Neues in Saas-Fee/Saastal
- Chasseral
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Kann ich mir nicht vorstellen, denn dort war früher Gletschereis. Und ich wüsste nicht, dass man damals in der Schweiz SB-Stützen auf Gletschereis gestellt hätte.Pilatus hat geschrieben:Dochdoch. Irgenwo im Forum hab ich gelesen das dort eine SB stand. wurde aber schon in der ersten Saison von einer Lawine Plattgemacht. Dann hat man den heutigen Lift gebaut.
Winter 2012/13: 22 Skitage
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JB007
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Das denke ich auch. Das ist ja der höchstgelegene Lift des früheren Sommerskigebiets gewesen, da war zumindest damals Gletscher. Gut, die Ecke ist ziemlich felsig, aber zumindest die Talstation steht heute auf flachem Moränengeröll. Und vor der Verlängerung letztes oder vorletztes Jahr hing die Talstation des Schleppers ja sogar noch an einem langen Stahlarm, der seitlich am Fels verankert war. Ich glaube nicht, dass man so eine SB hätte bauen können.Chasseral hat geschrieben:Kann ich mir nicht vorstellen, denn dort war früher Gletschereis. Und ich wüsste nicht, dass man damals in der Schweiz SB-Stützen auf Gletschereis gestellt hätte.
- Pilatus
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Doch das geht schon. Als ich letztes Jahr ein bisschen an meiner Technick feilte und mir von meinem Vater ein Skilehrer "spenden" liess, stellte sich heraus, das sich dieser auch mehr oder weniger für Seilbahnen interessierte, redeten wir mehr über skilifte als wir mit ihnen gefahren sind. Er sagte das dort nur ein Schneefeld gewesen sei. Dieses sei eine Zeit lang gewachsen, und man habe gedacht, der Gletscher würde dort vorstossen. Dann jedoch schmelzte es wieder stärker und es war vorbei mit Sommerski.
- Pilatus
- Disteghil Sar (7885m)
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Darf ich darauf aufmerksam machen, dass wenn man die erste Seite dieses Topics liesst, über folgende Information stolpert:
die andere neuerung auf dem hohlaub wird mit sicherheit eine wirkliche qualitätssteigerung, denn schon jetzt ist das egginerjoch in der nachmittagssonne einfach nur herrlich. allerdings glaube ich nicht das der egginerschlepper ersetzt wird. bei diesem lift die talstation nach unten zu verlegen ist nämlich problematisch, wenn es auch dringend nötig wäre. am egginer stand nämlich schon einmal ein sessellift, der ist aber im ersten jahr des bestehens von einer lawine plattgemacht worden, woraufhin man den schlepper in der heutigen form gebaut hat. der sessel,oder das was noch davon übrig war, wurde soweit ich weis dann am längfluh aufgebaut, ist also der heutige 2er dort. kann allerdings auch sein das es der 2er war der auf plattjen stand, bin mir da nich so sicher. jedenfalls glaube ich deshalb das die zwei lifte, wenn es den zwei werden, einer auf dem hohlaub und eine irgendwie geartete reaktivierung des hinterallalin liftes wird. denn man darf nicht vergessen das der hinterallalin nicht nur die mir gut in erinnerung liegende buckelpiste direkt am lift erschloss sondern auch übers kamel auf einer sehr schönen piste ein rückbringer zum felskinn und somit weiteren zubringer zur metro darstellte. allerdings war das damals mit einigem schieben bis zum kamel verbunden, so kann ich mir vorstellen dass man die liftachse etwas verändert um ihn weiter hoch bis zum kamel führen zu können. zumal auch dort der gletscher in den letzten jahren einiges an fels freigegeben hat sodasß eine hängekonstruktion a la hinterallalin nicht mehr von nöten ist.
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Michael Meier
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Emilius3557
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Es gibt eine recht gute Dissertation von A. Wenzl über den Tourismus in Saas-Fee. Dabei wird auch auf die Entwicklung des Skitourismus abgehoben und die einzelnen Lifte genannt. IMHO ist von einem Sessellift in diesem Bereich nirgends die Rede. Ich kann aber nochmals nachlesen. Michi sollte in diesem Fall aber sowieso Bescheid wissen...
