Felssturz auf Arlberg-Schnellstraße S16

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
Antworten
Benutzeravatar
snowflat
Moderator
Beiträge: 16020
Registriert: 12.10.2005 - 22:27
Skitage 25/26: 3
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 249 Mal
Danksagung erhalten: 3462 Mal
Kontaktdaten:

Felssturz auf Arlberg-Schnellstraße S16

Beitrag von snowflat »

Und das Anfang Dezember; ein deutliches Zeichen für die zu warme Witterung:
Felssturz auf Arlberg-Schnellstraße S16

Ein Felssturz hat am Montagvormittag die direkte Straßenverbindung über den Arlberg gekappt und damit ein Verkehrschaos ausgelöst. Felssturz auf Arlberg-Schnellstraße S16
Sowohl die Arlberg-Schnellstraße S16 als auch die Klostertalerstraße L97 zwischen Innerbraz und Dalaas (Bezirk Bludenz) mussten aus Sicherheitsgründen für Stunden gesperrt werden. Mittlerweile wurde die S16 wieder für den Verkehr frei gegeben. Allerdings kommt es zwischen Innerbraz und Dalaas zu Behinderungen, die erlaubte Höchstgeschwindigkeit ist 50 km/h.

Nach Angaben des Brazer Bürgermeisters Werner Walser hat sich gegen 10.00 Uhr an der oberen Kante der Engelwand ein Felsbrocken gelöst. Das Gestein donnerte zu Tal, blieb aber im Gelände hängen und ging nicht auf die Straßenverbindungen nieder. Diese wurden durch eine Staubwolke lediglich verschmutzt. Zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer wurden die beiden Straßen aber umgehend gesperrt. Verletzt wurde niemand.

Über Mittag machten sich zwei Geologen ein genaues Bild der Situation. Um die S16 wieder befahrbar zu machen, wurden von der Asfinag zum Schutz vor weiterem Steinschlag Betonelemente aufgestellt. Zudem soll die L97 im Falle eines neuerlichen Felssturzes als Auffangbereich dienen. Die Klostertalerstraße wird deshalb laut Walser für mindestens zwei bis drei Wochen gesperrt bleiben.

In beide Richtungen bildete sich am Vormittag nach Angaben der Polizei kilometerlanger Stau. Zur Umfahrung des gesperrten Straßenabschnitts musste ein Umweg von mindestens 85 Kilometer Länge in Kauf genommen werden. Der Zugverkehr war durch die Straßensperren nicht beeinträchtigt.
Bilder:

Bild Bild
Bild Bild
Bild Bild
Bild Bild
Bild Bild
Bild Bild
Bild Bild
Bild Bild
Bild Bild Bild

Quellen: VN
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

Benutzeravatar
Rajiv
Massada (5m)
Beiträge: 101
Registriert: 15.09.2006 - 18:12
Skitage 25/26: 0
Ski: nein
Snowboard: nein
Ort: Radebeul
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Kontaktdaten:

Beitrag von Rajiv »

Bemerkenswert, daß in Vorarlberg noch ein Volvo F86 im "aktiven Dienst" ist.
Schon Volvo-LKW der Reihen F88/F89 sieht man in Mitteleuropa nur noch sehr selten(und die F7/F10/F12/F16 als Nachfolger der F89 sind mittlerweile auch schon relativ wenig zu sehen), aber 'nen F86 habe ich in den letzten Jahren überhaupt nicht mehr gesehen.
Hoffentlich überlebt der orange F86.

Rajiv
Ich wünscht' ich wär ein Elefant,
dann wollt ich jubeln laut,
mir ist es nicht um's Elfenbein,
nur um die dicke Haut.
↓ Mehr anzeigen... ↓
Antworten

Zurück zu „Medienberichte“