Lech: Riesenherz aus Stahl erregt Gemüter

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snowflat
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Lech: Riesenherz aus Stahl erregt Gemüter

Beitrag von snowflat »

Meldung ist bereits vom 12.01.2006 (es folgen noch zwei weitere Meldungen):
Lech: Riesenherz aus Stahl erregt Gemüter

In Lech sorgt ein riesiges Stahlherz mit Rosen für Aufregung. Die Gemeinde verlangt die Entfernung des Bauwerkes. Es fehlt eine Bewilligung. Die Skilifte Lech sprechen von einer Touristenattraktion.

Nicht bewilligt
Es war eine romantische Liebeserklärung an ein Brautpaar vor zwei Jahren. Jetzt gehen die Bilder des neun Meter hohen und sechs Meter breiten Stahlherzes mit Rosen rund um die Welt. Darum soll das Herz am Rüfikopf stehen bleiben, argumentieren die Skilifte Lech. Die stählerne Eigenkonstruktion im Skigebiet entpuppe sich als Touristenattraktion. Einziger Schönheitsfehler: Das Bauwerk ist nicht bewilligt.

Gästebefragung
Seilbahnchef Michael Manhart führte eine Gäste-Befragung durch. Nur zehn Prozent der Gäste lehnten das Herz ab. Außerdem stehe das Herz inmitten von Gebäuden und könne deswegen aus Sicht des Umweltschutzes kein Problem sein, sagt Manhart.

Bürgermeister lehnt Herz ab
Gemeindechef Ludwig Muxel will vom romantischen Liebesglück am Rüfikopf nichts wissen. Gesetze gelten für alle, auch für den Seilbahnchef, sagt der Bürgermeister. Es gehe nicht um das Herz, sondern um ein Bauwerk, das an einer Stelle stünde, von der Gutachter und Ausschüsse meinten, es gehöre dort nicht hin.

Letztes Wort bei Bezirkshauptmannschaft
Der Ball liegt jetzt bei der Bezirkshauptmannschaft. Sollte das letzte Wort der Baubehörde ein Nein sein, dann will Seilbahnchef iManhart im wahrsten Sinne des Wortes mobil machen. Er will das Stahlherz ohne Fundament aufstellen. Somit brauche es keine Bewilligung. Überleben wird das „Rüfikopf-Herz“ also auf jeden Fall.
Quelle: ORF
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Neun mal sechs Meter hohes Stahlherz (Bild: ORF)
Neun mal sechs Meter hohes Stahlherz (Bild: ORF)
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snowflat
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Beitrag von snowflat »

Die zweite Meldung vom 14.02.2006:
Umstritten: Rüfikopf-Herz in Lech wird abgebaut

Seit Anfang des Jahres sorgt das neun Meter hohe Stahlherz mit Rosen auf dem Rüfikopf in Lech für Streit zwischen Naturschützern, Gemeinde und Seilbahnchef Michael Manhart. Nun wird das Herz im Sommer abgebaut.

Stahlherz in spektakulärer Bergkulisse
Das mittlerweile blassrosa und windzerzauste Stahl-Plastikrosengebinde inmitten einer spektakulären Bergkulisse ist auf Fotos rund um die Welt zu sehen. Damit soll jetzt Schluss sein.

Antrag wurde zurückgezogen
Der Bezirkshauptmann Leo Walser, bei dem das Naturschutzverfahren anhängig war, spricht von einem unbürokratischen Ende. Der Antrag wurde zurückgezogen.

Manhart spricht von einem Kompromiss
Seilbahnchef Michael Manhart, der das Bauwerk ohne Genehmigung errichten ließ, spricht jetzt von einem Kompromiss mit dem Bezirkshauptmann. Mehrere Projekte stehen in Lech an, die Verfahren sind am laufen, die Stimmung sollte nicht wegen einem Rosengebinde verschlechtert werden.

Gemeinde war gegen das Herz
Für die Gemeinde war immer schon klar: Auf den Berggipfel gehört ein Gipfelkreuz, technische Bauwerke aber keine romantischen Liebesbekundungen, noch weniger kitschige Rosengebinde.

7.000 Euro teure Hochzeitsdeko
Brautvater und Seilbahnchef Michael Manhart ließ das Stahlherz für die Hochzeit seiner Tochter errichten. Was mit der 7.000 Euro teuren Hochzeitsdeko passiert ist noch unklar.

Quelle: ORF
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snowflat
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Beitrag von snowflat »

Und nun die aktuelle Meldung von heute, zukünftig dürfen Border und Skifahrer durchs Herz springen:
Einigung: Umstrittenes Stahlherz in Lech künftig mobil

Nach dem monatelangen Streit um ein 9 Meter hohes Stahl-Herz am Rüfikopf, gibt es nun eine Lösung. Die Stahlkonstruktion wird künftig mobil und nur unterhalb von 1.800 Metern aufgestellt.

Attraktion im Fun-Park
Das Herz steht derzeit bei der Rudalpe. Doch jetzt ist es mobil, damit es überall im Skigebiet aufgestellt werden kann. 1.800 Meter ist die magische Naturschutzgrenze, so der Erfinder des Herzens, Michael Manhart.

Im Winter soll das Herz die neue Attraktion des Fun-Parks werden, als Hindernis durch das die Sportler springen können.

Monatelanger Streit
Zu Beginn dieses Jahres war ein Streit zwischen dem Lecher Bürgermeister Ludwig Muxel und Michael Manhart entbrannt: die Stahlkonstruktion sei überdimensional und zu groß.

Um den Streit beizulegen, hatte Michael Manhart einen Antrag auf Genehmigung für die fixe Errichtung des Bauwerks bei der Bezirkshauptmannschaft zurückgezogen.

Quelle: ORF
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starli
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Beitrag von starli »

Na toll. Bitte, wechselt alle Gipfelkreuze mit Herzen aus, damit die Welt etwas fröhlicher und netter wird.

Kreuze erinnern mich an Friedhöfe, an Tod, und als Un-Religiöser bin ich von den Dingern auf den Gipfel sowieso genervt..

.. und wie kann man sich bei all den Gipfel-Kreuzen wg. eines (einmaligen) Gipfel-Herzes aufregen?

Daher:

KONTRA Gipfel-Kreuz

PRO Gipfel-Herz (oder sonst irgendwelche positiven Symbole)


(Auch wenn sich's vielleicht nicht so anhört, ich hab das Ernst gemeint)
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Beitrag von Enigma »

starli hat geschrieben:Na toll. Bitte, wechselt alle Gipfelkreuze mit Herzen aus, damit die Welt etwas fröhlicher und netter wird.

Kreuze erinnern mich an Friedhöfe, an Tod, und als Un-Religiöser bin ich von den Dingern auf den Gipfel sowieso genervt..

.. und wie kann man sich bei all den Gipfel-Kreuzen wg. eines (einmaligen) Gipfel-Herzes aufregen?

Daher:

KONTRA Gipfel-Kreuz

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(Auch wenn sich's vielleicht nicht so anhört, ich hab das Ernst gemeint)

Starli, da geb ich Dir sowas von Recht. Naja immerhin habens einen Kompromiss gefunden.
Winterurlaub 2007/08:
NIX GEPLANT :(
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