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benjamin
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Im Bericht aus dem "Walliser Boten" (28.04.06) steht etwas weniges über Neuerschliessungen in Saas Fee:
Jetzt wird wieder kräftig investiert
Nach sechs Jahren der Konsolidierung wollen die Saas Fee Bergbahnen die Infrastruktur mit über 40 Mio. Franken erneuern
S a a s F e e. Vor sechs Jahren waren die Saas Fee Bergbahnen in arger Schieflage. Jetzt ist das Unternehmen gesund und will bis 2010 mehr als 40 Mio. Franken investieren.
Im Jahr 2000 beliefen sich die Schulden der Saas Fee Bergbahnen auf 76,5 Mio. Franken. Das Eigenkapital betrug knapp 10 Mio. Franken. An der GV von Anfang Februar kann man den Aktionären per Ende September 2005 ganz andere Zahlen präsentieren. Die Bilanzstruktur hat sich in den letzten fünf Jahren kontinuierlich verbessert. Das Fremdkapital beläuft sich noch auf 46,7 Mio. Franken. Das Verhältnis Eigenkapital zu Fremdkapital verbesserte sich von 14 auf 31 Prozent. Trotz den geplanten Investitionen strebt man laut VR-Präsident Klaus Zurschmitten in den nächsten Jahren einen Eigenfinanzierungsgrad von 40 Prozent an. Zurschmitten gibt sich denn auch optimistisch für die mittelfristige Zukunft: «Die Wachstumsprognosen für den Walliser Tourismus sind die höchsten im schweizerischen Alpenraum. Zudem lagen die Saas Fee Bergbahnen in Studien und Benchmarks immer in den Top Ten der Skigebiete im Alpenraum.»
Letztmals keine Dividende
In den vergangenen vier Jahren erwirtschaftete man jeweils einen Umsatz im Bereich von 25 Mio. Franken. Das Rekordjahr war 2003 mit fast 27 Mio. Franken. 2005 erreichte man 24,6 Mio. Franken. Das Geschäftsjahr zählte allerdings nur elf Monate, weil man den Abschluss auf September vorzog. «Wir waren zwar leicht schwächer als im Vorjahr, aber mit dem Oktober hätten wir das zweitbeste Ergebnis der Geschichte erreicht», bemerkte Zurschmitten. Knapp 20 Mio. Franken (83 Prozent des Verkehrsertrages) wurden im Winter erreicht, der allerdings leicht schwächer als im Vorjahr war. Im Sommer erwirtschaftete man einen Ertrag von 4,2 Mio. Franken. Im Sommergeschäft entfallen zwei Drittel auf den Ausflugsverkehr und ein Drittel auf den Schneesport. Die Aufwände blieben in etwa gleich. Durch den Schuldenabbau hat sich der Kapitalaufwand auf 5,9 Prozent verringert. Dieser lag 2005 noch bei 1,2 Mio. Franken. Der EBITADA lag bei 9,9 Mio. Franken, der Cashflow bei gut 8 Mio. Franken und der Reingewinn bei 0,8 Mio. Franken. Dividende soll in diesem Jahr erneut keine ausgeschüttet werden. Zum letzten Mal, denn ab 2007 können sich die Aktionäre auch finanziell wieder am guten Geschäftsgang freuen.
43 Mio. Franken für neue Bahnen
Nach einer Phase des Schuldenabbaus ist man nun bereit, um wieder kräftig zu investieren. Mit der Vierer-Sesselbahn Längfluh hat man bereits 2005 5,3 Mio. Franken in eine neue Bahn investiert. Bis 2010 plant man weitere Investitionen in der Höhe von 43 Millionen Franken, insgesamt also fast 50 Mio. Franken. Das Projekt für den Bau einer Sesselbahn und eines Skilifts im Raum Chessjen-Britannia muss verschoben werden, weil das Gebiet im kommunalen Nutzungsplan der Gemeinde Saas Almagell noch nicht rechtsverbindlich als Skigebiet ausgeschieden ist. Deshalb wird der Bau der Sechser-Sesselbahn im Gebiet Morenia auf diesen Sommer vorgezogen. Das Konzessionsgesuch ist eingereicht worden. Der Bau soll im Sommer erfolgen. Laut Geschäftsführer Bernhard Pfammatter erschliesst man mit der neuen Bahn vier bis fünf vorhandene, mittelschwere Pisten. Auch die Piste «Kanonenrohr» kann damit wieder besser genutzt werden. Die Bahn ist auch ein Ersatz für einen bereits früher abgerissenen Skilift und den Skilift Egginer I. Die meisten Pisten in diesem Gebiet sind bereits künstlich beschneibar. Die Förderkapazität liegt bei 2500 Personen in der Stunde. Die Wartezeiten fallen weg und der Komfort wird erhöht. Die Kosten für den Neubau betragen 12 Mio. Franken. Wie dringend die Investitionen sind, zeigen die Befragungen der CDA-Gruppe an 14 Skiorten. Saas Fee ist bei den Kriterien «Pisten» und «Attraktivität des Skigebietes» jeweils bei den Besten. Bei den Aufstiegshilfen schneidet man schlecht ab, weil man im Vergleich zur Konkurrenz zu viele Skilifte hat.
