Warten auf die weiße Pracht

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lanschi
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Warten auf die weiße Pracht

Beitrag von lanschi »

tirol.ORF.at
Warten auf die weiße Pracht
Obwohl erst November, scharren viele der Skigebietsbetreiber ungeduldig in den Startlöchern. Die hohen Temperaturen der letzten Tage lassen die Liftbetreiber und Hoteliers um einen rechtzeitigen Saisonstart bangen.

Guter Start in Hochgurgl
In den Skiregionen Tirols hoffen die Touristiker auf baldigen Schnee. Auch die zehn Zentimeter, die in der Nacht von Sonntag auf Montag in Hochgurgl gefallen sind, dürften kaum ausreichen, weiß auch Lukas Scheiber, Hotelier und stellvertretender Chef von Ötztal Tourismus:

"Auf den Pisten, die wir im obersten Bereich beschneien konnten, haben wir recht gut angefangen. Jetzt sind wir froh darüber, dass es bei uns weiß ist, mehr geht aber derzeit nicht."

Leistungsfähige Schneekanonen
Es muss also nachgeholfen werden, mit technischem Schnee, wie das in der Fachsprache heißt. Die Beschneiungsanlagen können aber nur dann arbeiten, wenn die Lufttemperatur, die Luftfeuchtigkeit und die Wassertemperatur stimmen.

Für Georg Mangott, den Betriebschef der Seilbahnen Serfaus-Fiss-Ladis, ist klar, dass die Beschneiungsanlagen immer leistungsfähiger und flächendeckender arbeiten müssen:

"Die Zeiten zum Beschneien werden immer kürzer. Man braucht daher eine starke Anlage, damit innerhalb kürzester Zeit flächendeckend beschneit werden kann."

Schnee stets rechtzeitig gekommen
Franz Hörl, frisch gebackener Nationalratsabgeordneter, Bürgermeister und Bergbahnenchef von Gerlos, gibt sich gelassen. Der Schnee sei immer noch rechtzeitig gekommen, auch wenn es früher üblich war, darum zu beten, weiß Hörl:

"In den meisten Skigebieten startet die Saison erst in ca. zwei Wochen. Das warme Wetter war zwar ungewöhnlich, auf der anderen Seite kann ich aus meiner langjährigen Erfahrungen als Seilbahnbetreiber sagen, dass es zwischen Allerheiligen und Weihnachten meistens nur zehn bis zwölf Tage zum Beschneien gab. Das dürfte heuer auch wieder so sein."

Sicher ist, dass trotz nach außen zur Schau gestellter Gelassenheit natürlich ein gewisser Druck bei den Hoteliers und Seilbahnern verspürbar ist, weil die Gäste immer mehr im Internet nachschauen und schon anrufen, ob der gebuchte Weihnachtsurlaub in Tirol auch tatsächlich auf Schnee stattfinden kann.

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