Mit Bahn und Flugzeug in den Schnee

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
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snowflat
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Mit Bahn und Flugzeug in den Schnee

Beitrag von snowflat »

Im Hamburger Abendblatt erschien gestern ein ganzseitiger Bericht über sechs Skigebiete/-regionen (Berchtesgadener Land, Axamer Lizum, Hochoetz, Ski Amadé, Lienzer Dolomiten und Engelberg), die man von Hamburg aus gut mit Bahn und Flugzeug erreichen kann. Die Angebote sind teilweise einer Überlegung wert.
Mit Bahn und Flugzeug in den Schnee

Skigebiete: Sechs Ziele, die sich auch ohne Auto gut erreichen lassen. Damit der Urlaub in den Bergen nicht zur Strapaze wird: Alternativen für eine erholsame Anreise.
Von Dagmar Gehm

Der Winter ist lang, aber die Zeit knapp. Keinen Tag länger als nötig möchte man für die Anreise in den Schneeurlaub verschwenden. Doch wohin kann es dann gehen?

Von Hamburg aus gibt es einige Nonstop-Verbindungen zu Flughäfen, die in unmittelbarer Nähe von Skigebieten liegen. So fliegen beispielsweise Lufthansa und dba nach München. Von dort geht es weiter per Airport-Transfer für 72 Euro nach Innsbruck und zurück. Salzburg und Klagenfurt werden von Hapag-Lloyd Express (HLX) angeflogen. Die Südtiroler Dolomiten sind mit HLX über Venedig und mit Air Berlin über Bergamo zu erreichen. In der Schweiz wird Basel von Swiss und easyJet angeflogen, Zürich von Lufthansa und Air Berlin. Als Ausgangspunkt für Lech, St. Anton, das Montafon und den Bregenzerwald eignet sich Friedrichshafen mit der Billig-Airline InterSky.

Zeit spart man auch im Nacht- oder Autoreisezug. So ist die einfache Fahrt von Hamburg nach Salzburg für eine Familie im Liegewagenabteil (fünf Personen) ab 298 Euro buchbar - laut ADAC für die 920 Kilometer lange Strecke fast um die Hälfte günstiger als mit dem Auto. Von Hamburg aus steuert der DB Autozug im Winter täglich München, Salzburg, Villach und Bozen an, seit neuestem auch Innsbruck. "Wer flexibel ist, wartet das erste Wochenende ab und fährt in den darauffolgenden Tagen", sagt Stefan Karpenstein von der Deutschen Bahn. Ohne Auto bringt auch der Urlaubsexpress Wintersportler von Hamburg aus nach Hochsavoien in Frankreich, in die Schweizer Skigebiete Wallis, Zentralschweiz und Berner Oberland. Außerdem fährt er nach Bozen/Südtirol und Österreich - dort ins Salzburger Land, Tirol, Steiermark, Kärnten und Vorarlberg und ins slowenische Phorje-Gebirge. Zwar ist der Urlaubsexpress in den Hamburger Frühjahrsferien vom 6. bis 18. März schon ausgebucht, doch immerhin sind ab Dortmund noch einige Plätze frei. Ansonsten kostet das Liegewagenabteil für Hin- und Rückfahrt Hamburg-Österreich 552 Euro. Den Sitzplatz zum günstigen "Spar Night"-Preis gibt es schon ab 29 Euro.


Berchtesgadener Land

Nur 27 Kilometer sind es von Salzburg ins Berchtesgadener Land. Zwar kann man auf dem berühmten Watzmann selber keinen Wintersport betreiben, doch hat man beim Ski- und Snowboardfahren immerhin seine imposante Kulisse vor Augen. 34 Kilometer Pisten bieten in einer Höhenlage von 540 bis 1800 Meter ein leichtes bis mittelschweres Vergnügen. In der Halfpipe von Bischofswiesen trainieren sogar Snowboard-Profis. Hier ist Bayern auch besonders günstig: Sieben Übernachtungen mit Frühstück inklusive Fünf-Tage-Ski- paß für die Gebiete Jenner, Götschen, Gutshof Obersalzberg, Zinken und Hochschwarzeck kosten ab 304 Euro. In der Pauschale sind auch der Skibus, vier Stunden in der Watzmann-Therme, eine Quick-Snap-Kamera, eine Brotzeit und einmal Kaffee und Kuchen enthalten. Weitere Informationen beim Berchtesgadener Land Tourismus, Tel. 01805/86 52 00, Internet: www.berchtesgadener-land. com. Die Anreise erfolgt mit dem Flugzeug, Urlaubsexpress oder Autozug nach Salzburg.


Axamer Lizum

Am Tag mitten in den Bergen und abends in der Stadt - diese attraktive Mischung bietet die Axamer Lizum zwischen 1580 und 2340 Metern, 18 Kilometer von der zweifachen Olympiastadt Innsbruck entfernt und per Gratis-Shuttlebus mit ihr verbunden. Drei Medaillen gewann Rosi Mittermaier 1976 auf der Axamer Lizum. Auch für "Normalskiläufer" sind etliche der 41 Pistenkilometer eine sportliche Herausforderung - zumindest was die steile Herrenabfahrt betrifft. Das Gebiet ist besonders schneesicher und auf dem ausgedehnten Plateau über dem Inntal auch schön sonnig. Der Abend gestaltet sich in Innsbruck recht abwechslungsreich, da sich die Hauptstadt Tirols einerseits auf hohem kulturellen Niveau bewegt und andererseits durch die Uni ein ausgeprägtes Nachtleben hat. Die Pauschale für sieben Nächte mit Halbpension und Sechs-Tage-Skipaß kostet in Innsbruck ab 445 Euro, in einem der Skidörfer wie Axams oder Kühtai ab 339 Euro. Kinder von 7 bis 15 Jahren bekommen 30 Prozent Rabatt. Informationen unter Tel. 0043/5234/68 17 89, www.axamer-lizum.at oder Tel. 0043/512/598 50, www.ski-innsbruck.at. Anreise entweder per Flugzeug nach München und weiter mit dem Airport-Transfer oder per Nachtzug nach Innsbruck.


