Tempolimit auf Skipiste
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Bin auch dafür, das man einfach irgendwie sieben muss. Mir fällt es auch seit letzte Saison auf, daß viele Anfänger oder nicht gut fahrende Skifahrer alle mögliche Pisten runterfahren "müssen"!!!
Und man müsste auch an die Vernunft von Begleitern appelieren. Wenn man einen Anfänger dabei hat, dann fährt man halt mit diesem auf dem Idiotenhügel oder auf leichten blauen Pisten und nicht quer durchs ganze Gebiet über alle Schwierigkeitsgrade....
Habs auch am Feldberg gesehen, ein Anfänger auf der Worldcup, der war total fehl am Platz, und mir hat er fast schon leid getan, so wie der da runter ist....
In Warth und auch einigen anderen Skigebieten gibt es ja schon solche Tafeln, die an die eigene Einschätzung appelieren. Vorallem von offiziellen Ski-Routen...
Aber viele leiden heutzutage leider immer wieder an selbstüberschätzung...
Und man müsste auch an die Vernunft von Begleitern appelieren. Wenn man einen Anfänger dabei hat, dann fährt man halt mit diesem auf dem Idiotenhügel oder auf leichten blauen Pisten und nicht quer durchs ganze Gebiet über alle Schwierigkeitsgrade....
Habs auch am Feldberg gesehen, ein Anfänger auf der Worldcup, der war total fehl am Platz, und mir hat er fast schon leid getan, so wie der da runter ist....
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- snowflat
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Quelle: Die NeueTempolimit am Berg: Heimische Liftbetreiber dagegen
Der Schweizer Skiort Gstaad macht's vor: Auf vier Pisten gilt maximal 30 km/h. Doch für die heimischen Liftbetreiber wären Tempolimits nur Spaßbremsen.
"Wir haben sehr viele Familien mit Kindern und auch ältere Leute auf der Piste. Die möchten wir durch das Tempolimit vor Rowdys schützen", meint Roger Seifritz, Tourismusdirektor des Schweizer Edelskiortes Gstaad.
Seit Anfang der Saison gilt auf vier Pisten Tempo 30. Noch beruht die Einhaltung der Geschwindigkeit auf Selbstkontrolle. Aber laut dem Tourismusdirektor sollen auf diesen Pisten schon bald Radarmessgeräte aufgestellt werden, mit denen jeder Skifahrer seine Geschwindigkeit überprüfen kann.
Damit diese Geräte nicht für Rekordversuche missbraucht werden, steht eine Pistenpolizei startbereit neben den Anzeigentafeln und nimmt die Verfolgung auf. "Wer gemeingefährlich unterwegs ist, dem wird die Liftkarte entzogen", so Seifritz.
Radarfallen sind Spaßbremsen
Für Tiroler Liftbetreiber geht diese Maßnahme zu weit. "Wo bleibt denn da der Spaß?", meint der Vorstand der Silvretta-Bergbahnen, Hannes Parth. "Wir haben eine Pistendienst, der die gemeingefährlichen Skifahrer anhält und abmahnt."
Auch der Leiter des Tourismusverbandes Hochfügen, Werner Kostenzer, hält nichts von den Geschwindigkeitsmessungen und wilden Verfolgungsjagden auf den Pisten.
"Jeder muss Rücksicht auf die anderen Skifahrer nehmen. Unsere Skischulen sind mit Zäunen abgegrenzt, so dass kein Raser in die Kindergruppen fahren kann", ist Kostenzer sicher. "Außerdem werden bei solchen Maßnahmen die besseren Skifahrer benachteiligt."
Polizei auf den Pisten
"Technisch wird so ein Radarsystem nur schwer umsetzbar sein. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren", sagt Josef Lugger von den Bergbahnen Obertilliach. "Es gibt immer wieder ein paar rücksichtlose Wintersportler, die aber unser Pistendienst meistens erwischt."
