Nie wieder Pitztaler Gletscher!

Allgemeine Diskussionen zu Skigebieten weltweit: Erfahrungsaustausch, Reisetipps und Entscheidungshilfen für die Planung des nächsten Skiurlaubs.
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Snowfun
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Nie wieder Pitztaler Gletscher!

Beitrag von Snowfun »

Liebe Schneefreunde!

Ich möchte über die Ereignisse am Pitztaler Gletscher von letzter Woche berichten. Wie schon in anderen Beiträgen und Foren angesprochen, haben sich die Verhältnisse durch die neuen, sehr windanfälligen Lifte nicht unbedingt verbessert. Mir geht es allerdings hier um eine andere Sache, die letzten Freitag viele Wintersportler verärgerte.

Schon etwas genervt vom Vortag, als wir mit 50 anderen Personen (auch Familien) eine Dreiviertelstunde in der Kälte und im Dunkeln auf den Skibus warten mussten während die Angestellten schon nach Hause gegangen waren, begann die ganze Geschichte am Freitag Morgen.

Die Gondeln waren wieder außer Betrieb, jedoch wurde der Sessellift als geöffnet angeben. Als wir oben ankamen mussten wir allerdings feststellen, dass dem nicht so war. Mal abgesehen vom Babylift lief nur der Schlepplift. Hier war auch noch die linke Abfahrt auf Grund von Renntraining nicht nutzbar. Wir hätten nie im Leben 34,50 € ausgegeben um am Schlepplift 40-50 Minuten anzustehen. Es kann nicht angehen, dass die Leute mit falschen Informationen auf den Gletscher gelockt werden. Nach zwei Abfahrten und sind wir mit einer der voll besetzten Bahnen (10:30 Uhr!!!)wieder abgefahren um uns zu beschweren. Damit waren wir nicht Einzigen. Allerdings wurden wir mit seltsamen Begründungen abgespeist. Einige der genervten Wintersportler haben sich auch lautstark, jedoch nie beleidigend Gehör verschafft, nachdem niemand sich mit ihnen auseinandersetzen wollte. Trotzdem kann es nicht sein, dass vom „Service“-Personal im Glaskasten unfreundlich zurück geschrieen wird. Und Kommentare wie „Auf Kunden wie euch können wir verzichten!“ und „Wir sind ja die Einzigen die momentan Schnee haben!“ haben die Stimmungslage nicht gerade verbessert.

Die Wartezeit auf die von uns angeforderte Betriebsleitung nutzten wir dazu, neu angekommene Wintersportler über die tatsächlichen Bedingungen auf dem Gletscher zu informieren. Das beste Argument hierbei waren die vollen Bahnen, die hunderte verärgerte Skifahrer wieder ins Tal brachten. Nach zwei Stunden (!) durften wir dann mit dem Betriebsleiter sprechen. Nachdem uns gesagt wurde, dass unser Verhalten auf dem untersten Niveau war, bekam ich auf meine Frage warum denn der Sessellift als geöffnet angegeben wurde, obwohl er noch keine Minute gelaufen war, dreimal die Antwort „Wir haben unsere Informationspflicht erfüllt.“ Dann wurden wir des Geländes verwiesen. Ach ja, eine Stunde vorher wurde die Polizei gerufen, die allerdings keine Veranlassung sah gegen uns vorzugehen.

Es ist ja nicht so, dass wir die Einzigen gewesen wären, die sich beschwert haben. Wir waren nur noch vier Personen, weil sonst keiner die Nerven hatte zwei Stunden auf eine offizielle Stellungnahme zu warten. Es sollte von den Verantwortlichen einmal darüber nachgedacht werden, ob es nicht an der Zeit ist ein neues Kundenkonzept (Zufriedenheit, Umgang, Verständnis) zu erarbeiten. Auch wenn es in unserem Fall nicht um das schlechte Wetter ging, ist es zudem in anderen Skigebieten schon seit längerem üblich auf einen sehr eingeschränkten Liftbetrieb kulant zu reagieren (z. B. Gutscheine, halber Preis etc.).

Fazit:
Bei Sonnenschein und Windstille kann man mit Sicherheit einen schönen Skitag auf dem Pitztaler Gletscher verbringen. Das wahre Gesicht zeigt sich jedoch wie so oft erst, wenn einmal Probleme auftreten. Ansonsten waren alle Leute im Pitztal sehr freundlich und die Unterkunft war spitze!

Ich wünsche allen eine besinnliche und hoffentlich schneereiche Weihnachtszeit! Ich würde mich freuen, wenn auch andere Betroffene sich hier dazu äußern würden.

