Idee: Automatische Endeiser
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Michael Meier
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Idee: Automatische Endeiser
Grad in den Sinn gekommen beim Topic vom Nils über Sierra Nevada! könnte man nicht das Stützenrohr in eine art Tank umbauen der mit Endeisungsmittel (Flugplatz) Glicerin oder Methanol gefüllt ist? Die Chemikaien werden mit Hochdruckdüsen auf die Rollenbatterien und Aufhängungen gesprüht! Dann währe das ganze einfacher! der Tank kann jeder Woche von nem Bully mit Tank gefüllt werden!
- k2k
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Gehen würde das bestimmt. Das Problem sind halt die Chemikalien. Das würde bestimmt keiner genehmigen. Könnte mir eher so eine Art "Heizung" oder sowas vorstellen.
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
- von Rotz Mike
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Claus
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genehmigung
Ich sehe auch ein Erhebliches Genehmigungsproblem wegen des Einsatzes von Chemikalien. Außerdem lösen Alkohole die Schmiermittel aus den Rollenlagern und dem Seil. Die Heizung ist dagegen ein probates Mittel. Warum soll die denn teuerer sein, als die Alkohollösung? Was glaubst Du, wo überall Heizungen drinnen sind
Gruß
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Michael Meier
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Ja sogar in Teil Sesseln!
Heitung für die Rollen halte ich für zu anfällif! Die Drehenden Rollen missten mit einem Heizelement versehen werden. Dieses wiederum mit Strom Versorgt! Auf einer Drehenden Fläche nicht ganz einfach aber durchaus machbar! Mit Schleifkontakten! Die sind allerdings sehr anfällig! Vor allem wenn sie jeden Tag 8 Stunden gedreht werden schleifft sich die Kohle schnell ab! Eine andere Möglichkeit ist die Rolle ganz einzufetten! Öl und Fett gefriert nicht so gut und erst ab 15°C unternull! Das Problem ist alledings das das zeigs dann auf die Fahrgäste tropft!
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Claus
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Heizung
Schleifkontakte sind prinzipiell kein Problem - die Kohlen in den Antriebsmotoren der Bahn laufen auch den ganzen Tag - und das bei 1400u/min. Das ist nicht das Problem. Problematisch ist allerdings der Einfluß von Wasser auf die Schliefkontakte. Und letztendlich die Anfälligkeit bei den unter vollem Umwelteifluß stehenden Kontakten. Von dieser Lösung rate ich auch ab. Ich würde in die Rollen gar kein Heizelement einbauen, sondern mit einer Art Wirbelstrombremse arbeiten. Die Rollen bleiben wie sie sind. Innen neben den Rollen werden die Spulen für die Induktion von Wirbelströmen in den Felgen der Rollen angebracht. Damit erwärmen sich die Rollen von selbst. Nachteil: Die Rollen bremsen dann. Dafür ist das System verschleißfrei und die Rollen müssen nicht geändert werden. Beim Abschalten (Sommerbetrieb) der Heizung ist sie sofort wirkungslos und auch die Bremswirkung ist weg. Keine drehenden Kontakte und keine wartungsintensiven Stellen. Das System kann also auch im Sommer installiert bleiben. Was meint Ihr dazu?Meier Michael hat geschrieben:Heizung für die Rollen halte ich für zu anfällig! Die drehenden Rollen missten mit einem Heizelement versehen werden. Dieses wiederum mit Strom Versorgt! Auf einer drehenden Fläche nicht ganz einfach aber durchaus machbar! Mit Schleifkontakten! Die sind allerdings sehr anfällig! Vor allem wenn sie jeden Tag 8 Stunden gedreht werden schleift sich die Kohle schnell ab!
