Studiumsmöglichkeiten

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DiDa
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Beitrag von DiDa »

Gerade im Ruhrpott gibt es doch unzählige Unis. Auf Seilbahntechnik wirst du dich wohl nirgends spezialisieren können.
Ausserdem wird die Technik die in Seilbahnen eingesetzt wird auch in so vielen anderen Fertigungsprozessen und Transportsystemen eingesetzt, dass das meiste sowieso schon in irgendeiner Form von deinem Studium (Bauing, E-Technik oder Maschbau) abgedeckt wird.

Ihr solltet auch mal bedenken, dass das Ziel der Ingenieursausbildung nicht darin liegt eine Seilbahn zu bauen.
Ihr werdet höchstens ein Teil einer Seilbahn bauen. Der Bauing wird die statischen Verraussetzungen berechnen, der E-Techniker wird die Anlagenautomatisierung/Antrieb entwerfen und der Maschbauer wird für die mechanischen Komponenten zuständig sein.
Ich denke in den Seilbahnfirmen sitzen viele Ingenieure, die dass was sie da planen nie in Betrieb sehen.

Deswegen bietet das Hauptstudium meistens verschiedene Möglichkeiten auf die man sich spezialisieren kann. Da man nach einigen Semestern erst weis was mit dem begonnenen Studium alles möglich ist.

flo
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Beitrag von flo »

@DiDa: Du sagtest schon, dass E-Technik schwerer ist als Maschbau. E-Technik wurde in der Diskussion bis jetzt schon zweimal als "Selbstmord" bezeichnet. Siehst du das genauso?
Warst du an einer Technischen Hochschule oder an einer "normalen" Uni?
DiDa
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Beitrag von DiDa »

Ich bin jetzt am Ende meines Studiums, studiere an einer normalen Hochschule (die sich aber auf Ingenieursstudiengänge spezialisiert hat). Deswegen kann ich euch bezüglich Unis nur das sagen was ich drüber gehört habe. Wir haben viele dabei die ihr Glück an der Uni probiert haben und dann zur Hochschule gewechselt sind weil es einfach zuviel war was man an der Uni leisten muss.

Dann hat die Hochschule noch den Vorteil, das es nur 8 Semester Regelstudienzeit sind, bei der Uni sinds 10 Semester. An einer Hochschule wirst du in der Regelstudienzeit fertig werden wenn du nicht zu oft beim Skifahren bist. An der Uni schaffen es die wenigsten in den 10 Semestern.

Ich würde jetzt nicht sagen das die E-Technik viel schwerer ist als Maschbau. Aber du hast halt bei der E-Technik sehr viel Informatik mit drin, wo du verschiedene Programmiersprachen anwenden musst. Das meiste ähnelt aber sehr C++.
Die E-Technik umfasst auch die Bereiche Sensorik und Aktorik(Antriebe).
Das wird mit ein Grund sein warum das Studium als so schwer angesehen wird, weil es viele Bereiche umfasst.
Wenn ihr euch wirklich schon von Anfang an speziallisieren wollt dann solltet ihr euch ein E-Technik Studium auswählen wo schon von Anfang an eine Vertiefung angeboten wird.
Bei mir gab es zur Auswahl:
Nachrichtentechnik(viel Datenübertragung usw.)
Energieelektronik/Leistungselektronik(vorallem Antriebe)
Automatisierung/Informationstechnik (Anlagenautomatisierung/Mikroprozessoren)
Bis zum Vordiplom war der Stoff in allen Vertiefungen nahezu identisch. Mathe Physik Informatik Elektrotechnik

Maschbau geht mehr in die Richtung Physik und Materialkunde.

Im I-net kann nan sich sicher die Fächer angucken die man belegen muss, und da steht ja meistens ne Erklärung dabei. Oder halt mal googlen, ob andere Unis da Infos im Netz haben.
flo
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Beitrag von flo »

Danke, du hast mir ein gutes Stück weitergeholfen :)

Aber eine blöde Frage hab ich noch: Meinst du mit Hochschule eine FH oder wieder was anderes?
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Estiby
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Beitrag von Estiby »

Gerade im Ruhrpott gibt es doch unzählige Unis. Auf Seilbahntechnik wirst du dich wohl nirgends spezialisieren können.
Ausserdem wird die Technik die in Seilbahnen eingesetzt wird auch in so vielen anderen Fertigungsprozessen und Transportsystemen eingesetzt, dass das meiste sowieso schon in irgendeiner Form von deinem Studium (Bauing, E-Technik oder Maschbau) abgedeckt wird.
hm, hab ich es dann falsch gelesen was auf der Seite vorher steht, das das mit Seilbahntechnik als Spezialisierung in der Uni möglich ist?