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broki
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Beitrag von broki »

Wenn Ihr tatsächlich sachlich geblieben seid, sind das natürlich haarsträubende Informationen und mit Kundenfreundlichkeit hat das dann tatsächlich nichts zu tun.
Allerdings sind die Gletscherbahnen nicht zur Kulanz verpflichtet, auch wenn in vielen Orten dann z.B. Gutscheine ausgegeben werden. Dies halte ich persönlich für eine gute Idee, da hier der Kunde zufriedengestellt wird und zusätzlich die Besucher evt. nochmal zu einem Aufenthalt in der Region motiviert werden. Aber wie gesagt die Bergbahnen sind aufgrund von Unwetter nicht verpflichtet Kulanz zu gewähren, da das Wetter nicht in der Macht der Bergbahnen liegt.
Allerdings hätte ich auch mehr Verständnis für die Mitarbeiter gezeigt, da diese nur das weiter vermitteln müssen, was von oben angeordnet wird. Bei so vielen Leuten können diese dann auch schon einmal die Nerven verlieren.Sollte aufgrund von Schulungen aber eigentlich nicht vorkommen, aber diese erhalten diese Mitarbeiter leider meist aus Kostengründen nicht.
Wenn die Sesselbahn als geöffnet angezeigt war, ist das natürlich schon ärgerlich. Nur das ist mir auch schon häufiger in anderen Gebieten passiert. Ich schätze mal da hat irgendein Mitarbeiter gepennt.
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Downhill
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Beitrag von Downhill »

Stilllegung aus betrieblichen Gründen
Bei Lawinengefahr, bei Sturm, bei technischen Gebrechen sowie bei anderen Fällen höherer Gewalt ist die Betriebsleitung verpflichtet, die Anlagen zu sperren. Es besteht dann kein Anspruch auf Kostenersatz. Bei Stilllegung der Anlagen aus betrieblichen Gründen besteht KEIN RÜCKVERGÜTUNGSANSPRUCH. In Fällen einer unvorhergesehenen Abreise der Gäste besteht ebenfalls kein Rückvergütungsanspruch.
Freiwillig haben die die 6KSB sicher nicht abgestellt - vielleicht hat man einfach gemerkt dass es nicht mehr ging?
OK, ein offener Lift ist nun sicherlich nicht viel - aber da würd ich mir's schon dreimal überlegen ob ich überhaupt rauffahr wenn nur 6KSB und SL Brunnenkogel als geöffnet dranstehen.

Was den "Polizeieinsatz" betrifft: So wie man in den Wald hineinruft... :roll:
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snowflat
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Beitrag von snowflat »

Ich werde mir nicht rausnehmen, die Situation beurteilen zu können, da ich selber nicht dort war. Aber ich kann mich Downhill nur anschließen, das man eine Bahn nicht ohne Grund außer Betrieb nimmt und wohl schon gar nicht, um Gäste ärgern zu wollen. Dazu ist der Konkurrenzkampf der (Gletscher-)Skigebiete einfach zu groß. Und falsche Statusangaben auf Panoramakarten kommen immer wieder vor und man sollte deshalb aus einer Mücke keinen Elefanten machen. Auch wenn falsche Angaben manchmal durchaus ärgerlich sind. Das gebe ich zu. Denkbar ist es aber doch durchaus, dass man zu dem Zeitpunkt noch der Überzeugung war, die KSB in Betrieb zu nehmen, dann aber aus irgendeinem (uns nicht ersichtlichen) Grund erkenne musste, dass es nicht geht. Das hat mit einer "Täuschung" der Gäste bestimmt wenig zu tun.

Und was Reklamationen bei Bergbahnen generell angeht: Bekanntlicherweise macht der Ton die Musik. Ich urteile jetzt nicht über Dich persönlich; aber es waren ja noch mehrere "Gäste" vor Ort. Und wenn nun mengenweise lautstarke Reklamationen auf wenige Mitarbeiter einprasseln (Verhältnis zwischen "Gästen" und Mitarbeitern war wohl eher "unfairer" Natur), kann es durchaus mal vorkommen, dass einem mit einer nicht zu akzeptierenden Argumentation begegnet wird. Und da schreibst Du zu recht, das dies nicht passieren darf, doch wie Du siehst, kann es passieren, denn auch diese Mitarbeiter sind Menschen, Menschen wie Du und ich; Menschen, die auch mal Fehler machen; Menschen die mit einer Situation mal überfordert sein können. Mache bitte nicht den Fehler, der Meinung zu sein, dass Du fehlerlos bist, dich in jeder Situation zu 100% im Griff hast und in Deinem Leben noch nie überreagiert hast. Wenn ich mich irre; mein Kompliment.
Auch ich habe mich mal in einem Übermaß über eine Seilbahngesellschaft geärgert und im ersten Moment am Berg meinem Ärger Luft gemacht, kam da aber nicht sehr weit. Dann habe ich das ruhige, klärende Gespräch mit dem GF gesucht, mich für meine Rage entschuldigt und siehe da, es kam ein konstruktives Gespräch heraus, in dem beide Seiten Zugeständnisse machen mussten (ich meinerseits für meine doch recht hohe Erwartungshaltung; die BB auch für ihre Fehler).
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Maverick
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Beitrag von Maverick »