Auch die örtliche Polizei unterstützt die Sicherheit auf den Pisten Obertilliachs. "Ab und zu fahren Polizisten aus der Umgebung in Uniform die Hänge hinunter", meint Lugger. "Jeder hat Respekt vor der Polizei. Das sorgt zusätzlich für Ruhe auf den Pisten. Das muss fürs erste reichen". so Lugger.
Ich bin der Meinung das ein generelles Tempolimit übertrieben wäre. Man muss doch an die "Raser" wie auch an die Anfänger (die sich bei der Pistenwahl überschätzen) auch anders apellieren, als mit einem Tempolimit. Und Radarkontrollen halte ich nun für sehr lächerlich (auf der Piste). Im Straßenverkehr hält es viele trotzdem nicht davon ab schneller als erlaubt zu fahren - schwarze Schafe gibt es eben überall. Meine Meinung ...
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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- Oscar
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In Grindelwald-First gibts auch ne Tempo 30 Piste, hab das eher für nen Gag bisher gehalten, damit wollten die halt die Anfängerpiste was schützen. Aber Geschwindigkeitskontrollen sind für mich nen Grund wegzubleiben. Ausserdem würde mich mal die Machbarkeit interessieren, man hat ja keinen Tacho! In D kannst du mit dem Rad nicht belangt werden wenn du keinen TAcho hast und zu schnell bist, z.B. in ner Zone 30
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hehe gutes argument!
ein freund von mir hat allerdings schon 140 hingekriegt
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skiing all day keeps the doctor away!
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aira_force
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ich finds auch eher fragwürdig...unfälle, die von fahrlässigen halbwahnsinnigen verursacht werden wird man so oder so nicht verhindern können, egal ob mit tempolimit oder ohne...da müsste man auf jeder kuppe so nen pistenpolizisten hinstellen...
Zuletzt geändert von aira_force am 02.01.2007 - 22:35, insgesamt 1-mal geändert.
- snowflat
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Zum Tempolimit in Gstaad, das ja nun nicht mehr eine "alpenweite Premiere" ist, wie es im Artikel steht:
Quelle: FocusGstaad: Radarfallen auf der Skipiste
^^ Auf vier Pisten der Skiregion Gstaad herrscht seit dieser Saison ein Tempolimit von 30 km/h
Alpenweite Premiere: Um Ski- und Snowboardneulinge zu schützen, führt der Schweizer Edelskiort Gstaad auf vier Pisten ein Tempolimit von 30 km/h ein.
Seit die Gstaader Skilifte kurz vor Weihnachten den Betrieb aufgenommen haben, gilt auf vier Pisten Tempo 30. Damit soll der erhöhten Sensibilisierung der Wintersportler in Sachen Sicherheit Rechnung getragen werden. Roger Seifritz, Direktor von Gstaad Saanenland Tourismus, will mit dieser Maßnahme Rücksicht auf die Schwächeren unter den Skisportlern nehmen: „Wir haben bei uns in Gstaad besonders viele Familien mit Kindern und auch ältere Leute auf der Piste. Die möchten wir durch die Begrenzung vor rasenden Tempobolzern schützen.“
Betroffen sind die drei Talabfahrten (jeweils ab der Mittelstation) Rinderberg – Zweisimmen, Saanerslochgrat – Saanenmöser, La Videmanette – Rougemont sowie die Piste im Bereich des Skilifts Zückerli. Diese sowohl von Skisportlern als auch von Rodlern und Fußgängern genutzten Pisten sind mit offiziellen Mischbetriebsschildern sowie als zusätzliche Sicherungsmaßnahme als Tempo-30-Pisten gekennzeichnet.
„Snow Patrol“ und Radarmessgeräte
Als flankierende Maßnahme wird eine sogenannte „Snow Patrol“ geschaffen, die täglich im Skigebiet unterwegs ist. Ihre speziell ausstaffierten Mitglieder haben zwei Hauptaufgaben: Einerseits kontrollieren sie die Einhaltung der Bergbahntarife an den Bahnanlagen. Andererseits überwachen sie den ordnungsgemäßen Skibetrieb auf den Pisten, also auch die Einhaltung des Tempolimits. Überschreitet ein Skiraser die zugelassenen 30 km/h, wird er von einem Skipatroulleur verfolgt, nach Möglichkeit angehalten und auf die Regelwidrigkeit aufmerksam gemacht.
