Neues in der Aletsch Arena – Riederalp/​Bettmeralp/​Fiesch Eggishorn & Belalp – Blatten

Infrastrukturelle Neuigkeiten aus der Schweiz
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Fiescher
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Beitrag von Fiescher »

Viel besser als die jetzige Verbindung über das Bettmerhorn oder oberhalb der Furri-Hütte zur Galvera ist nicht möglich. Das äußerste Maximum ist ja schon der Skitunnel am Bettmerhorn mit der schwarzen Piste. Diese war ja Ende März für 2-3 Wochen, durch einen "kleinen Lawinenabgang", da kam die ganze Piste runter, gesperrt.

Aber ein beschlossenes Projekt ist die Beschneiung der Panoramapiste auf der Fiescheralp und die Verbindungspisten zwischen Fiescher- und Bettmeralp.

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Christoph Lütz
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Beitrag von Christoph Lütz »

Die im Pistenplan eingetragene Verbindung vom Schönbiel zum Galvera haben wir jedenfalls nicht gefunden. Oder gibt es in dieser Verbindung enorme Gegensteigungen? Dann habe ich diese Piste doch gesehen und für einen Winterwanderweg gehalten.

Da muß doch etwas gehen mit einem Schlepplift.
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tmueller
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Beitrag von tmueller »

Christoph Lütz hat geschrieben:Aus meiner Sicht wäre es viel sinnvoller, die Vernetzung zwischen der Bettmeralp und Kühboden zu verbessern, als neue Geländekammern östlich des heutigen Skigebietes zu erschließen.
Das sehe ich auch, sin d echt mühsam die Verbindungswege, zT. auch zwschen Rieder-und Bettmeralp.
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Jojo
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Beitrag von Jojo »

Fiescher hat geschrieben: 3. Eggishorn-Süd Ost:

Hab jetzt auch die Pläne gesehen, ich werde auch in der nächsten Zeit diese hier auch mal skizieren und Jojo. daß Projekt ist weiter in der Planung und im Fortschritt als Du zu glauben meinst. Also die Realisierung und Genehmigung brauchst daher nicht in Frage zu stellen. Aber mehr darf ich im Moment noch nicht preisgeben....
Ja, die KSB Flesch wird natürlich stehen bleiben und hat mit SB-Projekt gar nix zu tuen.
Das mit dem skizzieren wäre sehr nett.
Christoph Lütz hat geschrieben:Die im Pistenplan eingetragene Verbindung vom Schönbiel zum Galvera haben wir jedenfalls nicht gefunden. Oder gibt es in dieser Verbindung enorme Gegensteigungen? Dann habe ich diese Piste doch gesehen und für einen Winterwanderweg gehalten.

Da muß doch etwas gehen mit einem Schlepplift.
Da hast Du die richtige "Piste" gesehen. Man muss um den Skiweg zu erreichen einen kleinen Anstieg nehmen (schätze 10Hm). Ein kleiner Seillift würde hier schon reichen, allerdings muss man auf dem Skiweg selbst auch noch anschieben.
Der Bundesgesundheitsminister warnt:
Der vorangegangene Beitrag kann Spuren von Ironie, Zynismus und Sarkasmus enthalten. Sollten sie mit einer dieser Substanzen
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AlpBessi
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Beitrag von AlpBessi »

Man muss um den Skiweg zu erreichen einen kleinen Anstieg nehmen (schätze 10Hm). Ein kleiner Seillift würde hier schon reichen, allerdings muss man auf dem Skiweg selbst auch noch anschieben.
Ja, das Gelände dort ist sehr flach, da kann man fast nichts machen. Via Bettmerhorn ist die Verbindung zur Fiescheralp allerdings ok.

In dem Gebiet hinter Schönbiel/Wurzebord war aber doch mal ein Skilift geplant:
[JoJo 11.10.2002]
Im selben Jahr (2002/03) soll der neue Skilift "Moosji" gebaut werden. Das Mossji ist die Gegend, wo die Furri-Hütte steht. Der Skilift würde in der Verlängerung des Wurzenbords Richtung Osten zu stehen kommen. Bei diesem Projekt sind aber die Planungsarbeiten noch nicht in Angriff genommen worden. Ich denke, dass der Lift kommt, auch wenn dort noch keiner steht, weil ich glaube dass die Gegend zum Skigebiet gehört und nicht außerhalb der Skigebietsgrenze liegt. Dort würde dann also auch eine neue Piste entstehen
Wurde dieses Projekt (wahrscheinlich der Bettmeralpbahnen) aufgegeben?

echt mühsam die Verbindungswege, zT. auch zwschen Rieder-und Bettmeralp
Es stimmt dass es im Aletschgebiet sehr viele Ziehwege hat, zwischen der Riederalp und der Bettmeralp muss man meinen Erinnerungen nach aber fast nie stossen.
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Fiescher
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Beitrag von Fiescher »

Die Galvera - Verbindung verläuft etwas oberhalb vom Winterwanderweg und kommt genau in Höhe der 1. Stütze des Laxeralp-SL auf Kühboden raus. Erst gehts runter und dann muss man etwas schieben und es geht erst mal bischen flach weiter, hinter der Furri-Hütte gibts dann wieder Gefälle und man kann es zur Laxeralpe laufen lassen...

