplanten Sesselbahn beisteuern. Fehlen also noch rund 2,3 Millionen Franken. Diese Lücke hofft man bei Chaletbesitzern, Gewerbetreibenden in der Region Naters-Brig, aber auch bei den Gemeinden schliessen zu können. „Die Gemeinde Naters wird wohl ein wenig die Rolle der CDA übernehmen. Wir hoffen, dass die Gemeinde nochmals einen Betrag zeichnen wird“, erklärt Pfaffen. Einen Wunsch, den man auch gegenüber der Stadtgemeinde Brig-Glis hat. Entsprechende Gespräche sind laut Pfaffen im Gang. Dass die Zukunft der Belalp nicht nur die Natischer, sondern die gesamte Region angeht, komme auch in Namen des fusionierten Verkehrsvereins zum Ausdruck. Und dieser heisst bekanntlich Brig-Belalp Tourismus.
Strategie dürfte konkreter sein
Im Mittelpunkt der kürzlich vorgestellten Strategie steht der Bau der neuen 6er-Sesselbahn anstelle der langen Schlepplifte. Kostenpunkt: 12,5 Millionen Franken. Die Finanzierung soll über die Kapitalerhöhung von 4,5 Millionen, IHG-Darlehen von 2,5 bis 3,0 Millionen und Bankkredite von 5,0 bis 5,5 Millionen Franken sichergestellt werden. Kurzum: Ohne Kapitalerhöhung können die veralteten Lifte nicht ersetzt werden, was mittelfristig zu einem Frequenzrückgang führen dürfte. An den Orientierungsversammlungen in Naters (13. September im Restaurant Touring), in Brig (20. September im Pfarreizentrum) und in Blatten (27. September im Tourismussaal) will man die Öffentlichkeit im Detail informieren. Bis Ende Oktober sollte das gezeichnete Kapital weitgehend einbezahlt sein, so dass an der Aktionärsversammlung am 17. November die Beschlüsse über Kapitalschnitt, Kapitalerhöhung und Bau der Sesselbahn gefällt werden können. Mit dem Bau will man im Sommer 2006 beginnen.
Wartezeiten nicht gravierend
Über 2007 hinaus gleicht die Unternehmensstrategie eher einer Wunschliste, auf der die Seilbahnverbindung nach Riederalp ebenso aufgeführt ist wie der Ausbau der Beschneiungsanlage, der Ersatz oder Ausbau der Zubringerbahn, die bessere Anbindung des Feriendorfes Tschuggen, die Rückfahrtpiste nach Blatten oder die Verbesserung des Parkingangebots. Hier scheinen eine Konkretisierung und klarere Prioritätenliste unumgänglich, will man neue Aktionäre gewinnen. Vor allem die Einheimischen in Brig-Glis/Naters dürfte die Frage der Zubringerbahn brennend interessieren. „Durch die Bautätigkeit auf der Belalp sind dort die Logiernächte gestiegen, was zu kürzeren Wartezeiten bei der Talstation in Blatten geführt hat“, betont Erich Pfaffen und fügt hinzu: „Bezüglich Wartezeiten ist die Belalp besser als ihr Ruf.“"
copyright: www.rz-oberwallis.ch
--> ich weiss, ist aus den medien, gehört meiner meinung nach aber auch hierher...
--> ich hoffe, dass nach etlichen versuchen in den letzten jahren, aus dem skigebiet das beste rauszuholen, endlich was wird jetzt. lasst uns einfach mal optimistisch mitdenken...
"Belalpbahnen verkaufen den Blattnerhof und appellieren an die Unterstützung in der Region
Befreiungsschlag auf der Belalp?
Blatten / Naters / Der Verwaltungsrat der Belalpbahnen nimmt einen letzten, wohl alles entscheidenden Anlauf: Verkauf des Blattnerhofs, Kapitalschnitt mit anschliessender Aktienkapitelerhöhung und der Bau einer neuen 6er-Sesselbahn. Noch ist unklar, ob der finale Befreiungsschlag gelingen wird. Eine Standortbestimmung.
Von German Escher
„Wir haben keinen Zweifel, dass wir es schaffen werden. Wir müssen dieses Ziel einfach erreichen.“ Erich Pfaffen, Verwaltungsratspräsident der Belalpbahnen, macht auf Optimismus. Nicht nur aus Überzeugung, sondern auch im Wissen, dass ohne die geplante Sanierung der Bau der notwendigen 6er-Sesselbahn illusorisch bleibt und damit eines der besten Skigebiete im Oberwallis wegen der veralteten Infrastrukturanlagen in die Bedeutungslosigkeit zu versinken droht.