Nachdem ich die ganze letzte Woche, und damit auch am fraglichen Freitag, im Pitztal war, möchte ich die Situation einmal aus meiner Sicht schildern:
1. Letzten Freitag waren wir ab ca. 9:00 auf dem Gletscher. Einzig der Schlepplift Brunnenkogel war in Betrieb (Babylifte interessieren mich nicht). Wir sind diesen Lift dann 2x gefahren. Nachdem der Andrang bis gegen 10:00 sehr groß wurde, haben wir eine Brotzeitpause eingelegt. Nachdem mit einer Öffnung weiterer Lifte windbedingt (ablesbar an den Fahnen vor dem Restaurant) nicht zu rechnen war, sind wir gegen 11:30 ins Tal abgefahren. Schließlich hatten wir die Abfahrt vom Schlepplift ja schon oft genug in den letzten Tagen abgefahren und keine Lust, dafür länger als 1/2 Stunde anzustehen.
2. Beim Warten auf den Skibus haben wir die - lautstarken - Proteste einiger Skifahrer an der Liftkasse zu hören bekommen. Inwieweit hierbei sachliche oder unsachliche bzw. wahre oder unwahre Argumente der einen oder der anderen Seite gebraucht wurden, kann ich nicht sagen. Dies interessiert mich auch nicht!! (Begründung siehe unten)
3. Meines Erachtens spielt es für die Beurteilung der Situation keine große Rolle, ob die 6 KSB Gletschersee an diesem Tage offen war oder nicht. Schließlich eröffnet diese sehr kurze Bahn keine wichtige, weil interessante, neue Piste. Die Variante links des Brunnenkogelschleppliftes ist für mich als flache Pistenautobahn uninteressant. Daher ist es auch völlig irrelevant, ob die Öffnung dieser Anlage auf der Anzeige im Tal angezeigt wurde oder nicht.
4. Die wirklich interessanten Pisten auf dem Pitztalgletscher sind für mich die Abfahrten vom oberen Brunnenkogel ("Panoramabahn") und die Abfahren auf dem Mittelbergferner (8EUB) . Diese waren (windbedingt) an diesem Tage nicht möglich, da die genannten Bahnen nicht in Betrieb genommen werden konnten (=höhere Gewalt). Letzten Freitag war deshalb für mich kein sinnvoller Skibetrieb auf dem Gletscher möglich.
5. Schon vor der morgentlichen Auffahrt mit dem Pitzexpress wurde per Lautprecherdurchsage die Möglichkeit der völligen Einstellung des Liftbetriebes angekündigt. Wohlgemerkt: der völligen Einstellung !!!
Auch das gibt es. Ich habe es selbst vor 3 Jahren am Pitztaler Gletzer erlebt. Damals mußte selbst der Schlepplift abgestellt werden!

Aus diesen Fakten ergibt sich für mich folgendes Bild:

Einerseits hat sich die Pitztaler Gletscherbahn vornehm gesagt nicht gerade durch großen Kundenservice hervorgetan. Eigentlich hat sie in diesem Fall überhaupt nichts positives für ihre Kunden getan. Wenn die Kassenmitarbeiter - die sicherlich diese Situation nicht zu verantworten haben - hier als Prellbock dienen, so ist dies ein internes Problem der PGB. Im Klartext: Geschieht ihr Recht!

Andererseits: Wer bei diesen äußeren Bedingungen (Wetterbericht) anreist(offenbar nur als Tagestourist), die Warnungen der Liftgesellschaft (siehe oben) ignoriert und "wider jede Vernunft" eine Liftkarte kauft, der sollte wissen, auf was er sich einläßt. Die Beförderungsbedingungen der Liftgesellschaften sind schließlich überall gleich und sehen im Fall höherer Gewalt nie eine Entschädigungspflicht vor. Im Klartext: Wer so handelt, der hat selbst schuld!

