Bayerns Skigebiete sollen ausgebaut werden
- Jens
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flo
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Dazu noch ein weiterer Artikel:
Quelle: OVPSkitourismus: Huber geht in die Offensive
VON RALF HEUSSINGER München - Die bayerischen Wintersport-Gebiete sollen attraktiver werden. Wirtschaftsminister Erwin Huber (CSU) kündigte nach einem Treffen mit Sportlern und Tourismusexperten eine Offensive zur Förderung des Wintertourismus an. Insbesondere Bergbahnen und Beschneiungsanlagen sollen modernisiert werden. Im Herbst gibt es ein zweites Treffen.
Bayern hat Nachholbedarf. Viele Ski-Sportler und Winterurlauber machen nicht mehr in Bayern Station, sondern fahren einige Kilometer weiter nach Österreich. "In den letzten 15 Jahren haben wir an Wettbewerbsfähigkeit gegenüber unseren Nachbarn im Süden verloren", sagte Wirtschaftsminister Erwin Huber. "In Tirol sind schon die Polster in den Sesselliften geheizt."
[n]So weit muss es für Huber nicht kommen.[/b] Dennoch kündigte er an, die Chancen des Wintertourismus besser nutzen zu wollen. Mit seinem Anteil von 40 Prozent am gesamten Fremdenverkehr im Freistaat sei er eine wichtige Stütze. "Wir haben das Potenzial, um mit den anderen Skigebieten zu konkurrieren", glaubt Ex-Skistar Markus Wasmeier, der an dem Strategiegespräch mit Huber teilnahm.
Eine Säule der Offensive sollen modernere Bergbahnen sein. Auch Beschneiungsanlagen werden in Zukunft schneller genehmigt, kündigte Huber an. Prinzipiell sei eine finanzielle Förderung durch den Freistaat möglich. Dass ein Jahrzehnt lang kaum Beschneiung genehmigt wurde, sieht Wasmeier teilweise als Grund für den bayerischen Rückstand. "Die zwangsweise Nichtgenehmigung hat uns viel Zeit gekostet", sagte der Doppel-Olympiasieger. "Der Naturschutz wurde immer ganz extrem ausgelegt", kritisierte er. Nach Angaben von Huber sind in Bayern rund acht Prozent der Pisten beschneit, in Österreich dagegen 38 Prozent.
Für die Modernisierung der Bergbahnen sind nach Schätzungen des Verbands Deutscher Seilbahnen mehrere hundert Millionen Euro nötig. "Je länger wir reden, desto teurer wird es", sagte der Vorsitzende Markus Müller. Ohne die Unterstützung privater Investoren sei dies zudem kaum zu schaffen.
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Onlinemic
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haha die Bayern wieder:
Das meint Schnappauf....
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SBNCIPRA: Auswirkungen des Klimawandels auf den Tourismus
Auf einer von der Alpenschutzkommission CIPRA in Zusammenarbeit mit dem Gemeindenetzwerk "Allianz in den Alpen" organisierten alpenweiten Fachtagung diskutierten vom 18. bis zum 20. Mai 2006 über 200 Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Verbänden, Wirtschaft und Gemeinden in Bad Hindelang /Allgäu über die Auswirkungen des Klimawandels auf Tourismus und steigende Naturgefahren im Alpenraum. Bayerns Umweltminister Schnappauf forderte auf der Tagung dazu auf, angesichts wärmerer Winter alternative Urlaubsangebote zu entwickeln, statt überall Beschneiungsanlagen zu installieren. Maßnahmen zum Klimaschutz müssten weit über das Kyotoprotokoll hinaus reichen, so Schnappauf.....
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Grundsätzlich für alle Skifans sehr erfreulich!
Steht die Aussage jetzt erst mal so im Raum oder gibt es da auch schon konkrete Projekte, die nun verwirklicht werden sollen (und finanziell auch verwirklicht werden können)?
Wahrscheinlich wohl eher nicht, wenn der andere Mandatsträger nun schon Bedenken geäußert hat - oder?
Steht die Aussage jetzt erst mal so im Raum oder gibt es da auch schon konkrete Projekte, die nun verwirklicht werden sollen (und finanziell auch verwirklicht werden können)?
Wahrscheinlich wohl eher nicht, wenn der andere Mandatsträger nun schon Bedenken geäußert hat - oder?
Skisaison 2018/2019: *** leider nur 4 Tage ***