War seine Fahrweise sehr gefährlich, und der Übeltäter zeigt sich uneinsichtig, kann ihm sogar der Entzug des Skipasses blühen. Laut Seifritz sollen bald schon verschiedene Radarmessegeräte auf den vier Pisten aufgestellt werden, mit denen jeder Skifahrer seine Geschwindigkeit überprüfen kann.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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- seilreiter
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...nach den der (obere) Beitrag jetzt gemeldet wurde würde ich das auch meinen!seilreiter hat geschrieben:aira_force hat geschrieben:ich finds auch eher fragwürdig...unfälle, die von mongos verursacht werdenIrgendwo in den Forenregeln steht man soll seinen Beitrag vor dem Abschicken nochmals durchlesen .. würde ich dir auch mal empfehlen
Ansonsten gilt wikipedia: mongo bzw. Schimpfwort
mic
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Ich bin da im Zwiespalt.
Nachdem ich schon Getränkeflaschen, die ich in Hamburg kaufte in München nicht zrückgeben konnte und mich von jeder Kippenschachtel die weltbewegende Neuigkeit anlacht dass Rauchen überraschenderweise ein Risiko ist, zusätzlich unsere Politiker meinen ...das Verbot von PC Spielen würde die Anzahl von Amokläufern reduzieren .....bekomme ich bei dem lesen von solchen Meldungen zuerst mal das Schütteln !!!!! ....und will laut NEIN schreien.
Dann fällt mir jedoch ein, dass ich beim Beobachten vieler Skifahrer immer wieder sehe .....dass immer mehr Leute - ungeachtet des Fahrkönnens
deutlich über ihrem eigenen Vermögen fahren. Und nur wenige daran denken wie das für einen Anfänger oder älteren oder weniger sportlichen Menschen ist, wenns plötzlich in einem Meter Entfernung ......WUSCH!!!!!!! macht.
Nachdem ich schon Getränkeflaschen, die ich in Hamburg kaufte in München nicht zrückgeben konnte und mich von jeder Kippenschachtel die weltbewegende Neuigkeit anlacht dass Rauchen überraschenderweise ein Risiko ist, zusätzlich unsere Politiker meinen ...das Verbot von PC Spielen würde die Anzahl von Amokläufern reduzieren .....bekomme ich bei dem lesen von solchen Meldungen zuerst mal das Schütteln !!!!! ....und will laut NEIN schreien.
Dann fällt mir jedoch ein, dass ich beim Beobachten vieler Skifahrer immer wieder sehe .....dass immer mehr Leute - ungeachtet des Fahrkönnens
deutlich über ihrem eigenen Vermögen fahren. Und nur wenige daran denken wie das für einen Anfänger oder älteren oder weniger sportlichen Menschen ist, wenns plötzlich in einem Meter Entfernung ......WUSCH!!!!!!! macht.
Den Wert eines Menschenlebens bestimmt nicht seine Länge, sondern seine Tiefe.
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molotov
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kommt drauf an, wie man das durchzieht:
als anfänder hätt ich mir schon öfters eine piste gewünscht an der nicht vollgas gefahren werden darf, gerade für die anfänger die über das stadium idiotenhügel hinaus sind, ist es am anfang schon schwer das gelernte auf ner stink normalen blauen piste umzusetzen weil einfach auf soviel geachtet werden muss, vorallem eben auch auf leute die mit mehr geschwindigkeit von hinten kommen. ich unterstelle da niemand böswilligkeit!
