Neubau eines Kranzberg-Sessellifts rückt in Ferne

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Jay
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Neubau eines Kranzberg-Sessellifts rückt in Ferne

Beitrag von Jay »

Das Garmisch Partenkirchener Tagblatt berichtet:
Visionen und Illusionen
Neubau eines Kranzberg-Sessellifts rückt in immer weitere Ferne

VON CHRISTOF SCHNÜRER Mittenwald - Böse Zungen behaupten, die Kranzberg-Sesselbahn sei ein vorsintflutliches Konstrukt. Andere wiederum schätzen den nostalgischen Charme dieser Anlage. Wie auch immer: Der Lift geht heuer ins 56. Betriebsjahr, und der TÜV attestiert ihm nach wie vor einen technisch einwandfreien Zustand. "Der Betrieb ist seit 1950 unfallfrei gelaufen", unterstreicht Adolf Hornsteiner, Chef der Mittenwalder Gemeindewerke. Noch keiner der insgesamt 8,5 Millionen Fahrgäste sei bis zum heutigen Tag zu Schaden gekommen.

"Heute wird mit Zähnen und Klauen der letzte Grashalm verteidigt" Adolf Hornsteiner
Doch auch Hornsteiner weiß, dass bei der Kranzbergbahn über kurz oder lang Geld in die Hand genommen werden muss, um sie zukunfts- und damit wettbewerbsfähig zu machen. Im abgelaufenen Betriebsjahr beförderte der Einer-Sessellift 93 097 Fahrgäste. Das heißt: 255 pro Tag. "Was einem moderaten Minus von 0,5 Prozent gegenüber 2004 entspricht", wie Bürgermeister Hermann Salminger zuletzt während der Bürgerversammlung vorrechnete. Das wiederum bedeutet ein Defizit von etwa 110 000 Euro.

Die Statistik sprach schon mal eine ganz andere Sprache. In Spitzenzeiten in den 70er Jahren beförderte die Seilbahn rund 250 000 Urlauber und Einheimische auf den Kranzberg. Den Bau der Anlage 1950 durch die damalige Berglift GmbH bezeichnet Werkechef Hornsteiner "als weitblickende Entscheidung". Im gleichen Atemzug fügt er jedoch hinzu: "Aber man hat nicht weitergemacht." Die Baukosten für das Kranzberg-Projekt (21 000 Mark) trugen die beiden Gesellschafter - zum einen die Marktgemeinde (11 000), zum anderen der Verkehrsverein (10 000). Anfang der 50er sind die Verhandlungen mit den über 50 Grundstückseigentümern offenbar deutlich einfacher vonstatten gegangen. "Heute dagegen", so Hornsteiner, "wird mit Zähnen und Klauen der letzte Grashalm verteidigt."

Dem Leiter der Gemeindewerke, die 1984 die Sesselbahn von der Berglift GmbH übernahmen, hat immer noch die Vision von einem "Wintersport-Paradies". Ein Vorschlag, der zuletzt vor zwei Jahren gemacht wurde, wohl aber an Einzelinteressen scheiterte. Der Plan sieht vor, den bestehenden Kranzberglift abzureißen und eine moderne Vierersesselbahn im Luttensee-Skigebiet bis zum Scheitelpunkt St. Anton (1250 Meter) zu bauen. Die neue Anlage wäre somit die umfassende Spange für das Dreieck Luttensee-Wildensee-Gipfel.

Ein Vorschlag, der bei Peppi Wurmer momentan nur wenig Euphorie entfacht. "Ich möchte nicht direkt nein sagen, aber so was ist verdammt schwer umzusetzen." Seit 1969 zeichnet Wurmers Familie für den Skibetrieb auf dem Kranzberg verantwortlich und hält die Schlepplifte am Luttensee (1969), am Wildensee (1981) und den Korbinianlift (1972) in Schwung. Wegen der miserablen Haushaltslage bezweifelt Wurmer ohnehin, dass die Gemeinde als Seilbahn-Partner einsteigen könnte. "Die hat doch hint` und vorn` kein Geld." Er bevorzuge derzeit eher die "kleine Lösung", also den Status Quo. Zumal der Neubau eines Sessellifts mindestens vier Millionen Euro verschlinge. Geld, das im Grunde nur ein finanzkräftiger Investor aufbringen kann.

