Wer kann für die Mängel verantwortlich gemacht werden? Garantieansprüche? Abzüge für nicht erbrachte Leistungen? ......Theo hat geschrieben:Mittlerweile läuft unsere CLF-2 mit fast der geplanten Kapazität. Die hälfte der Sessel waren die ersten zwei Jahre gar nicht frauf, weil das Seil zu kur zwar oder die Spannhydraulik zu schwach war.
Letzten Winter hatten wir eine Lagerschaden am Umlenkrad, und das nach 4 Jahren bei einer Bahn welche 1.5m/s schnell ist.
TTC- gibts das noch?
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Recht haben, und Recht bekommen sind zwei ganz verschiedene Sachen.Alpenkoenig hat geschrieben:Wer kann für die Mängel verantwortlich gemacht werden? Garantieansprüche? Abzüge für nicht erbrachte Leistungen? ......
Und wenn wo nichts mehr zu holen ist, weil nichts vorhanden ist, was willst du da noch. Meist werden dann die Schlussrechnungen nicht bezahlt.
Aber das alleine deckt dann den Ärger oft nicht ab. Wenn dan das BAV die Bahn wegen Mängel oder wegen fehlender Nachweise nicht freigibt, ist eine zurückbehaltener Geldbetrag ein kleiner Trost.
Schwer ist es meist, herauszufinden, ob wirklich nichts zu holen ist.
Wie das beim Fall TCC (oder wie das nun auch heissen mag) nun wirklich ist, weiss ich nicht so genau.
OT
Der Unterschied einer AG zu einer GmbH ist mit den Jahren immer kleiner geworden. Seit eine AG Fr. 100'000 AK benötigt, werden viel mehr GmbH gegründet. Eine GmbH muss die Bücher genau wie eine AG auch führen. Allerdings ist keine Revisionsstelle notwendig. Bei einer GmbH müssen auch alle Jahre die Stammanteilhalter mit Namen und Anteilen dem Handelsregisteramt gemeldet werden.
Zur Haftung wurde das wichtigste schon gesagt, allerdings ist es dann schon noch etwas komplizierter. Aber das sprengt hier den Rahmen. Auch hat es da sicher Leute, die das studiert haben, oder am studieren sind.
- TPD
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Nur musst Du diese Schuld nachweisen können.Verwaltungsräte haften mit ihrem Privatvermögen, wenn ihnen eine Schuld nachgewiesen werden kann.
Geht das Unternehmen wegen der Wahl einer falschen Geschäftsstrategie zu Grunde ist das noch lange kein Grund für eine Klage. Da muss man schon Fahrlässigkeit, Betrug etc. nachweisen können.
Aber soviel ich weiss kommt man bei einem solchen Delikt mit dem "Strafgesetz" und nicht mit dem Aktienrecht in Konflikt.
So und jetzt geht es wieder zurück zum Thema.
https://www.skichablais.net, seit 20 Jahren über Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.
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Mirco
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Anscheinend gint es TTC schon lange, ein Skilift von ihnen stammt laut Datenbank aus dem Jahre 1948. Damaöls müsste aber ein anderer der Chef gewesen sein. Doch die zwei neusten Lifte sind ebenfalls laut Datenbank LSAP. Scheint so zu sein, seit Hans Niedermaier die Firma leitet, nahm die Qualität ab????
- Jens
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Ich weiss gar nicht was ihr so gegen eine GmbH habt, die gibts zur genüge. Ist halt die Möglichkeit mit relativ geringem Eigenkapital eine Firma zu gründen und möglichst privat nicht dran kaputt zu gehen, wenn die Firma Pleite geht.
Allerdings hat es eine GmbH ohne weitere Sicherheiten auch sehr schwer an fremdes Kapital zu gelangen, da wie gesagt die Haftung recht gering ist. Allerdings kann ein Gesellschafter für das Fremdkapital von z.B. einer Bank ja auch wieder mit seinem Privatvermögen bürgen.
Im Seilbahngeschäft werden denke ich, wie im Anlagengeschäft üblich, die meisten Geschäfte über Bankbürgschaften abgesichert.
Allerdings hat es eine GmbH ohne weitere Sicherheiten auch sehr schwer an fremdes Kapital zu gelangen, da wie gesagt die Haftung recht gering ist. Allerdings kann ein Gesellschafter für das Fremdkapital von z.B. einer Bank ja auch wieder mit seinem Privatvermögen bürgen.
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sänger
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Ich glaube eher, dass in der Datenbank Fehler vorhanden sind. TTC heisst "ausgedeutscht" TransTourConsulting. Glaube kaum, dass sich eine Firma aus dem Jahre 1948 so nannte. Diesbezüglich dürfte vielleicht ein Handelsregisterauszug mehr Auskunft geben (Gründungsjahr).Mirco hat geschrieben:Anscheinend gint es TTC schon lange, ein Skilift von ihnen stammt laut Datenbank aus dem Jahre 1948.