Aber diese Verbindung ist eigentlich nur für die blutigen Anfänger gedacht oder wenn das Bettmerhorn oder die Fiescheralp-Verbindung wegen Lawinengefahr gesperrt ist. Deswegen denke ich nicht, daß dort ein Seillift oder dergleichen installiert wird. Ich selbst bin bis zum März in diesem Jahr in über 20 Jahren, diese zweite Verbindung nie gefahren und durfte sie dann letzten Winter gleich 3 x hintereinander fahren, da das komplette Bettmerhorn oder dann die Traverse immerwieder wegen Lawinengefahr, Lawinenabgang und Sprengungen gesperrt war und ich mich jedes mal auf der Bettmeralp befunden hab..... :D

Also ich finde die Verbindungspisten nicht so schlimm und dramatisch, denn wenn man das Gebiet etwas kennt, muss man auch nirgendswo schieben.....

@ Jojo, in der Jubiläumsausgabe der GV sind die Projekte skizziert. Ich versuche demnächst diese mal zu scannen und hier einzufügen....
Kann aber dauern, da ich keinen Scanner hab und mit Umzugsvorbereitungen genügend um die Ohren hab.....
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Jojo
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Bergstation des 6CLD/B "Sparrhorn"

Beitrag von Jojo »

So, hier mal ein Bild der fertigen Bergstation des 6CLD/B "Sparrhorn":
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Bergstation des 6CLD/B "Sparrhorn".
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Jojo
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Beitrag von Jojo »

Artikel vom ???:
Projekt der Luftseilbahn Fiesch-Eggishorn AG in Frage gestellt
Petition kritisiert Zukunftsvision


Fiesch / Noch sind es lediglich Visionen und Ideen. Und doch lösen sie bereits einigen Wirbel aus, bevor sie überhaupt eine konkrete Form angenommen haben. Gegen das geplante Bahnprojekt der Luftseilbahn Fiesch-Eggishorn AG (LFE AG) wurde bei der Fiescher Gemeinde eine Petition eingereicht.

Von Rahel Escher

Die Urversammlung der Gemeinde Fiesch stimmte am 5. Februar 2005 einer Erweiterung der Zone für Skipisten auf der Fiescheralp rund um das Eggishorn zu. Dies sei laut Gemeinderat für Studien von Projekten der Luftseilbahn unerlässlich. Die Urversammlung hat die beantragten Zonenrevision angenommen – ohne jedoch auf die damit verbundenen Probleme hingewiesen worden zu sein, wie die Petition kritisiert.

Fragwürdige Absichten
„Ein landesweit einmaliges Projekt, das künftig die Hälfte aller Gäste bis aufs Eggishorn locken soll.“ Dies die ehrgeizigen Prophezeiungen von Herbert Volken, Verwaltungsratspräsident der LFE AG. „Das Vorhaben gefährdet die einzige Trinkwasserreserve der Gemeinde, befindet sich in einem Gebiet mit starken Lawinen- und anderen Überschüttungsgefahren und entwertet ein wirtschaftstouristisch und ökologisch wichtiges Gebiet.“ Diese kritischen Aussagen sind Inhalt der Petition, die Mitte Dezember bei der Fiescher Gemeinde einflatterte. Mit der klaren Forderung frühzeitig, offen und verbindlich zu kommunizieren.

Verrückt, aber rentabel
Die Petition wurde bei der Gemeinde, die zugleich Hauptaktionär der LFE AG ist, zur Kenntnis genommen. Mit einer gewissen Gelassenheit. Noch seien keine konkreten Vorhaben bekannt. „Zu gegebenem Zeitpunkt werden die Vorschläge aufliegen. Und sollte ein Projekt eine der angetönten Kritikpunkte bestätigen, wird es sowieso nicht bewilligt“, so Gemeindepräsident Klaus Russi. Die Petition könne aber durchaus auf der Traktandenliste der nächsten Urversammlung stehen. Insofern klar sei, wann und wo ein Projekt realisiert werde. Der Verwaltungsrat wird sich, gemäss Präsident Herbert Volken, „im Verlaufe des Jahres für eine der verrückten Ideen entscheiden.“ Für Russi ist einzig klar: „Wir müssen zukunftsorientiert denken. Eine gewisse Weiterentwicklung ist sicherlich wünschenswert. Aber bei einer Gebietserschliessung muss natürlich auch etwas herausschauen.“ Ob und für welchen Preis wird die Zukunft zeigen.
Quelle: http://www.rz-online.ch/news2006/Nr04-02feb/03.htm
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Beitrag von Fiescher »

Der Artikel ist Anfang Februar 2006 in der RZ erschienen, also zu einem Zeitpunkt wo die Projetkplanung am Anfang stand und auch diese noch nicht großartig öffentlich und bekannt waren...

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Jojo
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Bilder der "neuen" 118PB "Betten FO-Bettmeral

Beitrag von Jojo »

Bilder von der Montage der neuen Kabinen der PB "Betten FO-Bettmeralp" gibt es nun unter: http://www.bettmeralp.ch/d/fototagebuch bzw. http://www.bettmeralp.ch/d/fototagebuch/632.html.
Dateianhänge
© 2006 Ulrich Boesiger<br />(http://www.bettmeralp.ch/d/fototagebuch/636.html)<br />118PB &amp;quot;Betten FO-Bettmeralp&amp;quot;.
© 2006 Ulrich Boesiger
(http://www.bettmeralp.ch/d/fototagebuch/636.html)
118PB &quot;Betten FO-Bettmeralp&quot;.
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Jojo
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Beitrag von Jojo »

Neue Abfahrten auf Bettmeralp

Beim Bettmerhorn entsteht eine neue Abfahrtspiste. Die sogenannte Schlauchpiste startet auf dem Plateau bei der Tunnelpiste. Die Hohfluhpiste wird diesen Winter schneesicher sein: Die Station hat die Leistung der Beschneiungsanlagen ausgebaut: Neu speisen 640m3/h die Beschneiungsanlagen. Das sind 120 m3/h als bis anhin.

