Gesamtkapazität in einem Skigebiet

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gerrit
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Beitrag von gerrit »

"Wer bastelt mit?"
So hat eine Fernsehsendung für Kinder in meiner Jugend geheißen, werden nur wenige hier noch kennen, der Titel läßt sich aber auch auf mein Modell anwenden..... :)
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trincerone
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Beitrag von trincerone »

Was mir nicht ganz klar geworden ist, ist wofür du die Hangneigung brauchst.

Deine Qualitätsflächeneinheiten Idee find ich sehr interessant. Vermutlich wäre es aufschlussreich, den minimalen Pistenraum noch in zumindest lose Beziehung zu der Pistenbreite und Steilheit zu setzen, beispielsweise durch einen Vorfaktor, dessen Größe natürlich sinnvoll gewählt werden müsste.

Ich werd auch mal weiter drüber nachdenken, muss aber noch dringend den Adventskalender für meine Freundin fertig machen... ;) :oops:
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gerrit
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Beitrag von gerrit »

trincerone hat geschrieben: Ich werd auch mal weiter drüber nachdenken, muss aber noch dringend den Adventskalender für meine Freundin fertig machen... ;) :oops:
Da bist ohnehin schon spät dran..... :wink:
Die Hangneigung ist für mich nur das Maß für die Steilheit (die Du ja 2 Zeilen unterhalb in Deinem letzten Post auch erwähnst).
Ein Histogramm m2 Pistenfläche bezogen auf Hangneigung in Grad gibt mir einen guten Überblick über die Aufteilung der Pisten bezüglich Steilheit. Darüber könnte ich dann Informationen bezüglich Kapazität der Lifte oder Frequentierung der unterschiedlichen Pisten legen. Wahrscheinlich macht aber eine Zusammenfassung der Hangneigungsdaten in unabhängige Abfahrten mehr Sinn, soferne man davon ausgehen kann, daß das Überschreiten einer bestimmten Neigung über einen bestimmten Prozentsatz bezüglich der gesamten Abfahrtslänge den wahren (nicht den angegebenen) Schwierigkeitsgrad einer Abfahrt dokumentiert. (Ich hoffe nur, das versteht jetzt jemand, ich tu mir auch schon schwer, hab aber heute fast nicht geschlafen).
Nochmal: man kann wahrscheinlich die gesamte Pistenfläche einer Abfahrt als schwierig einstufen, wenn ein bestimmter Teil der Abfahrt eine bestimmte Steilheit überschreitet, das macht dann Sinn, wenn ich in einer Berechnung die Schifahrerfrequenz auf einer Piste von deren Schwierigkeit abhängig mache, stimmt aber natürlich nur dann, wenn sich die Schifahrer im Gebiet auch daran halten und nicht lauter Nasenbohrer auf zu steilen Abfahrten herumgurken.
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gerrit
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Beitrag von gerrit »

Als nächstes werd ich wohl eine Liste von möglichen Faktoren bzw. Faktorenbündeln machen, z.B. (noch keineswegs vollständig)
Beförderungskapazität
Beförderungskapazität pro Pistenfläche
Beförderungskapazität pro Pistenfläche und Pistensteilheit (Schwierigkeit)
Beförderungsgeschwindigkeit
Beförderungsgeschwindigkeit pro Pistenfläche und Pistensteilheit (haben steilere Pisten / längere Pisten mehr oder weniger Kapazität, eine schnellere oder langsamere Bergbeförderung?)
Qualitätsflächenmaß pro Schifahrer
Humaner Störfaktor
Humaner Störfaktor pro Pistenfläche und Pistensteilheit
Anzahl der durchschnittlich anwesenden Schifahrer
Leistungsspektrum der durchschnittlich anwesenden Schifahrer
Selbsteinschätzung der durchschnittlich anwesenden Schifahrer (sagt mir, ob ich auf schwierigen Pisten mit überforderten Schifahrern rechnen muß).
Noch schwieriger wird es, wenn ich Geländeabfahrten mitberücksichtige und als Qualitätskriterium noch unverspurten Schnee reinnehme:
dann brauch ich z.B. auch das durchschnittliche Intervall bis zum Verschwinden von bestehenden Spuren durch Neuschnee