Hochoetz

Ebenfalls nicht weit von Innsbruck und in Reichweite der Superpisten von Sölden, Gurgl und Kühtai, liegt Oetz zu Füßen des familiären Skigebiets von Hochoetz auf 2020 bis 2200 Metern. Durch das Winterwunderland mit dichtem Tannenwald ziehen sich insgesamt 27 Kilometer abwechslungsreiche Abfahrten. Dazu gibt es viel Hüttenzauber und zwei Skischulen, die sich besonders auf Kinder spezialisiert haben und sich auch nach Kursende noch um ihre Gäste kümmern. Im Vier-Sterne-Inklusivhotel "Habicher Hof" kostet eine begleitete Skisafari-Woche vom 7. bis 14. Januar mit Sechs-Tage-"Superskipaß" für Hochoetz, Sölden und Kühtai und Transfer zu den Skigebieten 583 Euro. Buchungen unter Tel. 0043/5252/62 48 und www.habicherhof.at. Noch preiswerter wird es im Drei-Sterne-Gasthof "Acherkogel" in Tumpen bei Oetz mit seiner alten Zirbelstube. Dort kosten sieben Tage Halbpension mit "Superskipaß" 455 Euro. Information: Tel. 0043/5255/54 14 und www.tiscover.at/acherkogel. Anreise nach Oetz: Flug ab München, Airport Transfer. Mit dem Autoreisezug nach Innsbruck oder dem Urlaubsexpress bis ins Oetztal. Dort Abholung durch die Hotels.


Ski amadé

Fünf Skigebiete - Gastein, Salzburger Sportwelt, Schladming-Dachstein Tauern, Großarltal und Hochkönigs Winterreich - bilden den Groß-Verbund "Ski amadé" mit über 860 Kilometer Pistengenuß. Hier sind sich die Skilehrer ihrer Sache so sicher, daß sie in den "Learn to Ski"-Wochen die Devise ausgegeben haben: "Skifahren lernen mit Erfolgsgarantie." Das bedeutet: Geld zurück, falls man nicht innerhalb eines Fünf-Tage-Kurses den Bogen raus hat! Das Geld wird sowohl für den gesamten Skikurs, als auch für Skiverleih und Skipaß zurückerstattet, und vom Übernachtungspreis immerhin noch die Hälfte. Das Angebot richtet sich an erwachsene Gäste ab dem Jahrgang 1986, die mindestens sieben Nächte mit Halbpension in einer der teilnehmenden Unterkünfte gebucht haben. Zusammen mit einem Sechs-Tage-Skipaß, sechs Tagen Verleih (Ski und Skischuhe) und fünf Tagen Anfängerkursus gibt es das Angebot ab 716 Euro. Infos unter Tel. 0043/6452/20 20 20 oder im Internet: www.skiamade.com/learn-to-ski. Anreise mit dem Flugzeug nach Salzburg bzw. mit Urlaubsexpress oder Autozug.


Lienzer Dolomiten

Die Skiregion Lienzer Dolomiten in Osttirol auf 1800 Meter Höhe gilt fast noch als Geheimtip. Südlich der Alpen grenzt sie an Südtirol, und ist statistisch gesehen mit den meisten Sonnenstunden Österreichs gesegnet. Auf 40 Pistenkilometern können Carver weit ausschwingen, Wartezeiten an den Liften sind so gut wie unbekannt. Dazu gibt es ein unschlagbares Angebot: Zu sieben Übernachtungen mit Halbpension und Skipaß für Osttirol und Kärnten ab 433 Euro bekommen Urlauber nagelneue Carving-Skier mit Bindung zum Nachhausenehmen geschenkt! Buchungen unter Tel. 0043/4852/652 65, Internet: www.lienz-tourismus.at. Anreise mit dem Flugzeug oder Urlaubsexpress Mallnitz. Der Skishuttle von Klagenfurt kostet 20 Euro.


Engelberg

Die erste drehbare Seilbahn schwebt in Engelberg auf den 3238 Meter hohen Titlis im ewigen Schnee. Übertroffen wird die Auffahrt noch durch die spektakuläre Aussicht vom Gipfel. Von der Bergstation bis zum Tal überwindet ein Skifahrer zwölf Kilometer und 2000 Höhenmeter! Insgesamt bietet Engelberg - das größte Ski- und Gletschergebiet der Zentralschweiz - 83 Pistenkilometer Ski- und Snowboardspaß. Der Ort Engelberg wird zwar geprägt durch das würdige Benediktiner-Kloster, hat aber ein munteres Après-Ski-Leben. Die Wochenpauschale mit Übernachtung/Frühstück und Sechs-Tage-Skipaß kostet im Sporthotel "Eienwäldli" ab 530 Euro. Informationen: Tel. 0041/41/637 19 49, www.eienwaeldli.ch. Anreise: Mit dem Fly & Rail Ticket kommt man ab Zürich günstig mit der Bahn nach Engelberg.
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GMD
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Beitrag von GMD »

Es gibt noch viel mehr Skigebiete, die hier hineinpassen würden. So liegt in Klosters beispielsweise die Talstation der PB zum Gotschnagrat gleich neben dem Bahnhof. Auch in Arosa ist das so.