Die Zubringerbahn Betten Talstation – Betten erhielt zwei neue Kabinen der Linie „Streamline“. Förderleistung: 117 Personen.
Quelle: http://www.seilbahn.net
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Jojo
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Bähnli Bar

Beitrag von Jojo »

Neues Wohlfühlerlebnis bei den Bettmeralp Bahnen

Freitag, 15. Dezember 2006 – Bettmeralp Bahnen AG

In den letzten 32 Jahren waren auf der Strecke Betten Talstation – Bettmeralp 2 Pendelbahnen der Firma CWA im Einsatz. Im letzten Monat wurden diese Kabinen durch das Produkt „Streamline“ der Firma Gangloff aus Bern, ersetzt. Jährlich sind in den letzten Jahren 300'000 – 400'000 Personen befördert worden.
Diese Kabinen werden als öffentliches Verkehrsmittel mit sehr viel Personen- und Materialtransport eingesetzt. Bei der Produktwahl wurde speziell auf die Robustheit der Kabinen Wert gelegt.

Bekanntlich erfolgt die gesamte Kehrichtentsorgung der autofreien Bettmeralp über den Bahnweg. Das wird auch in Zukunft so bleiben, denn der Kehrichtwagen kann mit einem Gesamtgewicht von 9.4 Tonnen direkt an der Kabine befestigt werden. Dieser Transport gilt weltweit als Einmalig.

Die neuen Kabinen mit der rundum Verglasung bieten einen freien Panoramablick auf die einmalige Umgebung und die umliegende Bergwelt. Sehr modern und ausgesprochen robust sind die Materialien ausgewählt worden ohne dabei auf die sehr wichtigen Sicherheitsanforderungen zu verzichten.

Auf eine auffällige Beschriftung wurde bewusst verzichtet, sie wurde dem Gesamtbild des graphischen Auftritts der Bettmeralp angepasst. Die sehr moderne und eigenwillige Form der Kabinen sind nach Auffassung der Unternehmung bereits genügend Blickfang für die Kundschaft.

Die seilbahntechnische Steuerung der Firma Kündig entspricht dem neusten Stand der Technik. Die Kabinen werden mit Monitoren ausgestattet, dadurch kann das Bedienpersonal und der Fahrgast zusätzliche Informationen erhalten.

Die neuen Kabinen wurden am 08. Dezember offiziell durch das Bundesamt für Verkehr abgenommen.

Auch in Zukunft werden die alten Gondeln zu sehen sein. Eine wurde auf dem Bettmerhorn platziert und dient ab diesem Winter der Erweiterung des betriebseigenen Restaurants als Schneebar „Bähnli-Bar“, passend zum Erlebnis Bettmerhorn.

Am Freitag, 15. Dezember 2006 erfolgte in einem bescheidenen Rahmen die Einweihung der neuen Kabinen. Der Direktor Anton König begrüsste die anwesenden Gäste aus Politik, Tourismus und Hersteller.Der Verwaltungsratspräsident ging in seiner Ansprache zur Idee und Entwicklung der neuen Grosskabinen ein und dankte allen Beteiligten. Ortspfarrer Gmür schloss mit der Einsegnung der Kabinen die schlichte Feier.

Weitere Infromtaionen:
Bettmeralp Bahnen AG, CH-3992 Bettmeralp, Tel. +41/27 928 41 41,
Fax +41/27 928 41 42,
Quelle: http://www.bettmeralp.ch/d/pressetext/bahnen.html

Gute Idee finde ich. Sehr gelungen! Bilder gibt es auch schon im Internet unter: http://www.bettmeralp.ch/d/fototagebuch/648.html
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Bild von http://www.bettmeralp.ch/d/fototagebuch/650.html
Bild von http://www.bettmeralp.ch/d/fototagebuch/650.html
Bild von: http://www.bettmeralp.ch/d/fototagebuch/649.html
Bild von: http://www.bettmeralp.ch/d/fototagebuch/649.html
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benjamin
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Beitrag von benjamin »

Bund, 19.02.07

Jungfraubahn, Walliser Art
Der Forumsprozess des Unesco Welterbes Jungfrau-Aletsch-Bietschorn bringt freche Ideen und kühne Allianzen

Ohne CO2-Belastung, ohne «kalte Betten», mit einer futuristischen Bahn ab Brig auf das Aletsch-Plateau: Umwelt-schützer sind von der Entwick-lungsvision des furiosen Duos Peter Bodenmann und Art Furrer auf Anhieb fasziniert.

Das Projekt ist kühn: Eine Bahn von Süden her in Richtung des als «Top of Europe» touristisch hochrentablen Symbolbergs Jungfrau. Vom Bahnhof Brig über Blatten, die Belalp auf den Hohstock, weiter auf die Riederalp, später dann über die Bettmer- und Fiescheralp hinunter zum Bahnhof Fiesch der Matterhorn-Gotthard-Bahn (siehe Karte). Keine gewöhnliche Bahn, sondern etwas Visionäres, wie vor hundert Jahren die in den Fels gebaute Berner Jungfraubahn: Ein «Coaster»-System auf leichten, dem Gelände mit engen Radien anpassbaren «Schienen», mit vielen Haltestellen, mit individuell angetrieben und gesteuerten, komfortablen, klimatisierten Kabinchen.