Fazit: Situationen, wie die im Beitrag von Snowfun geschilderte, werden immer wieder vorkommen, solange Liftgesellschaften (nicht nur die PGB) einen starken Beitrag zur "Servicewüste" liefern und solange Skifans nach dem Motto "setz einem Fehler (hier: Anreise als Tagesgast bei schlechtem Wetterbericht) noch einen zweiten (hier: Kauf einer Liftkarte) hintendrauf, vielleicht wird's ja noch gut"

In diesem Sinne wünsche ich allen Skifans optimale äußere Bedingungen und allen Liftgesellschaften die Einsicht in die Gesetze des Marketing.
Carvergirl
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Beitrag von Carvergirl »

Ich kann mich meinen Vortextern nur anschließen: Ich glaube nicht, es in deinem Interesse gewesen wäre, wenn du vor der Bahn gestanden hättest und dann plötzlich "out of order". Sicherheit geht finde ich vor.
Soweit ich weiß hängt am Pitztaler an der Talstation eine elektronische Anzeige, auf der die Wetterdaten abzulesen sind, und wenn wegen Sturm einige Lifte schon geschlossen sind,muss man leider immer mit einer kompletten Schließung rechnen.

Sicherlich hätte die Bergbahn anders reagieren können, aber mal ehrlich - hand aufs Herz- wie verhälst du dich, wenn ein Haufen Menschen dich mit Worten ohne Niveau beschimpft? Das heißt nicht, ich der Meinung bin du hast dich bei der zweiten Geschichte falsch verhalten, aber ich weiß nicht wie ich mich als Angestellte verhalten hätte, wenn da eine große Menge Menschen vor der Kasse steht und nur pöbelt und beleidigt!
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mic
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Beitrag von mic »

Eine Praktik die ich bisher nur vom Stubaier, Sölden und Kitzsteinhorn kannte. Also nichts außergewöhnliches. :lol:
Wie oben schon geschrieben sollten sich erfahrene Skiurlauber einfach nicht verarschen lassen:
-Wetterbericht und Webcams studieren.
Das Fönsturm mit bis zu 100Km/h gemeldet war ist mir noch in Erinnerung. Die Stillstände der Bahnen am Feiertag? wurden hier sogar diskutiert.
Mit einer Wetterbesserung kehrt der Südföhn neuerlich ins Gebirge zurück. Am Freitag wird dieser auf den Bergen zum Föhnsturm.
Daher ist es auch völlig irrelevant, ob die Öffnung dieser Anlage auf der Anzeige im Tal angezeigt wurde oder nicht.
Allerdings halte ich diese Aussage für falsch. So kann man es ja wohl nicht machen! Wenn ich eine Bahn als geöffnet melde sollte sie auch in Betrieb sein.
Natürlich kann es sein das die Bahn morgens schon gelaufen ist.
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Maverick
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Beitrag von Maverick »

Die Sesselbahn war nicht in Betrieb. Ich war ab ca. 09:00 auf dem Gletscher.

Ich meinte, daß für mich der Betrieb des Sesselliftes uninteressant ist, da er keine neue oder interessante Piste ermöglicht. Natürlich sollten die Anzeigen auf den Infotafeln im Tal auch richtig sein.

Thema Wind: Schon am Vortag (Donnerstag) war nur eingeschränkter Liftbetrieb. Wegen Wind mußten beide Seilbahnen spätestens am Nachmittag pausieren.
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Bogner
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Beitrag von Bogner »

Hier auch noch ein Beispiel eines Arbeitskollegen Ende Oktober:

Sie sind zu zweit am Vormittag (ca. 11 Uhr) raufgefahren, lt. Pistenplan im Tal war Pitzpanorama und SL Brunnenkogel (ab Gletschereinstieg) offen. Oben dann die Überraschung: Pitzpanorama lief nicht (scheinbar wg. schlechter Sicht), somit auch nicht der Brunnenkogel, da die Liftspur unten nicht befahrbar war. Einzig der Übungslift neben dem Restaurant war ca. zur Hälfte geöffnet (die letzten paar Hm lag zu wenig Schnee). Es waren ziemlich viele Leute im Restaurant ziemlich sauer beim Warten, ob sich noch was ändert, denn der Lift hatte den ganzen Tag noch nicht offen (entgegen der Info im Tal).
Als die beiden dann wieder runterfuhren und mit dem Betriebsleiter gesprochen haben (Geld zurück, bzw. Gutschein), bekamen sie die lakonische Antwort 1. sei ein Lift offen gewesen (Übungslift), somit seien sie zu einer Rückerstattung nicht verpflichtet, 2. haben sie eh in der Früh ein paar Mal Durchsagen gemacht das müsse doch reichen. Als die beiden allerdings hoch sind, hielt es scheinbar niemand mehr für nötig (auch nicht an der Kasse) sie zu informieren.
Nachdem mein Arbeitskollege einige Herren von einer Sitzung abgehalten hat (stand mitten drin) gaben Sie ihm gnädigerweise doch noch einen Gutschein (für seine Freundin, denn er hatte eh einen Saisonpass).