Blattnerhof-Kapitel abgeschlossen
Wer derart unter Druck ist, setzt zum längst fälligen Befreiungsschlag an. Dazu gehört der Verkauf des Hotels Blattnerhof. In der Meinung, als Bergbahnunternehmen für die gesamte touristische Entwicklung in Blatten verantwortlich zu sein, haben die Belalpbahnen ihr Kerngeschäft verlassen und 1993 das Hotel Blattnerhof gekauft und renoviert. Gesamtkosten: 9,3 Millionen Franken. Weil die Fehlinvestition nicht wie von manchen empfohlen über eine eigenständige Tochtergesellschaft abgewickelt wurde, wurde der Hoteldeal zum Finanzabenteuer. Heute wird das Hotel noch immer mit einem Wert von 4,94 Millionen Franken in der Bilanz geführt. Er ist damit stark überbewertet, wie selbst Revisoren immer wieder festgestellt und auch vom Verwaltungsrat eingeräumt wird. Jetzt wird der schmerzhafte Schnitt endlich vollzogen. Das Hotel Blattnerhof soll dieser Tage für rund zwei Millionen Franken verkauft werden. Damit resultiert aus dem Hotelgeschäft ein Buchverlust von 3 Millionen Franken.
Verzicht der CDA als Chance
Aus „strategischen Gründen“ – wie Verwaltungsratspräsident Erich Pfaffen es nennt – hat die Companie des Alpes (CDA) in letzter Minute einen Rückzieher gemacht. Für rund 2,5 Millionen Franken wären die Franzosen zu den starken Herren über die Belalp geworden. Damit wären die Belalpbahnen zwar kurzfristig alle Finanzsorgen los geworden, mittelfristig hätten aber auch fremde Investoren über Betrieb, Entwicklung, Investitionen etc. entschieden. Vor diesem Hintergrund darf der Rückzieher der CDA durchaus auch als Chance gewertet werden. Nach der Verzichtserklärung der CDA haben laut Pfaffen die meisten Kleinaktionäre, die sich für eine Aktienzeichnung begeistern liessen, zu den Belalpbahnen gehalten. Kleinanleger hatten für rund eine Million Franken Aktien gezeichnet und auf ein Sperrkonto einbezahlt. Nur rund 80’000 Franken wurden zurückgefordert. Und viele sollen signalisiert haben, dass bei einem zweiten Anlauf die entsprechenden Gelder wieder einbezahlt würden.
Schmerzhafte Sanierung
Analog des ersten Sanierungsanlaufs bleibt auch diesmal der Kapitalschnitt von 80 Prozent un-umgänglich. Konkret: Eine 500 Franken-Aktie ist künftig nur noch 100 Franken wert. Gleichzeitig soll das Aktienkapital um 4,5 Millionen erhöht werden. Je eine Million haben in der ersten Runde die Gemeinde Naters und Kleinaktionäre zugesagt. Rund 300’000 Franken würde die Garaventa bei Unterzeichnung des Werkvertrages für den Bau der geplanten Sesselbahn beisteuern. Fehlen also noch rund 2,3 Millionen Franken. Diese Lücke hofft man bei Chaletbesitzern, Gewerbetreibenden in der Region Naters-Brig, aber auch bei den Gemeinden schliessen zu können. „Die Gemeinde Naters wird wohl ein wenig die Rolle der CDA übernehmen. Wir hoffen, dass die Gemeinde nochmals einen Betrag zeichnen wird“, erklärt Pfaffen. Einen Wunsch, den man auch gegenüber der Stadtgemeinde Brig-Glis hat. Entsprechende Gespräche sind laut Pfaffen im Gang. Dass die Zukunft der Belalp nicht nur die Natischer, sondern die gesamte Region angeht, komme auch in Namen des fusionierten Verkehrsvereins zum Ausdruck. Und dieser heisst bekanntlich Brig-Belalp Tourismus.
