Salzburgtourismus: Zusammenschluß "Netzwerk Winter"

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snowflat
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Salzburgtourismus: Zusammenschluß "Netzwerk Winter"

Beitrag von snowflat »

WERBUNG UM WINTERURLAUBER
Gasteiger: "Alle sollten sich zusammentun"


Beim Werben um Wintersportler sollten sich alle Regionen über Staatsgrenzen hinweg zusammentun. Diese Forderung wurde bei einer Jubiläumsveranstaltung zum Salzburger Tourismusgesetz in der Residenz erhoben.

Steigende Konkurrenz durch Sonnenziele
Trotz Übernachtungsrekords in der abgelaufenen Wintersaison bestehe für Salzburgs Tourismuswirtschaft kein Grund zu übertriebener Euphorie, warnten Experten bei der Jubiläumsveranstaltung zum Thema "20 Jahre Salzburger Tourismusgesetz" in der Salzburger Residenz gewarnt.

Angesichts steigender Konkurrenz durch preisgünstige Sonnenziele im Winter und Billigflug-Linien sei ein engeres Zusammenrücken in der Werbung für den Winterurlaub nötig - und zwar über Regions,- Landes,- und sogar Staatsgrenzen hinaus, sagte der frühere Landesrat für Tourismus und jetzige Vorstandssprecher der Salzburg AG, Arno Gasteiger, bei der Veranstaltung am Dienstagabend in der Residenz:

"Eine 'Baywatch'-Serie für den Winter
"Es gibt im Winter nur einen kleinen, begrenzten Markt an Skifahrern, um den 30 bis 40 Regionen und Destinationen kämpfen. Und diese Destinationen sollten sich zusammenschließen und gemeinsam Lust auf Wintersport machen.

Ich denke da an eine Art 'Baywatch'-Serie für den Winter, eine Soap-Opera mit allen Facetten, die 'Baywatch' auch hat. Und da sollten alle gemeinsam antreten, denn einer alleine schafft das nicht.

Und erst dann, wenn sozusagen alle Lust auf Winter haben, sollten die Regionen mit Werbung diejenigen ins Land holen, die eben Lust auf Winter haben", sagte Gasteiger.


"Gesetz hat Werbe-Schlagkraft erhöht"
Insgesamt habe das Tourismusgesetz mit seinen Pflichtbeiträgen aller Wirtschaftstreibenden an die Ortsverbände aber die Schlagkraft der Salzburger Tourismuswerbung entscheidend verbessert, resumierte der amtierende Tourismusreferent, Landeshauptmann-Stellvertreter Wilfried Haslauer (ÖVP).
Quelle: ORF (05.07.06)



WINTER-TOURISMUS
Zusammenschluss, um neue Gäste zu finden


Salzburgs Seilbahnwirtschaft, Skiindustrie, Hotellerie, Skischulen, Tourismuswerber und Politik haben sich im lockeren "Netzwerk Winter" zusammengeschlossen. Ein Hauptziel ist, neue Wintergäste für Salzburg zu finden.

Weniger Skifahrer in Deutschland
Zwar hat die Tourismusbranche sieben Rekordwinter in Folge hinter sich. Dennoch sollen strukturelle Probleme nicht übersehen werden: So gibt es in Deutschland fünf Millionen Skifahrer, die potenzielle Winterurlaubsgäste für Österreich sind - die Tendenz ist aber fallend.

Dagegen will der Zusammschluss etwas tun. Denn der Wintertourismus sei wichtig für Salzburg, sagt Ferdinand Eder, Sprecher der Seilbahnwirtschaft: "Jeder Euro, den die Seilbahnen heute umsetzen, führt in der betreffenden Region zu einer Wertschöpfung von sechs Euro. Letztlich fließt damit das Sechsfache von dem, was die Seilbahnwirtschaft umsetzt, volkswirtschaftlich in die Regionen."

Skilehrer betreuen pro Jahr 100.000 Anfänger
In diesem Sommer haben die Salzburger Seilbahnen 70 Millionen Euro für neue Lifte, Pisten und Beschneiungsanlagen ausgegeben.

Skilehrersprecher Wolfgang Viehauser betont die Wichtigkeit seines Berufsstandes: "Die Salzburger Skischulen betreuen im Jahr zwischen 80.000 und 100.000 Anfänger. Sehr viele von denen entwickeln sich als Stammgäste und kommen immer wieder zurück."


Haslauer will neue Märkte aufbauen
Wirtschafts- und Tourismusreferent Wilfried Haslauer (ÖVP) sieht in dem Netzwerk Winter eine große Chance - etwa, wenn Salzburg im Ausland neue Märkte aufbaut: "Wenn's uns gelingt, mit diesem Zusammenschluss weltweit den Markt weiterzuentwickeln, dann sehe ich nicht, dass wir Konkurrenz bekommen, sondern dass wir zusätzliche Märkte entwickeln können, die wir mit unserem unvergleichlichen Angebot hier dann bearbeiten können."

Das neue Netzwerk präsentierte auch Ideen, wie man zusätzliche Skifahrer gewinnen könnte: So will die Seilbahnwirtschaft Schulklassen aus dem Zentralraum um die Stadt Salzburg zu einem Skitag einladen - komplett mit Anreise und Liftkarte.
Quelle: ORF (22.10.06)
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

hagelschlag
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Beitrag von hagelschlag »

die kommentare sind das beste am ganzen artikel:
wenn der Familien-Urlaub in die Malediven billiger ist
yomellamo,
als in Salzburg Schi zu fahren...
und mit der Ausrüstung für die ganze Familie und den abzocker-Liftpreisen ist das locker erreicht.

Ausserdem, wer will das schon.. in die Natur fahren und nur Berg-Discos finden.
und
wann kapieren
rendeer,
die g'scherten kuhstall-umwidmer endlich, dass sie in ihrer gier den bogen schon lang überspannt haben. aber der klimawandel wird das alles regulieren. wärmere winter, kein schnee, leere pisten und leere kuhställe = keine grosskotzigen g'scherten.

leider werden die dann wieder uns in der tasche liegen. über noch mehr subventionen und letztlich übers arbeitsamt.
http://salzburg.orf.at/stories/145207/
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