«Mit däm Chärli gfahre»

Zwar fährt der «Mountain-Coaster» erst auf einer Achterbahnstrecke am österreichischen Firmensitz Nüziders. Der spektakulär geplante Systemstart mit einer Verbindungsbahn des Aroser Fünfsternhotels Tschuggen musste im Dezember wegen technischer Probleme beim Schienenbau verschoben werden. Aber der Initiant des Aletsch-Projekts, Peter Bodenmann, lacht bübisch: «Ich bi gfahre mit däm Chärli.» Die futuristische Technologie, sagt Bodenmann, sei weitgehend schweizerisch. In Laax werde ernsthaft über ein Coaster-Projekt in flachem Gelände diskutiert. Im Toggenburg gebe es grosse Ideen. (www.coaster.at; www.ig-coaster; www.brusa.biz)

Lötschberg rückt Wallis näher

Ausgangspunkt des Entwicklungsprojekts ist für Bodenmann die Eröffnung des Neat-Lötschbergtunnels in zehn Monaten: Mit weniger als einer Stunde Fahrzeit von Bern werde Brig Teil der «Stadt Schweiz», die «besterschlossene Stadt der Alpen». Vom Mittelland und von Mailand her sieht der ehemalige SP-Präsident, Regierungsrat und heutige Briger Hotelier und Tour Operator Tagesausflügler ins Aletschgebiet strömen. Viele ohne Skis, auch im Sommer, viele ältere Leute, die Zeit haben, direkt ab dem Bahnhof Brig, mit hohem Komfort auf Strecken mit «phantastischen Ausblicken».

Die Zeit der Massenabfertigung in Grosskabinen sei vorbei. «Die Coaster-Technologie macht schon die Fahrt ins Aletschgebiet zum Erlebnis». Mit ökonomisch und ökologisch sorgfältiger Planung, sagt Bodenmann, habe das Aletschgebiet die Chance einer ausserordentlich positiven touristischen Entwicklung (siehe unten stehendes Interview). Das Projekt des Ägypters Samih Sawiris einer neuen Hotelstadt in Andermatt habe die Bereitschaft im Oberwallis beschleunigt, innovative Entwicklungskonzepte zu diskutieren.

Welterbe als Ideenpumpe

Präsentiert hat Bodenmann das Projekt vor drei Wochen der Kerngruppe «Touristische Transportanlagen», die im Rahmen des Vereins Unesco Welterbe Vorschläge zur nachhaltigen Entwicklung der Region Jungfrau-Aletsch erarbeiten soll. In einer Koproduktion mit dem Hotelier von der Riederalp mit dem legendären Texas-Hut: Art Furrer. Das spontane Echo ist positiv: Die drei Vertreter von Umweltverbänden in der Arbeitsgruppe unter Leitung des Geografen Urs Wiesmann von der Universität Bern signalisieren übereinstimmend, man sei «gesprächsbereit».

Das überrascht, führt doch das Coaster-Trassee an mehreren Stellen durch landschaftlich heikle Gebiete. «Auf ersten Anhieb sehe ich keinen Killer», sagt Hans Fritschi von der Sektion Berner Oberland des Verbandes Pro Natura. Ähnlich äussert sich Elsbeth Flüeler von Mountain Wilderness und Ralph Manz vom Oberwalliser WWF. Bodenmann und Furrer seien «schlaue Füchse», sagt Fritschi. Im Detail gebe es da noch sehr viel genau anzuschauen. Positiv sei aber, dass in diesem Forumsprozess des Vereins Unesco Welterbe innovative Ideen von Leuten mit gewöhnlich gegensätzlichen Interessen in einem Stadium diskutiert werden könnten, in dem man noch Einfluss nehmen könne.

WWF-Vertreter Manz weist darauf hin, dass das Gebiet zwischen Belalp und Riederalp zu den «nach dem Nationalpark bestgeschützten Regionen des Landes» gehöre. Am südlichen Ende des Aletschgletschers überlagern sich die Schutzperimeter einer Landschaft von nationaler Bedeutung (BLN) und eines Gebietes mit vertraglich beschränkter Wassernutzung, für das der Bund dem Kanton Wallis und den Standortgemeinden unter der Bedingung hohe Entschädigungen zahlt, dass keine neuen touristischen Installationen errichtet werden. Jede Diskussion über das von Promotoren vorgelegte und vom Bundesamt für Verkehr provisorisch abgelehnte Projekt einer Luftseilbahn sei «reine Energieverschwendung», sagt Manz. Das Coaster-Projekt, das die Schlucht im Talboden auf der Mauer des bestehenden Stausees am Rand der Schutzperimeter durchquert, sehen die Umweltschützer grundsätzlich positiv, weil es eine Frontalkonfrontation um Luftseilbahnprojekte überwinden könnte.

Bis zur nächsten Sitzung der Arbeitsgruppe im April will Bodenmann ein aufgrund von Einwänden überarbeitetes Projekt ausarbeiten. Es scheint möglich, dass die Arbeitsgruppe seine Vorschläge dann als Empfehlungen an den Vorstand der Welterbe-Trägerschaft weiterleitet. Verbindliche Wirkungen hätte eine solche Empfehlung nicht. Bodenmann sieht den Forumsprozess als «Ideenpumpe» mit der Chance, Konzepte in Diskussion mit verschiedensten Interessenvertretern zu verbessern.

Gegen «kalte Betten»

Dass das Coaster-Projekt prima vista so freundlich aufgenommen wurde, hat auch damit zu tun, dass es in einem Paket verschnürt ist, das die Aletschregion «ökonomisch und ökologisch zur Schrittmacherin des alpinen Tourismus» machen soll. Als zentrale Voraussetzung für eine verstärkte touristische Entwicklung verlangt Bodenmann Massnahmen zur Bewirtschaftung der vielen bestehenden Zweitwohnungen. Betten, sagt Bodenmann, gebe es in der Region genug. Um eine zukunftsträchtige touristische Qualität finanzieren zu können, müssten diese Betten intensiver genutzt werden.