aber in allen großen skigebieten wär das doch kein problem von ein hundert oder 200km piste fünf oder zehn für anfänger zu reservieren
als anfänder hätt ich mir schon öfters eine piste gewünscht an der nicht vollgas gefahren werden darf, gerade für die anfänger die über das stadium idiotenhügel hinaus sind, ist es am anfang schon schwer das gelernte auf ner stink normalen blauen piste umzusetzen weil einfach auf soviel geachtet werden muss, vorallem eben auch auf leute die mit mehr geschwindigkeit von hinten kommen. ich unterstelle da niemand böswilligkeit!
aber in allen großen skigebieten wär das doch kein problem von ein hundert oder 200km piste fünf oder zehn für anfänger zu reservieren
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- YESHAR
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Pisten für Anfänger? Das fände ich auch gut.
Wäre nicht dass erste Mal, das jemand in mich hereinrast. Da macht man Bilder am Rande der Piste, und ohne Vorwarnung oder Stopprufen hat man plötzlich jemand im wahrsten Sinne des Wortes zwischen den Beinen (so erlebt in Kaltenbach, Tux, Spieljoch, ...). Als Anfänger (erste Abfahrt Söllereck) hatte ich immer Angst, dass mir einer hereinfährt. Dabei vergaß man leicht, auf die "ideale" Spur zu achten (vor lauter Getümmel) ...
Was auch nervt, sind manchmal kleine Kinder, die nach den Rufen der Eltern fahren. Nichts gegen Kinder, aber ihre Richtung einzuschätzen, das ist fast unmöglich. Klar muss man als Hintermann auf den Vorausfahrenden achten, aber manche Eltern meinen, sie könnten mitten auf der Piste ihren Kindern das Skifahren beibringen ("Rauf auf die Bretter und los ..."), ohne Geld für eine Skischule zu investieren. Wenn die in einen hineinrasen, dann lachen die Eltern auch noch (auch schon erlebt: "Ei, Bub, bist hingefallen ...", aber kein Wort an den "Gerammten"
). Die würden sich freuen, wenn "Bubi YESHAR" mit seinem vollen Gewicht sie umrennen würde ....
).
Wäre nicht dass erste Mal, das jemand in mich hereinrast. Da macht man Bilder am Rande der Piste, und ohne Vorwarnung oder Stopprufen hat man plötzlich jemand im wahrsten Sinne des Wortes zwischen den Beinen (so erlebt in Kaltenbach, Tux, Spieljoch, ...). Als Anfänger (erste Abfahrt Söllereck) hatte ich immer Angst, dass mir einer hereinfährt. Dabei vergaß man leicht, auf die "ideale" Spur zu achten (vor lauter Getümmel) ...
Was auch nervt, sind manchmal kleine Kinder, die nach den Rufen der Eltern fahren. Nichts gegen Kinder, aber ihre Richtung einzuschätzen, das ist fast unmöglich. Klar muss man als Hintermann auf den Vorausfahrenden achten, aber manche Eltern meinen, sie könnten mitten auf der Piste ihren Kindern das Skifahren beibringen ("Rauf auf die Bretter und los ..."), ohne Geld für eine Skischule zu investieren. Wenn die in einen hineinrasen, dann lachen die Eltern auch noch (auch schon erlebt: "Ei, Bub, bist hingefallen ...", aber kein Wort an den "Gerammten"
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Viele Leute fahren auch mit dem glauben auf der Piste "Wenn alle ihren Teil korrekt machen und ich meinen auch, dann kann mir nichts passieren". Nach dem Moto bin ich auch gefahren, bis so ein "Mongo"
voll in mich hineingedonnert ist. Seit diesem Tag schau ich auch was die anderen auf der Piste so machen. Mein Durschnittstempo musste druch die vergrösserte Wachsamkeit etwas sinken, dafür bin ich jetzt auch vor den anderen mehr oder weniger sicher.
- seilreiter
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Tempolimit halte ich für Unsinn, die Geschwindigkeit alleine sagt nichts darüber aus welche Gefahr von einem Skifahrer ausgeht.
