Anfahrt:
Mit KLM von Zürich via Amsterdam nach Vancouver
Wetter
Ich habe sowohl Sonne als auch Regen erlebt
Gefallen:
- schöne Stadt
- gutes ÖPNV-Netz. (Am ersten Tag ging ich davon aus, dass der Bus eh verspätet ist und prompt habe ich ihn verpasst...)
Nicht Gefallen:
- Chaos mit der Mehrwertsteuer. In gewissen Geschäfte sind die Preise mit Mehrwertsteuer angeschrieben und in anderen Geschäfte wird die Mwst erst bei der Abrechnung dazu gerechnet (ist angeblich der Normlfall). Es kam öfters vor dass ich das Geld schon mühsam abgezählt hatte und dann erschien auf dem Display der Kasse ein wesentlich höherer Betrag
Fazit
5 von 6 Maximalen
Einleitung:
Wie einige von Euch wissen habe ich vom 16.04.05 bis 14.05.05 eine Sprachschule in Vancouver besucht. Vielleicht muss ich Euch noch kurz erläutern weshalb es mich gerade nach Vancouver verschlagen hat. Es war für mich Pflicht eine Schule in Amerika auszuwählen. Da ich mit der jetzigen Politik der USA alles andere als einverstanden bin, bin ich nach Kanada ausgewichen. (War übrigens nicht der Einzige ) Nach einer intensiven Evaluation sind schlussendlich noch zwei Schulen übrig geblieben, die sich entweder in Toronto oder Vancouver befanden.
Auf Anhieb wollte ich mich für Toronto entscheiden, da es dort eine Metro gibt. Aber als ich im Internet herausgefunden habe, dass die Talstation der PB auf den Grouse Mountain sogar mit dem Stadtbus erreichbar ist, kippte meine Entscheidung. Offensichtlich sind Seilbahnen noch ein bisschen wichtiger als U-Bahnen.
Die Entscheidung erwies sich nachträglich als richtig da es in Vancouver den so genannten Sky-Train gibt. Und der hat durchaus Metro-Charakter. Somit konnte auch mein Hunger nach U-Bahnen vollständig gestillt werden.
Anreise 16.04.05
Am Samstag um 04:17 stieg ich in Bern in den IR nach Zürich Flughafen. Da um diese Zeit noch keine S-Bahnen ins Stadtzentrum fahren, nahm ich den Dienst von Taxi-Papa in Anspruch. Von Zürich ging es mit dem Flug KL 1952 weiter nach Amsterdam. Dieser Flug wird mir wohl noch lange in Erinnerung bleiben, da es massive Turbulenzen gab. In Amsterdam musste sogar der Notarzt an Bord gerufen werden um einen Passagier zu betreuen. Von Schiphol ging es mit einem sehr ruhigen Non-Stop Flug nach Vancouver. Nachdem ich bei der Immigration 1.5 Stunden angestanden bin (wenn man an den schweizer Flughäfen so lange anstehen müsste, hätten wir vermutlich keine Touristen mehr....), da 1/3 der Schalter geschlossen waren, begab ich mich auf die Suche nach einem Transportmittel für den Transfer zu meiner Unterkunft. Ich folgte zwar den Wegweiser mit dem „Bus-Symbol“ aber schlussendlich landete ich bei den Taxistände und einer Haltestelle von einem privaten Shuttle-Bus. Es ist halt wahnsinnig nett wenn es beim Ausgang des International-Terminals nur Taxistände und die Haltestelle von diesem privaten Bus gibt. Der ÖPNV hat nur beim National-Terminal eine Haltestelle und als Ortsunkundiger weiss man dies garantiert
Ehrlicherweise muss ich auch sagen dass mir der ÖV nichts gebracht hätte, da man im Bus nur mit exakt abgezählten Münzen bezahlen kann. Da dies mein erster Besuch in Kanada war, war Kleingeld eher Mangelware. Somit habe ich halt am improvisierten Fahrkartenschalter (war einfach ein Tisch auf dem „Bussteig“ ) des Privatbusses ein Ticket gelöst. Der Shuttle-Bus verbindet eigentlich die wichtigsten Hotels mit dem Flughafen. Aber auch als nicht Hotel-Gast darf man mitfahren. Eine Fahrt kostet 12$ . Eine Retourfahrt würde 16$ kosten. Da ich davon ausgegangen bin, dass ich bei der Rückreise genügend Kleingeld habe, löste ich nur eine einfache Fahrt.
Im Stadtzentrum durfte ich schon Bekanntschaft mit dem typischen Vancouver Wetter machen. Auch habe ich bemerkt, dass es ein Fehler war den Regenschirm nicht einzupacken. Dadurch hatte ich keine Lust mehr nach der Buslinie zu suchen, die mich ins Quartier meiner Gastfamilie gebracht hätte und somit habe ich einem Taxi gewunken. Diese Entscheidung war wohl nicht all zu schlecht denn selbst der Taxifahrer musste mehrere Male bei der Zentrale anrufen um den Weg zu meiner Unterkunft zu finden. Diese Fahrt kostete mich auch noch mal etwas über 20 $. Das war für diese Strecke noch angemessen. In der Schweiz hätte ich sicher fast das doppelte bezahlt.
Und bevor ich Euch noch mit mehr Text voll quassle gibt es zur Abwechslung ein paar Bilder von der Stadt.