Modell Saas Fee hat sich bewährt
Hohe Priorität hat in den kommenden fünf Jahren auch der Ausbau der Beschneiungsanlagen. Im letzten Frühjahr wurde eine Konzeptstudie in Auftrag gegeben. «Wir wollen eine absolute Schneesicherheit garantieren. Dazu müssen wir grössere Investitionen tätigen», sagt Zurschmitten. Oberste Priorität hat die Beschaffung und Speicherung von zusätzlichem Wasser. In Saas Fee wird seit 2000 beschneit. Die Investitionskosten von 11 Mio. Franken haben sich damals die Bahn und die Munizipal- und Burgergemeinde geteilt. Damit ging Saas Fee neue Wege in der Finanzierung von Beschneiungsanlagen. Das Modell Saas Fee habe sich bewährt, sagt Gemeindepräsident Felix Zurbriggen: «Die Burgergemeinde bewirtschaftet die Parkplätze und besitzt acht Bergrestaurants. In Saas Fee sind alle vom Tourismus abhängig.» Nun sind nochmals rund 12 Mio. Franken zu investieren. Die Bergbahnen, so Zurschmitten, seien bereit, die Hälfte wieder zu übernehmen. Ob die Gemeinde erneut mithilft, hängt auch davon ab, ob man andere Finanzierungsmodelle findet.
Wie wichtig die Bergbahnen für Saas Fee sind, zeigt eine andere Zahl. Die Bahn ist heute der grösste Arbeitgeber im Saastal. Nebst 104 Ganzjahresangestellten beschäftigt man im Sommer fünf und im Winter 56 Saisonangestellte. Das Unternehmen zahlt 7,1 Mio. Franken an Löhnen und Gehältern. Ab dem kommenden Jahr wird man technische Lehrlinge ausbilden.
hbi
Kräftige Investitionen stehen an (von links):Geschäftsführer Bernhard Pfammatter, Gemeindepräsident Dr. Felix Zurbriggen und VR-Präsident Klaus Zurschmitten. Foto wb
Positive Bilanz der CDA
Die CDA hat in fünf Jahren Saas Fee Bergbahnen entschuldet und reorganisiert
S a a s F e e. Als im Januar 2001 bekannt wurde, dass die Compagnie des Alpes in Saas Fee als Aktionär einsteigt, war die Skepsis gross. Fünf Jahre später hat man Vertrauen in die Franzosen.
Und die Bergbahnen Saas Fee haben ihre angespannte Finanzlage stark verbessert. Die Schulden konnten um 30 Mio. Franken reduziert werden, der jährliche Finanzaufwand gar von 4 Mio. auf 1,2 Mio. Franken. Auf die Suche nach neuem Kapital machte man sich in Saas Fee auch, weil die Banken kaum erfüllbare Amortisationsleistungen verlangten.
An der ersten Aktienkapitalerhöhung von 8,6 Mio. Franken beteiligte sich die CDA über die SwissAlp mit 6,9 Mio. Franken. Die alten Aktionäre brachten 1,7 Mio. Franken ein. Mit 38 Prozent des Aktienkapitals wurde die SwissAlp grösster Aktionär der Saas Fee Bergbahnen. «Damals war das Vertrauen der Region in die Zukunft der Bahn klein. Wir waren überzeugt vom Potenzial des Skigebietes. Die Reorganisations- und Entschuldungsstrategie war rigoros, aber es hat sich gelohnt», betonte Paul von Krause, Präsident SwissAlp, gestern.
