Livigno oder doch etwas anderes im Süden?

Allgemeine Diskussionen zu Skigebieten weltweit: Erfahrungsaustausch, Reisetipps und Entscheidungshilfen für die Planung des nächsten Skiurlaubs.
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veterano96
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Livigno oder doch etwas anderes im Süden?

Beitrag von veterano96 »

Wir überlegen heuer die erste Jännerwoche in Livigno zu verbringen, allerdings bin ich neben vielen positiven Berichten nun doch schon auf einige negative Statements gestoßen:

- eintöniges, langweiliges Skigebiet
- Straßendorf ohne Flair (irgendwo wird es als "soulless" bezeichnet)
- überlaufen in der Hochsaison, Wartezeiten

Die Fotos sehen wirklich vielversprechend aus (baumfreie, weite Pisten mit vielen Möglichkeiten ins Gelände zu gehen), hochalpine Lage und herrliches Panorama), auch die Berichte in den Skiatlanten sind durchwegs positiv.

Da man hier im Forum bisher noch relativ wenig zu Livigno findet, wollte ich mich nun hier erkundigen, ob irgendjemand bereits dort war und aus eigener Erfahrung zu berichten weiß.

Vielleicht noch kurz etwas zu meinen Vorlieben:

Schätze gut präparierte, Pisten mit viel Platz, aber etwas Abwechslung muss schon sein (so wie z.B. im Grödnertal u. Umgebung, von dem ich wirklich begeistert war - daher wollen wirs heuer nochmal mit einem anderen italienischen Skigebiet versuchen).

Weitere Alternativen neben Gröden auch das Val di Sole, Madonna di Campiglio (wohl zu teuer), oder Cortina u. Umgebung. Auch Madesimo und San Martino di Castrozza erscheinen ganz interessant.

Vielleicht hat auch jemand die eine oder andere Unterkunftsempfehlung für mich.

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Gletscherfloh
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Beitrag von Gletscherfloh »

Gerrit und ich waren bein unserer Skirunde vorigen März für einen knappen Tag dort.

Wir waren nicht sonderlich begeistert, wobei das Wetter (tw. schlechte Sicht durch Nebel und Schneefall) sicherlich zu einem Teil daran schuld ist.

Als Ort zieht sich Livigno halt in dem grossen Talkessel ohne besonderes Zentrum bzw. Höhepunkte.

Das Skigebiet ist geprägt durch weitgehend baumfreie, breite und mittelmässig steile Carving-Pisten. Tiefschnee/Geländemöglichkeiten kann ich schwer beurteilen, dafür hatten wir keine Verhältnisse. Aber viel Platz ist zwischen den Pisten eigentlich nicht, wobei viel Gelände auch abgesperrt ist (ich mein hier nicht Warnschilder "Achtung Gefahren" sondern tatsächlich in Richtung "Betreten Verboten" :roll:).

Landschaftlich dürfte das Gelände aber an sich nicht unattraktiv sein, wüsste aber nicht, was ich dort eine Woche machen sollte ...
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fredifredoski
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Beitrag von fredifredoski »

Ich kann von Livigno nur sagen das es absolut hässlich ist, die Preise zum Teil schon ganz schön gehoben sind und dass viele Leute während den Ferien unterwegs sind. Vor allem wenn wenig Schnee liegt und man permanent die Busse und Autos über die Strasse fahren hört!
Hab mir damals leider eine Woche vor dem geplanten Urlaub dass Schlüsselbein gebrochen, deshalb konnte ich den Ort gut auskundschaften, dabei habe ich mich immer nur darauf gefreut wieder nach Hause zu kommen.
Meine Freunde und meine Familie haben aber gemeint das Skigebiet wär schön gewesen, konnten aber aufgrund der Schneeverhältnisse nicht Offpiste fahren, einige wahren zum Teil begeistert und wollten bald wieder kommen.
Wenn du gerne gute Sachen isst und bereit bist dafür auch was zu zahlen dan findest du in Livigno aber sehr gute Sachen zu eben auch entsprechenden Preisen. Wenn die Schneelage stimmt ist es sicher ein tolles Gebiet.
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trincerone
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Beitrag von trincerone »

veterano96:
Die von dir zitierten Kritikpunkte an Livigno würde ich so teilen, obwohl ich allerdings bisher nur in der schneefreien Zeit dort war.