:gruebel: :nixweiss:
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Beitrag von trincerone »

soferne man davon ausgehen kann, daß das Überschreiten einer bestimmten Neigung über einen bestimmten Prozentsatz bezüglich der gesamten Abfahrtslänge den wahren (nicht den angegebenen) Schwierigkeitsgrad einer Abfahrt dokumentiert
Ja, das glaube ich gilt erst ab einer gewissen Mindeststrecke relativ zur Abfahrtslänge. Kommt dran drauf an, ob du eher auf die Nadelöhre abstellen willst (das wäre vermutlich bei deiner Berechnung der Fall), oder ob du die Gesamtqualität der Piste beurteilen willst und kleinere Nadelöhre ignorierst (dann käme man mit einer quantisierten Mittelwertbildung vermutlich am weitesten (also z.B. in dem man drei Klassen bildet für die Steilheit und denen dann in einer Rechnung einen Vorfaktor zuweist)).
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Beitrag von gerrit »

Hängt "leider" davon ab, womit ich die Steilheit in eine Beziehung setzen möchte:
Wenn es um "meinen" Spaß am Schifahren geht, dann hab ich mehr von einer Piste, die längere steile Passagen hat, also - wenn ich bei einer Kategorisierung, die auf der steilsten Stelle basiert, die wahre durchschnittliche Steilheit der schwarzen Pisten in einem Gebiet als Faktor nehme. (Oft gibt es schwarze Pisten ja nur deshalb, weil irgendjemand auf einer roten Piste einen kurzen Abschnitt gefunden hat, der die kritische Steilheit überschreitet).
Wenn ich einen Faktor bestimme, der mir die Wahrscheinlichkeit ausdrückt, ob sich schwächere Schifahrer auf die schwere Piste trauen, dann hängt das wohl wieder von verschiedensten Faktoren ab, z.B.
Beschilderung
wahre durchschnittliche Steilheit der schwarzen Piste
Kenntnisse darüber
absolut steilste Stelle (wenn eine ansonsten leichte Piste eine Abseilstelle hätte und alle darüber BEscheid wüßten, dann wäre sie wohl auch nicht sehr frequentiert).
Zb. die DoubleDiamond-Abfahrten in den kanadischen und amerikanischen Schigebieten sind meist frei von Anfängern, weil hier sowohl die absolute und relative STeilheit stimmen und die Leute auch darüber informiert sind.
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Beitrag von Hägar »

xx
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Beitrag von Seilbahnjunkie »

Bei großen Gruppen muss auch nicht unbedingt einer alleine fahren wenn nicht alle zusammen sind. Hat man nur 3 Leute z.B. dann muss einer alleine Fahren wenn in der 4er SB noch zwei Plätze für die anderen beiden frei sind, also warten die zwei.
Martin_D
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Beitrag von Martin_D »

piano hat geschrieben:Ich finde, dass mit der Einstiegskapazität auf einfache Weise dass Skigebietsvolumen grob abschätzen kann. Die Einstiegsanlagen sind quasi die Schleusen, die zeigen, wieviele Personen theoretisch ins Skigebiet kommen. Und die Kapazitäten von Zubringer- und Beschäftigungsanlagen werdem ja häufig aufeinander abgestimmt, so dass einerseits die Zubringer nicht überproportioniert sind und halbleer laufen, und andererseits die Beschäftigungsanlagen auch alle Skigäste aufnehmen können.

Ansonsten wird es doch sehr schwierig, das Ganze genau zu modellieren.
Stimmt. Die Einstiegskapazität wäre oft aussagekräftiger als die Gesamtkapazität.
Ein Problem sind aber dann Skigebiete wie z.B. Obertauern, wo man nicht zwischen Zubringeranlagen und Beschäftigungsanlagen trennen kann.

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trincerone
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Beitrag von trincerone »

Was übrigens auch auffallend ist, der Vandalismus nimmt bei zunehmender Personenzahl der Fahrzeuge / Sessel ab. Das kommt vermutlich daher, dass dann meist einer auf dem Sessel / Gondel sitzt, der nicht zu der "Vandalengruppe" gehört.
Interessant. Ist Vandalismus in der Praxis ein relevantes Problem? Versucht man, "vandalenfeste Stoffe" zu verwenden bzw. entsteht durch Vandalismus ein wirtschaftlich relevanter Schaden? In der Großstadt bei den ÖVmitteln ja bekannt, bei Seilbahnen weiß ich es nicht, weil ich sehr selten in Gebieten bin, die potentiell Vandalismusopfer sind, daher meine - möglicherweise etwas naive? - Frage.
Michael Meier
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Beitrag von Michael Meier »

Ab beliebtesten ist "Zerstechen der Sitzpolster und Termoeinlager der Sessel mit den Skistöcken sowie zerkratzen der Kabinenscheiben mit dem Skistöcken.
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