Und nebst den stark verbesserten Finanzzahlen habe man auch bei der Qualität zugelegt. «Und die Kunden sind heute zufriedener, wie Gästeumfragen zeigen», glaubt von Krause. Die SwissAlp hat auch ihre Arbeitsmethoden und Erfahrungen eingebracht. So hat man bewährte Analyse- und Führungsinstrumente eingeführt. Und man gab auch Impulse für eine bessere Auslastung der Station.
«Das Wichtigste ist aber, dass wieder alle Vertrauen in die Zukunft haben», glaubt von Krause. Bei der Kapitalerhöhung im letzten Jahr schoss die SwissAlp «nur» noch 4,6 Mio. Franken ein. Die anderen Aktionäre 5,2 Mio. Franken. Jetzt hält die SwissAlp 41 Prozent des AK, die Burgergemeinde 11 und die 5 Prozent des AKs. Insgesamt verteilt sich das Aktienkapital von 20,1 Mio. Franken auf 830 Aktionäre.
11,5 Mio. Franken Kapital gebracht
SwissAlp hat in den letzten fünf Jahren in Saas Fee 11,5 Mio. Franken in die Gesellschaft eingebracht. Die SwissAlp hat keine Dividenden erhalten und die Dienstleistungen zu Selbstkostenpreisen weiterverrechnet, betonte von Krause: «Es handelt sich um eine finanzielle Betrachtungsweise, welche für einen industriellen Investor, der ein langfristiges Engagement eingeht, üblich ist.» Noch wichtiger ist aber für von Krause, dass die CDA den Beweis erbracht habe, dass man in der Lage sei, auch ein grosses Wintersportgebiet in der Schweiz erfolgreich zu führen: «Und zwar auf der Basis eines industriellen, langfristigen Konzepts. Und heute hat man Vertrauen in die Franzosen . . .» Nebst Saas Fee ist die CDA bei den Riederalp Bahnen und Téléverbier beteiligt. Weitere werden sicher folgen. Er führe fast jeden Tag Gespräche mit Verantwortlichen der Tourismusbranche, sagte von Krause. Mit wem wollte er natürlich nicht verraten . . . Jean-Pierre Sonois, CEO und Präsident der CDA, der die Präsentation gestern als aufmerksamer Zuhörer im Hintergrund mitverfolgte, nahms mit einem Lächeln zur Kenntnis.
Jetzt wird wieder kräftig investiert
Nach sechs Jahren der Konsolidierung wollen die Saas Fee Bergbahnen die Infrastruktur mit über 40 Mio. Franken erneuern
S a a s F e e. Vor sechs Jahren waren die Saas Fee Bergbahnen in arger Schieflage. Jetzt ist das Unternehmen gesund und will bis 2010 mehr als 40 Mio. Franken investieren.
Im Jahr 2000 beliefen sich die Schulden der Saas Fee Bergbahnen auf 76,5 Mio. Franken. Das Eigenkapital betrug knapp 10 Mio. Franken. An der GV von Anfang Februar kann man den Aktionären per Ende September 2005 ganz andere Zahlen präsentieren. Die Bilanzstruktur hat sich in den letzten fünf Jahren kontinuierlich verbessert. Das Fremdkapital beläuft sich noch auf 46,7 Mio. Franken. Das Verhältnis Eigenkapital zu Fremdkapital verbesserte sich von 14 auf 31 Prozent. Trotz den geplanten Investitionen strebt man laut VR-Präsident Klaus Zurschmitten in den nächsten Jahren einen Eigenfinanzierungsgrad von 40 Prozent an. Zurschmitten gibt sich denn auch optimistisch für die mittelfristige Zukunft: «Die Wachstumsprognosen für den Walliser Tourismus sind die höchsten im schweizerischen Alpenraum. Zudem lagen die Saas Fee Bergbahnen in Studien und Benchmarks immer in den Top Ten der Skigebiete im Alpenraum.»
