Das heisse und nasskalte Wetter ist schuld
Saas Fee: Weniger Sommerskifahrer!
Saas Fee / Zermatt / Der Sommerskibetrieb in Saas Fee ist rückläufig. Das beweisen die neusten Zahlen: Allein im Juli dieses Jahres konnten rund 3000 Skitage weniger verbucht werden als noch im Vorjahr.
Von Walter Bellwald
„Ja, wir haben vor allem viele Individualgäste verloren“, bestätigt Bernhard Pfammatter (56), Direktor der Saas Fee-Bergbahnen, den rückläufigen Trend. Wie viele Touristen insgesamt dem Sommer-Skivergnügen abgeschworen haben, lässt sich zwar noch nicht mit Bestimmtheit sagen. Aber: Der Verlust ist enorm.
Hitzeperiode und Schlechtwetter
So widersprüchlich es klingen mag, sowohl die anhaltende Hitzeperiode im Juli wie auch das missliche August-Wetter haben zu diesem eklatanten Rückgang geführt. Pfammatter: „Die anhaltend hohen Juli-Temperaturen haben dem Schnee arg zugesetzt. Die Unterlage war viel zu weich.“ Die Folge: Im Hitzemonat Juli musste der Betrieb vier Tage geschlossen werden. Noch schlimmer im August – wegen Regen und anhaltendem Schneefall blieb der Gletscherskibetrieb ganze neun Tage eingestellt. Der Boardercross kann sogar erst im Herbst wieder in Betrieb genommen werden. Inzwischen hat sich die Lage aber wieder normalisiert. „Die derzeitigen Temperaturen stimmen. Dadurch sind die momentanen Pistenverhältnisse nahezu ideal.“ Trainingsmannschaften aus aller Welt machen sich diese äusseren Bedingungen zu Nutze und trainieren auf dem Fee-Gletscher. „Jeden Tag sind 30 Mannschaften unterwegs. Bis Ende November sind alle Trainingspisten ausgebucht“, freut sich Pfammatter.
Zermatt: Gute Verhältnisse
Grund zur Freude haben auch die Zermatter Bergbahnen um Direktor Christen Baumann (60). Gegenüber Saas Fee stellt man einen erfreulichen Zuwachs fest. „Die Verhältnisse auf unseren Pisten sind schon den ganzen Sommer über hervorragend“, frohlockt Baumann. „Die Mannschaften sind begeistert von den hervorragenden Trainingsbedingungen und auch die Individualgäste sind sehr zufrieden.“ Mit ein Grund für die unterschiedlichen Schneebedingungen in den beiden Top-Skigebieten könnte die Höhenlage sein. Das Zermatter Sommer-Skigebiet reicht bis auf 3900 m ü. M., derweil man in Saas Fee auf maximal 3600 m ü. M. skifahren kann.
Saas Fee: Weniger Sommerskifahrer!
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Re: Saas Fee: Weniger Sommerskifahrer!
wieviele Tage hat denn in der schweiz ein jahr??...allein im juli konnten 3000 skitage weniger verbucht werden......
..aber scheiß drauf.. Weltcup ist nur einmal im Jahr....
- Theo
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1. Der Walti häte auch schreiben können, dass in Zermatt das Sommerskifahren zugenommen hätte. Bloss wäre es dann halt keine negative Schlagzeile mehr gewesen.
2. Wenn es in der Nacht in den Schnee geregnet hat ist der Skibetrieb meistens für einen Tag eingestellt. Wer von Skifahren eine Ahnung hat weiss warum. Diskussionen sind da überflüssig.
3. Wenn geschlossen ist wird sicher kein Geld gespart sonder Geld verloren.
Denn reservierten Mannschaften und auch allen anderen Gästen müssen ja die Skitage welche nicht benutzt werden konnten rückerstattet werden.
Glaub mir Fiescher: Uns wäre Skibetrieb und damit mehr Geld auch lieber als geschlossen und gar kein Geld.
4. Würden wir bei Verhältnissen, wie sie vom Kaunertal und Hintertux diesen Juli hier im Forum dokumentiert wurden, noch einen Skibetrieb anbieten, ich glaube wir würden von der aufgebrachten Meute gelüncht.
5. Es stellt sich nicht die Frage: Haben Zermatt und Saas Fee zu oft geschlossen.
Vielmehr ist die Frage: Bietem manche noch Skibetrieb an, bei Verhältnissen die unter aller Sau sind, nur damit sie sagen können bei ihnen sei Skifahren noch möglich.
2. Wenn es in der Nacht in den Schnee geregnet hat ist der Skibetrieb meistens für einen Tag eingestellt. Wer von Skifahren eine Ahnung hat weiss warum. Diskussionen sind da überflüssig.
3. Wenn geschlossen ist wird sicher kein Geld gespart sonder Geld verloren.
Denn reservierten Mannschaften und auch allen anderen Gästen müssen ja die Skitage welche nicht benutzt werden konnten rückerstattet werden.
Glaub mir Fiescher: Uns wäre Skibetrieb und damit mehr Geld auch lieber als geschlossen und gar kein Geld.
4. Würden wir bei Verhältnissen, wie sie vom Kaunertal und Hintertux diesen Juli hier im Forum dokumentiert wurden, noch einen Skibetrieb anbieten, ich glaube wir würden von der aufgebrachten Meute gelüncht.
5. Es stellt sich nicht die Frage: Haben Zermatt und Saas Fee zu oft geschlossen.
Vielmehr ist die Frage: Bietem manche noch Skibetrieb an, bei Verhältnissen die unter aller Sau sind, nur damit sie sagen können bei ihnen sei Skifahren noch möglich.
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