Das es im Ruhrpott viele Unis gibt weiß ich, hab es mir ja schon angeguckt, nur entscheiden, wo ich hin gehe hab ich noch nicht :wink: Aachen soll ja sehr gut sein, allerdings dauert die es sehr lange bis du fertig bist. Bin mir grad nicht mehr sicher, waren aber glaub ich 13 Semester.
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Oscar
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Beitrag von Oscar »

Also ich sag mal was aus meiner Erfahrung, hab das schliesslich auch teilweise oder in veränderter From hinter mir und täglich mit zu tun.

Wer was technisches studiren will sollte bevor er anfängt eine fachbezogene Lehre machen, um halt bessere Jobaussichten zu haben. Die Praxis wird, wenn ich mir die fertig werdenden Ingenieure im Studium ansehe, fast vollkommen vernachlässigt im Studium, sodass man den Absolventen nichtmal einen Vorwurf machen kann, wenn theorethisch ordentliche Lösungen präsentiert werden, die praktisch aber weit ab liegen. Begegnet mir und meinem Bekanntenkreis fast täglich, alles andere ist eine Ausnahme.

Wer seine Stärken eher in den praktischen Teilen der Technik sieht, sollte überlegen ob er nicht eine Lehre macht und dann einen Technikerabschluss. Techniker sind momentan sehr gefragt. Ich selbst habe auch das Studium abgebrochen und dann einen Techikerabschluss gemacht und bin sehr zufrieden damit. Auch vom Lohn ist es nicht so, dass man als Ingenieuer zwingend mehr verdienen muss als ein techniker, das hängt ganz von der Stelle ab.

Vielleicht hilft es euchein bischen bei eurer Entscheidung oder bringt euch zusätzliche Ideen. ;)

... und nochwas so als Denkanstoss, Seilbahnbau ist kein Hexenwerk, das ist normaler Maschinebau gar nicht mal so kompliziert wie es den Anschein hat. Schaut euch mal so Anlagen an, ist technisch nicht viel wildes dran zumal es Baukastensysteme sind. Interessanter ists dann glaube ich wenn man anfängt so Teile auszulegen und zu konzipieren, nur wird da der Personalbedarf nicht sehr gross sein denke ich.
Zuletzt geändert von Oscar am 13.06.2006 - 13:51, insgesamt 1-mal geändert.
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mic
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Beitrag von mic »

Wo sollen wir den mit den vielen Seilbahnbauern hin wenn die alle fertig sind? :gruebel:
Sicher ein Spaß, aber denkt vielleicht mal darüber nach! :wink:
DiDa
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Beitrag von DiDa »

@flo
War als ich anfing eine Fachhochschule, jetzt haben sie sich umbenannt in Hochschule.



Wenn man sich nicht ganz sicher ist, könnte eine Lehre vor dem Studium sicher von Vorteil sein, bevor man 2-3 Jahre studiert und dann doch was anderes macht.


Hört euch doch mal bei den Firmen (Doppelm. etc.) um was die für Ingenieure beschäftigen. Das werden nur Bauing, ET und Maschbauer sein.


Einige Hochschulen und Unis bieten ja noch das Fach Mechatroniker an. Das ist eine Mischung aus ET und Maschbau. Damit werdet ihr auch gute Berufsaussichten haben.
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Estiby
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Beitrag von Estiby »

mic hat geschrieben:Wo sollen wir den mit den vielen Seilbahnbauern hin wenn die alle fertig sind? :gruebel:
Sicher ein Spaß, aber denkt vielleicht mal darüber nach! :wink:
Hab mich noch nicht festgelegt, wollte mir nur die Möglichkeit offen halten. Wie schon geschrieben wurde entscheidet man sich ja erst nach dem 4. Semester. Da ist also noch etwas zeit und dann kann man da gucken, wie es auf dem Merkt aussieht :wink:

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k2k
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Beitrag von k2k »

Eine Sache noch, die mir gestern so nebenbei eingefallen ist. Wer "was Technisches" an einer Uni studieren will, sollte sich mal überlegen ob er sich auch ein Mathe-Studium zutrauen würde. Falls nicht würde ich zumindest das was ich machen will sehr, sehr genau prüfen.

Gilt auf jeden Fall hier an der Uni KA, ganz sicher für Elektro-/Informationstechnik und Informatik (da habe ich die besten Einblicke, und letzteres studier ich selber seit acht Semestern ;-)). Gilt aber auch für Physiker, Maschinenbauer etc.
Und ich bin mir ziemlich sicher daß das in München oder Aachen nicht anders ist, auch wenn hier bei uns an der Uni immer kolportiert wird daß KA angeblich besonders viel Wert auf Mathematik legt.