Letztmals keine Dividende
In den vergangenen vier Jahren erwirtschaftete man jeweils einen Umsatz im Bereich von 25 Mio. Franken. Das Rekordjahr war 2003 mit fast 27 Mio. Franken. 2005 erreichte man 24,6 Mio. Franken. Das Geschäftsjahr zählte allerdings nur elf Monate, weil man den Abschluss auf September vorzog. «Wir waren zwar leicht schwächer als im Vorjahr, aber mit dem Oktober hätten wir das zweitbeste Ergebnis der Geschichte erreicht», bemerkte Zurschmitten. Knapp 20 Mio. Franken (83 Prozent des Verkehrsertrages) wurden im Winter erreicht, der allerdings leicht schwächer als im Vorjahr war. Im Sommer erwirtschaftete man einen Ertrag von 4,2 Mio. Franken. Im Sommergeschäft entfallen zwei Drittel auf den Ausflugsverkehr und ein Drittel auf den Schneesport. Die Aufwände blieben in etwa gleich. Durch den Schuldenabbau hat sich der Kapitalaufwand auf 5,9 Prozent verringert. Dieser lag 2005 noch bei 1,2 Mio. Franken. Der EBITADA lag bei 9,9 Mio. Franken, der Cashflow bei gut 8 Mio. Franken und der Reingewinn bei 0,8 Mio. Franken. Dividende soll in diesem Jahr erneut keine ausgeschüttet werden. Zum letzten Mal, denn ab 2007 können sich die Aktionäre auch finanziell wieder am guten Geschäftsgang freuen.
43 Mio. Franken für neue Bahnen
Nach einer Phase des Schuldenabbaus ist man nun bereit, um wieder kräftig zu investieren. Mit der Vierer-Sesselbahn Längfluh hat man bereits 2005 5,3 Mio. Franken in eine neue Bahn investiert. Bis 2010 plant man weitere Investitionen in der Höhe von 43 Millionen Franken, insgesamt also fast 50 Mio. Franken. Das Projekt für den Bau einer Sesselbahn und eines Skilifts im Raum Chessjen-Britannia muss verschoben werden, weil das Gebiet im kommunalen Nutzungsplan der Gemeinde Saas Almagell noch nicht rechtsverbindlich als Skigebiet ausgeschieden ist. Deshalb wird der Bau der Sechser-Sesselbahn im Gebiet Morenia auf diesen Sommer vorgezogen. Das Konzessionsgesuch ist eingereicht worden. Der Bau soll im Sommer erfolgen. Laut Geschäftsführer Bernhard Pfammatter erschliesst man mit der neuen Bahn vier bis fünf vorhandene, mittelschwere Pisten. Auch die Piste «Kanonenrohr» kann damit wieder besser genutzt werden. Die Bahn ist auch ein Ersatz für einen bereits früher abgerissenen Skilift und den Skilift Egginer I. Die meisten Pisten in diesem Gebiet sind bereits künstlich beschneibar. Die Förderkapazität liegt bei 2500 Personen in der Stunde. Die Wartezeiten fallen weg und der Komfort wird erhöht. Die Kosten für den Neubau betragen 12 Mio. Franken. Wie dringend die Investitionen sind, zeigen die Befragungen der CDA-Gruppe an 14 Skiorten. Saas Fee ist bei den Kriterien «Pisten» und «Attraktivität des Skigebietes» jeweils bei den Besten. Bei den Aufstiegshilfen schneidet man schlecht ab, weil man im Vergleich zur Konkurrenz zu viele Skilifte hat.
Modell Saas Fee hat sich bewährt
Hohe Priorität hat in den kommenden fünf Jahren auch der Ausbau der Beschneiungsanlagen. Im letzten Frühjahr wurde eine Konzeptstudie in Auftrag gegeben. «Wir wollen eine absolute Schneesicherheit garantieren. Dazu müssen wir grössere Investitionen tätigen», sagt Zurschmitten. Oberste Priorität hat die Beschaffung und Speicherung von zusätzlichem Wasser. In Saas Fee wird seit 2000 beschneit. Die Investitionskosten von 11 Mio. Franken haben sich damals die Bahn und die Munizipal- und Burgergemeinde geteilt. Damit ging Saas Fee neue Wege in der Finanzierung von Beschneiungsanlagen. Das Modell Saas Fee habe sich bewährt, sagt Gemeindepräsident Felix Zurbriggen: «Die Burgergemeinde bewirtschaftet die Parkplätze und besitzt acht Bergrestaurants. In Saas Fee sind alle vom Tourismus abhängig.» Nun sind nochmals rund 12 Mio. Franken zu investieren. Die Bergbahnen, so Zurschmitten, seien bereit, die Hälfte wieder zu übernehmen. Ob die Gemeinde erneut mithilft, hängt auch davon ab, ob man andere Finanzierungsmodelle findet.
