Laupheim (dpa). Der Pistenfahrzeugbauer Kässbohrer will seinen Kleinaktionären mehr Geld für ihre Papiere anbieten, wenn sie auf Klagen gegen den geplanten Rückzug von der Börse verzichten. Normalerweise wolle das Unternehmen den Aktionären pro Stückaktie 27,77 Euro anbieten, was dem Durchschnittskurs entspreche, teilte die Kässbohrer Geländefahrzeug AG in Laupheim (Kreis Biberach) mit. Wenn sie keine Klagen gegen das so genannte Delisting erhöben, erhöhe sich das Angebot auf 30,00 Euro. Das Unternehmen soll nach dem Willen des Mehrheitsaktionärs Ludwig Merkle von der Börse genommen werden. Begründung: Die mit der Börsennotierung verbundenen Kosten seien für ein mittelständisches Unternehmen von der Größe Kässbohrers nicht mehr zu rechtfertigen. Das Unternehmen ist mit seiner Marke „Pistenbully“ Weltmarktführer bei Fahrzeugen für die Pflege von Skipisten.