Klar, für´s Wetter kann man nichts, aber die PGB zeichnet sich immer wieder durch schlechten Kundenservice aus. Mit den ganzen Querelen in den letzten Wochen zeichnet das ein ganz gutes Bild des Unternehmens finde ich. Aber um bei der Wortwahl der Mitarbeiter aus dem obigen Bericht zu bleiben: Sie sind jetzt nicht mehr die einzigen, die Schnee haben, ich fahre den ganzen Winter gerne woanders hin!

Carvergirl
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Beitrag von Carvergirl »

Da gebe ich dir Recht! Ich ärgere mich jedes Mal wenn ich unten auf der Panoramtafel die offenen Lifte und Pisten sehe. Nun bin ich aber (O-Ton meines Freundes: Skibescheuert) und kenne von sämtlichen Gebieten fast tgl. den geöffneten Status...!

Bei der Windgeschichte die hier erläutert wurde,muss leider immer mit Einstellung gerechnet werden. IUnd beim Vehalten der Gletscherbahn: Nun ja, man sieht doch, dass der Her durch vernünftiges Verhalten doch was erreicht hat. Wobei sich sowas natürlich rumspricht und die Skifahrer werden mittelfristig die Pitztalergeltscherbahn für den Fall der Konstanz in diesem Verhalten sicherlich entsprechend belohnen...!
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seilreiter
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Beitrag von seilreiter »

Bogner hat geschrieben:bekamen sie die lakonische Antwort 1. sei ein Lift offen gewesen (Übungslift), somit seien sie zu einer Rückerstattung nicht verpflichtet,
Das finde ich jetzt schon arg dreist von denen, also ich meine mit einer ehrlichen Antwort "Das sind eben unsere AGBs im Fall von höherer Gewalt und auch technischen Problemen besteht kein Anspruch auf Rückerstattung" hätten Sie den Kunden wahrscheinlich weniger vergrault; Was habt ihr denn es läuft doch der Babylift ... da darf man sich nicht ernst genommen fühlen.

Wobei diese Skifahrer (nicht alle!!!) auch ein waaaahhhhnsinnig aggressives Völkchen sind denke da würde ich das eine oder andere mal als Mitarbeiter hinter der Kasse auch austicken.

Entsinne mich da an eine Situation Ende Okt. vor Jahren, da wollte ein Vater für seinen hochtalentierten Rennfahrernachwuchs (sind mir die liebsten) eine AGC also Saisonkarte lösen so und dann gabs 2 Kassen mit jeweils 2 RIESENschlangen davor und nur an einer konnte man mit EC Karte bezahlen so und Monsieur wollte eben mit EC bezahlen und stand an der falschen Kasse. Den Rest könnt ihr euch denken, jedenfalls hätte der Typ das Teil doch auch im Vorverkauf erstehen können , oder ist doch nicht zuviel verlangt, oder etwas früher kommen an dem Tag (war schon jhalb neun)

Aber im Vgl. zu anderen Gletscherskigebieten haben die im Pitztal schon eine relativ schlechte Logistik gerade im Kassenbereich knallts da immer wieder.
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br403
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Beitrag von br403 »

Egal wie jetzt die Situation genau war und ob die Kritik berechtigt war, waren wohl einige Leute sehr unzufrieden. Und das Problem ist, dass unzufriedene Kunden nie wieder kommen, bzw. noch anderen Leuten (Bekannte, Arbeitskollegen) davon erzählen...
Snowfun
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Liftkapazität vs. verkaufte Karten

Beitrag von Snowfun »

Erstmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten.

Aus eigenen Erfahrungen in den letzten 20 Jahren weiß ich natürlich, dass bei schlechtem Wetter mit einer Einstellung gerechnet werden muss.

Wir waren auch schon am Vortag auf dem Gletscher (das war die Geschichte mit dem verspäteten Skibus). Wie bekannt, konnten die Gondeln nicht laufen. Dadurch dass aber der Sessellift geöffnet war, ergab sich eine akzeptable Abfahrt von der Bergstation des Schlepplifts bis zur Talstation des Sessellifts. Dies hätte uns auf Grund der langen Anreise und dem Spaß am Skifahren auch für den Freitag gereicht. Deshalb war es für uns durchaus relevant, ob der 6er Sessel läuft. Am Vortag war auch die linke Abfahrt des Schleppers noch einigermaßen nutzbar, da nur 4 Rennläufe gesteckt waren und nicht 5 oder 6 wie am Freitag... Auch hätten sich die Wartezeiten durch die Aufteilung auf zwei Lifte ganz ordentlich verkürzt... Der Sessellift lift dann ab ca. 11:45 Uhr. Nur leider war der halbe Berg schon wieder abgfahren. Aus Kulanz hätten wir dann nochmal hochfahren dürfen, denn eigentlich ist ja nur eine Bergfahrt im Ticket enthalten...