Strategie dürfte konkreter sein
Im Mittelpunkt der kürzlich vorgestellten Strategie steht der Bau der neuen 6er-Sesselbahn anstelle der langen Schlepplifte. Kostenpunkt: 12,5 Millionen Franken. Die Finanzierung soll über die Kapitalerhöhung von 4,5 Millionen, IHG-Darlehen von 2,5 bis 3,0 Millionen und Bankkredite von 5,0 bis 5,5 Millionen Franken sichergestellt werden. Kurzum: Ohne Kapitalerhöhung können die veralteten Lifte nicht ersetzt werden, was mittelfristig zu einem Frequenzrückgang führen dürfte. An den Orientierungsversammlungen in Naters (13. September im Restaurant Touring), in Brig (20. September im Pfarreizentrum) und in Blatten (27. September im Tourismussaal) will man die Öffentlichkeit im Detail informieren. Bis Ende Oktober sollte das gezeichnete Kapital weitgehend einbezahlt sein, so dass an der Aktionärsversammlung am 17. November die Beschlüsse über Kapitalschnitt, Kapitalerhöhung und Bau der Sesselbahn gefällt werden können. Mit dem Bau will man im Sommer 2006 beginnen.
Wartezeiten nicht gravierend
Über 2007 hinaus gleicht die Unternehmensstrategie eher einer Wunschliste, auf der die Seilbahnverbindung nach Riederalp ebenso aufgeführt ist wie der Ausbau der Beschneiungsanlage, der Ersatz oder Ausbau der Zubringerbahn, die bessere Anbindung des Feriendorfes Tschuggen, die Rückfahrtpiste nach Blatten oder die Verbesserung des Parkingangebots. Hier scheinen eine Konkretisierung und klarere Prioritätenliste unumgänglich, will man neue Aktionäre gewinnen. Vor allem die Einheimischen in Brig-Glis/Naters dürfte die Frage der Zubringerbahn brennend interessieren. „Durch die Bautätigkeit auf der Belalp sind dort die Logiernächte gestiegen, was zu kürzeren Wartezeiten bei der Talstation in Blatten geführt hat“, betont Erich Pfaffen und fügt hinzu: „Bezüglich Wartezeiten ist die Belalp besser als ihr Ruf.“"
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Jay
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Von rz-online.ch
Noch fehlt den Belalpbahnen eine Million Franken
Schlussspurt in der Kapitalerhöhung
Naters / Blatten / Die Belalpbahnen stehen vor einer grossen Weichenstellung: Nur mit dem Bau einer neuen kuppelbaren Sesselbahn bleibt das Skigebiet weiterhin konkurrenzfähig. Doch dazu braucht es unter anderem eine Kapitalerhöhung um 4,5 Millionen Franken. Laut RZ-Recherchen fehlt derzeit noch rund eine Million.
Von German Escher
Mit dem Verkauf des Hotels Blattnerhof haben die Belalpbahnen einen ersten Sanierungsschritt bewältigt. Der zweite ist der Herabsetzung des Aktienkapitals von heute 5,1 Millionen um 80 Prozent. Diesen Grundsatzentscheid soll an der ausserordentlichen Aktionärsversammlung am 17. November gefällt werden. Zugleich will man das Kapital um 4,5 Millionen aufstocken, um so zumindest einen Teil der Finanzierung der 12,5 Millionen teuren neuen Sesselbahn sicherstellen zu können. Damit sollen die langen Schlepplifte Sparrhorn und Fleschtola ersetzt werden.
Schwierige Geldsuche
Die Notwendigkeit ist mit Blick auf die wachsenden Qualitätsansprüche unbestritten. Knacknuss ist und bleibt die Finanzierung. Laut RZ-Recherchen gestaltet sich die Geldsuche relativ schwierig. „Es fehlt noch rund eine Million Franken“, bestätigt Geschäftsleitungsmitglied Gilbert Schmid der RZ auf Anfrage. Konkret: Vom ersten Anlauf der Aktienzeichnung, welche nach dem Rückzug der CDA sisitiert wurde, sind knapp zwei Millionen einbezahlt. Die gegenwärtigen Bemühungen einer Aktienkapitalerhöhung brachten bisher rund eine halbe Million Franken ein. Die Gemeinde Naters hat ihrerseits Bereitschaft signalisiert, nochmals eine Million Franken zu zeichnen. Darüber soll der Stimmbürger an der November-Urversammlung befinden. Ein zusätzliches Engagement erwarten die Verantwortlichen der Belalp-bahnen von der Stadtgemeinde Brig-Glis. Ihre Argumentation: Dem Skigebiet auf der Belalp kommt überregionale Bedeutung zu.
