Vor- und Nachteile verschiedener Garagierungsmethoden
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- lift-master
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Das hat mit den hier besprochenen Garagierungsarten nichts zu tun, es handelt sich dabei lediglich um eine Art Fahrstuhl, der aus Platzgründen die Kellerförderer ersetzt. Jeder Liftbetreiber der irgendwie kann wird wohl auf dieses System verzichten.
@Hägar: Habe leider keine Bilder davon, hab das aber schon bei oben genannter Bahn gesehen als sie Garagiert wurde. Ich erinnere mich noch dunkel an Bilder von einer anderen Bahn hier im Forum wo man die Hebeeinrichtung sah, frag aber bitte nicht welche Bahn und wo die Bilder waren.
Die Gefälle sind in den Stumpfgleisen so gering, dass die ganz sanft auf den nächsten Sessel aufrollen. Der Sinn wird darin bestehen, dass die Reifenförderer nicht so viel Kraft aufbringen müssen um alle Sessel hoch zu schieben, genau weis ich das aber nicht.
@Hägar: Habe leider keine Bilder davon, hab das aber schon bei oben genannter Bahn gesehen als sie Garagiert wurde. Ich erinnere mich noch dunkel an Bilder von einer anderen Bahn hier im Forum wo man die Hebeeinrichtung sah, frag aber bitte nicht welche Bahn und wo die Bilder waren.
Die Gefälle sind in den Stumpfgleisen so gering, dass die ganz sanft auf den nächsten Sessel aufrollen. Der Sinn wird darin bestehen, dass die Reifenförderer nicht so viel Kraft aufbringen müssen um alle Sessel hoch zu schieben, genau weis ich das aber nicht.
- Theo
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Prinzipiell ist mir ein Schleifenbahnhof am liebsten.
Da hat man halt ein paar schon genannte Vorteile.
Der einzige Vorteil von Stichgeleisen ist der geringere Platzbedarf.
Das man mit einem Schleifenbahnhof und Kellerfördere auch zur Not rückwärts ausgaragieren kann glaube ich eher weniger. Mechanisch ist es sicher kein Problem, aber es müssen dann die Initatoren und die Regelstrecke oder der Startapparat auch noch am richtigen Ort vorhanden sein.
Bei einer Schleifengaragierung eine gaze Kette durch die Garage zu ziehen überzeugt mich nicht gerade. Es mag zwar Personal sparen, aber hoffentlich geht die nie kaputt, sonst steht die bahn dann aber richtig lange still.
Bei der Kombi haben wir zwei Stichgeleise. Bei einer Kombi eine schleife zu bauen würde jeden Platzrahmen sprengen.
Die Stichgeleise sind bei uns fix. Die Stapelförder müssen bei uns max. 7 Kabinen oder 13 Sessel nach oben stossen.
Die Neigung der Geleise ist eh nur sehr gering. Es kann durchaus sein, dass man grad am Morgen schauen muss dass alle Fahrzeuge nachrollen. Vielleicht muss man mal 3 oder 4 kurz anschieben der Rest ist alles vollautomatisch und hat noch nie Probleme bereitet.
Die Leitner Garagierung am Gifthittli ist hingegen eine reine Katastrophe.
Die bahn hat ein kleines Schrägstück mit ca. 3hm runter zur Garage. Es wurde für die Förderung der Sesse zu den 6 Stichgeleisen und für das Schrägstück nur eine einzige Kette verwendet. Diese muss auf alle 4 Seiten beweglich sein und muss bis zu 10 Sessel gleichzeitig befördern. Das sind ja dann bloss 5.8t. Diese Kette ist alleine im ersten Winter 7 mal gerissen.
Leitner hat einzig den Antrieb der Kette versetz und andere Schienen eingebaut, welche man allerdings nach einer Saison fortschmeissen kann.
Dabei liesse sich dieses problem ganz einfach mit zwei getrenten ketten lösen, aber auf diesem Ohr ist man in Sterzing taub.
Die besten Garagierungen sind sowiso die alten manuellen, da hat man morgens und abends gleich das Lauftraining dabei.
Eines Tages ist das dem Kollegen auf der Lauchernalp zu viel geworden mit ca. 130 3er Sesseln durch die Garage zu rennen.
Seither garagiert der Bursche mit Inlineskates.
Da hat man halt ein paar schon genannte Vorteile.
Der einzige Vorteil von Stichgeleisen ist der geringere Platzbedarf.
Das man mit einem Schleifenbahnhof und Kellerfördere auch zur Not rückwärts ausgaragieren kann glaube ich eher weniger. Mechanisch ist es sicher kein Problem, aber es müssen dann die Initatoren und die Regelstrecke oder der Startapparat auch noch am richtigen Ort vorhanden sein.
Bei einer Schleifengaragierung eine gaze Kette durch die Garage zu ziehen überzeugt mich nicht gerade. Es mag zwar Personal sparen, aber hoffentlich geht die nie kaputt, sonst steht die bahn dann aber richtig lange still.
Bei der Kombi haben wir zwei Stichgeleise. Bei einer Kombi eine schleife zu bauen würde jeden Platzrahmen sprengen.
Die Stichgeleise sind bei uns fix. Die Stapelförder müssen bei uns max. 7 Kabinen oder 13 Sessel nach oben stossen.
Die Neigung der Geleise ist eh nur sehr gering. Es kann durchaus sein, dass man grad am Morgen schauen muss dass alle Fahrzeuge nachrollen. Vielleicht muss man mal 3 oder 4 kurz anschieben der Rest ist alles vollautomatisch und hat noch nie Probleme bereitet.
Die Leitner Garagierung am Gifthittli ist hingegen eine reine Katastrophe.