Also zunächst mal: ich wage mal zu behaupten, einige rudimentäre Grundkenntnisse zumindest der wesentlichen Schigebiete in Italien zu haben. :) Ich bin also gerne bereit dir zu helfen, muss aber noch etwas genauer wissen, worauf du wert legst. Was speziell hat dir an Gröden gefallen? Die Art der Pisten, die modernen Lifte, die Landschaft, das südtiroler Ambiente, die Unterkünfte, die Größe des Gebietes? (etc. pp).

Danach gebend gibt es natürlich sehr große Unterschiede. Beispielsweise lassen sich die meisten italienischen Schigebiete in Punkto Unterkünfte / Ambiente nicht mit dem Grödnertal vergleichen. Auch was die Lifte angeht und den Ausbauzustand der Pisten und der Beschneiung sind die Dolomiten ganz anders versorgt als die meisten anderen der von dir genannten Skiorte. Für mich persönlich zwar durchaus ein Grund, sogar teilweise eher die anderen zu bevorzugen, aber da kommt es eben ganz wesentlich auf die Prioritäten an.

Zu den genannten Orten:

Madesimo: So ziemlich der hässlichste mir bekannte Schiort! Wirklich, ich kenne ja so einige (so etwa 150? ;) ), aber wenige die so hässlich sind. Ausweichmöglichkeiten: mit Schigebietsverbindung nur Alpe Motta (das ist sehr nett gelegen und wesentlich ansehnlicher, aber natürlich wirklich italienisch! Mit südtiroler Flair nicht zu vergleichen und die Hotels zeichnen sich mit großer Wahrscheinlichkeit wenn überhaupt auch durch andere Qualitäten aus, als die, die man aus Südtirol und Österreich kennt). Ansonsten: ebenfalls angebunden ist Campodolcino, den Ort kannst du aber vergessen. Durchgangsort im Tal, nicht zu empfehlen. Was sich eventuell anbietet, wenn man fahren mag: am Stausse oben kurz vor dem Splügenpass gibt es nette, sehr einfache Alberghi in toller Lage und grandioser Umgebung. ÜF könnte man wohl sogar ab 20,- bis 30,- € bekommen. Hat dann aber natürlich auch nichts mit Südtirolerkomfort zu tun, sondern ist mehr Roots-Rustico-Style! ;)

Zum Schigebiet: interessantes Schigebiet mit tollen Pisten, von der perfekten Autobahn hin bis zum Freeridesektor, interessante Mischung aus leistungsstarken Anlagen auf den Hauptachsen und der alten Freeride PB bis auf 3000m. Rückwärtiges wunderschönes Val di Lei mit interessanten Pisten, alles in allem ein meines Erachtens sehr empfehlenswertes Schigebiet mit viel Italostylte, wenn man auf sowas steht. Großartige Landschaft! Sehr wild und einsam teilweise, fast westalpin. Das Schigebiet lässt sich aber in ein bis zwei Tagen mühelos komplett abfahren! Nicht mit der Sella Ronda vergleichbar.