So wird die altehrwürdige Kranzbergbahn auf einer Wegstrecke von 1420 Metern auch die nächsten Jahre noch die 240 Höhenmeter zum Gipfel (1391 Meter) überwinden müssen - bis der TÜV sein Veto einlegt.


mm

Carvergirl
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Beitrag von Carvergirl »

hmmm.... wenn man wirklich eine neue Bahn bauen möchte, sollte die Talstation etwas zentraler liegen, eine Verbindung Luttensee - St. Anton halte ich für unrealistisch (Kosten, Umweltschützer, Wegfall der Rodelbahn usw.)

Aber passieren muss bald was...
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Chasseral
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Beitrag von Chasseral »

Skigebiete wie der Kranzberg haben wohl keine Zukunft. Der Markt ist bekanntermassen rückläufig und die vielen Millionen werden in den grossen Skigebieten vergraben. Dort steigt auch die Beförderungskpazität weiter. Also sinken die Beförderungszahlen in solchen Gebieten wie dem kranzberg - was der Artikel ja auch bestätigt. Und Skiurlaub macht in Mittenwald auch kein Skifahrer mehr. Da hilft nur eines: Zusperren und nur noch einen Schlepplift aufrechterhalten - für die Jugend vor Ort. Dieser Lift wird dann womöglich von einer grossen Seilbahngesellschaft aus dem zentralen Alpenraum gesponsert. Diese sind nämlich darauf angewiesen, dass der dringend benötigte Nachwuchs heimatnahe "Einstiegsmöglichkeiten in die Droge Ski" hat.

Dieses Szenario wäre ursächlich auch nicht gerade mein Wunschtraum, ist aberr die sich abzeichnende Realität. Es bringt also nichts, um so einen Kranzberg zu trauern. Mittenwald muss sich auf einen vom Skifahren unabhängigen Tourismus einstellen - je schneller umso besser.

P.S.: Aber dass die ja nicht auf die Idee kommen, das Dammkar zu schliessen. Solche Highlights sind echt erhaltenswert.
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Beitrag von Carvergirl »

Sehe ich anders. Letztes Jahr haben sich selbst als die starken Schneefällen zum Jahreswechsel kamen am Kranzberg die B eine in den Leib gestanden. Denn die Rodelbahn dort wird von den Touristen gern und viel genutzt. Auch die Skilifte haben eine durchschnittliche Auslastung zum Jahreswechsel. Natürlich machen KSB oder EUB`s keinen großen Sinn (Finanzierung), aber Mittenwald sollte sich mal überlegen, eine andere Marketingstrategie zu wählen, damit die Gäste auch außerhalb der Weihnachts und Faschingsferien den Weg Richtung Karwendel einschlagen. Sonst ereilt die Heimat des Geigenbaus bald das gleiche Schicksal wie die ehemals erstklassigen Wintersportorte östlich der Inntalautobahn in Deutschland.
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Beitrag von Huppi »

Ich finde man sollte alles am Kranzberg so lassen wie es ist, ich würde im Gegensatz auf eine günstigen Skipass setzten. Selbst in Österreich gibt es kleine Skigebiete mit alten Liftanlagen bei denen eine Modernisierungsmaßnahme nicht lohneswert ist. Uns so ist es in Mittenwald genauso.

