Rund 300 Skilift-Unfälle pro Jahr

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snowflat
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Rund 300 Skilift-Unfälle pro Jahr

Beitrag von snowflat »

Rund 300 Skilift-Unfälle pro Jahr

Nicht nur die Skipisten, auch schon der Weg nach oben birgt ein gewisses Verletzungsrisiko. Rund 300 Wintersportler verletzen sich pro Jahr bei Unfällen auf dem Skilift, heißt es vom Kuratorium für Verkehrssicherheit. In den wenigsten Fällen sind die Anlagen selbst Schuld daran.

600 Mio. Berg- und Talfahrten pro Saison
Etwa 600 Millionen Wintersportler benützen pro Skisaison die etwa 3.100 Seilbahn- und Liftanlagen auf Österreichs Bergen.

Dabei kommt es immer wieder zu Unfällen, laut Statistik sind es rund 300 pro Jahr. Trotz täglicher Sicherheitschecks und und externer Prüfungen durch Sachverständige ist das korrekte Verhalten der Benützer immer noch ein wesentlicher Bestandteil der Unfallvermeidung, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV).

Von Prellungen bis hin zu Knochenbrüchen
Die Verletzungen, die sich Skiliftbenützer im Jahr 2005 zugezogen haben, reichen laut KfV-Freizeitunfallstatistik von Knochenbrüchen (36 Prozent) über Sehnen- und Muskelverletzungen (31 Prozent) bis hin zu Prellungen (14 Prozent).

Stürze und Kollisionen
Mit einem Anteil von 60 Prozent sind Stürze die Hauptunfallursache, gefolgt von Zusammenstößen mit anderen Skifahrern oder Liftbügeln (29 Prozent). Typische Unfallhergänge seien Stürze, die durch den "Ruck" beim Losfahren verursacht wurden, oder weil der Wintersportler den Bügel nicht erreichen konnte.

Ebenso waren die Bodenverhältnisse (Eisplatten, Schneehügel) Unfallauslöser.

Einfache Verhaltensregeln beachten
"Lieber lässt man einmal einen Bügel oder Sessel leer fahren, als durch Hudeln einen Sturz zu provozieren", rät Rupert Kisser, Leiter des Bereichs Heim, Freizeit & Sport im KfV.

"Der Bügel beim Sessellift bleibt während der ganzen Fahrt geschlossen und muss nicht schon 100 Meter vor dem Ausstieg geöffnet werden. Kleine Kinder müssen während der ganzen Fahrt gehalten werden. Mit ihren dicken Anzügen können sie auch unter einem Bügel durchrutschen", warnt Kisser. Außerdem müsse die Ausstiegstelle sofort geräumt werden.

Tipps für sicheres Pistenvergnügen
Das KfV appelliert daher an die Wintersportler, die folgenden sechs Sicherheitstipps zu beherzigen:

- Kein Alkohol beim Skifahren
- Stöcke beim Liftfahren in die Hand nehmen und nicht die Hände in den Schlaufen lassen
- im Sessellift nicht schaukeln
- im Sessellift den Bügel rechtzeitig schließen und nicht frühzeitig öffnen
- Skispitzen vor dem Aussteigen anheben
- Schleppliftbügel nicht nach oben schnalzen lassen
- rasch aussteigen und den Ausstiegsbereich umgehend verlassen.
Quelle: ORF
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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schifreak
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Liftfahren

Beitrag von schifreak »

Da sitzen die Leut zu sechst im Sessellift-- und die meisten wollen oft schon oben VOR der großen Einfahrstütze-- wo oft der Bodenabstand sehr hoch iss, mit Gewalt den Bügel öffnen. Sogar mit Kindern. An den Bügeln sind seit geraumer Zeit überall Warnhinweise angebracht-- und an jeder Stütze sind Schilder und oft sogar elektronische Hinweise, und doch sind die Leut oft sauer, wenn ich das Bügelöffnen blockiere. Ich bleib ganz gemütlich sitzen, bis kurz vor der Einfahrt. Dann fangen sie an zu meckern, aber Nicht die Einheimischen, sondern meist norddeutsch sprechende Urlauber... dann sag ich denen, habt ihr schon mal ne Vollbremsung erlebt ? Der Kleine rutscht durch und IHR seid schuld, weil ihr gegen die Anweisung handelt. Die Meisten sehen s aber dann schon ein, daß das unvernünftig iss. Man kann den Bügel auch erst öffnen, wenn der Sessel bereits ausgekuppelt iss, da iss noch sooo viel Zeit....grad bei Liften, wo s noch um die Eckn geht ( Keatlift Söll z.B. )


Und noch n Tip, nicht mit dem Kopf aus Seilbahnfenstern rausschaun, wo wie s früher war, die Tür nach aussen aufgeht , wär fast aus der Engelberger 6 EUB rausgeflogen, als ich ausm Fenster gefilmt habe...
Oder es gibt Leut, die ganz kurz vorm Einstieg bemerken, daß der Spezl etc. net da iss, und wolln dann net mitfahrn. Aber der Sessel kommt garantiert-- letztes jahr wollt ein Mädl noch ganz kurz vorm eintreffen des Sessels noch schnell raus und auf den nächsten warten. Aber der Sessel war schneller, und stieß die Frau um, und fuhr über sie her. Da issts dann doch besser, mal 7 Minuten allein im Lift zu fahrn...( geschehn am Kitzbühler Jufenalmlift, eine fixe 3 SB )

Was mir mal passiert iss, ein blödes Anorak Bandl hat sich am Sessel verfangen, und ich wurde unter den Sessel gezogen...ich hab angst ghabt, daß mir der Hals zugeschnürt wird-- der Liftmann hat das aber auch a bisserl zu spät bemerkt, der Lift stand in der letzten Sekunde... weil sonst-- möcht i gar net wissen. Der Sessel war grad dabei , mir direkt über den Kopf zu fahrn...und da war gar kein Schnee, sondern Beton. ( alte Heuss DSB Sutten Spitzing) da krieg i heut noch Alpträume, wenn i dran denk...

Nur mit Jacken etc. fahrn wo nix rumhängt-- keine Schals etc. kann i euch nur raten.
Fabi,alpiner Schifreak

TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;
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