Wie wichtig die Bergbahnen für Saas Fee sind, zeigt eine andere Zahl. Die Bahn ist heute der grösste Arbeitgeber im Saastal. Nebst 104 Ganzjahresangestellten beschäftigt man im Sommer fünf und im Winter 56 Saisonangestellte. Das Unternehmen zahlt 7,1 Mio. Franken an Löhnen und Gehältern. Ab dem kommenden Jahr wird man technische Lehrlinge ausbilden.
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Die CDA hat in fünf Jahren Saas Fee Bergbahnen entschuldet und reorganisiert
S a a s F e e. Als im Januar 2001 bekannt wurde, dass die Compagnie des Alpes in Saas Fee als Aktionär einsteigt, war die Skepsis gross. Fünf Jahre später hat man Vertrauen in die Franzosen.
Und die Bergbahnen Saas Fee haben ihre angespannte Finanzlage stark verbessert. Die Schulden konnten um 30 Mio. Franken reduziert werden, der jährliche Finanzaufwand gar von 4 Mio. auf 1,2 Mio. Franken. Auf die Suche nach neuem Kapital machte man sich in Saas Fee auch, weil die Banken kaum erfüllbare Amortisationsleistungen verlangten.
An der ersten Aktienkapitalerhöhung von 8,6 Mio. Franken beteiligte sich die CDA über die SwissAlp mit 6,9 Mio. Franken. Die alten Aktionäre brachten 1,7 Mio. Franken ein. Mit 38 Prozent des Aktienkapitals wurde die SwissAlp grösster Aktionär der Saas Fee Bergbahnen. «Damals war das Vertrauen der Region in die Zukunft der Bahn klein. Wir waren überzeugt vom Potenzial des Skigebietes. Die Reorganisations- und Entschuldungsstrategie war rigoros, aber es hat sich gelohnt», betonte Paul von Krause, Präsident SwissAlp, gestern.
Und nebst den stark verbesserten Finanzzahlen habe man auch bei der Qualität zugelegt. «Und die Kunden sind heute zufriedener, wie Gästeumfragen zeigen», glaubt von Krause. Die SwissAlp hat auch ihre Arbeitsmethoden und Erfahrungen eingebracht. So hat man bewährte Analyse- und Führungsinstrumente eingeführt. Und man gab auch Impulse für eine bessere Auslastung der Station.
«Das Wichtigste ist aber, dass wieder alle Vertrauen in die Zukunft haben», glaubt von Krause. Bei der Kapitalerhöhung im letzten Jahr schoss die SwissAlp «nur» noch 4,6 Mio. Franken ein. Die anderen Aktionäre 5,2 Mio. Franken. Jetzt hält die SwissAlp 41 Prozent des AK, die Burgergemeinde 11 und die 5 Prozent des AKs. Insgesamt verteilt sich das Aktienkapital von 20,1 Mio. Franken auf 830 Aktionäre.
11,5 Mio. Franken Kapital gebracht
SwissAlp hat in den letzten fünf Jahren in Saas Fee 11,5 Mio. Franken in die Gesellschaft eingebracht. Die SwissAlp hat keine Dividenden erhalten und die Dienstleistungen zu Selbstkostenpreisen weiterverrechnet, betonte von Krause: «Es handelt sich um eine finanzielle Betrachtungsweise, welche für einen industriellen Investor, der ein langfristiges Engagement eingeht, üblich ist.» Noch wichtiger ist aber für von Krause, dass die CDA den Beweis erbracht habe, dass man in der Lage sei, auch ein grosses Wintersportgebiet in der Schweiz erfolgreich zu führen: «Und zwar auf der Basis eines industriellen, langfristigen Konzepts. Und heute hat man Vertrauen in die Franzosen . . .» Nebst Saas Fee ist die CDA bei den Riederalp Bahnen und Téléverbier beteiligt. Weitere werden sicher folgen. Er führe fast jeden Tag Gespräche mit Verantwortlichen der Tourismusbranche, sagte von Krause. Mit wem wollte er natürlich nicht verraten . . . Jean-Pierre Sonois, CEO und Präsident der CDA, der die Präsentation gestern als aufmerksamer Zuhörer im Hintergrund mitverfolgte, nahms mit einem Lächeln zur Kenntnis.