„Wir sind der Meinung, dass die Chaletsbesitzer, die Leistungsträger im Tourismus, sowie alle kleineren und mittleren Gewerbebetriebe ein Interesse daran haben müssen, dass diese Bahn gebaut wird“, betont Gilbert Schmid. Er ist überzeugt: Ohne neue Sesselbahn wird die Belalp gegenüber anderem Wintersportgebieten klar an Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Und darunter würde die gesamte Region leiden.
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Jay
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Von rz-online.ch
Naters / Blatten / Nach der erfolgreichen Kapitalerhöhung blicken die Verantwortlichen der Belalp-Bahnen AG zuversichtlich in die Zukunft. „Jetzt wird vorwärts gemacht“, sagt Präsident Erich Pfaffen gegenüber der RZ. „Bis nächsten Winter sollte die neue Sesselbahn bereit sein.“
Die Sanierung und anschliessende Kapitalerhöhung der Belalp Bahnen AG war ein eigentlicher Kraftakt. Umso glücklicher ist der Verwaltungrat. „Das Konzessionsgesuch für die 6-er Sesselbahn ist bereits in Bern. Jetzt können wir das Dossier mit dem Finanzierungsnachweis vervollständigen“, erklärt Pfaffen. Er geht davon aus, dass mit dem Bau im Sommer begonnen werden kann, damit die neue Anlage im kommenden Winter betriebsbereit ist.
Konzept für Beschneiung
Der Verwaltungsrat ist sich aber auch bewusst, dass die neue Sesselbahn nicht alle Probleme löst. So hat gerade diese Wintersaison gezeigt, dass auf der Belalp ein Nachholungsbedarf im Bereich der Beschneiungsanlagen besteht. „Wir haben das erkannt und werden jetzt ein Beschneiungskonzept in Auftrag geben“, erklärt dazu Verwaltungsratspräsident Pfaffen. Er hält aber gleichzeitig fest, dass die laufende Wintersaison gut war. Zwar konnte man die Mindereinnahmen vom Dezember nicht wett machen. Die Umsatzzahlen im Februar stimmen die Verantwortlichen der Belalp-Bahnen indes zuversichtlich.
Feriendorf Tschuggen erschliessen
Nebst dem Bau der Sesselbahn bleibt die bessere Anbindung des Feriendorfs Tschuggen ans Skigebiet ein Ziel des Verwaltungsrates. Wenn es gleichzeitig gelingen würde, die neue Rückfahrtspiste von Tschuggen nach Blatten zu verwirklichen, könnten damit gleich mehrere Probleme gelöst werden. Dank der Öffnung der Strasse Blatten-Tschuggen müsste auch der Gepäcktransport am ohnehin stark frequentierten Samstag, dem Hauptan- und Abreisetag, nicht mehr über die Bahn abgefertigt werden. Da im Feriendorf Tschuggen an die 100 Parkplätze zur Verfügung stehen, würde das Parking-Problem in Blatten entschärft. Unterm Strich wäre die bessere Erschliessung von Tschuggen im Interesse der ganzen Ferienstation. Aber auch nach der erfolgreichen Kapitalerhöhung ist sich Bahnpräsident Pfaffen bewusst: „Es ist und bleibt letztlich alles auch eine Frage des Geldes.“ GER
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Neue kabinen fur der Pendelbahn mörel-riederalp..
Ab Sommer 2006 verkehren zwischen Mörel und Riederalp nigelnagelneue Pendelbahnkabinen aus dem Hause CWA Constructions SA/Corp. Die beiden Grossraumkabinen verliessen das Oltner Werk im Mai 2006 mit einem Spezialtransport.
Die Kabinen wurden für je 80 Personen konzipiert und als sogenannte "Replica" bezeichnet, d.h. das zeitlose Design der 30 Jahre alten Kabinen wurde übernommen und mit den neusten Technologien und Werkstoffen neu nachgebaut.
Ab Sommer 2006 verkehren zwischen Mörel und Riederalp nigelnagelneue Pendelbahnkabinen aus dem Hause CWA Constructions SA/Corp. Die beiden Grossraumkabinen verliessen das Oltner Werk im Mai 2006 mit einem Spezialtransport.
Die Kabinen wurden für je 80 Personen konzipiert und als sogenannte "Replica" bezeichnet, d.h. das zeitlose Design der 30 Jahre alten Kabinen wurde übernommen und mit den neusten Technologien und Werkstoffen neu nachgebaut.