Radikale Fusionen nötig

Der St. Moritzer Verkehrsdirektor Hanspeter Danuser hatte kürzlich in einem Interview eine Zwangsvermietung verlangt. Bodenmann bringt seinen schon vor Jahresfrist lancierten Vorschlag wieder auf den Tisch, Zweitwohnungsbesitzer zum Kauf von unpersönlichen Jahresabonnementen für die Bergbahnen zu verpflichten. Das schaffe einen Anreiz zur Vermietung, bringe zu günstigen Preisen auch ausserhalb der Saison Besucher in die Region und sichere Mittel für Investitionen.

Als zentrale Entwicklungsvoraussetzung für die Region sieht Bodenmann auch radikal erneuerte Organisationsstrukturen. Statt fünf Bahnen eine fusionierte Unternehmung. Statt zahllose Klein- und Kleinstgemeinden im Idealfall eine Gemeinde Brig-Naters-Aletsch.


Null-CO2-Konzept mit Chancen

Parallel zur neuen Erschliessung soll auf dem Aletschplateau ein Null-CO2-Konzept verwirklicht werden. Windgeneratoren, Kleinkraftwerke und Wärmepumpen sollen fossile Brennstoffe weitgehend ersetzen. Weil der Öltransport auf das verkehrsfreie Plateau hohe Kosten verursacht, sieht Bodenmann für eine radikale Umstellung auf CO2-freie Energie besonders gute Chancen.

«Fahrt als Attraktion»

«Bund»: Mit poppigen Coaster-Kabinen vom Bahnhof Brig direkt auf die Belalp, den Hohstock, die Rieder- und Bettmeralp. Ernsthaftes Projekt oder Alt-Bubentraum?

Peter Bodenmann: Der Tourismus ist die drittwichtigste Exportindustrie der Schweiz. Das traumhafte Aletschgebiet mit seinen Skigebieten über 2000 Meter hat die Zukunft noch vor sich. Der Coaster als Transportsystem ist nur ein Teil unserer Projektidee. Mit einer Kombination von technischen und politischen Innovationen streben wir drei Ziele an: Erstens eine Ansprüchen der Zukunft entsprechende Erschliessung. Grosskabinen, in denen Menschen wie Sardinen zu Berg transportiert werden, sind von gestern. Das Coaster-System ist komfortabel, flexibel, und kann umweltschonend ins Gelände eingepasst werden. Eine Fahrt ins Aletschgebiet soll zur Attraktion werden, für Leute mit und ohne Skis, im Winter, und vor allem vermehrt auch im Sommer. Zweitens Anreize für eine intensive Vermietung der heute viel zu oft «kalten» Betten. Das soll die finanziellen Mittel sichern, um die für den Alpentourismus zentralen Transportanlagen auf den Stand der Zeit zu bringen. Drittens wollen wir den Tourismus der Region mittelfristig CO2-frei machen.

Das Coaster-System läuft erst in einer kleinen «Achterbahn» in Österreich . . .

Ob das Ideenpaket verwirklicht werden kann, hängt insbesondere von zwei Faktoren ab. Einerseits vom technischen Fortschritt: Im Frühjahr wird sich zeigen, ob eine in Arosa gebaute kurze Coasterbahn funktioniert. Bevor wir im Aletschgebiet eine grosses Transportsystem planen können, müssen im Markt ein paar mittlere Anlagen realisiert werden. Andererseits von der Entwicklung organisatorischer Rahmenbedingungen, die es erlauben, Tourismus mit höherer Wertschöpfung zu betreiben. Konkret: Gelingt es, heute in Klientelsystemen betriebene Bahnunternehmungen, Tourismusorganisationen und Gemeinden zu fusionieren?

«Zentral für die Entwicklung der Region», heisst es in ihrem Papier, sei eine «Verbindung zwischen der Belalp und Riederalp». Damit bringen Sie ein hochumstrittenes Projekt neu auf den Tisch. Solche Luftseilbahnpläne waren 2005 vom Bundesamt für Verkehr (BAV) als «nicht bewilligungsfähig» bezeichnet worden.

Wir zeigen, dass es mit einem Coaster möglich ist, ausserhalb aller relevanten Schutzgebiete eine attraktive Verbindung zu schaffen.

Aber Sie schliessen eine Luftseilbahn nicht aus.

Der Coaster bietet den Vorteil, die Rieder- und Bettmeralp direkt von Brig aus zu erreichen. Ab nächstem Dezember ist Brig mit der Neat die besterschlossene Stadt der Alpen.

Könnte es sein, dass die hochfliegenden Coaster-Pläne bloss dazu dienen, die Blockade der Luftseilbahnpläne aufzubrechen?

Das ist Ihre Interpretation. Eine Verbindung der beiden Plateaus kann meiner Meinung nach nur in Zusammenarbeit auch mit den Umweltorganisationen realisiert werden. Ein Projekt das ökonomisch und ökologisch nicht den Bedingungen der Zukunft genügt, hat nach dem Vorentscheid aus Bern keine Chance.


Ihr Papier bezeichnet eine Luftseilbahn aber als vertretbare Lösung.

Eine Luftseilbahn ist ökologisch kein Drama. Wenn das Seil über ein Gebiet führt, von dem aus man bald einmal keinen Gletscher mehr sieht, ist der Schaden klein. Aber der Nutzen auch, denn eine Luftseilbahn schafft keine direkte Verbindung von Bahnhof Brig auf die attraktive Riederalp.