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Michael Meier
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Wo sicher noch eine TTC Anlage steht ist am Minschuns ob Tschierv. Auch montiert von Von Rotz. War eine Occasion aus Zermatt. Andere Geschichte. Am Monte Lema wurde vor 5 Jahren ein Skilift stillgelegt und sollte daraufhin abgebrochen werden. TTC wurde damit beauftragt den Lift zu liquidieren. Die Bergstation steht bis heute. Über 5 Jahre warten die Bergbahnen Monte Lema jetzt, dass das Ding entlich weg kommt. Denn es sieht nicht nur Hässlich aus, sondern stellt auch eine Gefahr für die vielen Touristen dar die diesen Berg im Sommer besuchen.
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Michael Meier
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Das war auch eine Occasionsanlage?! Bauen die eigentlich wirklich eigene Teile oder kaufen die einfach wild zusammen?
Der Lift kam glaub ich von Zermatt. Hab mal gelesen, dass dieser den Theodullift ersetzt haben soll.
Hier gibts ein Foto der heute noch existerenden Talstation:
http://www.fxskipage.de/images/datenbank/1637.jpg
Der Lift kam glaub ich von Zermatt. Hab mal gelesen, dass dieser den Theodullift ersetzt haben soll.
Hier gibts ein Foto der heute noch existerenden Talstation:
http://www.fxskipage.de/images/datenbank/1637.jpg
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Michael Meier
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Hägar
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Steht dir jemand auf deinem Kabel.Mirco hat geschrieben:Und wieso schauen die meisten Bahnen nach BACO aus? Weil sie vorwiegend alte Bacoanlagen erneuern?
Das wichtigste ist gesagt.
- Es ist ein Büro, das bauen lässt. Also keine eigene Werkstatt.
- Er war ne zeitlang bei BACO (vermutlich nicht Inhaber)
- Er kauft alte Anlagen bzw Anlageteile zusammen und dann wird gebastelt (er lässt basteln)
Basteln wird mit den neuen Vorschriften auch immer schwieriger, bzw es ist schon fast unmöglich. Und wenn es dann um Sesselbahnen geht, ist es noch eine Stufe schwieriger (Beispiel Zermatt von Theo)
Auch ist es ein Unterschied, ob ein gebastel gemäss Kundenwunsch läuft, und nur beim BAV nicht durchkommt, oder ob es nicht einmal läuft.
Aber auch das wurde hier schon abgehandelt.
Da er bei Baco war, wird er die BACO - Kunden etwas besser kennen, als andere Kunden. Und so wird er halt vorwiegend zu alten BACO - Anlageteilen kommen. Ist aber eine Vermutung.
Und ein Skilift ist was simples. Und da wird der nicht alles neu erfinden, was bei BACO so und so gemacht wurde.
Es gab nun zahlreiche Erklärungen von Usern, die alle in die gleiche Richtung gehen. Eine Grauzone bleibt nun wohl bestehen.
Ruf doch den Herr Niedermaier an, oder schreibe Ihm. Er wird dir das ganze sicher am besten erklären können (wenn er dann will).
Der Besitzer von BACO war übrigens ein Herr Bachmann. Von da kommt auch der Name. Bin mir fast sicher, dass der Herr Niedermaier nie Besitzer von BACO war. Teilhaber ist aber denkbar.
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Mirco
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Man darf doch noch Fragen, ohne dass man ihm gleich "den Kopf abreisst", um es übertrieben zu sagen! Ich hatte dort einen Blackout, oder eine lange Leitung, das kann jedem passieren, und so habe ich halt gefragt!
Hier: Anscheinend war er doch Geschäftsführer: (Habe ich aus www.rz-online.ch/news2005/Nr49-15dez/index.htm)
Hier: Anscheinend war er doch Geschäftsführer: (Habe ich aus www.rz-online.ch/news2005/Nr49-15dez/index.htm)
...eine Verbindung, die bis ins Jahr 1973 zurückgeht. Damals war er Geschäftsführer der BACO AG, welche die Bahnen am Hungerberg erbaut hat. ...
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Hägar
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Der Kopf wurde niemandem abgerissen.
Im Artikel den du über den Schwarzsee angehängt hast, wird nicht einmal der Name BACO richtig geschrieben. Aber das tut nichts zur Sache.
Der Artikel bringt mich einmal mehr zum lachen, bzw es ist erstaunlich, über was die Presse alles schreibt.
Ein Geschäftsführer und ein Firmeninhaber sind dann übrigens bei weitem nicht das gleiche. Wobei ich hier keine Geschäftsführer schlechtreden möchte. Die sollten in der Regel von der Branche mehr verstehen, als der Inhaber. Aber auch hier gibt es die Ausnahme, die die Regel bestätigt.
Im Artikel den du über den Schwarzsee angehängt hast, wird nicht einmal der Name BACO richtig geschrieben. Aber das tut nichts zur Sache.
Der Artikel bringt mich einmal mehr zum lachen, bzw es ist erstaunlich, über was die Presse alles schreibt.
Ein Geschäftsführer und ein Firmeninhaber sind dann übrigens bei weitem nicht das gleiche. Wobei ich hier keine Geschäftsführer schlechtreden möchte. Die sollten in der Regel von der Branche mehr verstehen, als der Inhaber. Aber auch hier gibt es die Ausnahme, die die Regel bestätigt.