10. /17 märz LAAX
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6er-sparrhorn
irgendwo hab ich mal ne längere mdienmitteilung gelesen, aber ich find die nicht mehr. aber ums kurzum offiziell zu machen, reicht ja auch ein zitat von der webiste der bergbahnen:
"03.05.2006 | Neubau 6er-Sesselbahn Sparrhorn
Wir bauen für Sie eine neue 6er-Sesselbahn Sparrhorn. Inbetriebnahme im Dezember 2006. Wir freuen uns bereits heute auf Sie... "
www.belalpbahnen.ch
"03.05.2006 | Neubau 6er-Sesselbahn Sparrhorn
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Unter http://www.belalpbahnen.ch/de/zukunft.htm gibt es ein Bautagebuch von den Balalpbahnen über den Bau der 6er Sesselbahn "Sparrhorn"!
Der Bundesgesundheitsminister warnt:
Der vorangegangene Beitrag kann Spuren von Ironie, Zynismus und Sarkasmus enthalten. Sollten sie mit einer dieser Substanzen
in Konflikt geraten oder einfach nicht in der Lage sein, diese zu erkennen, so konsultieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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- Jojo
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Und unter http://www.belalpbahnen.ch/images/Panor ... elalp3.jpg gibt es schon den neuen Pistenplan zu begutachten!
Ich finde, man kann schon auf dem Plan erkennen, was für eine große Aufwertung diese neue Bahn für das Skigebiet ist!
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Michael Meier
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http://www.seilbahn.net/newsline/cwa5.htm
Höchst interesant, Die alten Pläne der Nova Kabinen ausgegraben und eine neue Kabine nach altem Muster gebaut. Captain Retro ist an Bord.
Höchst interesant, Die alten Pläne der Nova Kabinen ausgegraben und eine neue Kabine nach altem Muster gebaut. Captain Retro ist an Bord.
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Auch die Bettmeralp erneuert ihre Pendelbahn-Kabinen:
Quelle: http://www.bettmeralp.ch/d/news/2 neue Kabinen bei den Bettmeralp Bahnen AG
Auf Herbst 2006 schaffen die Bettmeralp Bahnen AG für die Zubringerbahn (direkte Verbindung Betten Talstation - Bettmeralp) zwei (2) neue ultramoderne Kabinen an.
Es ist europaweit die erste Bahn in dieser Ausführung.
Ein paar technische Angaben:
Marke: Streamline
Lieferant: Gangloff
Fassungsvermögen: 117 Personen + 1 Kabinenbegleiter.
Auf eine angenehme Anreise zur Bettmeralp!
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Stand der Dinge...
Die Bauarbeiten an der neuen Sparrhorn 6er-Sesselbahn in Belalp neigen sich dem Ende zu:
Quelle: http://www.belalpbahnen.ch/de/index.php23.10.2006
Das Seil ist auf den Masten drauf und die Anlage kann bereits fahren. Die nächsten Arbeiten befassen sich mit dem Ausbau der Garagierungshalle, den Umgebungsarbeiten, sowie dem Transport der 108 Sessel mit dem Helikopter auf die Belalp.
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- Theo
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Quelle rro
Es handelt sich um zwei Sesselbehnen mit den Bergstationen am Fuss der Felswand vom Eggishorn, ungefähr beim Einstieg vom Klettersteig
Eine von der Fiescheralp aus, wohl rechts von der bestehneden PB, und eine weitere soll dann ein Tal in Richtung Fieschertal neu erschliessen.
Zeitraum für die Realisierung wurde keiner genannt.
Nun genug mit Spekulationen. In Bellwald soll die DSB Steibenkreuz durch eine kuppelnbare Sesselbahn ersetzt werden. Der Bau ist für 2009 geplant.
Weiers wurde noch in der Lokalpresse geschrieben wie das Projekt Eggishorn Süd einmal aussehen soll.Fiesch: Neupositionierung des Eggishorn
21. Oktober 2006, 18:30 Uhr
Die Luftseilbahn Fiesch-Eggishorn will das Eggishorn neu positionieren. Gemäss VRP Herbert Volken ist es höchste Zeit.
Anlässlich der 40-Jahr-Jubiläums-GV am Samstag in Fiesch, stellte man mehrere Projekte vor, welche man auf dem Eggishorn realisieren möchte. Dazu gehört ein Geoglider mit 30 bis 40 Sitzplätzen, welcher sich mehrere Male während der Fahrt um 360 Grad dreht. Zudem möchte man einen Erlebnispark anlegen, den Swisscom-Antennen-Turm zugänglich machen sowie die Station und den Bunker als Entspannungsraum nutzen. Diese Investition würde rund 40 Mio. Franken kosten.