Aber mal im Ernst:
Egal was uns dort passiert ist und wer Schuld ist, geht es hier doch eigentlich um etwas viel Allgemeineres. Darf eine Liftgesellschaft, wenn nur eine Kapazität von 1200 Pers/h (Übungslüft ausgeschlossen) verfügbar ist, geschätzte 2500-3000 Wintersportler ins Skigebiet lassen? Die Leute bezahlen für eine Dienstleistung, die nicht erbracht werden kann. Müsste nicht eine Verkaufsstop an der Talstation erfolgen (wie etwa in Kaprun seit 15 Jahren)? Natürlich müssen die Skigebiete auch überleben (ist ja in unserem Sinne...). Rechtfertigt das allerdings, dass man die Sportler hinauf fahren und eine Stunde später wieder abfahren läßt? Langfristig dürfte das wohl weniger zur Profilierung eines Gebietes beitragen...

Zum Schluss noch eine kleine Geschichte zum Skibus...
Es waren natürlich alle verärgert, dass man am Donnerstag 45 Minuten warten musste. Als der Busfahrer dann allerdings "Whisky in the Jar" von Metallica in voller Lautstärke durch den Bus jagte, war die Stimmung bombig... zumindest beim überwiegend jungen Publikum...aber später dann der nächste Wermutstropfen. Als wir beim Abendessen im "Bergwerk" waren, saß dort auch der Busfahrer und trank einen Kaffee mit Bekannten. Der 18.13 Uhr Bus mußte deshalb bis 18:35 Uhr warten...
Olli
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Beitrag von Olli »

Ich finde es einen Hammer, dass eine Bergbahngesellschaft, der, wenn sie selber davon profitieren will, Rechtsvorschriften völlig egal sind (siehe Notwegbau ohne Genehmigung und erst nachträglich wurde darum angesucht), dann im Umgang mit den Kunden penibel auf die AGB verweist. ........
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Beitrag von Wolfvmax »

Hab das schon öfter gehört...
Allerdings finde ich, wenn etwas geschlossen ist, soll dies auch so angezeigt werden!
Heute gibt es so "tolle und schnelle" technische Erfindugen, dies das leisten können.
Ich weiß nicht genau wie oft am Tag diese Webcams in den Gebieten aktualisiert werden.Wenn sie die 1 mal weniger aktualisieren würden, und dafür die Liftanzeigen aktualisieren würden wäre das auch gut!
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Beitrag von seilbahner »

Na ja, die haben ja heuer viel investiert. Die brauchen das Geld! 8)
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Beitrag von rabiator »

Fand ich aber trotzdem schon ganz schön unverschämt was die von der Bahn da gerufen haben, stress hn oder her, man sollte dann erst recht nicht seine kunden verärgern und außerdem schon gar nicht der polizei melden, de haben ja nen schuss!!!! :fluchen: :wall: :willnicht
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Beitrag von Fiescher »

Ach Leute, kocht doch das ganze doch einfach nicht immer so heiß!!

Wenn Du, am Tag vorher schon oben warst, und da sich schon der Föhnsturm angekündigt hat, warum löst Du Dir dann ne Tageskarte und fährst dann am Freitag hoch und ärgerst Dich??? Oder hast Du den Wetterbericht, als erfahrener Skifahrer sträflich, komplett ausser Acht gelassen??

Für den Brunnkogel-SL und die KSB wäre mir eine Tageskarte einfach zu teuer (da Angebot zu gering), und wenn ich es richtig gelesen hab, wohnst Du auch in Alpennähe und bist nicht auf ein paar "wenige" Ski-Urlaubstage angewiesen. Wenn man halt einen Mehrtages-Skipass hat, dann ist es halt persönliches Pech und man kennt ja die AGBs der Skigebietsbetreiber...

Das die Pitztaler in Sachen Service und Freundlichkeit noch Nachhilfe nehmen müssen, das liest man ja hier immer wieder, ich selbst keine Negativen Erfahrungen in diese Richtung am Pitztaler gemacht.
Aber ich denke es gehört einfach auch die eigene Einstellung etwas dazu, sich im klaren und bewussten zu sein, was man macht und auf was man sich einlässt....
Und warum bist Du denn nicht oben geblieben, und hast erstmal 2-3-4 Kaffees getrunken, Zeit überbrückt und das Wetter abgewartet???
Und andererseits, der Pitztaler Gletscher ist immer noch hochalpines Terrain, was nicht außer Acht gelassen werden sollte....