Ab heute verkehrt die Zürcher S2 am Wochenende und an Feiertagen bis Unterterzen, wo die Talstation der neuen 8EUB Flumserberg gleich nebenan liegt.
Probably waking up
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snowflat
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Beitrag von snowflat »

Tiroler Alpen
Mit dem Flugzeug ins Skigebiet


Norddeutsche Wintersport-Fans bekommen neue Direktverbindungen zu den Top-Skigebieten in den Tiroler Alpen. Ab 21. Dezember fliegt die Lufthansa donnerstags und sonntags nach Innsbruck. Die Flugzeiten wurden auch für Wochenend-Urlauber günstig gelegt. Wer lieber Bahn fährt, für den startet der Schnee-Express am Freitagabend in Hamburg und rollt bis zum Morgen nach Tirol, wo Kitzbühel, Innsbruck, das Ötztal und St. Anton am Arlberg angesteuert werden. Die Rückfahrt nach Hamburg ist am Sonnabend. Mehr Infos dazu bei Tirol Info, Tel. 0043/512/727 20, Internet: www.tirol.at
Quelle: Hamburger Abendblatt
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Beitrag von Wombat »

Man muss auch nicht nach Zürich in die Schweiz Fliegen. Schlieslich gibt es noch Basel und Genf. Und gerade ab Hamburg bietet es sich an mit Easyjet nach Basel zu fliegen. z.B.: Hamburg ab: Sam 06 Jan 08:55; Rückflug: Sam 13 Jan 07:00 für €64.98(ohne versicherung, die ist imho überflüssig) [Wer lieber abends zurückfliegt, muss leider auf Fr oder So ausweichen.]
Für die Zentral Schweiz und das Berner Oberland ist die weiter Reise mit dem Zug etwa gleich lang wie von Zürich. Nach Graubünden ca 1Std länger.

Nachtrag: Ein Wochendtrip ist auch möglich. Freitag abends nach Basel dort im Easy Hotel übernachten. Sa morgen mit dem Zug ins Skigebiet. Dort übernachten und Sonntagabend wieder zurückfliegen. Wenn man die Spezialtickets Snow and Rail der SBB benutzt(Bahn und Liftticket) geht es sogar günstiger. Bahntechnisch sind Zweisimmen, Adelboden und Flummserberg am besten erreichbar früh morgens. > Basel ab 6:00 Zweisimmen an 8:23
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BigE
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Beitrag von BigE »

Ich würde den Zug dem Flugzeug vorziehen. Auf anständig ausgebauten Strecken verlierst dadurch keine Zeit, wenn man noch die Flughafentransfers und Sicherheitsschikanen berücksichtigt.
irgendwann schafft die Schweiz vielleicht auch mal den Anschluss ans europäische Hochgeschwindigkeitsnetz. Dann ist der Zug wohl das schnellste Verkehrsmittel, vor Auto und Flugi.
Und auch die Elektrifizierung von Lindau-München wird nun doch noch realisiert, mit fast 100 Jahren Verspätung.
Saison 07/08: 92. Saison 08/09: 53. Saison 09/10: 70. Saison 10/11: 66. Saison 11/12: 68. Saison 12/13: 77. Saison 13/14: 69
Saison 14/15: Gotschna/Parsenn 38, Madrisa 9, Rinerhorn 3, Jakobshorn 4, Schatzalp 1, Grüsch Danusa 1, Brambrüesch 3, Lenzerheide/Arosa 1, Flims/Laax 1, Brigels/Waltensburg 1, Tschappina 1, Diavolezza 4, Corviglia 1, Samnaun/Ischgl 2, Livigno 1, Skitour 2 - Total: 73
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Beitrag von Wombat »

BigE hat geschrieben:irgendwann schafft die Schweiz vielleicht auch mal den Anschluss ans europäische Hochgeschwindigkeitsnetz.
Sieht man in Landquart nicht das Basel,Bern und Zürich ICE Anschluss nach Deutschalnd haben und Lausanne, Genf vom TGV bedient werden?(Btw ab 08 auch Basel)
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Pilatus
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Beitrag von Pilatus »

Das sind zwar Hochgeschwindigkeitszüge. Aber es kommt vorallem auf das Schienennetzt draufan, auf dem sie fahren. Und die Schweiz ist nicht an ein solches Netz angeschlossen, sprich, Geleise, auf welchen die Hochgeschwindigkeitszüge mit vollem Schub fahren können, gibt es hier nicht. Die bummeln wie jeder andere Zug. Ausser vielleicht Neigezüge.
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BigE
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Beitrag von BigE »

klar gibts direkte Züge, aber die benutzen die alte Infrastruktur, die an einigen Orten ziemlich holprig ist. Mit HGV-Anschluss meine ich bauliche Massnahmen dank denen anständige Zeitgewinne eingefahren werden können.
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Beitrag von TPD »

Mit HGV-Anschluss meine ich bauliche Massnahmen dank denen anständige Zeitgewinne eingefahren werden können.
Was ist mit:
Mattstetten Rothrist ?
Lötschberg- und Gotthardbasistunnel ?

Eine klassische Hochgeschwindigkeitsstrecke wie man sie aus F oder D kennt, wäre zwar schön, ist aber alles andere als realistisch.
Abgesehen davon auch der TGV und ICE legen in ihren Heimatländer immer noch einen (zu)grossen Teil auf dem Stammnetz zurück.
Und was bringt es wenn wir in der Schweiz Millionen investieren um zwei Minuten einzusparen wenn man im Ausland noch das Potential hätte um 30 Minuten oder mehr einzusparen ?

@Wombat
ICE fährt sogar bis Interlaken
TGV fährt im Winter durchs Rhonetal.
Also man kann mit beiden Züge direkt in die Skigebiete fahren.
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.