Ich finde es auch mal ganz toll eine Reise in die Vergangenheit zu unternehmen ... der ESL soll unbedingt erhalten bleiben.
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Beitrag von Chasseral »

Tribal hat geschrieben:Ich finde es auch mal ganz toll eine Reise in die Vergangenheit zu unternehmen ... der ESL soll unbedingt erhalten bleiben.
Klar! Damit rennst du bei mir offene Türen ein. Nur sehe ich halt keine Zukunftschance auf wirtschaftlicher Basis. Wie sollen deutsche Skigebiete funktionieren, wenn alle Deutschen nach Österreich rennen? Diesen Trend muss man einfach zur Kenntnis nehmen. Auch eine gute Auslastung solcher Gebiete in den Winterferien oder über Fasching kann die schlechte Gesamtauslastung während der Wintersaison nicht kompensieren.

Etwas mehr Hoffnung habe ich für die kleinen Skigebiete im Oberallgäu (Söllereck, Bolstelang, Ofterschwang). Die können einerseits von "Sog" des erfolgreichen (wenn auch nicht attraktiven) Fellhorns und von den guten Namen Nebelhorn und Kleinwalsertal profitieren. Ausserdem verhindert dort eine ordentliche Felsbarriere das ungezügelte Ausschwärmen nach Österreich.

Aber Oberbayern? Der Trend geht klar nach Österreich und das sollten die Gemeinden und Seilbahnen akzeptieren bevor sie sinnlos Geld in die Unternehmen versenken.
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Beitrag von Huppi »

Chasseral hat geschrieben: Aber Oberbayern? Der Trend geht klar nach Österreich und das sollten die Gemeinden und Seilbahnen akzeptieren bevor sie sinnlos Geld in die Unternehmen versenken.
Das ist nicht ganz richtig... besser gesagt dieser Trend ist vor allem in meiner Region allmählich rückläufig. Wie das Beispiel Spitzingsee zeigt... Das komplette Tegernseer-Tal und der Großteil des Miesbacher- und Tölzer Landkreises, fuhren noch vor zwei Jahren ins Zillertal oder in die Christlum (Achensee). Ich denke, dass der Skiverbund Alpenplus in den nächsten Jahren noch gravierender steigende Besucherzahlen zu beziffern haben werde. Gerade in Oberbayern wächst der Trend, dass viele Tagesausflügler nicht mehr 2 Stunden ins nächste Skigebiet nach Österreich fahren wollen. Die Alpenplus Skigebiete werden mit Garmisch die einzigen Skigebiete sein, bei denen größere Investitionen noch zu erwarten sein werden. Meiner Theorie nach wird nach dem Spitzingsee das Brauneck das nächste Skigebiet sein, dass einer Schönheitskur unterzogen wird. In Österreich gibt es mittlerweile schon fast kein Skigebiet mehr, welches einen Tagespass unter 30 Euro anbietet. Solange die 30 Euro-Grenze nicht überschritten wird, wird Alpenplus wachsende Besucherzahlen haben werden. Wer einen Skiurlaub mit mehreren Tage Aufenthalt sucht, ist meiner Meinung nach in den Alpenplus-Skigebieten am falschen Platz. An die Vielseitigkeit, Variationen und nicht zu letzt die Länge der Skiabfahrten sind ein Grund, dass Oberbayern nach Österreich fährt. Das wird sich in Zukunft auch nicht ändern, klar können die bayerischen Skigebiete den österreichischen nicht das Wasser reichen.

Aber nun zurück zum Kranzberg. Einheimische werden das Skigebiet auch in 50 Jahren noch besuchen, egal ob die österreichischen Skigebiete moderner sind oder nicht. Das einigste was möglich wäre, Rationalisierungsmaßnahmen durch zu führen. Ich meine damit ein paar Schlepplifte zu schließen.
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Beitrag von 720° »

Kann den Eindruck von Tribal nur bestätigen. Die oberbayersichen Skigebiete, besonders die AlpenPlus Gebiete, befinden sich eindeutig im Aufwind. Sobald die Modernisierungsmassnahmen durchgeführt sind, werden diese Gebiete sicher stärker frequentiert. Es fehlen halt noch genug moderne Lifte und Beschneiung.