Ein Alkohol-Limit macht da schon mehr Sinn, 0,8 Promille schlagen bei jedem etwa gleich ein, da ist also eine gewisse Vergleichbarkeit gegeben.
Beim Autofahren ist das etwas anders, zwar gibt es da auch beträchtliche Unterschiede beim Fahrkönnen, ein gewisses Niveau wird allerdings durch die Prüfung sichergestellt.
Hab so den Eindruck, dass die "Technik" "einfach laufen lassen" in den letzten Jahren bei schlechten Skifahrern stark im Kommen ist. Vor einigen Jahren am Hahnenkamm in Reutte mal einen üblen Crash den eben so ein Harakiri verursacht hat aus nächster Nähe gesehen (danach war ein Heli-EInsatz nötig), zu den Kollegen halte ich Abstand. Sind gottseidank gut zu erkennen:
- stehen ziemlich aufrecht auf den Skiern
- fuchteln dabei mit den Skistöcvken wild umher
- tragen oft Proll-Accessoires, z.B. kennt ihr diese Wikingermützen mit den Hörnern?
- wenn se besoffen sind wird noch gegröhlt (danke für die Warnung)
Ein Alkohol-Limit macht da schon mehr Sinn, 0,8 Promille schlagen bei jedem etwa gleich ein, da ist also eine gewisse Vergleichbarkeit gegeben.
Beim Autofahren ist das etwas anders, zwar gibt es da auch beträchtliche Unterschiede beim Fahrkönnen, ein gewisses Niveau wird allerdings durch die Prüfung sichergestellt.
Hab so den Eindruck, dass die "Technik" "einfach laufen lassen" in den letzten Jahren bei schlechten Skifahrern stark im Kommen ist. Vor einigen Jahren am Hahnenkamm in Reutte mal einen üblen Crash den eben so ein Harakiri verursacht hat aus nächster Nähe gesehen (danach war ein Heli-EInsatz nötig), zu den Kollegen halte ich Abstand. Sind gottseidank gut zu erkennen:
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- Cho Oyu (8201m)
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Hmm....Tempolimit? Naja, schlecht durchführbar....
Da bin ich eher für Hohe Strafen bei Fahrerflucht.
Bin auch ein defensiver Fahrer, schau mich immer vor dem Losfahren los(allerdings wohl als einer der einzigen in den Skigebieten) und achte auch beim Fahren auf die umliegenden Fahrer.
Passiert ist mir zum Glück noch nix, meine Freundin ist allerdings in der Warteschlange von der Rotadlbahn schon von einem Gelifteten Bogner-Anzugträger umgefahren worden. Der hat ziemlich dumm geschaut als ich ihn ordentlich angemotzt hab...auch wenns bei Diesen wohl nix bringt.
Dank Rückenprotektor und Helm fühl ich mich schon sicherer, und ne Faust Richtung Weichteile auf mich Zurasender zu strecken, lässt Diese meistens schon lange vorher auszuweichen.
Da bin ich eher für Hohe Strafen bei Fahrerflucht.
Bin auch ein defensiver Fahrer, schau mich immer vor dem Losfahren los(allerdings wohl als einer der einzigen in den Skigebieten) und achte auch beim Fahren auf die umliegenden Fahrer.
Passiert ist mir zum Glück noch nix, meine Freundin ist allerdings in der Warteschlange von der Rotadlbahn schon von einem Gelifteten Bogner-Anzugträger umgefahren worden. Der hat ziemlich dumm geschaut als ich ihn ordentlich angemotzt hab...auch wenns bei Diesen wohl nix bringt.