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Pilatus
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Beitrag von Pilatus »

Jo, aber es ging eigentlich ursprünglich darum, dass man mit dem Zug schnell im Skigebiet ist. In der Schweiz hat man aber nicht den Vorteil einer schnellen Zug Anbindung. Es gibt zwar einige Ausnahmen in der Schweiz, aber die bringen einem als Skifahrer nicht viel.
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wasserfäller
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Beitrag von wasserfäller »

in der schweiz wird man nie mit einem hochgeschwindigkeitszug zum skifahren gehen können, wirklich nie. weshalb? die hochgeschwindigkeitsstrecken verlaufen unter den alpen, und nicht in den alpen :-) einzige ausnahme: porta alpina

in frankreich oder österreich kann man auch nicht schneller in die alpen fahren, höchstens bis zu den alpen, und das kann man in der schweiz auch, im mittelland entstehen ja auch hochgeschwindigkeitsstrecken. aber in gebirgstälern gehts einfach nicht, wie auch?
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snowflat
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Beitrag von snowflat »

Skipresse:
Neue Flugverbindungen von Köln-Bonn und Hamburg nach Innsbruck ab Dezember

Mit Hapag Lloyd Express und Lufthansa werden zwei weitere „Skiflieger“ im Winterflugplan 2006/07 Innsbruck anfliegen. Vom 8. Dezember 2006 bis 16. April 2007 fliegt der deutsche Low-Fair-Carrier Hapag Lloyd Express (HLX) zweimal wöchentlich – montags und freitags – von Köln-Bonn nach Innsbruck. Schon ab 19 Euro für einen einfachen Flug können Skifahrer und Snowboarder aus Norddeutschland in den Flieger steigen und für ein langes Wochenende zur Innsbrucker Olympia Skiworld „jetten“. Freuen können sich auch Wintersportfans in Norddeutschland – ab 21. Dezember 2006 können sie von Hamburg bequem und schnell einen winterlichen Abstecher ins Skiparadies der Tiroler Landeshauptstadt machen. Bis 18. März 2007 fliegt Lufthansa die Strecke in nur etwa 1,5 Stunden jeweils donnerstags und sonntags. Ein verlängertes Wochenende mit Schnee, Sonne und Skivergnügen ist mit dieser Verbindung schon ab 99 Euro für Hin- und Rückflug möglich.

Reisepackages
Innsbruck bietet seinen Gästen ideale Voraussetzungen für einen spontanen Wintersport-Kurztrip mit Stadtflair. Die 20 Innsbrucker Skihotels machen es möglich: Skifahren auf den Olympiapisten von Patscherkofel und Axamer Lixum, Shoppingtour am Nachmittag und Konzertbesuch am Abend. Eine Nacht im Doppelzimmer eines 3- oder 4-Sterne Skihotels mit Halbpension und 2 Tages Skipass gibt es pro Person ab 99 Euro. Ab 320 Euro können passionierte Wintersportler von Sonntag bis Freitag fünf Übernachtungen im 3- oder 4-Sterne Hotel mit Halbpension und einem 4-Tagespass bei Innsbruck Tourismus buchen.

Weitere Informationen unter www.ski-innsbruck.at, www.hlx.com und www.lufthansa.com.
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Beitrag von snowflat »

Wintersport: Shuttle zum Ski-Domizil

Wintersportler nutzen verstärkt das Flugzeug für eine Reise in die Alpen. Bisher haperte es jedoch am Transfer vom Airport - entweder zu teuer oder zu umständlich. In diesem Winter haben viele Skiregionen den schnellen Transfer von der Flug- zur Skipiste ausgeweitet.

Viele Skiregionen, Hotels sowie Partnerunternehmen der Fluggesellschaften haben in diesem Winter das Transfer-Angebot von der Flug- zur Skipiste ausgeweitet. Wo Busse Wintersportler vom Flughafen abholen:

Das norditalienische Trentino bietet vom 16. Dezember 2006 bis 7. April 2007 jeden Samstag einen Shuttle-Service von den Flughäfen Bergamo, Verona, Brescia und erstmals auch von Venedig zu den Wintersportgebieten Val di Sole, Val di Fassa, Val di Fiemme und San Martino di Castrozza. Angeflogen werden die Städte direkt ab Frankfurt, Düsseldorf, Hannover oder Berlin von Air Berlin, Ryanair und HLX. Die Shuttle-Preise betragen 22 Euro, Kinder bis zwölf Jahre fahren kostenlos mit. Karten können unter www.trentinoviaggi.net gebucht oder direkt an den Flughäfen gekauft werden.

Wer in die Skiregion Madonna di Campiglio reist, der kann vom 2. Dezember 2006 bis zum 22. April 2007 jeden Samstag den Shuttle ab Verona und Brescia nutzen. Den Transfer inklusive Rückfahrt gibt es für 47 Euro. Sonntags werden Mailand-Linate, Mailand-Malpensa und Bergamo angefahren für 54 Euro (Hin- und Rückfahrt, www.campiglio.to).

Für die französischen Wintersportorte Les Deux Alpes und Croisière Blanche gibt es von Lyon St. Exupéry aus mehrere Zubringer-Shuttle über Grenoble, Shuttledienst Satobus (mehr im Web: www.satobus-alpes.com).

Die Fluggesellschaft Swiss (www.swiss.com) setzt auf die Bahn. Mit dem Swiss Fly & Rail Ticket können Gäste gleich die Zugfahrt buchen. Von Zürich und Genf geht es weiter nach Zermatt, Grindelwald und St. Moritz.

Der neue Kitzbüheler Alpen-Shuttle bringt Gäste für 30 Euro pro Person und Strecke zu Urlaubsbeginn direkt ins Hotel und wieder zum Flughafen Salzburg. Der Transfer kann bis 48 Stunden vor dem Flug unter www.kitzalps.com im Internet bestellt werden. Name und Flugnummer reichen. Dabei wird ein Transferbeginn innerhalb von zwei Stunden nach Landung garantiert. Die Fahrzeit in die Kitzbüheler Alpen beträgt zwischen 45 und 90 Minuten. Das Angebot gilt samstags vom 9. Dezember 2006 bis 14. April 2007.