Angst vor fremden «Herrenreitern»

Während im Aletschgebiet Vorfreude auf neue touristische Dynamik zu spriessen beginnt, ärgert man sich im Saastal über die Folgen einer Euphorie von gestern: Als vor sechs Jahren die weltweit tätige französische «Compagnie des Alpes» (CdA) in Saas Fee 38 Prozent der Aktien der wirtschaftlich bedrängten Bergbahnen übernahm, waren alle begeistert. Die hochverschuldete Gemeinde verschaffte sich mit dem französischen Investor ohne eigene Anstrengung Luft.


Heute ganz andere Töne


Jetzt tönt es ganz anders. Vor der Generalversammlung im Januar beklagten sich Gemeindevertreter und Hoteliers, die CdA ziele nur auf kurzfristige Aktionärsgewinne. Das Gesamtinteresse des Orts bleibe auf der Strecke. Kritisiert wurden rasant erhöhte Tarife und eine Vernachlässigung der Sommersaison.

Die Gemeinde, die noch 10 Prozent der Aktien hält, versuchte die Übermacht der CdA im Verwaltungsrat zu brechen. Aber entscheidende Minderheitsaktionäre hielten zur CdA. Die Franzosen behielten die Kontrolle.

Nach der Generalversammlung herrschte in der Region Katzenjammer. Die Regionalzeitung «Walliser Bote» (WB) beschreibt ein Klima von Angst und Misstrauen. Vor sechs Jahren habe man Hinweise, die französischen Helfer könnten «eines Tages lästig werden», unter den Tisch gewischt, kommentierte der WB auf der Titelseite. Nach Jahren der Investitionen strebe die börsenkotierte CdA jetzt Dividenden («coûte que coûte») an. Die Zeitung sieht «einen Anflug von Herrenreitermentalität», der in der Bevölkerung «ausgesprochen sauer» aufstosse.


Warnung für andere Skiorte


Die CdA, die in der Schweiz auch die Bahnen von Verbier beherrscht, versucht seit Jahren, in anderen bekannten Skiorten einzusteigen. Auf der Riederalp hält sie mit 20 Prozent eine bestimmende Position. Aus Verhandlungen auf der Belalp stieg sie abrupt wieder aus. Man geht davon aus, dass die schlechten Aussichten auf eine Bewilligung für eine Verbindungs-Luftseilbahn zwischen Rieder- und Belalp für den Abgang mitentscheidend waren.

Fachleute erklären jetzt, der Fall von Saas Fee könnte Kandidaten für weitere CdA-Übernahmen von Crans-Montana bis Andermatt alarmieren. Peter Bodenmann, der auf dem Aletschplateau hohe Bahninvestitionen anschieben möchte, sieht Argumente für sein Finanzierungsmodell: Wenn es gelinge, Besitzer von Zweitwohnungen mit dem obligatorischen Kauf von Bahnabonnementen an der Finanzierung der Infrastruktur zu beteiligen, würden Tourismusregionen in die Lage versetzt, selbst in ihre Zukunft zu investieren. (ra)
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Theo
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Beitrag von Theo »

Wenn die hier in der Mitteilung angeführten Zitate wirklich stimmen haben einige Organisationen definitiv bewiesen das es ihnen nicht um Umweltschutz geht.

Eine Coaster Bahn von Massa Staudamm auf die Riederfurka?
Pardon, aber wenn sowas von Umweltorganisationen positiv aufgenomnmen wird ist das ein Skandal.
Bei einer Verbindung Belalp - Riederfurka müsste kein einziger Baum gefällt werden und da ist man strikt dagegen. Bei einem Coaster muss eine ganze Schneise ausgeholz werden und da ist man nicht dagegen.
«Auf ersten Anhieb sehe ich keinen Killer», sagt Hans Fritschi von der Sektion Berner Oberland des Verbandes Pro Natura.
Ich schick dem armen Mann wohl am besten mal die Adresse von meinem Augenarzt.

Spass beiseite und wieder zurück zum leider bitteren ernst:
Wieso man bei dieser Trägerschaft so ein Projekt begrüsst ist wohl klar.
Peter Bodemnamm ist in der SP und war im Nationalrat und in dieser Zeit auch ein paar Jahre lang Parteipräsident von der SP Schweiz.
Die SP und die Umweltverbände kann man in einen Topf werfen, da besteht kein grosser Unterschied zwischen denen.
Das man sich selbst nicht beisst ist selbstverständlich.

Wie sehr es darauf ankommt in der richtigen Partei zu sein sieht man beim Hotel vom Bodenmann in Brig. Wenn man da alles illegale wegnehmen würde, die Bude würde glatt einstürtzen.
Hier gab es aber im gegensatz zu anderen Projekten im Wallis aber keine Einsprachen aus anderen Kantonen. Ist ja klar bei der Partei.

Noch einen Tipp für Bodemnann und co.
Falls gebaut wird diemal ein bisschen besser das Trasse ausrechnen als bei der illegalen Saltinaunterführung in Brig. Diese ist seinerzeit auch nur deshalb aufgeflogen weil man im falschen Parkaus wieder rauskam.
Nicht das man dann aus versehen statt auf der Riederalp an der Gletscherstube am Märjellensee wieder rauskommt. Die gehört dann einem von der CVP.
KnM
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Beitrag von KnM »

Ich sehe das ganze auch nicht ganz ein. Vor allem wäre es eine Art Disneylandisierung der Landschaft.
Bei einer Verbindung Belalp - Riederfurka müsste kein einziger Baum gefällt werden und da ist man strikt dagegen. Bei einem Coaster muss eine ganze Schneise ausgeholz werden und da ist man nicht dagegen.
Natur-, Landschafts- und Umweltschutz (NLU) beschäftigt sich aber nicht nur mit zu fällenden Bäumen. Es geht vielmehr darum, mit welchen Massnahmen es der Umwelt letztlich am besten ergeht. Wenn man durch den Coaster direkt ab Bf. Brig anreisen kann und somit vielmehr Leute mit der Bahn ins Aletschgebiet fahren, kann es dazugehören, eine Schneise in Kauf zu nehmen.