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2012: HtSöSöSwZaWmWsRoSwRoRoAlHtRoAhStjRoSö
2013: KrIsRaWmRkBxAbAbAbAbAbRaRoTx
2014: MkRo
2015: KiSpRoRoRoZu
2016: RaClRoHtSö
2017: RaLaWsJoTx
2018: ClRaLaBaSwAlRaBaLaMuRaRa
2019: RaLaLaRaRaLaRaTx - Corona shutdown
2020: AlSwPeSwSwSwZ3AxTx
2021: LaRa
2022: RoRaLaRa
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molotov
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das ist der idiotenhügelManfred hat geschrieben:gibts eigentlich fast überall.molotov hat geschrieben:......aber in allen großen skigebieten wär das doch kein problem von ein hundert oder 200km piste fünf oder zehn für anfänger zu reservieren
meist gleich in der Nähe der Talstation
ich mein aber was im richtigen skigebiet also oben das darf dann auch ein oder zwei kilometer lang sein, damit richtiges pistenfeeling aufkommt
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- Manfred
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solche Wikingermützen habe ich letzte Woche erst gesehen, in Flachau (übrigens auch ein Skigebiet wo viele mit zweifelhaftem Fahrkönnen unterwegs sind, auf der Flachauer Seite)seilreiter hat geschrieben: .......Hab so den Eindruck, dass die "Technik" "einfach laufen lassen" in den letzten Jahren bei schlechten Skifahrern stark im Kommen ist. ...... Sind gottseidank gut zu erkennen:
- stehen ziemlich aufrecht auf den Skiern
- fuchteln dabei mit den Skistöcken wild umher
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- wenn se besoffen sind wird noch gegröhlt (danke für die Warnung)
aber die die aufrecht am Ski stehen sind schon die besseren - die wirklich üblen Typen stehen drauf als ob man ihnen plötzlich den WC-Sitz weggezogen hätte
- Manfred
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das ist aber diskriminierend und beleidigend für die Benutzermolotov hat geschrieben:das ist der idiotenhügel
nur weil eine(r) nicht/kaum gerade auf Skiern stehen kann ist er noch lange kein Idiot. Ich würde es "Flachlandtiroler Run" nennen
Skilehrer nehmen, rauf fahren und hinterhermolotov hat geschrieben:ich mein aber was im richtigen skigebiet also oben das darf dann auch ein oder zwei kilometer lang sein, damit richtiges pistenfeeling aufkommt
irgendwie stehen geführte Anfänger kaum jemals im Weg herum.
- snowflat
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Quelle: stol.itRuf nach mehr Tempokontrollen auf Pisten
Nachdem der tödlichen Kollision zweier Snowboarder am Mittwoch im Skigebiet Adamello Trentino werden Forderungen nach schärferen Kontrollen gegen Raser auf Pisten laut. Im Skigebiet Plose gibt es Messgeräte mit Fotozellen, mit denen Sportlern selbst ihr Tempo kontrollieren können.
Solche „Skivelux“ sollen auch in anderen Skigebieten der Dolomiten eingeführt werden, berichteten italienische Medien. Jährlich verunglücken 40 Menschen auf Skipisten, auf denen jährlich 2,5 Millionen Personen unterwegs sind, tödlich. 26.000 Unfälle werden pro Jahr gemeldet. Zwischen 2003 und 2006 mussten die Rettungsteams auf den Skipisten 76.596 Mal ausrücken.
Konsumentenschutzverbände kritisierten, dass ein 2004 eingeführtes Gesetz zur Verbesserung der Sicherheit auf den Skipisten nicht befolgt werde. Damals wurden Vorschriften für Überholmanöver, die Vorfahrt an Kreuzungen und eine etwaige Drosselung der Geschwindigkeit eingeführt. Konkrete Geschwindigkeitsvorgaben sind allerdings nicht vorgesehen. Kinder unter 14 Jahren müssen beim Wintersport Sturzhelme tragen. Bei Verstößen drohen Geldstrafen. 250 bis 1.000 Euro können eingehoben werden, wenn Unfälle nicht sofort angezeigt werden. Außerdem sind Skilehrer gefordert, Pistenrowdys den Behörden zu übergeben.
„Dem Gesetz zufolge wären die Gemeinden verpflichtet, die Sicherheit auf den Pisten in ihrem Einzugsbereich generell zu erhöhen. Dieser Aspekt des Gesetzes ist total ignoriert worden“, sagte ein Sprecher des Konsumentenschutzverbands.