Air Berlin kooperiert mit dem Arlberg-Express, der mehrmals pro Woche für 75 Euro (Hin- und Rückfahrt) zwischen Zürich und St. Anton, Lech und Zürs pendelt (www.airberlin.com).

Ab 1. Januar 2007 pendelt zwischen dem Flughafen Klagenfurt und Lienz in Osttirol jeden Samstag ein Ski-Shuttle. Der Transport kostet 20 Euro pro Strecke und kann beim Hotelier gleich mitgebucht oder über die Tourismusbehörde (www.osttirol.com) reserviert werden Ein gutes Informationsportal bietet die HLX für Klagenfurt. Unter der Adresse www.hlx.kaernten.at lässt sich von Südkärnten bis zum Nationalpark Hohe Tauern-Großglockner nach einem Transferdienst suchen und buchen. Bei den Kinderhotels ist der Transfer zu 14 Häusern in Kärnten ohnehin inklusive (www.kinderhotels.com).

Für den Winterurlaub im Allgäu und im Kleinwalsertal gibt es einen Transfer vom Flughafen Friedrichshafen, der von Lufthansa, Intersky und Ryanair angeflogen wird. Ab 30. November pendelt donnerstags bis sonntags ein Bus (www.allgaeu-walser-express.com, 40 Euro Hin- und Rückfahrt) mit Stopp in Oberstaufen, Bad Hindelang und Oberstdorf.

Artikel erschienen am 28.11.2006
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Ski-Wochenende: Wie im Flug

Von Andreas Lesti

Der Wecker klingelt um 5.30 Uhr, und eigentlich ist alles wie immer: Die Müdigkeit, die schlechte Laune - und die geschnürte und verpackte Skiausrüstung auf dem Wohnzimmerboden. Das Schweigen, der schnelle Kaffee und die Vorfreude auf die Skipiste.

Und doch ist alles anders. Denn heute morgen reisen wir nicht aus München, sondern aus Berlin ins Salzburger Land. Wir gehen nicht in die Tiefgarage, sondern zur S-Bahn Richtung Flughafen. Wir fahren nicht auf der A8, sondern fliegen mit X 38638, einem Billigflieger von Hapag Lloyd Express nach Salzburg.

Und so haben wir schon viel dazugelernt, als wir um 6.20 Uhr am Flughafen Tegel einchecken. Zum Beispiel, daß da noch andere mit Skiern und in Skianzügen mitfliegen. Daß aber die öffentlichen Verkehrsmittel Berlins um halb sieben nicht von Wintersportlern benutzt werden und jeder, der gegen diese Ordnung verstößt, wie ein Quartalsirrer gemustert wird. Und daß es in der S-Bahn keine Ablage für Skier und Stöcke gibt - und beides sehr leicht umfällt.

Vom Gepäckband auf die Piste
Alles begann am 1. November 2004, als die erste HLX-Maschine in Salzburg landete. Einen Monat später folgte der erste Flieger aus Berlin. Für ein Wochenende in einem der umliegenden Skigebiete war die Verbindung zunächst noch nicht geeignet. Aber schon im Winter 2005/2006 hat man die Abflugzeiten in den deutschen Städten so verändert, daß die Flüge auch für Skifahrer attraktiv geworden sind, die nur zwei oder drei Tage in den Bergen verbringen wollen.

Flug X 38638 startet pünktlich um sieben Uhr in Berlin-Tegel. Ein einstündiger Flug nach Salzburg, ohne vereiste Windschutzscheibe, kalte Finger am Lenkrad oder die Staubildung am Irschenberg. Auch am Wolfgang-Amadeus-Mozart-Flughafen in Salzburg geht alles so schnell, daß die Gedanken noch immer in der Berliner S-Bahn hängen. Und als wir um 8.10 Uhr vom Rollfeld in die Sonne blinzeln, die über Salzburg aufgeht, hängt uns der Hauptstadtlärm noch in den Ohren. Taschen und Skiausrüstungen laufen gerade erst über das Gepäckband, da parkt der Shuttlebus zur Piste schon vor dem Flughafen.

Die anderen kommen gerade erst an
Auch die Tourismusvereine im Salzburger Land haben sich mittlerweile auf den Billigfluggast eingestellt. Toni Kramer ist seit 22 Jahren Tourismusdirektor von Flachau, er hat schon viele Gäste kommen und gehen sehen - in Auto, Bus und Zug: Er sagt: „Die Märkte Berlin, Hamburg, Köln und Düsseldorf sind für uns sehr wichtig - und etwas Vergleichbares zu diesen Flügen gibt es einfach nicht.“ Jetzt bewähre es sich außerdem wieder, daß Flachau im Verbund der Salzburger Sportwelt auftrete und die Sportwelt wiederum seit vier Jahren im Verbund Ski Amadé gemeinsam mit vier anderen großen Skigebieten. Gemeinsam haben die Gemeinden einen Shuttleverkehr eingerichtet. Mit den Bussen kommt man inzwischen schnell vom Salzburger Flughafen nach Flachau, Kleinarl, Wagrain, Rauris, Zell am See, Kaprun, Gasteinertal, Saalbach-Hinterglemm, Kaprun, St. Johann und sogar nach Kitzbühel.