Berichte zu Madesimo:

http://trincerone.com/phpBB2/viewtopic.php?t=38
http://trincerone.com/phpBB2/viewtopic.php?t=206

San Martino di Castrozza:

Hübscher Ort, italienischer Klassiker (also auch nicht mit Südtirol vergleichbar, eher mit Cortina!). Grandiose Kulisse, interessant angelegtes Schigebiet, das allerdings an einem Vormittag abgefahren ist. Ergänzend Passo Rolle (ca. 20 min): kann man getrost vergessen. Ebenfalls ergänzend: Passo Valles / Falcade / Passo Pellegrino. Dies ist mit San Martino zusammen eines meiner Lieblingsschigebiete in Dolomiti Superski. KSBs auf den wichtigen Achsen, von der weiten blauen Autobahn bis zur steilen Talabfahrt viel Abwechslung, viele Pisten völlig abseits des Rests durchs Gelände. Einfachere Freeridesachen sind wohl möglich, das Gebiet ist aber wohl ähnlich wie das von San Martino auch nicht gerade prädestiniert. (Es gibt allerdings eine krass ausgesetzte Direttissima unter der Col Magherita PB, noch viel krasser ist die Rosetta (Palagruppe) Route unter der PB. Beides übersteigt meine Freeridemöglichkeiten aber um einiges).

Beide Gebiete sind nicht gerade riesig, wobei man sicher drei Tage dort gut fahren kann und sich dann auch noch Ausflüge nach Bellamonte und Predazzo (und eventuell Cavalese oder die Fassas) anbieten - alles im Skipass inklusive.

Val di Sole:

Meines Erachtens grandiose Gegend: Adamello bis 3500m mit gigantischen Gletschern, Brenta im besten Dolomiten Style! Passo Tonale mit teils westalpinem Charakter und Gletscherschigebiet, teils breiten Autobahnen, oft auch in versteckten Geländekammern.

Madonna bietet endlos viele tolle "moderne" Pisten, also gut ausgebaute Abfahrten auf Dolomitenstandard mit klasssichem Ambiete und einzigartiger Kulisse. Marilleva / Folgardia ergänzend und verbunden viele Waldhügelpisten, teilweise mit beachtlichem HU und in ihren abgelegenern Bereichen stets ohne Wartezeiten mit herrlichen leeren Pisten. Dazu - wenn mans mag - stylische Italotrashlifte. Ergänzend ist auch Pejo zu nennen, dass allerdings erst mit dem Bau des Funifors seine alte touristische Größe erreichen wird.

Alle Gebiete zusammen genommen ergeben ein Riesengebiet, dass sicher locker für eine Woche reicht, SEHR abwechslungsreich ist und viel Charme besitzt. Auch hier gilt wieder: italienischer Charme ist nicht der, den man aus Südtirol kennt, aber v.a. im Val di Sole selbst findet man durchaus auch Unterkünfte, die gehobeneren Standards entsprechen - allerdings nicht mit Liftanbindung.

Madonna bietet sicher die besten Unterkünfte, ob es wirklich teuerer als Cortina oder Wolkenstein ist, kann ich nicht beurteilen, aber günstig sind die Hotels sicher nicht. Alternativ bietet sich der Passo Tonale an, aber auch in Ponte di Legno findet man rustikale aber sehr gute Unterkpnfte zu hervorragenden Preisen. Insgesamt besticht das ganze Gebiet durch excellente Preise: das fängt beim Schipass an und endet auf der Hütte, wo man super leckere Pasta bekommt zu Preisen, die ich hier in Hannover nicht bekommen kann.

Einzige Manko: nur Hinfahren, wenn wirklich viel Schnee liegt, sonst machts keinen Spaß finde ich. Freeride geht jedenfalls am Passo Tonale sicher einiges, v.a. im Bereich Presenagletscher.

Berichte:

Tonale: http://trincerone.com/phpBB2/viewtopic.php?t=208
Marilleva / Madonna di Campgilio: http://trincerone.com/phpBB2/viewtopic.php?t=40



MonteRosaSKI

Könnte eine interessante Alternative für Dich sein. Sehr fire Preise, so eine der großartigsten Landschaften, die man in den Alpen findet; auch heute noch trotz Umbauten ein extremst renommiertes Freeridegebiet; aber auch im Pistenbereich sehr weitläufig; urige authentische Unterkünfte von solider Qualität zu fairen Preisen.