Die Luftseilbahn Fiesch-Eggishorn AG könnte dieses Projekt kurzfristig jedoch nicht allein finanzieren. Nach Lösungen wird noch gesucht. Das Projekt ist noch in der Planungsphase und die Unterlagen werden nach der GV an die zuständigen Instanzen weitergeleitet, um eine erste Vormeinung zu erhalten./ba
Es handelt sich um zwei Sesselbehnen mit den Bergstationen am Fuss der Felswand vom Eggishorn, ungefähr beim Einstieg vom Klettersteig
Eine von der Fiescheralp aus, wohl rechts von der bestehneden PB, und eine weitere soll dann ein Tal in Richtung Fieschertal neu erschliessen.
Zeitraum für die Realisierung wurde keiner genannt.
Nun genug mit Spekulationen. In Bellwald soll die DSB Steibenkreuz durch eine kuppelnbare Sesselbahn ersetzt werden. Der Bau ist für 2009 geplant.
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Wo ist denn der Einstieg zum Klettersteig?!Theo hat geschrieben:Es handelt sich um zwei Sesselbehnen mit den Bergstationen am Fuss der Felswand vom Eggishorn, ungefähr beim Einstieg vom Klettersteig
Eine von der Fiescheralp aus, wohl rechts von der bestehneden PB, und eine weitere soll dann ein Tal in Richtung Fieschertal neu erschliessen.
Zeitraum für die Realisierung wurde keiner genannt.
"Eggishorn-Süd" ist seit Jahren (Jahrzehnten) geplant und eine Neuerschließung von Geländekammern ist total unrealistisch.
Soweit ich mich erinnern kann, war vor einigen Jahren aktuell, dass die neue 4KSB "Eggishorn Süd" (also die von "Deiner" Variante angesprochene Sesselbahn rechts neben der Eggishorn-Pendelbahn) auch die 4KSB "Flesch" mitersetzt?! Kann mir das geländetechnisch grad nicht vorstellen
Das Eggishorn hat m.E. auf jeden Fall viel mehr Potential als im Moment! Ich kenne sowohl die Aussicht vom Jungfraujoch, als auch vom Eggishorn und muss sagen, dass der Blick auf den "Großen Aletschgletscher" vom Eggishorn besser ist!
Um die im Zeitungartikel genannten Projekte am Eggishorn aus meiner Sicht zu beurteilen, bräuchte ich allerdings nähere Infos (was ist mit dem "Geoglider" gemeint? - sowas wie eine Rotair-PB oder eine Achterbahn (Mountain-Glider?), was für ein "Erlebnispark"?, was genau meint man mit "Entspannungsraum", wie soll der Restaurantsektor verbessert werden?!
Der Bundesgesundheitsminister warnt:
Der vorangegangene Beitrag kann Spuren von Ironie, Zynismus und Sarkasmus enthalten. Sollten sie mit einer dieser Substanzen
in Konflikt geraten oder einfach nicht in der Lage sein, diese zu erkennen, so konsultieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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- Jojo
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Belalp: Auszüge aus dem Geschäftsbericht
Hier mal ein paar Auszüge aus dem Geschäftsbericht 2005/2006 der Belalpbahnen.
Der Traum einer Verbindung "Belalp-Riederalp" scheint für die Bergbahnen noch nicht ausgeträumt.
Eine Erweiterung der Beschneiungsanlage
bis auf Hohbiel (allerdings scheinen die Planungen noch nicht sehr weit fortgeschritten).
Der Skilift "Schönbiel" muss auf Grund der Nicht-Verlängerung der Konzession abgerissen werden. Dies scheint schon passiert zu sein.
Quelle: http://www.belalpbahnen.ch/de/Jahresbericht%2005.pdf
Der Traum einer Verbindung "Belalp-Riederalp" scheint für die Bergbahnen noch nicht ausgeträumt.
Eine Erweiterung der Beschneiungsanlage
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Wen ich alles richtig verstanden habe soll der Geoglider eine Rotair-PB werden.
Wenn das alles kommt wird der Gipfel ziemlich zugebaut. Man will das Swisscom Gebaüde und glaube noch eins von der Armee in die ganze Sache integrieren.
Die geplante Sesselbahn von der Fiescheralp aus wird wohl den paralell zur Sesselbahn Fleschen verlaufenden SL ersetzen, jedoch auf einem koplatt anderen Trasse. Die 12 Jährige KSB wird sicher bleiben.