Der Fahrer unseres Shuttlebusses sagt „Grüß Gott“. Er fährt uns in 45 Minuten auf den Parkplatz des Achterjets in Flachau. Er spricht nicht viel, ist also nicht viel anders als ein gewöhnlicher Berliner U-Bahn-Fahrer - wäre da nicht der Norwegerpullover. Links und rechts von der Strecke erheben sich hohe Berge. Auf dem Parkplatz in Flachau stehen nur wenige Autos aus Deutschland. Sie haben ein M, R, A oder ein N im Kennzeichen. Die meisten anderen kommen gerade erst an. Es ist genau 9.15 Uhr.
Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 26.11.2006, Nr. 47 / Seite V3
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Aus der "Zeit":
Mit den Skiern in den Urlaub

Kein Aufpreis: Möchte der Urlauber mit der Skiausrüstung verreisen, dann haben viele Fluggesellschaften kulante Regeln. Tipps zum Verreisen in den Schneeurlaub. Von Ulrike Klaas

Neben Österreich - dem beliebtesten Reiseziel der Deutschen - stehen die Schweiz, Frankreich und Italien ganz oben auf der Liste der deutschen Winterurlauber. Neben diesen „klassischen" Reisezielen etablieren sich auch Länder wie Bulgarien und Tschechien. „Vor allem Familien reisen dorthin, denn Unterkunft und Skipass kosten weniger", sagt Pressesprecherin Stefanie Rothe von TUI. Allerdings: Die zeitaufwändige An- und Abreise lohnt sich bei einer Woche Urlaub kaum. Deshalb rät Pressereferentin Angelika Schwaff von Air Berlin: „In den Ski-Urlaub zu fliegen, bedeutet Zeitersparnis und Komfort. Wer früh bucht, bekommt die günstigen Plätze."

Schon gut gebucht
Ein Großteil der Winterurlauber schnallt die Skibox auf das Autodach und fährt selbst in die Berge. „Bei uns buchen die Kunden meist nur die Unterkunft, manchmal auch ein Paket inklusive Skipass", sagt eine Mitarbeiterin von Thomas Cook. Dass viele Angebote der Reiseveranstalter mit eigener An- und Abreise sind, weiß auch Pressesprecherin Sybile Zeuch vom Deutschen Reiseverband: „Allerdings nutzen die Leute auch die Pakete, bei denen ein Flug mit dabei ist." Wer jetzt noch keinen Skiurlaub gebucht hat, der muss sich ranhalten, denn: „In diesem Jahr sind die Ferien gut gebucht. Das liegt vor allem daran, dass die Feiertage günstig liegen", erklärt Stefanie Rothe. Zwar seien noch Plätze frei, aber „man müsse sich beeilen und flexibel sein".

So viel kostet der Flug mit den Skiern
Bei Air Berlin kostet den Fluggast der Transport eines Paars Skier oder eines Snowboard plus Skischuhen nichts. Aber nicht nur Air Berlin versucht den deutschen Winterurlaubern das Fliegen schmackhaft zu machen, auch Germanwings, Condor und Hapag-Lloyd Express lassen sich das zusätzliche Gepäck nicht extra bezahlen. Aber Vorsicht: Die Skiausrüstung zählt zum Freigepäck. Alles was darüber hinausgeht, wird als Übergepäck gewertet, dessen Preise von Airline zu Airline variieren (siehe Tabelle Regelungen Skiausrüstungen Airlines). Einzig die Lufthansa verlangt pauschal 20 Euro auf Kurz- und Mittelstreckenflügen und 40 Euro bei Zielen wie den USA und Kanada. Dass das Skifahren in diesen Ländern nicht unbedingt sehr viel teurer ist als in Europa, weiß eine Mitarbeiterin von Thomas Cook: „Allein der Flug macht den Winterurlaub in Kanada teurer. Die Preise für Unterkunft und Skipass sind dieselben wie beispielsweise in der Schweiz."

Anschluss ins Skigebiet
Vom Flughafen aus hat man zwei Möglichkeiten, ins Skigebiet zu gelangen: Entweder man reist mit dem Zug oder leiht sich einen Mietwagen. Wer am Flughafen einen Mitwagen in Empfang nimmt, sollte auf ein paar Dinge achten: „Das Auto muss winterfest sein", sagt Pressesprecherin Meliha Yeniay vom Automobilclub Europa. Winterfest bedeutet, dass Winterreifen aufgezogen sind und Schneeketten im Kofferraum parat liegen. „Schneeketten sind in den Skigebieten der Schweiz, Österreichs, Frankreichs und Italiens Pflicht. Wer ohne fährt, bezahlt bis zu 120 Euro Strafe", erklärt Meliha Yeniay. Weiterhin muss überprüft werden, ob im Kühlwasser Frostschutzmittel enthalten ist. Und: In den Skigebieten ist es Pflicht, auch am Tag das Licht einzuschalten. Winterurlauber, die mit dem eigenen Auto reisen, müssen auch an die Vignettenpflicht in der Schweiz und in Österreich denken.
Quelle: ZEIT online
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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Wombat
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Beitrag von Wombat »

Einzig die Lufthansa verlangt pauschal 20 Euro auf Kurz- und Mittelstreckenflügen und 40 Euro bei Zielen wie den USA und Kanada. Dass das Skifahren in diesen Ländern nicht unbedingt sehr viel teurer ist als in Europa, weiß eine Mitarbeiterin von Thomas Cook: „Allein der Flug macht den Winterurlaub in Kanada teurer. Die Preise für Unterkunft und Skipass sind dieselben wie beispielsweise in der Schweiz.
Eben leider. Vorgestern mal die Homepage von Sun Peaks an geguckt. Schneehöhe 120cm Mitte Berg. Da kommen einem die Tränen. Nur für den Flugpreis kann ich hier locker eine Woche irgendwohin fahren. Wenn die Schneelage aber nicht besser wird, bin ich echt am überlegen, ob ich nicht vor Ostern hinüber gehe.
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snowflat
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Beitrag von snowflat »