Besonders der Spitzingsee, welcher ja ein beliebtes Skigebiet der Münchner ist, wird sicherlich, nach dem Bau der gigantischen Beschneiungsanlage, wieder stärker gefragt sein.

Um meinen Eindruck zu bestätigen, kann ich ímmer wieder nur das Beispiel Oberaudorf Hocheck anführen. Vor der Modernisierung war da nichts los. Seid dem dort alles umgekrempelt ist, ist dort die Hölle los und die Kassen klingen. Mal abgesehen davon, dass ein kleines Gebiet ist und auch nicht den hochalpinen Anspruch bietet, fahre ich am Wochenende oder in den Ferien lieber nach Österreich oder in eines der AlpenPlus Gebiete, weil am Hocheck einfach zuviel los ist.

Neben Alpen Plus und Garmisch sehe ich auf jeden Fall noch Potenzial für das Berchtesgadener Land und für das Allgäu. Und auch die antiken Skigebiete, welche wohl nicht mehr grossartig modernisiert werden, haben durchaus eine Darseinsberechtigung. Viele Einheimische und Enthusiasten fahren lieber dort Ski als in irgend einem modernen Gebiet, egal in welchem Land. Es kommt nämlich nicht allein auf Komfort an, auch der Charme und die Landschaft zählt und da hat Oberbayern auf jeden Fall mal gute Karten.
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Beitrag von Carvergirl »

Also ich sehe das wieder anders...! Vor einigen Jahren hätte man das wohl auch über das Söllereck oder die kleinen Allgäugebiete gesagt. Wenn man sich mit einem Trend einfach nur hingibt, hat man gleich verloren. Natürlich muss man mit Sinn an den Erhalt der Gebiete gehe
und nicht kopflos Gelder verschwenden. Den ESL erhalten und Infrastruktur weiter ausbauen... das sollte schon einen gewissen positiven Effekt erzeugen. Den Fantatismus um die Östrreichischen Gebiete kann man sehen wie man will, aber ich halte Fellhorn,Alpspitze - Hausberg und in naher Zukunft die Zugspitze und die Alpenplusregion durchaus für wettbewerbsfähige Gegner. Die anderen Gebiete können die Österreicher mit einem Rundumpaket locker in die Tasche stecken. Ansätze laufe ja schon.
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Beitrag von 720° »

Carvergirl hat geschrieben:Also ich sehe das wieder anders...! Vor einigen Jahren hätte man das wohl auch über das Söllereck oder die kleinen Allgäugebiete gesagt. Wenn man sich mit einem Trend einfach nur hingibt, hat man gleich verloren. Natürlich muss man mit Sinn an den Erhalt der Gebiete gehe
und nicht kopflos Gelder verschwenden. Den ESL erhalten und Infrastruktur weiter ausbauen... das sollte schon einen gewissen positiven Effekt erzeugen. Den Fantatismus um die Östrreichischen Gebiete kann man sehen wie man will, aber ich halte Fellhorn,Alpspitze - Hausberg und in naher Zukunft die Zugspitze und die Alpenplusregion durchaus für wettbewerbsfähige Gegner. Die anderen Gebiete können die Österreicher mit einem Rundumpaket locker in die Tasche stecken. Ansätze laufe ja schon.
und was genau siehste jetzt anders? :?: Und was bitte ist ein Rundumpaket?
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Beitrag von Carvergirl »

achso, das war an chasseral gerichtet, das zitat ist net mit gekommen :-(

Rundumpaket meine ich nicht nur SKifahren so wie es meist in Österreich ist. Wenn ich zum Beispiel nach Hintertux fahre, kann ich toll Skifahren und alles. Wenn ich aber mit meinem Freund abends in ein großes Schwimmbad gehen will oder einen Spaziergang in tiefverschneiten Wald machen möchte sind die Möglichkeiten eher begrenzt. In Deutschland bieten die Orte ja ein kreatives Angebot: Wandern, BAden,Eislaufen, SKifahren, Rodelbahnen usw. In Österreich ist das nicht in jedem Ort so.
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Beitrag von Huppi »