Bericht:

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veterano96
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Beitrag von veterano96 »

Also zuerst mal vielen Dank für die aufschlussreichen Antworten, vor allem das Val di Sole scheint (vor allem den Fotos in Trinerones Bericht nach zu urteilen) wirklich traumhaft zu sein.

Was wäre denn da der beste Standort, wenn man einen schönen, zentral gelegenen Ort sucht, an dem vielleicht auch abends was los ist (2, 3 Lokale sollte es schon geben) - vielleicht Ponte di Legno, Pejo, oder direkt am Tonalepass? Hat jemand evtl. einen Unterkunftstip? Madonna scheidet aus, hab gerade die Hotelliste studiert, die Preise sind dort anscheinend doch bereits zu sehr an die italienische Upper Class angepasst.

Das was halt Livigno noch interessant macht, ist nicht zuletzt die Nähe zu St. Moritz, in ca. einer Stunde ist man da, dadurch kann ich mir vorstellen, dass es auch in einer Woche nicht langweilig werden sollte; auch ein Abstecher nach Bormio wäre möglich.

Aja noch was: wie lang fährt man denn ca. ins Monte Rosa Gebiet z.B. von Innsbruck aus bzw. was wäre dort der beste Ausgangspunkt - Alagna erscheint mir doch etwas sehr ruhig.
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trincerone
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Beitrag von trincerone »

Ich bin mir nicht sicher, dass man von Livigno im Winter irgendwo hinkommt. Normalerweise sind nämlich beide Pässe (Forcola di Livigno und Passo Foscagno) im Winter geschlossen. Dann erreicht man den Ort nur durch den Munt de la Schera Tunnel - als von der Schweiz aus. Dies ist wohl auch der Grund, warum es sich um eine zollfreie Zone handelt.

Wenn die Pässe geschlossen sind - was ich als die Regel bezeichnen würde - kann man St. Moritz zwar erreichen, muss aber im Norden lang, was sicher einige Zeit dauert. Bormio ist dann ganz außen vor! Eher erreicht man noch Scuol und diese Ort sowie das Schigebiet am Ofenpass und das Vinschgau (letzteres ist auch schon sehr weit).

Ins MonteRosaSchigebiet fährt man von Innsbruck vermutlich recht lang. Ich bin die Strecke so noch nie gefahren, aber man wird wohl über die Brennerautobahn und Mailand fahren. Ganz grob geschätzt 6h würd ich sagen.

Alle Orte des Schigebietes sind eher beschaulich, in Alagna ist jedenfalls mehr los als in Gressoney, in der Fußgängerzonbe mit ihren Bars und Restaurants ist es noch am ehesten mal lebenig. Der einzige andere Ort, wo wohl auch etwas mehr los ist, ist Champoluc, das ist aber nicht gerade ein allzu ansprechender Ort nach meiner Meinung. Generell ist high-life zugegebenermaßen im MonteRosaSki weniger angesagt, ich habe mich tendenziell in Alagna am wohlsten gefühlt, weil es eben einige kleine Bars gibt, wo man auch schnell andere Leute kennen lernte, insbesondere die Freeridecommunity ist sehr offen gewesen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob sich das gehalten hat, es ist mir beim letzten mal jedenfalls nicht mehr so aufgefallen, da war Alagna aber eben auch schon kein Geheimtipp einer eingeschworenen Gemeinschaft mehr. Das erste Mal war es sehr international und man hat ständig Leute kennengelernt, mit denen man über die besten Spots und Routen quatschen konnte - hatte was!