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Also eines Tages wird sich die morgendliche Fahrt zur Arbeit nicht mehr vom Schifahren unterscheiden: Stau, gestresste und genervte Fahrer, dutzende Verkehrsregeln... nur dass das eine ja eingentlich ein Freizeitvergnügen sein sollte!
Also meiner bescheidenen Meinung nach ist es die Ausnahme, dass bessere Fahrer auf den Anfängerpisten durchheizen, schon weil die oft sehr flach sind, aber auch weil nach meiner Ansicht, schon ein breites Bewusstsein für Rücksichtnahme vorhanden ist.
Das große Problem liegt meines Erachtens in den mittelschweren und schwereren Pisten, wo sowohl gute Fahrer als auch (sich teils überschätzende) Anfänger aufeinander treffen. Will man dort normal mit vernünftiger Geschwindigkeit durchfahren, kriegt man fast zuviel: vorne fährt einem ständig wer vor die Schi und von hinten wirst du fast überfahren...
Was mich persönlich sehr ärgert, ist, wenn Leute mit voller Geschwindigekit auf die Liftschlange zu heizen und dann erst auf den letzten 5m eine Vollbremsung hinlegen. Klar, in 95% der Fälle mag das gut gehen, aber in den anderen 5% möcht ich nicht in der Schlange stehen und es ist einfach unnötig! Man kann genauso gut 10 - 15m weiter vorne bremsen und dann die Schi langsam ausgleiten lassen. Denn selbst wenn nichts passiert, ist das für die anderen einfach stressig - und was soll das?
Also meiner bescheidenen Meinung nach ist es die Ausnahme, dass bessere Fahrer auf den Anfängerpisten durchheizen, schon weil die oft sehr flach sind, aber auch weil nach meiner Ansicht, schon ein breites Bewusstsein für Rücksichtnahme vorhanden ist.
Das große Problem liegt meines Erachtens in den mittelschweren und schwereren Pisten, wo sowohl gute Fahrer als auch (sich teils überschätzende) Anfänger aufeinander treffen. Will man dort normal mit vernünftiger Geschwindigkeit durchfahren, kriegt man fast zuviel: vorne fährt einem ständig wer vor die Schi und von hinten wirst du fast überfahren...
Was mich persönlich sehr ärgert, ist, wenn Leute mit voller Geschwindigekit auf die Liftschlange zu heizen und dann erst auf den letzten 5m eine Vollbremsung hinlegen. Klar, in 95% der Fälle mag das gut gehen, aber in den anderen 5% möcht ich nicht in der Schlange stehen und es ist einfach unnötig! Man kann genauso gut 10 - 15m weiter vorne bremsen und dann die Schi langsam ausgleiten lassen. Denn selbst wenn nichts passiert, ist das für die anderen einfach stressig - und was soll das?
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Na ja, wenn man die schon vorher bremst und dann langsam auf die Schlange zugleitet könnte es ja sein, dass in der Zwischenzeit 2-3 Leute mehr in der Schlange stehen! Oder noch schlimmer, man wird von einem anderen Skifahrer überholt! Solche Dinge gilt es um jeden Preis zu verhindern, darum das knappe Anhalten.trincerone hat geschrieben:Was mich persönlich sehr ärgert, ist, wenn Leute mit voller Geschwindigekit auf die Liftschlange zu heizen und dann erst auf den letzten 5m eine Vollbremsung hinlegen. Klar, in 95% der Fälle mag das gut gehen, aber in den anderen 5% möcht ich nicht in der Schlange stehen und es ist einfach unnötig! Man kann genauso gut 10 - 15m weiter vorne bremsen und dann die Schi langsam ausgleiten lassen. Denn selbst wenn nichts passiert, ist das für die anderen einfach stressig - und was soll das?
Mich nervt das übrigens auch, weil man dann auch noch oft von diesen Bremskünstlern eingeschneit wird.
Probably waking up