Ansonsten würd ich als praktisch orientierter Mensch auch nicht unbedingt an eine Uni gehen, da haben die Vorschreiber schon recht. Die Etecs hier programmieren nix, die machen eher fleißig Fourier-, Laplace- und z-Transformation :D

Gruß von einem der beinahe an der Mathematik gescheitert wäre (aber eben nur beinahe :P)
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
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Oscar
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Beitrag von Oscar »

Jo das mit der Mathematik kann ich bestätigen! In Krefeld ists auch der Hauptbrocken.
Und von Kollegen, diein Aachen und sonstwo studiert haben habich gleiches gehört.
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d-florian
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Beitrag von d-florian »

In Darmstadt ist Mathe auch das größte Problem warum die Abbruchrate bei Maschienbau so groß ist! Hab schon von einigen gehört dass das Studium da zwar gut wäre aber halt sehr viel Mathe dabei ist und wenn man da nicht voll dabei ist ist der Rest gelaufen!
Ich persönlich hab für mich entscheiden dass ich nun erst einmal auf gar keinen Fall studieren gehe, sondern erst ne Lehre und dann nen techniker machen will!
Hat den Vorteil: Ich hab danach praktische Erfahrung, hab in der zeit Geld verdient und nicht NUR GEld fürs Studium aufn Kopp gehauen!
Außerdem ist ein Studium keine Garantie für einen späteren Berufsplatz!!!
Wenn man bereits in einer Firma tätig ist, stehen die Chancen hingegen nicht schlecht, dass man in der Firma bleiben kann! Und man kann eben wie gesagt praktische Arbeiten von seiner Firma beschneinigen lassen und dami zu einem Neuen Arbeitgeber gehen, denn Scheine an der Uni kann man viele haben! Nur ob man dass dann auch alles kann was man bescheinigt kriegt hat ist das andere...
..aber scheiß drauf.. Weltcup ist nur einmal im Jahr....
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Oscar
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Beitrag von Oscar »

d-florian hat geschrieben:...
Ich persönlich hab für mich entscheiden dass ich nun erst einmal auf gar keinen Fall studieren gehe, sondern erst ne Lehre und dann nen techniker machen will!...
:) Onkels Fussstapfen, was? :D
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Maximus
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Beitrag von Maximus »

Zu der Sache mit Mathe:

Also hier an der TUM Fakultät Maschinenbau gibt es noch keine Mathedominanz. Sicherlich sollte man mit Mathe zurecht kommen, aber bei uns ist es kein Mathestudium.
Viele Herleitungen und Beweise in der Vorlesung muss man einfach abhaken, da sie ausdrücklich nicht geprüft werden.
Schwieriger zu bewältigen ist eher der Umfang des Stoffes, der erst nach 2 Semestern geprüft wird.

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Beitrag von Schiffle »

d-florian hat geschrieben: Außerdem ist ein Studium keine Garantie für einen späteren Berufsplatz!!!
Leider gibt es bei keiner Ausbildung eine solche Garantie.

Eine Möglichkeit ein Studium mit relativ viel Praxisbezug zu absolvieren ist ein dualer Studiengang an einer Berufakademie.
Dabei verdient man etwas Geld und hat eine praktische Ausbildung in seinem Ausbildungsunternehmen.
Ist zwar nicht immer leicht ein geeignetes Unternehmen zu finden, aber sonst evtl. eine Alternative zum Studium an einer Hochschule und dauert auch "nur" 3 Jahre.
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maartenv84
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Beitrag von maartenv84 »

Verschoben ins Off topic, es ist inzwischen eine allgemeine Diskussion zu technischen Studiengängen und hat nichts mehr mit Seilbahnen zu tun.
Gruss,
Maarten
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Estiby
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Beitrag von Estiby »

Also an Mathe sollte es bei doch hoffentlich nicht scheitern. Das war immer eins meiner besten Fächer in der Schule. Aber wie ich von meinen Schwestern schon erfahren habe kann man Mathe an der Uni meist nicht mit Mathe an der Schule vergleichen.

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Beitrag von fredifredoski »

Für alle TUM Studenten im Forum: Hoffe wir können nächstes Jahr mal einen Skitag einplanen, wurde letzte Woche endlich angenommen in den Studiengängen Maschinenwesen und Bauingenieurwesen (habe mich für ersteres entschieden) und mache gerade mein Praktikum!!!

mfg

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Beitrag von Maximus »

Freut mich das es geklappt hat bei dir.
Wäre auf jeden Fall dabei bei einem TUM-Ausflug.

@flo: Hast du dich auch an der TUM beworben?

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Beitrag von flo »

Hab auch letzte Woche meine Zulassung für E-Technik an der TUM erhalten, allerdings werde ich doch nicht nach München gehen, sondern nach Passau.
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powder-fan
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Beitrag von powder-fan »

hab letzte woche meine zulassung für physik an der tum erhalten (kein wunder, die nehmen ja jeden:-)) kann mich allerdings noch nicht richtig zwischen münchen und heidelberg entscheiden. besitzt in der frage hier jemand zufällig erfahrungswerte?

falls es mich nach münchen verschlägt wär ich für nen skitag aber sicher zu haben!

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