Sechsersesselbahn in Lienz

Neuigkeiten zur Infrastruktur in Skigebieten weltweit: Informationen und Diskussionen über neue Lifte, Pisten, Beschneiung und Bauprojekte.
Forumsregeln
Bitte beachte unsere Forum Netiquette

In diesem Forum dürfen nur aktuelle Neuigkeiten. Bitte lest vorher dazu unseren Leitfaden.
Das erspart uns allen Arbeit und dient der Übersichtlichkeit.
Antworten
Gast

Sechsersesselbahn in Lienz

Beitrag von Gast »

Bericht von tirol.com :

Freude übers Ja zum Sesselbahnbau

Der TVB Lienz beschloss eine Geldzufuhr an die Bergbahn. Das soll den Ersatz des Fasching­alm-Schleppliftes durch eine Sesselbahn ermöglichen.

Von JOSEF OBLASSER

LIENZ. Die Lienzer Bergbahnen wollen das Skigebiet am Zettersfeld ausbauen. Dem Vorhaben drohte eine Verzögerung, weil das Land eine mündliche Finanzierungshilfe angeblich nicht schriftlich bestätigt hat. Mittlerweile herrscht Zuversicht, dass die 3,63 Mio. Euro teure Sechsersesselbahn bis zum Beginn der Wintersaison errichtet werden kann.

Denn nach der Stadt Lienz, die 1,6 Mio. Euro beisteuert, beschloss die Vollversammlung des Tourismusverbandes Lienzer Dolomiten am Mittwoch eine Beteiligung an den Bergbahnen in Höhe von 1,417 Mio. €. Es gab eine Gegenstimme und eine Enthaltung.

"Es war desillusionierend, als die erhoffte Landesförderung im Frühjahr nicht geflossen ist", blickte Aufsichtsratschef Peter Zinell zurück.

Bergbahnenvorstand Werner Stiebellehner stellte fest: "Im Winter haben wir im Vergleich zum Vorwinter 30 Prozent Geldzuwachs und 50 Prozent Frequenzzuwachs erzielt. Die Beschneiungsinvestition hat sich gelohnt." Im Jahr 2001 seien der Fasching­alm- und der Schoberköpfllift wegen fehlender Beschneiung nicht in Betrieb gewesen.

Neue Skiabfahrt

"Wir müssen den Sechserlift nachschieben, damit der Gast sieht, dass etwas geschieht", betonte Stiebellehner. Im Sommer könne die Sesselbahn aus wirtschaftlichen Gründen nicht in Betrieb genommen werden. Man bekomme eine zwei Kilometer lange Abfahrt dazu. Der Vorstand nannte als weitere Vorteile des Liftersatzes: Frequenzsteigerung, Komfortverbesserung, bessere Verteilung der Wintersportler im Skigebiet, Wegfall von Liftkreuzungen.

Aufbruchstimmung

"Ich habe eine Aufbruchstimmung verspürt. Der Beschluss macht Mut und wirkt sich für den Tourismus positiv aus", betonte Bürgermeister Johannes Hibler. Der Liftbau würde das gastronomische Angebot ausdehnen. Auf der Peheimalm soll ein Pavillon errichtet werden.

Laut Vorstand Stiebellehner verdienen die Bergbahnen das Geld am Zettersfeld. Er kündigte an, der Hochstein werde später Schritt für Schritt ausgebaut.

Antworten

Zurück zu „Infrastrukturelle Neuigkeiten“