Aber wie gesagt, ich finde das auch mehr als eigenartig.
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Fiescher
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Beitrag von Fiescher »

Ich glaub diese Hirngespinnte von Bodenmann und Furrer braucht man nicht weiter zu kommentieren.

Denn was dazugesagt wurde, hat Theo schon gesagt, deswegen werde ich mich zu dem Thema nicht mehr weiter äußern...
Es ging ohne großen Aufwand eine 2 oder 3 S-Bahn von der Riederfurka zur Belalp zu bauen. Aber ich glaube da Träumen ein paar von Disneyland.

Und ich glaub derjenige von der CVP hätte nicht seine Freude, wenn dort der Coaster vor der Gletscherhitta rauskommt...

Ich sag nur Aletsch Marketing!!!
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Beitrag von Seilbahnsimi »

Also ich finde das ganze sehr, sehr, sehr, sehr zu viel übertrieben. Das darf von mir aus nie gebaut werden. Und überhaupt: Woher wollen sie das ganze Geld nehmen :?: Einen Tunnel zu bohren kostet ja sicher nicht wenig.
Ich bin gegen das Projekt. Auch wenn man diesen Coaster nicht sehen wird. Es ist trotzdem übertrieben. :bindagegen: :abgelehnt:

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piano
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Beitrag von piano »

Übertrieben finde ich hier zweierlei: Einerseits ganz klar dieses Projekt. Glaubt man dem Artikel, scheint das Hauptargument zu sein, dass man von Brig aus schneller auf die Rieder- und Bettmeralp kommt. Heute dauert das mit dem Zug 10 Minuten bis Mörel und dann noch 1 Sektion hinauffahren. Sooo viel Zeit wird da nicht gespart. Natürlich ist es bequemer, man muss einmal weniger umsteigen und man hat dazu ein "Bahnerlebnis". (Für mich persönlich kann auch eine einfache Luftseilbahnfahrt ein Erlebnis sein :wink: )
Allerdings muss man als Antwort auf das Projekt auch nicht gleich einen Rundumschlag gegen alle linksgerichteten Politiker aufziehen. Der Grund warum hier einige (z.B. Pro Natura) moderater als sonst reagieren ist halt eben einfach dass man versucht, ein CO2-neutrales Konzept aufzugleisen, womit die paar abgeholzten Bäume mehr als kompensiert werden. Wärmepumpen und Windkraftwerke wären ja wirklich eine sinnvolle Investition in die Zukunft. So wie ich es lese ist es auch so, dass der Coaster um die Schutzzonen herumführen und sie nicht tangieren würde, wobei ich da nicht ganz sicher bin. Nur könnte man Wärmepumpen und Windkraftwerke natürlich auch ohne den Coaster bauen und dafür die Pendelbahn bauen. Die wäre vermutlich im Betreib energiesparender als ein so langer Coaster.
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Beitrag von Seilbahnsimi »

Ich bin nächste Woche auf der Fiescheralp im Skilager. Wenn ihr wollt, kann ich mal fragen, was in nächster Zeit so gebaut wird. Beziehungsweise, was neu gemacht oder verbessert wird.
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Beitrag von Seilbahnsimi »

Ich war letzte Woche auf der Fiescheralp im Skilager und habe mich nach Projekten und Neuigkeiten erkundigt. Ich habe exakt 3 Personen (Liftangestellte) gefragt:

Der erste hat gesagt, er sei immer schlecht darüber im Bilde, was die Bergbahn vor habe. Er könne sich jedoch vorstellen, dass die Riesengondeln (Pendelbahnen) mal renoviert werden dürften. Dann hat er noch gesagt ich soll andere Leute fragen

Der zweite hat mich gleich an die Kasse verwiesen :evil: :twisted:

Die Informationen des Kassenmannes waren zwar besser, aber auch nicht das, was ich mir erhoffte.
Er hat gesagt, die Fiescheralpbahnen hätten auf diese Saison 9 neue Schneekanonen gekauft. :D :) :top: :gut: :zustimm: :heiss: Desweiteren, sagte er ich soll an der Talstation in Fiesch das Magazin verlangen (leider hatte ich keine Zeit dafür) , da stehe mehr drin. Ich werde schauen, ob ich mir per Internet dieses Magazin anordnen könnte. Wenn es natürlich viel kostet werde ich dies nicht tun. :!:

PS: Ich habe das Gefühl, dass die Bahnangestellten ihre Informationen ein wenig verstecken :versteck:
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Beitrag von AlpBessi »

Die wichtigsten Infos zu den Neuerungen sind im Geschäftsbericht der Luftseilbahnen Fiesch Eggishorn ersichtlich.
Geschäftsbericht 05/06

Dies ist einerseits der Ausbau des Peak Eggishorn, anscheinend will man ähnlich dem kleinen Matterhorn in Zermatt so mehr Leute auf den Berg locken. Text:
Bewirtschaftung Eggishorn – GEODROM
(Sommer)