Und jeder der hochfährt und in so einer Situation so "Ski-Geil" ist, und sich dann beschwert, dem ist halt nicht zu helfen......
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F. Feser
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Beitrag von F. Feser »

Hier eine offizielle Stellungnahme von Mag. Willi Krüger, Pitztaler Gletscherbahnen, welche mich heute per E-Mail erreicht hat.
Stellungnahme zum User Snowfun vom 14.12.06 "Nie wieder Pitztal"

Liebe Skifreunde
Gerne komme ich der Pflicht nach, mich zur ausführlichen Äußerung von
"Snowfun" im Forum zu Wort zu melden. Wenn er titelt, nie wieder Pitztaler
Gletscher, so muß ich in diesem Falle wirklich ergänzen: Auf "Snowfun"
können wir wirklich verzichten ! Auch wenn es "marketingfeindlich klingen
mag". Bei allem Verständnis für Unzufriedenheit; Unmut und Enttäuschung bei
einem verkürzten oder eingeschränkten Skitag: Die Einhaltung eines
Mindestmaßes von Verhaltensregeln bzw Benehmen darf auch ein
Dienstleitungsanbieter vom Kunden erwarten. Und sein Verhalten war nicht
mehr mit Föhnempfindlichkeit zu entschuldigen bzw zu tolerieren, so dass
meine Mitarbeiter tatsächlich polizeiliche Hilfe angefordert haben. Sie
musste allerdings nicht mehr beansprucht werden... weil die Angesprochenen
die Station auf unsere Aufforderung hin schlussendlich doch verlassen haben.
Übrigens das erste Mal in der 23 jährigen Unternehmensgeschichte, dass bei
einem Zwischenfall mit einem Gast, öffentliche Ordnungskräfte bemüht werden
mussten.

Fernab der Emotionen: Wir sind der Auffassung, dass wir uns bemüht haben,
den potenziellen Gast auch an diesem Tag fair zu informieren, sowohl mit
"ausgehängten Sturmwarnungstafeln" vor Kartenkauf !!!) , mit
Lautsprecherdurchsagen zu möglichen Betriebseinstellungen aufgrund des
Föhnsturmes; mit einem aktuellen Fernsehbild vom Gletscher in der Talstation
und mit Hinweisen auf einer elektronischen Laufschriftanzeige; zudem mit
einer webcam Schaltung und aktuellen Wind- und Temperaturwerten ( incl.
Extremwerten !) für die auch Zugriffsmöglichkeiten bestehen bei der "Planung
eines derartigen Tagesausfluges. Nicht beeinflussen können wir jedoch die
Erwartungshaltung des Gastes. Wenn diese die Witterungssituation völlig
ignoriert, Warnungen nicht wahrnimmt oder wahrnehmen will und trotzdem eine
Karte kauft, dann fehlt es mir persönlich am Verständnis für eine zudem
unsachlich und äußerst emotional vorgetragene Reklamation und damit auch
meine Bereitschaft, Kulanz zu zeigen. Rechtlich gesehen ist die Sachlage
sowieso eindeutig geklärt: Zum Einen Beförderungspflicht - zum Anderen
Sicherheitsanordnungen bzw ausgehängte Verkaufs- und
Beförderungsbedingungen.
Zum Glück beeinhaltet unsere Rechtsordnung noch ein Mindesmaß an
Eigenverantwortung und ist noch nicht soweit amerikanisiert, dass beim Kauf
eines Mikrowellenherdes in den USA ein Aufkleber Pflicht ist "Das Gerät darf
nicht zur Trocknung von lebenden Haustieren verwendet werden..." Bee
carefull ! Wenn diese Mentalität zum System wird, dann wird sich jeder
Dienstleister ernsthaft überlegen müssen, was er schlussendlich überhaupt
noch anbietet !
Abschließend darf noch festgehalten werden, dass der 6 er Sessellift am
späteren Vormittag seinen Betrieb noch aufnehmen konnte und bis zum normalen
Betriebsschluss genutzt werden konnte, ebenso wie zwei Schlepplifte, die EUB
Mittelberg und die Pitz Panoramabahn wegen Spitzenwindgeschwindigkeiten von
135 km/h im Gipfelbereich aus Sicherheitsgründen nicht in Betrieb gehen
konnten.
Bei allem Verständnis für Kulanzwünsche, hier wurde die Grenze eindeutig
überschritten.
18.12.06
---------------------------------------------
Mag. Willi Krüger Prokurist
Marketing - Verkauf - Medien
Pitztaler Gletscherbahn GmbH&CoKG
A-6481 St.Leonhard im Pitztal

T +43-5413-86288
F +43-5413-86288-150
E willi.krueger@pitztaler-gletscher.at
Vielen Dank für die Antwort auf die hier gemachten Aussagen. Ich werde das ganze von meiner Seite (fast) unkommentiert so stehen lassen, mit dem kleinen Hinweis: Auch ich war am fraglichen Wochenende auf dem Pitztaler Gletscher, nicht am Freitag, wie ursprünglich geplant, sondern wegen der Witterungsverhältnisse (es war lange angekündigt!) erst Samstag auf Sonntag. Am Samstag gab es kurzzeitige "Kinderkrankheiten" an der Mittelbergbahn, hier wurden wir auch vom Personal FREUNDLICHST darauf hingewiesen, dass die Bahn derzeit nicht läuft. Aus dieser Situation haben wir das beste gemacht und sind eine Runde an der 6KSB gefahren und haben und danach an die Talstation der Mittelbergbahn gesetzt und eine kleine (mitgebrachte) Stärkung zu uns genommen.