Dezember ab Berlin, die Skimitnahme ist teurer als der Flug inkl. aller Gebühren selber:
Berlin-Innsbruck: Nonstopflug in den Winterurlaub
Im kommenden Winter rücken die deutsche Hauptstadt und die Tiroler Landeshauptstadt zusammen: TUIfly nimmt ab 7. Dezember die Verbindung Berlin-Innsbruck auf. Dann können die Berliner wie die Münchner in den Alpen Skifahren gehen – nämlich (auch) mal nur übers Wochenende. Die Flugtage sind Freitag und Montag, dies ist vor allem als Service für Wintersporturlauber gedacht, die dann Freitag vormittags Berlin verlassen und am Montag, zu einer ähnlichen Zeit, wieder in Berlin landen können. Umgekehrt dürfen sich natürlich Tiroler (und Umliegende) auf einen Wochenendtripp in Berlin freuen. Das billigste Ticket zwischen Berlin und Innsbruck kostet 19,99 Euro inklusive Steuern und Gebühren. Skier können gegen eine Gebühr von 25 Euro pro Strecke mitgenommen werden.
Quelle: Welt
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GMD
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Beitrag von GMD »

Das billigste Ticket zwischen Berlin und Innsbruck kostet 19,99 Euro inklusive Steuern und Gebühren.
Wir wissen doch alle, was das heisst: Noch lange nicht alle Tickets sind so günstig. In der Realität sieht es dann so aus, dass der günstigste Tarif nur äusserst selten und in sehr begrenzter Anzahl buchbar ist. Während der Hochsaison wird es wohl einiges mehr kosten.
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kaldini
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Beitrag von kaldini »

Grad bei Tuifly geschaut. So viel dazu (25.05.07; 22:15)

Passt vom Flugpreis. Die Zusatzkosten sind eh bei allen immer extra.
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br403
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Beitrag von br403 »

Immer noch billiger als mit dem Auto. Aber bin trotzdem schneller und billiger dort... :wink:
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GMD
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Beitrag von GMD »

kaldini hat geschrieben:Passt vom Flugpreis. Die Zusatzkosten sind eh bei allen immer extra.
Natürlich werden immer irgendwelche Zuschläge noch angerechnet. Das würde mich ja nicht stören, wenn sie es sagen würden. Aber was steht in der Werbung und den Medienmitteilungen?
Das billigste Ticket zwischen Berlin und Innsbruck kostet 19,99 Euro inklusive Steuern und Gebühren.
Das ist es doch was ich meine! Es wird sehr viel mit sogenannten Lockvogelangeboten gearbeitet, was für mich nahe an Kundentäuschung herankommt!
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cm
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Beitrag von cm »

Dass der Flug sowohl schneller als auch billiger als das Auto ist, wird man wohl kaum generell behaupten können.

Ich mach mal ein nicht völlig realitätsfernes Beispiel:

Dabei geh ich mal davon aus, dass unser Berliner wie die meisten Leute nicht neben dem Flughafen wohnt. Er muss also Anfahrt, rechtzeitiges Einchecken, Sicherheitsreserve einplanen und wird höchstwahrscheinlich seine Wohnung schon vor 10 Uhr verlassen. Wenn sein Flugzeug dann pünktlich um 13:10 in Innsbruck landet, wird er den, wenn bei der Gepäckausgabe alles gut geht, gegen 14:00 Uhr verlassen. Da die wenigsten Skifahrer ihr Lager direkt in Innsbruck aufschlagen, muss er jetzt noch in sein Skigebiet kommen. Wenn er Glück hat wartet schon der Shuttleservice seines Hotels. Aber das wird wohl kaum der Regelfall sein. Also wird er schauen müssen, dass er irgendwelche öffentliche Verkehrsmittel bekommt, die auch nicht unbedingt bereits in den Startlöchern stehen. Dann muss noch vom örtlichen Bahnhof im Skigebiet zum Hotel. Vor 16:00 wird er demnach sein Zimmer kaum beziehen. Geb ich jetzt in den Routenplaner eine Autofahrt von Berlin beispielsweise an den Wilden Kaiser ein, bekomme ich eine Fahrtzeit von gut 6 Stunden ausgeworfen. Flug und Auto nehmen sich also in diesem Fall nicht viel. Wenn man beim Autofahrer berücksichtigt, dass er nicht an eine feste Startzeit mitten am Tag gebunden ist, demnach also auch schon morgens früh starten kann, hat er vielleicht sogar die Chance den Tag im Skigebiet noch effektiv zu nutzen.

Vom preislichen her muss der Flug auch nicht günstiger sein. Zunächst wird man zu dem Preis von 108 € noch 50 € für die Mitnahme der Skiausrüstung rechnen müssen. Außerdem kommt noch Transport von und zu den Flughäfen, gegebenenfalls noch die happige Parkgebühr im Flughafenparkhaus. Dem muss man die Autokosten gegenüberstellen. Und da steht und fällt dass ganze natürlich mit 2 grundsätzliche Überlegungen:
1. Welche Kosten nehme ich in die Berechnung mit rein?
2. Wieviele Leute sitzen im Auto?

Zu 1.:
Beliebtes Spiel wenn man zeigen will wie teuer das Auto ist, ist dass man in die Berechnungen sämtliche Kosten einbezieht, unabhängig davon ob sie mit den gefahrenen Kilometern zusammenhängen oder nicht. Da ich aber mein Auto in der Regel nicht abmelde, wenn ich in den Ferienflieger steige, fallen Steuer, Versicherung, ein Teil des Wertverlustes und der Wartungskosten weiterhin an.

Zu 2.:
Fährt einer allein, kann das Flugzeug vielleicht noch mithalten. Ist der Wagen aber mit 4 Leuten besetzt, die alle ein Flugticket kaufen müssten, wird die Rechnung eher zu gunsten des Autos ausfallen.

Ich möchte jetzt keine endlosen Kostenrechnungen durchführen. Aber letzten Endes dürfte deutlich sein, dass der Flug nicht zwingend günstiger ist.