Ich denke nicht, dass Mittenwald ein vielseitiges Angebot zu bieten hat! :D
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Beitrag von Emilius3557 »

Mittenwald ein vielseitiges Angebot
Man kann sich dort z.B. eine Geige bauen lassen! Wo kannst Du das sonst noch? :D
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Beitrag von Chasseral »

Edit: Nach Änderung der Signatur ist der ursprüngliche Beitrag gegegnstandslos.
Zuletzt geändert von Chasseral am 26.08.2006 - 20:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Carvergirl »

Ich glaube das gehört nicht ins Mittenwald Topic...
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Beitrag von schifreak »

Hi, ich war einmal aufm Kranzberg, aber die paar Lifte hast halt in einer Stunde alle abgefahrn, und ich denk mal, groß ausbaun kann ma solche Berge nimmer. Der längste Lift war leider net in Betrieb, aber er schaffts auch net über 800 m Länge, zum Sessellift bin ich gar net rübergekommen, den sieht man nur von der weite. Dann bin ich halt in den 2 Stunden fünfmal am Luttensee gefahrn, und n paarmal den kurzen Kranzberg Lift. Das wars dann.
Wen von Euch haut sowas vom Hocker ? wenn ma Kitzbühel oder Zillertal , oder Ischgl gwohnt iss ?
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Beitrag von Carvergirl »

Keinen denke ich mal, aber es gibt genug Leute, die in ihrem Urlaub keine Lust auf Kitzbühl und Co haben, weil ihnen neben dem SKifahren auch andere Dinge wichtig sind. Außerdem haben nicht alle die Mittel und die Laune weit über 30Euro für einen Skipass zu bezahlen. Aubauen kann man den Kranzberg sicher nicht und ein Liftnetz wie in Ischgl wird auch nie geben, aber wenn mir jemand erzählt, der Kranzberg sei im Vergleich mit Ischgl, Saalbach und Mayrhofen zu langweilig, der hat sich dann wohl etwas vertan....Denn Mittenwald und Saalbach haben komplett andere Ausrichtungen und die Gäste komplett andere Schwerpunkte bei ihrem Urlaubsziel.
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Beitrag von starli »

Wie ist das jetzt mit dem ESL im Winter, geht da eine Abfahrt runter, ist der richtig ins Skigebiet integriert? Irgendwie liest/hört man da recht widersprüchliche Aussagen.

.. würd gern mal im Winter vorbeifahren, aber Hauptanziehungspunkt wär für mich natürlich der ESL ;)
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Mittenwald

Beitrag von schifreak »

Im Schiatlas iss ne Piste eingezeichnet, die zur ESL runtergeht-- als ich damals dort oben war, mein ich war diese Piste gesperrt. Oder kein Schnee, etc. bin mitm Auto zum Luttensee, und von dort mit n paar Schleppern gefahrn.
Ich hab hier nur den Schiatlas von 2004, da war die Tageskarte 19 Euro. Das iss natürlich billig, ohne Zweifl. Und das Gute iss, daß das Schigebiet zur Happy Schicard dazugehört, da kann ma direkt ne Woch Urlaub machn, und brauchst kein Gebiet 2 Mal fahrn. Und die hatte ( 2004 ) 150 Euro gekostet. Im Vergleich Kitzbühel kostete ganze 10 Euro mehr.
Iss ganz klar, Mittenwald iss n wunderschöner Ort, keine Hochhäuser, Lüftlmalerei , gemütliche Fußgängerzone, Läden. Wer mehr Action habn will, Garmisch iss net weit, gute Bahnverbindung. Und Mittenwald iss bestimmt kein junger Ort mit DJ Ötzi halligalli oder dergleichen. Wer seine Ruhe habn will,wird in Mittenwald mit Sicherheit fündig.
Übrigens, steht auch im Schiatlas, Talabfahrt, 3 km , und 330 m H.U. ( längste Piste, erreichbar so wie s ausschaut, mit 2 Liften).
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Beitrag von Huppi »