Gruß
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Re: Heizung
Schleifkontakte sind prinzipiell kein Problem - die Kohlen in den Antriebsmotoren der Bahn laufen auch den ganzen Tag - und das bei 1400u/min. Und auch nicht auf einfachen Schleifringen, sondern auf einem Kommutator - der nutzt die Kohlen noch stärker ab. Das ist nicht das Problem. Problematisch ist allerdings der Einfluß von Wasser auf die Schleifkontakte. Und letztendlich die Anfälligkeit bei den unter vollem Umwelteinfluß stehenden Kontakten. Von dieser Lösung rate ich auch ab.Meier Michael hat geschrieben:Heizung für die Rollen halte ich für zu anfällig! Die drehenden Rollen missten mit einem Heizelement versehen werden. Dieses wiederum mit Strom Versorgt! Auf einer drehenden Fläche nicht ganz einfach aber durchaus machbar! Mit Schleifkontakten! Die sind allerdings sehr anfällig! Vor allem wenn sie jeden Tag 8 Stunden gedreht werden schleift sich die Kohle schnell ab!
Ich würde in die Rollen gar kein Heizelement einbauen, sondern mit einer Art Wirbelstrombremse arbeiten. Die Rollen bleiben wie sie sind - keine Konstruktionsänderung erforderlich. Innen neben den Rollen werden die Spulen für die Induktion von Wirbelströmen in den Felgen der Rollen angebracht. Damit erwärmen sich die Rollen von selbst. Nachteil: Die Rollen bremsen dann. Dafür ist das System verschleißfrei und die Rollen müssen nicht geändert werden. Die Energie, die der Bahn beim Bremsen entzogen wird, wird in Wärme umgesetzt. Die Wärmewirkung ist durch die Frequenz des Magnetfeldes und damit der Bremswirkung einstellbar.
Beim Abschalten der Heizung (Sommerbetrieb) ist sie sofort wirkungslos und auch die Bremswirkung ist weg. Keine drehenden Kontakte und keine wartungsintensiven Stellen. Die Spulen könnte man sogar in Kunstharz eingießen, dann sind auch die völlig wartungsfrei und witterungsunempfindlich. Das System kann also auch im Sommer installiert bleiben. Was meint Ihr dazu?
Zuletzt geändert von Claus am 10.01.2003 - 22:25, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
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Das muß auch so funktionieren! Ohne Heizung!
^^ Das ist meine Meinung.
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Claus
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Die Wirbelstrom-Idee ist nicht schlecht. Ihr habt natürlich recht, es ist eigentlich unnötig, irgend eine feste Enteisungsvorrichtung einzubauen. Aber wenn das Topic schon mal da ist, warum soll man sich nicht mal spasseshalber Gedanken drüber machen?
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Die Wirbelstrom-Idee ist zwar gut.
Aber über nocht ist der Lift ja wohl nicht am laufen und da könnte es ja dann zu eisen!
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Wirbelstromheizung
Das hat mit der Drehbewegung der Rollen nichts zu tun. Das System würde sogar bei stehenden Rollen funktionieren. Wenn man die Induktionsspulen (ähnliches System wie bei einem Asynchronmotor) nämlich mit Drehstrom betreibt, dann kann man ein magnetisches Drehfeld erzeugen. Dieses Drehfeld ist einzig von der Frequenz abhängig, mit der die Spulen angesteuert werden. Man könnte das also auch bei stehender Bahn laufen lassen. Ist die Bahn in Betrieb und sie Rollen drehen sich, dann wird die Frequenz und der Spulenstrom verringert, um nicht zu stark zu heizen. Mit Umrichtern alles kein Problem. So ein 2KW-Umrichter kostet nicht die Welt und läßt sich auch an jeder Stütze (z.B. im Schaltkasten für die Überwachungseinrichtungen) unterbringen. Über Feldbussystem betrieben - das sowieso in der Anlage vorhanden ist) läßt sich die Heizung über die Anlagen-SPS bequem ansteuern. Ich sehe das - wenn man sowas wirklich haben will - als die praktikabelste Lösung an.
Gruß
Claus
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Ach so! Jo! Stimmt!
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