Wenn das alles kommt wird der Gipfel ziemlich zugebaut. Man will das Swisscom Gebaüde und glaube noch eins von der Armee in die ganze Sache integrieren.
Die geplante Sesselbahn von der Fiescheralp aus wird wohl den paralell zur Sesselbahn Fleschen verlaufenden SL ersetzen, jedoch auf einem koplatt anderen Trasse. Die 12 Jährige KSB wird sicher bleiben.
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So, nachdem auf der GV einiger der geplanten Projekte veröffentlicht wurden, will ich auch mal ein paar Worte dazu verlieren.
1.Das Projekt Geo-Glilder ist mir auch Neu, ich denke nicht, daß es sich um eine neue Gondel für die 2. Sektion handelt sondern eher im Bereich Swisscom-Turm realisiert wird. Ich hab irgendwas in Sachen drehbarem Turm/Bahn "Drehbarer Aussichtsbereich im Hinterkopf. Aber das ist grade reine Spekulation, werde mich in den nächsten Tagen mal schlau machen...
Die Swisscom-Liegenschaften gehören zur LFE und werden in das neue Konzept zur Neupositionierung des Eggishorn integriert.
2. Skigebietserweiterung Eggishorn-Süd:
Die Planung für die noch einzige Erweiterungsmöglichkeit des Aletschgebietes ist bereits am laufen und wird nicht alleine von der LFE geschultert. Zu genauen Zeitplanung darf ich im Moment noch nix sagen.
Zu den geplanten Sesselbahnen im Moment mal soviel:
Der neue Klettersteig geht ungefähr an der Felswand rechts vom Couloir und PB-Bergstation am Tälligrat los und kommt ca. an der Station und Horrli-Hitta raus. Ich hab in noch nicht gesehen, und bin nächsten Sommer dort, eventuell werde ich ihn auch begehen...
Die erste Bahn ist von der Talstation KSB-Flesch, als Ersatz für den Elsenlücke-SL, rechts hinauf zum Tälligrat unterhalb der "Eggishorn-Südwand" geplant. Die zweite Sesselbahn soll dann ungefähr die Hänge zum Märjellensee/Gletscherhütte/Stausee erschließen und wird dann von dort zum Tälligrat führen. Es sind dann natürlich auch mehrere neue Pisten geplant, denn im Moment ist das ja alles noch "Freeride-Gelände".....
1.Das Projekt Geo-Glilder ist mir auch Neu, ich denke nicht, daß es sich um eine neue Gondel für die 2. Sektion handelt sondern eher im Bereich Swisscom-Turm realisiert wird. Ich hab irgendwas in Sachen drehbarem Turm/Bahn "Drehbarer Aussichtsbereich im Hinterkopf. Aber das ist grade reine Spekulation, werde mich in den nächsten Tagen mal schlau machen...
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2. Skigebietserweiterung Eggishorn-Süd:
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Der neue Klettersteig geht ungefähr an der Felswand rechts vom Couloir und PB-Bergstation am Tälligrat los und kommt ca. an der Station und Horrli-Hitta raus. Ich hab in noch nicht gesehen, und bin nächsten Sommer dort, eventuell werde ich ihn auch begehen...
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Ja sagt mal, seht ihr wirklich eine Chance für eine Genehmigung dieses Projektes?! Ich leider nicht...Fiescher hat geschrieben:2. Skigebietserweiterung Eggishorn-Süd:
Die Planung für die noch einzige Erweiterungsmöglichkeit des Aletschgebietes ist bereits am laufen und wird nicht alleine von der LFE geschultert. Zu genauen Zeitplanung darf ich im Moment noch nix sagen.
Zu den geplanten Sesselbahnen im Moment mal soviel:
Der neue Klettersteig geht ungefähr an der Felswand rechts vom Couloir und PB-Bergstation am Tälligrat los und kommt ca. an der Station und Horrli-Hitta raus. Ich hab in noch nicht gesehen, und bin nächsten Sommer dort, eventuell werde ich ihn auch begehen...
Die erste Bahn ist von der Talstation KSB-Flesch, als Ersatz für den Elsenlücke-SL, rechts hinauf zum Tälligrat unterhalb der "Eggishorn-Südwand" geplant. Die zweite Sesselbahn soll dann ungefähr die Hänge zum Märjellensee/Gletscherhütte/Stausee erschließen und wird dann von dort zum Tälligrat führen. Es sind dann natürlich auch mehrere neue Pisten geplant, denn im Moment ist das ja alles noch "Freeride-Gelände".....