Ich kann mich erinnern ich war einmal am Kranzberg das ist aber mitlerweile fast schon 10 Jahre her. Damals habe ich mich über die alten Schlepplifte lustig gemacht... ich habe sie damals als "Ratterlifte" bezeichnet. Soweit ich mich erinnern kann waren die Schlepplifte ziemlich marode, der ESL gehört ins Deutsche Museum. Es ist wundert mich nur, dass sie den ESL nicht unter Denkmalschutz gestellt haben... lol
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Beitrag von Carvergirl »

es gibt eine abfahrt zum esl, die ist schmal und flach, aber man fährt ohne schieben... ob das nun 3km sind, naja weiß ich nicht so recht...
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Kranzberg

Beitrag von schifreak »

So schauts im Schiatlas aus, die blauen Zahlen sind die ungefähren Liftlängen. Und wenn ma die Auffahrt zusammenrechnet, sind ca. 2400 m sag ma mal, und die Pistn sind meistens a weng länger.
Wenn jetz jemand die ganze Piste im Pflug runterfährt, dann könnt s sein, daß er über 3 km runterfahrt, der Schußfahrer weniger. ( Nix genaues wissen ) bin den ganz rechten Lift leider noch nie gefahrn, und was mit der PB iss, angeblich fährt sie mal, dann iss sie wiedr eingestellt... nix weiß ma genaueres.

Ich würd halt sagen, wenn ma da ne richtige Bahn mit Mittelstation baun würd, dann wärs das vernünftigste. Den Gipfelhang beschnein bis ins Tal, und evtl. den durch ne 4 er Bahn ersetzen, dann wär das schon mal was.
Ich versteh das net, in anderen Gebieten bringens doch auch was zusammen.
Kann das sein, daß ma bei dem ESL noch die Schi abschnalln muß ? sowas hatt ma an der Dürrnbachhornbahn auf der Winklmoosalm auch. Das wär da noch der Oberhammer.

Noch n Vorschlag, vom Luttensee n bisschen Wald abholzen, und die beiden Schl. durch ne 4SB ersetzten. Dann braucht ma net wegen jedem 300 m Lift wieder anstellen.
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Kranzberg Pistenplan.jpg
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Beitrag von billyray »

Carvergirl hat geschrieben:es gibt eine abfahrt zum esl, die ist schmal und flach, aber man fährt ohne schieben... ob das nun 3km sind, naja weiß ich nicht so recht...
Nee, kann nicht so recht sein. Zu Fuß sind es laut GPS knapp 2,0 km (bei 240m Höhenunterschied) - und der Weg, den ich da gegangen bin, bestand zumindest im unteren Teil überwiegend aus Piste, im oberen Teil hat er sogar noch einen Schlenker gemacht...
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Beitrag von Carvergirl »

ich kann mir die 3km nur vom Gipfel aus vorstellen. Die Ski müssen abgeschnallt werden. Ich denke auch, das einzige was Sinn machen könnte, eine kosten günstige Anlage mit Mittelstation zum Gipfel
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Beitrag von Huppi »

Carvergirl hat geschrieben:ich kann mir die 3km nur vom Gipfel aus vorstellen. Die Ski müssen abgeschnallt werden. Ich denke auch, das einzige was Sinn machen könnte, eine kosten günstige Anlage mit Mittelstation zum Gipfel
Du denkst da an eine fixgeklemmte Sesselbahn?
...vergiss es damit machen sie es noch schlimmer als es schon ist!
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