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Bilder von Ende August 2006 - Neuer Sessellift
Hallo zusammen,
Wir waren Ende August oben.
Haben es aber bis jetzt "verhängt" die Bilder zu veröffentlichen.
Laut diversen Leuten hatten die SaasFee Bergbahnen zwar 2 Wochen Rückstand,
konnten dies aber (laut anderen Quellen) wieder wettmachen und sollten rechtzeitig auf den Dezember fertig werden!
Grüsse
Roger
Wir waren Ende August oben.
Haben es aber bis jetzt "verhängt" die Bilder zu veröffentlichen.
Laut diversen Leuten hatten die SaasFee Bergbahnen zwar 2 Wochen Rückstand,
konnten dies aber (laut anderen Quellen) wieder wettmachen und sollten rechtzeitig auf den Dezember fertig werden!
Grüsse
Roger
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BenSisko
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Ja das kann ich bestätigen das habe ich auch mal gehört.
Einer der beiden Skilifte soll stehen bleiben...
es wurde auch gesagt welcher.
Habs vergessen woher diese Infos kamen...
Was ich aber definitiv noch gehört habe:
Neues Skigebiet im Gebiet Chessjen kommt definitiv (Jahr ?)
In den nächsten paar Jahren sollen 44 Mio SFr verbaut werden.
Eine Zubringerbahn von Saas Almagell war früher in Almagell definitiv geplant aber wegen Geldmangels aufgegeben.
Man wollte damals das Chessjengebiet so schon erschliessen.
Talabfahrt wäre aber über SaasFee und Waldweg nach Almagell gewesen.
Grüsse
Roger
Einer der beiden Skilifte soll stehen bleiben...
es wurde auch gesagt welcher.
Habs vergessen woher diese Infos kamen...
Neues Skigebiet im Gebiet Chessjen kommt definitiv (Jahr ?)
In den nächsten paar Jahren sollen 44 Mio SFr verbaut werden.
Eine Zubringerbahn von Saas Almagell war früher in Almagell definitiv geplant aber wegen Geldmangels aufgegeben.
Man wollte damals das Chessjengebiet so schon erschliessen.
Talabfahrt wäre aber über SaasFee und Waldweg nach Almagell gewesen.
Grüsse
Roger
"Saas-Fee 2020", meine Vision... (sh*t...es wird wohl einige Jahre später
)
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Kässbohrer
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Chessjen=BritanniaKässbohrer hat geschrieben:Weiss jemand ob das Skigebiet Britannia gebaut wird.
Die Talabfahrt nach Saas Almagell könnte man ja trotzdem machen?! Die meisten Tagesgäste aus dem Tal werden sowieso mit dem Postauto anreisen. Also wenn die das bauen bin ich hoch erfreut. Und das beste ist: Neben einer (K?)SB gibt es auch noch einen Schlepper zur Britanniahütte. Ich denke es handelt sich dabei um den VonRoll Geltscherlift den dieses Jahr abgerissen haben. Zudem haben sie bei der Maste 4 noch diverse Gletscherstützenteile eingelagert...
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Wombat
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Ich glaube nicht das eine Zubringerbahn von Saas Almagell viel Sinn macht. Da müssten schon einige Tausenden(3000-4000) die Bahn benützen.
Bei den Liftteilen ist das Alter ausschlag gebend, ob es Sinn macht die nochmal zu verwenden. Bewegliche Teile über 25 Jahre würd ich besser nicht mehr verwenden und bei Statischen über 40 eben so.
Nachtrag: Wahrscheinlich ist 3000-4000 zutief angesetzt.
Bei den Liftteilen ist das Alter ausschlag gebend, ob es Sinn macht die nochmal zu verwenden. Bewegliche Teile über 25 Jahre würd ich besser nicht mehr verwenden und bei Statischen über 40 eben so.
Nachtrag: Wahrscheinlich ist 3000-4000 zutief angesetzt.
- b12
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http://www.saas-fee.ch/pdf_doc/winternews.pdf
information uber der neuerungen, der pendelbahn nach felskinn hatte auch neue kabinen bekomen? sind da bilder von?
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10. /17 märz LAAX