Denkt immer dran:
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Beitrag von br403 »

Danke für das Posten der Mail. Das beweist mal wieder dass die Bergbahnen sehr aufmerksam unser Forum lesen... :wink:
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Maverick
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Beitrag von Maverick »

Die Aussagen des Gf der Gletscherbahn zur Wettersituation und zu den an die Skifahrer gegebenen Informationen kann ich nur zu 100% bestätigen. Schon beim morgendlichen Verlassen des Hotels in Mandarfen war der Föhnsturm deutlich spürbar. Beim Warten auf die Auffahrt mit dem Pitzexpress wurde mehrmals per Lautsprecher auf die Möglichkeit der Einstellung des Liftbetriebes hingewiesen.
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Beitrag von Downhill »

Super, vielen Dank für die offizielle Stellungnahme. Meiner Meinung nach ist der Fall hiermit relativ klar. :wink:
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Beitrag von Oscar »

ich habe im Pitztal bisher auch nur positive Erfahrungen gemacht, das einzige, was ich nicht ganz optimal finde ist der " Befüllvorgang" des Pitzexpresses, doch wenn man durch dieses Nadelöhr durch ist, passt eigentlich alles.
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Beitrag von oli »

Freue mich ebenfalls, dass unser Forum sich zu einer Kommunikationsplattform entwickelt, an der sich auch die Bergbahnbetreiber beteiligen. Und das nicht nur, indem sie im Hintergrund mitlesen, sondern hier auch aktiv werden.
Diesem Beispiel sollten sich andere Unternehmen anschließen. Wo anders ist man näher am Kunden?

P.S.: Ausdrücklicher Dank an Herrn Krüger. Das macht die Pitztaler sehr sympathisch.
Zuletzt geändert von oli am 22.12.2006 - 12:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Offizielle Stellungnahme

Beitrag von Snowfun »

1. Dass die offizielle Stellungnahme des Herrn Mag. Krüger hier als Erfolg des Forums gefeiert wird und dass deshalb für einige der Fall als klar erscheint, finde ich persönlich bedenklich. Was hätte er denn anderes sagen sollen... Dass hier natürlich Aussage gegen Aussage steht und ich anscheinend den Kürzeren gezogen habe, damit kann ich leben.

2. Ich persönlich bin zweimal lauter geworden, aber nie unsachlich. Hierbei sollte man aber auch die zweistündige Hinhaltetaktik bedenken, bis wir überhaupt mit jemanden sprechen durften, der etwas zu sagen hat. Da Herr Mag. Krüger nicht beteiligt war, muss er sich natürlich auf die Informationen seines Personals verlassen und sich hinter sie stellen. Der Polizeieinsatz hat nicht deshalb nicht stattgefunden, weil wir die Station verlassen haben, sondern weil die Polizei keine Veranlassung sah gegen uns vorzugehen. Außerdem war dies schon eine Stunde bevor wir gegangen sind...

3. Es ging nie darum, dass bei schlechtem Wetter Lifte eingestellt werden können. Danke, dass weiß ich auch. Es ging einzig und allein darum, dass ein für uns und viele andere entscheidender Lift als geöffnet angegeben wurde, der noch keine Sekunde am Tag gelaufen war. Dies hat viele Skifahrer auf den Berg gelockt, die kurz darauf wieder abgefahren sind. Hierfür gibt es Dutzende Zeugen. Herr Mag. Krüger hat sich bis heute dazu nicht geäußert. Das ist alles, worum es mir ging. Aus diesem und anderen Foren geht auch hervor, dass diese "Taktik" am Pitztaler Gletscher nicht das erste Mal vorkam.

4. Für mich ist die Sache damit abgeschlossen, da ich mich hier nicht weiter als unverantwortlicher und pöbelnder Skifahrer darstellen lassen möchte. Toller Vergleich übrigens mit den Tieren in der Mikrowelle, Herr Mag. Krüger.

5. Ich möchte nochmal auf die Frage in meinem letzten Beitrag verweisen.
Dürfen bei einer Kapazität von 1200 Pers./h (und dass bei einer theoretisch noch zumutbaren Wartezeit von 30 Minuten!) geschätzte 2500-3000 Karten verkauft werden? Wäre schön hierzu nochmal ein paar Meinungen zu hören.


Ich wünsche allen frohe Weihnachten und viel, viel Schnee...

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