Natürlich habe ich mir mein Beispiel ein wenig zu recht gebastelt, aber ich denke trotzdem, dass man zusammenfassend sagen, dass nicht generell gilt: Billigflug = günstiger und schneller
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thomasg
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Beitrag von thomasg »

Ganz abgesehen vom Klimaschutz-Aspekt, denn da hauen solche Kurzstrecken ja voll rein. Aber der Gedanke an ein etwas weniger klimaschädliches Reisen ist ja den meisten Forums-Mitgliedern, die so gerne über die schmelzenden Gletscher und warmen Winter jammern, fern.
Für die automatische Sperre aller User, die den unmittelbar vorherigen Beitrag zitieren!
Rettet die Zitierfunktion!
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snowflat
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Beitrag von snowflat »

Eine Geschichte aus Hamburg:
Skizug-Tickets im Eiltempo ergattern

Von Kerstin Hellberg

Bahnhof Altona, 9. Oktober 2007, neun Uhr, Fahrkartenverkauf der Deutschen Bahn. Uta ist froh, mich zu sehen. Nun muss sie nicht mehr alleine in einer imaginären Schlange an den Schaltern anstehen, was in der Tat komisch aussieht. Menschen, die nicht bedient werden wollen, obwohl sie eigentlich dran sind, sehen zwar auch zu zweit merkwürdig aus, nur erträgt sich geteilter Irrsinn leichter. Zum Glück wissen die freundlichen DB-Mitarbeiter, dass heute ein ganz besonderer Tag im Leben der Hamburger Skiläufer ist und verstehen, dass wir erst um zehn - dafür aber um Punkt zehn - bedient werden wollen.

Wir möchten Skilaufen gehen. Dummerweise in den Frühjahrsferien, wie alle anderen auch. Dass im März Hochsaison ist, die Reisepreise im Zenit stehen und Unterkünfte schwer zu kriegen sind, scheint uns ein vergleichsweise kleines Ärgernis. Das viel größere wäre, heute leer auszugehen.

Dann müssten wir das Auto nehmen, die Kinder nachts aus den Betten reißen, sie zwölf Stunden lang auf die Rückbank zwingen und fürchten, im Stau oder Schnee stecken zu bleiben. Keine schöne Aussicht im Vergleich zu der Möglichkeit, die Strapazen der Anreise im Liegewagen zu verschlafen. Aber die Betonung liegt auf Möglichkeit.

Einmal im Jahr zu einer bestimmten Uhrzeit werden die Ski-Sonderzüge freigeschaltet - und sind nach wenigen Minuten ausverkauft.

Von Hamburg aus verkehrt ein Nachtzug pro Destination pro Ferienwoche. Die wenigen Tickets sind so begehrt, wie es die Aktien, die Bahn-Chef Mehdorn an die Börse bringen will, niemals sein können. Früher hatte Uta vergeblich versucht, die Karten am Telefon oder via Internet zu kaufen - und daraus gelernt: Wer zum Skilaufen will, muss auch so sportlich sein, sich dem Wettbewerb um die Tickets zu stellen. Und zwar persönlich. Am Schalter.

Mittlerweile ringelt sich die Schlange am Altonaer Kartenschalter durch den ganzen Raum. Die, die es nicht auf die Sonderzüge abgesehen haben, lassen wir selbstverständlich vor, trotz der Angst, im entscheidenden Moment könne jemand den Schalter blockieren, weil er eine komplizierte Gruppenreise mit dreimal Umsteigen plant und dazu ganz viele Fragen hat.

Zehn vor zehn. Der Countdown beginnt. Im selben Augenblick ist auch die Zeit der Rücksichtnahme vorbei; Uta und ich besetzen die ersten zwei Schalter, nennen Reisezeit, Reiseziel und Personenzahl und warten nervös auf die Freigabe. Eine Dame, die langsam begreift, dass sie unseretwegen ihren Zug nach Berlin verpassen wird, protestiert, doch keiner beachtet sie. Um zehn sind alle Schalter von Skiläufern okkupiert.

Zehn nach zehn. Geschafft! Ein paar Mitstreiter hatten ebenfalls Erfolg, alle anderen gehen leer aus. Wie Sieger verlassen wir den Raum.

Dabei hat eigentlich nur einer gewonnen: die Bahn eine Menge verärgerter Kunden, die sich fragen, warum es nicht mehr Sonderzüge oder wenigstens kundenfreundlichere Vergabemodalitäten gibt. Und mehr Transparenz bei den Preisen. Warum muss meine Familie trotz zweier Bahnkarten im Viererabteil 556 Euro hin und zurück ausgeben, während Uta dieselbe Reise für einen Erwachsenen und ein Kind für schlappe 138 Euro ergattern konnte? Aber das ist eine andere Geschichte.
Quelle: Hamburger Abendblatt
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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per Bahn von Hof (Nordostoberfranken) nach Zermatt

Beitrag von Fab »

Ich fahr seit Jahren im Dez. f. mm. 2 Wochen nach Z. Vor ein paar Jahren hatte mein Auto 1 Tag vor Abfahrt einen Defekt. Bin mit der Bahn gefahren weil ich das schon lange mal probieren wollte.

Entfernung Auto 780km. Bis Täsch (letzte Parkmöglichkeit da Z autofrei) 7 1/2 - 8 1/2 Stunden + ca, 1 Stunde bis Unterkunft.

Bahn: ca. 13 Stunden.

Die längere Bahnfahrt ist mir egal. Bei der weiten Strecke ist der An-Abreisetag eben ein verbrauchter Tag.

Bahnfahrt natürlich teurer, dafür keine Parkplatzgebühr u. Bahnfahrt Lötschberg u.Täsch-Z. Die Vignette rechne ich nicht da ich im Herbst auch immer in die Schweiz zum wandern fahre u. da will ich mein Auto dabei haben. Der Preisunterschied ist nicht gravierend.

Was absolut nervt ist die Umsteigerei mit Gepäck unter äußerstem Zeitdruck (3 - 4 mal umsteigen ohne Täsch/Z)

Deshalb werde ich weiter das Auto benutzen.

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