Ein Bericht:

http://trincerone.com/phpBB2/viewtopic.php?t=72

Im Val di Sole habe ich immer in Ponte di Legno gewohnt. Erstens ist es etwas günstiger, zweiten mag ich das Flair des Ortes, der schon ein durchaus etwas größerer alpiner Ort ist (wohl vergleichbar mit Corvara oder Canazei würd ich sagen von der Größe her). Auch nicht highlife, aber immerhin eine richtige kleine "Innenstadt", wo zumindest über Sylvester auch immer viele Leute unterwegs waren. Dennoch allerdings sehr beschaulich, Partys oder Life-Musik sucht man vermutlich vergebens dort. Aber man schon durchaus abends mal durch den Ort spazieren.

Nachteil von Ponte di Legno: die Schigebiete im Val di Sole sind schon sehr weit weg: man fährt etwa 1 h, obwohl es kilometermäßig nicht viel ist.

Vorteil seit dieser Saison: Liftanschluss auf den Passo Tonale, allerdings vor dem Ort, da muss man auch erstmal hinkommen.

Zentraler gelegen sind die Orte im Val di Sole, weil sie einem die Fahrt sowohl zum Tonale als auch nach Pejo und über Marilleva nach Madonna ermöglichen. Von Marilleva aus erreicht man problemlos an einem Tag alle Ecken des Gebietes in Madonna, allerdings ist die Liftverbindung auf der Marillevaseite noch nicht überall kapazitätsstark. Mittlerweile gibt es allerdings nur noch ein Nadelöhr, das ist der letzte Lift auf dem Rückweg, was die Sache unproblematisch macht, weil der solange offen ist, bis alle oben sind und danach muss man ja nur noch abfahren.

Die Orte im Val di Sole sind - zumindest die oberen - recht malerisch, aber sehr klein! Abends wird man da kaum was unternehmen können, allenfalls Auflüge mal nach Péjo hoch um da zu essen und sowas. Insofern ist das vielleicht nicht das richtige für dich.

Der Passo Tonale wiederum ist eine typische Passhotelsiedlung. Diese ist recht weit läufig, allerdings weiß ich nicht wie die Infrastruktur fürs Ausgehen dort ist. Könnte sein, dass es alles nur Hotels sind, und dann ist abends nicht viel los. Allerdings dem Rummel der da Tags über so ist nach zu urteilen, müsste eigentlich abends auch was los sein - ich bin aber nie so wirklich abends oben gewesen. Tendenziell ist der Passo schon wieder recht teuer.

Alternativ zu Madonna bietet sich Pinzolo an, dort kann man nach meiner Erinnerung für 30,- € ÜF übernachten (auch im Winter) und bis Madonna sind es wenige Kilometer. Pinzolo hat ein eigenes kleines Schigebiet, dass dieser Tage mit Madonna verbunden werden soll (oder schon ist??). Ich war das letzte Mal 2004 dort. Der Ort ist groß genug, um etwas eigenes Leben zu bieten, es gibt viele Restaurants udn Eisdielen, Bars etc. Insbesondere ist man mit dem Auto aber eben auch in wenigen Minuten in Madonna oben.

Von Madonna aus kommt man mit den Schi bis Marilleva, allerdings ist von Pinzolo aus der Tonale schon wieder so weit weg, dass man für einen Tagesausflug schon verdammt früh aufstehen müsste (das lohnt kaum). Eher wäre vielleicht ein Ausflug in Richtung Bondone oder Paganella interessant, obwohl auch das nicht gerade um die Ecke liegt.

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Beitrag von Gletscherfloh »

Also bei uns Ende März war die Passstrasse Richtung Berninastrasse gesperrt. Die Strasse nach Bormio war (glaub ich) offen. Wir sind vom Vinschgau über das Münstertal und den einspurigen Tunnel gekommen und so dann auch weiter nach St. Moritz. Die Strecke Livigno-St. Moritz zieht sich länger als man nach einen Blick auf die Karte vermuten würde. Auch der einspurige Tunnel kann zu deutlichen Wartezeiten (wenn man grad die Grünphase verpasst hat ...) führen.
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