Auf dem Eggishorn, als schönster Aussichtspunkt
der Destination Aletsch/Goms, kann in
Zukunft nicht nur die schöne Aussicht auf
den Aletschgletscher und das einmalige Panorama
genossen werden. Wir möchten den Besuchern
des Eggishorn noch mehr einmalige
Erlebnisse bieten. Schon in Fiesch resp. auf
der Fiescheralp fängt es an. Mit dem GEOGLIDER
wird der Gast, in einer eindrücklichen
Bergfahrt, in freier Natur durch die urgewaltige
Bergwelt, bei der Bergstation ankommen. Auf
einem Aussichtsturm überblickt er die ganze
Schweiz und das angrenzende Ausland, um
dann im GEODROM auf spielerische Art und
mit viel Witz sich die Entstehung dessen, was
er gesehen hat, erklären zu lassen. Auch dieses
Projekt wird uns ermöglichen, zusätzliche
Gästesegmente anzusprechen und den treuen
Stammkunden können wir zusätzliche Angebote
anbieten.
Andererseits verfolgt man Pläne zum Ausbau der Skigebietes weiter nach Osten (bzw. südlich des Eggishorns):
Skigebietserweiterung Aletsch-Eggishorn-
Süd (Winter)


Hervorragende Eignung der Geländekammern
Brunni und Ober Tälli für den Wintersport,
(Hangneigung, Besonnung, Orientierung, Höhenlage)
Optimierungsbedarf bei den bestehenden
Anlagen (Skilift «Elselücke») Belastung der
Pisten im Aletschgebiet an Spitzentagen und
neue zukünftige Marktsegmente sind
Argumente für das Projekt Eggishorn Süd.
Dateianhänge
(C) Luftseilbahnen Fiesch Eggishorn
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Beitrag von TPD »

Gestern Abend kam in der Sendung 10 vor 10 ein Beitrag über die geplante Coaster-Bahn.

hier geht es zum Video
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
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Seilbahnsimi
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Beitrag von Seilbahnsimi »

Ich war auch dieses Jahr wieder auf der Fiescheralp im Skilager! (Bericht folgt!) und habe mich natürlich wieder nach Neuigkeiten erkundigt. Zuerst habe ich den Mann an der Kasse gefragt. Der meinte ich solle gerade mit dem Betriebsleiter reden. Das habe ich dann auch getan. Viel neues gibt es nicht!:

Beschneiung/Neue Pisten:

Es ist geplant, die Panoramaabfahrt zu beschneien. Diese soll beschneit werden, weil sie die Verbindung zur Bettmeralp herstellt. Dieses Projekt soll in den nächsten 5 Jahren realisiert werden. Entscheidend sei laut Betriebsleiter das Geld, da die Beschneiung sehr viel kostet. (Kanone ca. 75 000 Sfr. / Schneilanze ca. 20 000 Sfr.) Wenn man das also hoch rechnet, dann dürften sie für die gesamte Beschneiung der Panoramaabfahrt ca. 10 Mio. investieren!!

Weiter hat er gesagt, dass die Fiescheralpbahnen immer noch von einer beschneiten Talabfahrt nach Fiesch träumen.

Bahnneubauten (Hier gibt es mehr oder weniger nur Utopie):

Da ist der Betriebsleiter wieder auf die Neuerschliessung Brunni-Obertälli zurück gekommen, welche ja oben bereits beschrieben ist. Weiter wolle man die Eggishornbahn neubauen zu einer Art Pendelsesselbahn. Auf dem Eggishorn soll dann auch ein Restaurant entstehen.

Mehr konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen!
Am Balmberg da gehts ab im Schnee,
man muss nicht immer an die See!
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Beitrag von Seilbahnsimi »

Seilbahnsimi hat geschrieben:Ich war auch dieses Jahr wieder auf der Fiescheralp im Skilager! (Bericht folgt!) und habe mich natürlich wieder nach Neuigkeiten erkundigt. Zuerst habe ich den Mann an der Kasse gefragt. Der meinte ich solle gerade mit dem Betriebsleiter reden. Das habe ich dann auch getan. Viel neues gibt es nicht!:

Beschneiung/Neue Pisten:

Es ist geplant, die Panoramaabfahrt zu beschneien. Diese soll beschneit werden, weil sie die Verbindung zur Bettmeralp herstellt. Dieses Projekt soll in den nächsten 5 Jahren realisiert werden. Entscheidend sei laut Betriebsleiter das Geld, da die Beschneiung sehr viel kostet. (Kanone ca. 75 000 Sfr. / Schneilanze ca. 20 000 Sfr.) Wenn man das also hoch rechnet, dann dürften sie für die gesamte Beschneiung der Panoramaabfahrt ca. 10 Mio. investieren!!

Weiter hat er gesagt, dass die Fiescheralpbahnen immer noch von einer beschneiten Talabfahrt nach Fiesch träumen.

Bahnneubauten (Hier gibt es mehr oder weniger nur Utopie):

Da ist der Betriebsleiter wieder auf die Neuerschliessung Brunni-Obertälli zurück gekommen, welche ja oben bereits beschrieben ist. Weiter wolle man die Eggishornbahn neubauen zu einer Art Pendelsesselbahn. Auf dem Eggishorn soll dann auch ein Restaurant entstehen.

Mehr konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen!
Ausserdem hat er mir erzählt, man habe diesen Sommer bei der Kühbodenbahn das Laufwerk ersetzt
Am Balmberg da gehts ab im Schnee,
man muss nicht immer an die See!
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Beitrag von Theo »

Auf der Riederalp denkt man auch wieder mal daran Anlagetechnisch was zu machen.
Die Rede ist von einer neuen Sesselbahn 2010.
Details stehen dann vielleicht im WB von Morgen.

Ausserdem hat sich die CDA sang- und klanglos von den Riederalpbahnen verabschiedet und ihren 20% Anteil an die Bettmeralpbahnen verkauft.

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