Die bahn hat ein kleines Schrägstück mit ca. 3hm runter zur Garage. Es wurde für die Förderung der Sesse zu den 6 Stichgeleisen und für das Schrägstück nur eine einzige Kette verwendet. Diese muss auf alle 4 Seiten beweglich sein und muss bis zu 10 Sessel gleichzeitig befördern. Das sind ja dann bloss 5.8t. Diese Kette ist alleine im ersten Winter 7 mal gerissen.
Leitner hat einzig den Antrieb der Kette versetz und andere Schienen eingebaut, welche man allerdings nach einer Saison fortschmeissen kann.
Dabei liesse sich dieses problem ganz einfach mit zwei getrenten ketten lösen, aber auf diesem Ohr ist man in Sterzing taub.
Die besten Garagierungen sind sowiso die alten manuellen, da hat man morgens und abends gleich das Lauftraining dabei.
Eines Tages ist das dem Kollegen auf der Lauchernalp zu viel geworden mit ca. 130 3er Sesseln durch die Garage zu rennen.
Seither garagiert der Bursche mit Inlineskates.
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seilbahner
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Ich werde das Thema Gifthitli Garagierung im Frühjahr bei der Monteurbesprechung mal ansprechen und will wissen was da los ist.
Ich werde mich nächste Woche mal mit dem sachbearbeiter in verbindung setzen.
Das mit der Garagierung rückwärts ist überhaupt kein Problem, oder willst Du sagen ich lüge euch was vor?
Ich habe das bei 3 Anlagen die ich Montierte gehabt, dass man die Bahn auch rückwärts ausschieben kann. Das hat auch mit der Regelstrecke rein gar nichts zu tun, da die Sesselregulierung wie Du wissen müsstest erst nach einer vollen Rund vorwärts nach dem Referenzgehänge zu Arbeiten beginnt.
Zumindest ist das in Österreich, deutschland und Italien bei Leitneranlagen so.
Und da die Ketten Synchron mit der Bahn laufen und die Abstände in der SPS gespeichert sind macht die Anlagensteuerung bei einer Leitner, bzw Siemens Steuerung die abstände.
Die Anlage muss lediglich vom Kunden auch so bestellt sein.
Beispiele;
Hochalmbahn,8erJet in Hochfügen,Belvedere Kronplatz, Roccaraso Abruzzen....
Ich werde mich nächste Woche mal mit dem sachbearbeiter in verbindung setzen.
Das mit der Garagierung rückwärts ist überhaupt kein Problem, oder willst Du sagen ich lüge euch was vor?
Ich habe das bei 3 Anlagen die ich Montierte gehabt, dass man die Bahn auch rückwärts ausschieben kann. Das hat auch mit der Regelstrecke rein gar nichts zu tun, da die Sesselregulierung wie Du wissen müsstest erst nach einer vollen Rund vorwärts nach dem Referenzgehänge zu Arbeiten beginnt.
Zumindest ist das in Österreich, deutschland und Italien bei Leitneranlagen so.
Und da die Ketten Synchron mit der Bahn laufen und die Abstände in der SPS gespeichert sind macht die Anlagensteuerung bei einer Leitner, bzw Siemens Steuerung die abstände.
Die Anlage muss lediglich vom Kunden auch so bestellt sein.
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- Theo
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@seilbahner: Selbstverständlich lügst Du uns nichts vor.
Ich habe leider vergessen zu erwähnen dass die Anlage eben auch dafür ausgelegt sein muss.
Das mit der Regelstrecke habe ich so geschrieben, weil wir bei der Kombi beim ausgaragieren die Regelstrecke als Startapparat brauchen.
Ich hab mich zuwenig präzise ausgedrückt.
Das war mein Fehler, ich bitte um Entschuldigung.
Ich habe leider vergessen zu erwähnen dass die Anlage eben auch dafür ausgelegt sein muss.
Das mit der Regelstrecke habe ich so geschrieben, weil wir bei der Kombi beim ausgaragieren die Regelstrecke als Startapparat brauchen.
Ich hab mich zuwenig präzise ausgedrückt.
Das war mein Fehler, ich bitte um Entschuldigung.
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seilbahner
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Kein problem, alles in Ordnung.
Ich schreibe hier wirklich nur 100% fundiertes Wissen auf, das ich auch beweisen kann.
Aber Du hast schon recht, wenn die Anlage dafür nicht ausgelegt ist, ohne mess und zonenberos für die beidseitige beschickung, dann geht es nur schwer und mit viel erfahrung.
Ich rde hier auch Hauptsächlich von 2 Weichen Systemen.
Ich schreibe hier wirklich nur 100% fundiertes Wissen auf, das ich auch beweisen kann.
Aber Du hast schon recht, wenn die Anlage dafür nicht ausgelegt ist, ohne mess und zonenberos für die beidseitige beschickung, dann geht es nur schwer und mit viel erfahrung.
Ich rde hier auch Hauptsächlich von 2 Weichen Systemen.
- Alpi
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Unsere Reiterkogel EUB hat auch eine solche Garagierung, aber mit Förderketten zu den Stichgleisen.Seilbahnjunkie hat geschrieben: Die Gefälle sind in den Stumpfgleisen so gering, dass die ganz sanft auf den nächsten Sessel aufrollen. Der Sinn wird darin bestehen, dass die Reifenförderer nicht so viel Kraft aufbringen müssen um alle Sessel hoch zu schieben, genau weis ich das aber nicht.
Am Gleis selber gibt es nur eine Reifen, dieser sitzt ganz vorne und übernimmt das dosierte leeren.
Leider lastet das ganze Gewicht der Kabinen eines Stichgleises auf diesem Reifen und das bekommt den Antrieben nicht.