Nichtsdestotrotz: @Fiescher: Könntest Du in die Karte die Projekte mal einzeichnen?!
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So, nachdem ich selbst nicht bei der GV der LFE war, hab ich heute endlich auch Infos von der Jubiläums-GV der LFE in die Hand bekommen. Zum Jubiläum gabs auch eine DVD, wo die Geschichte und die Projekte für die kommenden Jahre behandelt werden.
Somit kann ich auch jetzt genau die angesprochenen erläutern:
1. Geo-Glider:
Es hat sich damit eine zweite, offene Bahn, eine "Fun-Bahn" aufs Eggishorn von der Fiescheralp auf sich. Es handelt sich damit um eine ca. 30 Person fassende Gondel, ähnlich bei einem Karusell, die dann während der Fahrt rotiert (am Arm, langsam um die eigene Achse) und somit sitzend in gemütlicher Fahrt einen ganz neuen Ausblick auf die Walliser Bergwelt zulässt.
2. Swisscom-Turm und Erlebniscenter:
In der Bergstation wird wie ich schon angedeutet hab, ein Erlebnis-Center auf Multimedia-Ebene usw. eingerichtet und am Swisscom-Turm wird eine Aussichtsplattform (Treppenbauwerk) errichtet, was dann auch noch eine bessere Rundumsicht auch von der Station ermöglicht, und somit auch den Besuchern bietet die nicht mehr aus eigener Kraft den Gipfel des Eggishorn erreichen können.
3. Eggishorn-Süd Ost:
Hab jetzt auch die Pläne gesehen, ich werde auch in der nächsten Zeit diese hier auch mal skizieren und Jojo. daß Projekt ist weiter in der Planung und im Fortschritt als Du zu glauben meinst. Also die Realisierung und Genehmigung brauchst daher nicht in Frage zu stellen. Aber mehr darf ich im Moment noch nicht preisgeben....
Ja, die KSB Flesch wird natürlich stehen bleiben und hat mit SB-Projekt gar nix zu tuen.
Somit kann ich auch jetzt genau die angesprochenen erläutern:
1. Geo-Glider:
Es hat sich damit eine zweite, offene Bahn, eine "Fun-Bahn" aufs Eggishorn von der Fiescheralp auf sich. Es handelt sich damit um eine ca. 30 Person fassende Gondel, ähnlich bei einem Karusell, die dann während der Fahrt rotiert (am Arm, langsam um die eigene Achse) und somit sitzend in gemütlicher Fahrt einen ganz neuen Ausblick auf die Walliser Bergwelt zulässt.
2. Swisscom-Turm und Erlebniscenter:
In der Bergstation wird wie ich schon angedeutet hab, ein Erlebnis-Center auf Multimedia-Ebene usw. eingerichtet und am Swisscom-Turm wird eine Aussichtsplattform (Treppenbauwerk) errichtet, was dann auch noch eine bessere Rundumsicht auch von der Station ermöglicht, und somit auch den Besuchern bietet die nicht mehr aus eigener Kraft den Gipfel des Eggishorn erreichen können.
3. Eggishorn-Süd Ost:
Hab jetzt auch die Pläne gesehen, ich werde auch in der nächsten Zeit diese hier auch mal skizieren und Jojo. daß Projekt ist weiter in der Planung und im Fortschritt als Du zu glauben meinst. Also die Realisierung und Genehmigung brauchst daher nicht in Frage zu stellen. Aber mehr darf ich im Moment noch nicht preisgeben....
Ja, die KSB Flesch wird natürlich stehen bleiben und hat mit SB-Projekt gar nix zu tuen.
- Christoph Lütz
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Aus meiner Sicht wäre es viel sinnvoller, die Vernetzung zwischen der Bettmeralp und Kühboden zu verbessern, als neue Geländekammern östlich des heutigen Skigebietes zu erschließen.
Aus Richtung Bettmeralp kommt man zur Zeit nur über das Bettmerhorn wieder zur Station Kühboden, zumindest, ohne schieben. Für Kinder ist das aber sehr anstrengend. Auch in der Gegenrichtung ist die Verbindung nicht besonders abwechselungsreich.
Aus Richtung Bettmeralp kommt man zur Zeit nur über das Bettmerhorn wieder zur Station Kühboden, zumindest, ohne schieben. Für Kinder ist das aber sehr anstrengend. Auch in der Gegenrichtung ist die Verbindung nicht besonders abwechselungsreich.