Lichtenstein: Fürstlich bergab

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snowflat
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Lichtenstein: Fürstlich bergab

Beitrag von snowflat »

SKIGEBIET LIECHTENSTEIN
Fürstlich bergab


Im Fürstentum Liechtenstein gibt es alles nur einmal: ein Skigebiet, eine Schlittenstrecke, eine Skischule und eine Langlaufarena. Die Übersichtlichkeit ist vor allem für Familien ein entscheidender Vorteil. Und auch für Schneemuffel ist bestens vorgesorgt.

Malbun - "Bei uns gibt es insgesamt so viele Hotelbetten wie sie in manchem großen Skigebiet ein einziges Hotel hat", sagt Engelbert Bühler, Chef der Skischule in Malbun. Besonders groß ist das Skigebiet nicht - aber besonders übersichtlich und damit familienfreundlich.

Das Fürstentum Liechtenstein wird nicht umsonst als Zwergstaat bezeichnet: 24,6 Kilometer lang, 12,4 Kilometer breit - das macht rund 160 Quadratkilometer Landesfläche. Für den Urlauber hat das Vorteile: Verlaufen oder verfahren kann er sich nur schwer, weder auf den Straßen noch auf den Skipisten.

Alle Pisten führen in das kleine Bergdorf Malbun. Es liegt auf 1600 Metern Höhe in einer Art Kessel. 20 Kilometer Piste gehen davon ab. Blau oder rot sind sie und damit einfach zu bewältigen. Laute Après-Ski-Bars sind in Malbun ebenso schwierig zu finden wie ein ausschweifendes Nachtleben - nur am Karfreitag ist viel los, wenn von der Hütte am Sareiserjoch wild entschlossene Skifahrer aufbrechen mit dem Ziel, beim Mostrennen auf die ersten Ränge zu fahren.

Bis zur Wintersaison 2005/06 brachten sechs Lifte die Skifahrer auf die Berge hinauf - vier Schlepper und zwei Sesselbahnen. In diesem Jahr hat Malbun aufgerüstet: Neue, moderne Lifte mit Windhaube und Sitzheizung wurden gebaut, die Pistenführung geändert und Schneekanonen errichtet. Ein Sechsersessel bringt die Skifahrer künftig den Täli hinauf, eine Viererbahn fährt auf das Hochegg.

Mit Schneeschuhen bergauf
Auch wenn die Fahrt auf die Berge künftig komfortabler ist, mehr Pisten wird es nicht geben. "Wer herkommt, weiß, was er an unserem Skigebiet hat", sagt Skischul-Chef Bühler. Hier haben Eltern die Möglichkeit, den Nachwuchs von fast überall in der Skischule zu sehen. An Bühlers kurzen, flachen Hängen mitten im Ort, der autofrei ist, geht es in der Wintersaison hoch her. "40 Skilehrer haben wir in der Faschingswoche", sagt er, dazu kommen noch Privatlehrer.

Nach den Einführungslektionen geht es auf die richtigen Pisten. Dort können die Eltern den Nachwuchs sogar beobachten, wenn sie selbst nicht auf gewachsten Brettern stehen, sondern durch die umliegende Bergwelt stapfen. Ein Wanderweg führt von Malbun aus an der kleinen, alten Steinkirche entlang. Spaziergänger kommen dort mit festem Schuhwerk auch bei Neuschnee weiter. Wer tiefer in den Wald will, muss den Weg verlassen und sich Schneeschuhe anschnallen.

Viel zu sehen bekommt, wer mit Rainer Schädler durch den teils meterhohen Schnee stapft. Mit den Schneeschuhen bringt er die Wanderer an Stellen, die ihnen sonst verborgen bleiben. "Da gibt es tolle Aussichten auf die umliegenden Berge und eben auf die Pisten", sagt er. Mit etwas Glück sehen die Teilnehmer wilde Tiere und Vögel oder zumindest ihre Spuren im Schnee. Und manchmal kommt ein Einheimischer vorbei, der auf Langlaufskiern Futter in den Wald bringt, um den Tieren durch die besonders harten Winter zu helfen.

