Knieschutz

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kaldini
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Knieschutz

Beitrag von kaldini »

Bald ist Januar, da ist kaldinis Sicherheitszeugskaufphase. Habe vor kurzem mal im TV einen Bericht über MotoCross Fahrer gesehen. Dabei ging es auch um den Schutz der Knie vor Überdrehung (kommt bei denen durch die engen Kurvneradien und das Abstützen mit einem Bein wohl auch öfters vor). Das waren aber Spezialanfertigungen, die entsprechend teuer waren.
Nun denke ich mir, ob die handeslüblichen Knieschützer auch vor dem Verdrehen etwas schützen. Hab mich bei dainese.de mal umgeschaut.
Hat jemand Erfahrung mit so was?
Den Hinfallschutz für die Knie sehe ich für mich eher als vernachlässigbar an, da ich auf die Knie als Skifahrer nur äusserst unglücklich fallen könnte (sag niemals nie!). Wichtiger wäre mir ein Schutz der Bänder.

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schlitz3r
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Beitrag von schlitz3r »

ich hatte mal einen innenbandriss und "musste" :) 6 Wochen später wieder skifahren. Ich hab damals eine dicken fetten "Kniestrumpf" bekommen. Der war aber wirklich groß und fett (bis zum Oberschenkel ist er gegangen) und hatte links und rechts dicke Metallschienen, weiters konnte man den Bewegungsspielraum einschränken, ich konnte das Knie also nur um 40° abwinkeln.

Für den Normalgebrauch glaub ich nicht gut geeignet ;)
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oli
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Beitrag von oli »

Dazu nur mal so ein Gedanke:
Früher hat man immer gesagt, dass man sich beim Skifahren Knöchelverletztungen zuziehen kann. Das ist, seit den modernen Skischuhen erledigt.
Man spricht aber davon, dass sich das Problem nur nach oben, sprich zum Knie verlagert. Seither gibt es also vermehrt Knieverletzungen. Was passiert also, wenn sich Kaldini´s Theorie bestätigt und man das Knie durch spezielle "Protektoren" schützen kann? Stehen und dann die Oberschenkelhalsbrüche in Haus, oder Schlägt es gleich auf die Wirbelsäule durch? Oder werden wir demnächst in Ritterrüstungen fahren?
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Balou
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Beitrag von Balou »

Richtige Knieorthesen sind sauteuer und ich kann mir nicht vorstellen, dass das beim Skifahren so wirklich bequem ist. Außerdem ist an der Überlegung, wo die auftretenden Kräfte dann wirken, meiner Meinung nach durchaus was dran...
Ich habe aufgrund einer Vorschädigung des Knies auch so einen "Stützstrumpf" mit zwei Metallstreben an den Seiten und einem "Kniescheibenring", der diese an ihrem Platz hält. Auch wenn das Teil nicht wirklich bequem ist fühle ich mich damit wesentlich sicherer als ohne. Richtig unbequem wird es eigentlich nur im Sessellift, wenns in der Kniekehle so richtig zwackt.
Aber so ganz billig ist auch dieses Teil nicht - was eine "Standard-Kniestütze" im Orthopädie-Fachgeschäft kostet weiß ich nicht, die hat bei mir einfach nicht gepasst und ich brauchte eine Maßanfertigung, die mit über 300,- EUR zu Buche schlägt (wenn man sie nicht gerade verschrieben bekommt).
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Beitrag von Pharao »

Grübel:

Eine Eishockeyausrüstung, farblich abgestimmt auf die Skischuhe, den Helm nett kombiniert mit einer Kugel- und Stichsicheren Weste für die kleine Auseinandersetzung in der Liftschlange sowie natürlich der obligatorische Fallschirm für Freeride Komplikationen. Das hat doch was. :lol:
Den Wert eines Menschenlebens bestimmt nicht seine Länge, sondern seine Tiefe.
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Beitrag von ischnaz »

Das beste wie man sich gegen Knieverletztungen schützen kann, ist einfach seine Beinmuskulatur (vor allem für Kniestabilität, d.h. Oberschenkel) zu verbessern und die Bindung Ordnugsgemäß einstellen!!

Habe mir auch gerade wieder den Miniskus eingerissen (vielleicht auch das Kreuzband)!!
Ich war so dumm und habe die Bindung auf dem schon vorbelasteten Knie (hatte vor 1,5 Jahren einen Kreuzbandplastik) auf 12 eingestellt! Das rechte Knie hielt dieser Belastung stand aber das linke war einfach (noch) zu schwach!!

lg ischnaz
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