Langlauf bei Flutlicht
"Schneeschuhwandern kann man auch machen, wenn man sich auf Skiern oder einem Snowboard nicht wohl fühlt", sagt der Liechtensteiner. "Denn auf den Schneeschuhen steht man sicher und rutscht nicht weg." Die Schneeschuhe können im Ort geliehen werden, genauso wie Skier, Snowboards und Schlitten.

Snowboardfahren, Skilaufen, Schneeschuhwandern oder idyllische Winterspaziergänge - all das bietet der kleine Wintersportort, in dem im Sommer nur ein paar Dutzend Einheimische leben. Auch Schlittschuhlaufen und Eisstockschießen gehören in dem Bergdorf zum winterlichen Zeitvertreib - gleich am Ortseingang liegt die Eisbahn.

Ein Stück weiter talwärts, in Steg, pflegt Gebhard Negele sein Hobby: das Langlaufen. Dass es eine Loipe im Fürstentum gibt, ist hauptsächlich der Verdienst des Liechtensteiner Parlamentariers und des Vereins Valünalopp, dessen Vorsitzender Negele ist. Der Verein hat sich 15 Kilometer Loipen erschlossen. "Die Loipe ist gespurt, sowohl für klassische Langläufer als auch für Skater", sagt Negele. Früher, erzählt er, hätten mindestens drei Leute mit ihren Skiern die Spuren in den Schnee gestampft. Diese Zeiten sind vorbei: Inzwischen setzt der Verein schweres Gerät ein, um die Spuren zu ziehen. Sogar eine Flutlichtanlage ist installiert, damit nicht schon bei Einbruch der Dunkelheit das Langlaufvergnügen enden muss.

Kuriositäten aus der frühen Wintersportzeit
Wen es höher in die Berge treibt, der organisiert sich einen Schlitten und wandert auf die Alpe Sücka: Sie liegt auf rund 1400 Metern über dem Saminatal und dem Maiensäss Steg. Im Sommer ist die Sücka eine Kuhalpe, die von den Bauern aus Triesenberg bewirtschaftet wird. Im Winter ist die Alpe der Endpunkt einer gut halbstündigen Wanderung und Ausgangsstelle für eine rasante Rodeltour. Auf gut einem Kilometer ist die Schlittenstrecke im Dunkeln beleuchtet und sogar mit einer Zeitmessanlage für Rennen gerüstet.

Schneemuffel können die Zeit im nahe gelegenen Kunstmuseum von Vaduz verbringen. Es ist einer der wenigen Orte, in dem Werke aus den Fürstlichen Sammlungen ausgestellt sind. Aktuelle Kunst der Region findet sich in Vaduz auf rund 400 Quadratmetern Ausstellungsfläche im Kunstraum Engländerbau. Das Landesmuseum zeigt eine Dauerausstellung zur Kultur- und Naturgeschichte Liechtensteins. Im Skimuseum sind Kuriositäten aus den Anfängen der Wintersportzeit ausgestellt.
Quelle: SpiegelOnline
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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dCk
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Beitrag von dCk »

So fürstlich wird der Freitag nicht werden, denn das ganze Programm kann zu 90 Prozent verschoben werden.. Bis jetzt liegt noch kein Schnee im Malbun :cry:
Saisoneröffnung 8. Dezember 2006

P r o g r a m m
Saisoneröffnung 8. Dezember 2006

10.00 Uhr Einweihung und Inbetriebnahme der Anlagen (Jungfernfahrt)
11.30 Uhr Mittagessen im Zelt
14.00 Uhr Start zum Promirennen mit Teilnehmern wie


Hanni und Harti Weirather
Andreas Wenzel
Paul Accola
Patrik Ortlieb
Maria Walliser
Anita Wachter
und vielen anderen mehr
16.00 Uhr Zeltöffnung
16.30 Uhr Beginn des Abendprogramms

Dokumentarfilm Malbun-Projekt
Siegerehrung
Sketch Malbun-Projekt
Musikunterhaltung mit der Oktoberfestband Kirchdorfer Musi
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