Quelle: ORFViel zu warm: Tiroler Pisten "schwitzen" - Betreiber auch
Dutzende Skigebiete in Tirol stöhnen ob der aktuellen Wettersituation. Zwar konnten die Tourismuszentren das Weihnachtsgeschäft noch retten, jetzt spitzt sich die Situation vom Außerfern bis nach Osttirol allerdings zu.
Deutliche Umsatzeinbußen
Auf dem Reuttener Hahnenkamm bleiben jetzt vor allem die Tagesgäste aus. Das Weihnachtsgeschäft ist dort ebenso wenig aufzuholen wie etwa in Landeck auf dem Venet. Auch dort ist die Abfahrt ins Tal nicht mehr möglich, weitaus weniger Saisonkarten wurden bisher verkauft.
Umsatzeinbrüche gibt es auch bei mehreren Skigebieten rund um Innsbruck. Gleich 30 Prozent Minus verzeichnete heuer das Kellerjoch in Schwaz.
Werner Kostenzer: "Die Einbußen im Weihnachtsgeschäft liegen bei 30 Prozent. Der Saisonkartenverkauf hat ebenfalls nachgelassen und man muss jetzt halt das Beste daraus machen."
Niedrig gelegene Skigebiete betroffen
Und von einem Minus bis zu 70 Prozent spricht man sogar im Familienskigebiet Thiersee-Mitterland. Wer kann, weicht in höher gelegene Skigebiete aus, bei vielen bleiben Ski und Snowboards allerdings im Keller.
Schneemangel: Fehlstart in die neue Ski-Saison
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Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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- snowflat
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Quelle: ORFSkihersteller und Händler werden nervös
Die frühlingshaften Temperaturen bremsen den Verkauf von Wintersportartikeln. Während viele Händler versuchen, mit Aktionen die randvollen Lager zu leeren, fürchten Skierzeuger bereits um die kommende Wintersaison.
"Händler verkraften weiteren Abverkauf nicht"
Auf Grund der schlechten Erfahrungen in diesem Winter könnten die Sportartikelhändler bei den Bestellungen für den kommenden Winter zögern, fürchten die Skihersteller.
Einen weiteren Abverkauf wie derzeit könnten manche Händler nicht verkraften, sagt Christian Zulehner, der Österreich-Chef der AMA-Sport-Gruppe, zu der auch Atomic gehört.
Skihandel extrem wetterabhängig
"Die Situation ist alles andere als einfach. Wenn die Lager voll sind, wird bei den neuen Ski nicht stark eingekauft", so Zulehner.
Der Handel lasse sich Zeit, bis endlich genug Schnee falle.
"Hochinnovative Produkte als Ausweg"
Wer in dieser schwierigen Situation jedoch keine Ladenhüter produziert habe, der hat in der kommenden Saison gute Absatzchancen, schätzt Blizzard-Verkaufsleiter Thomas Rakuscha die Lage ein.
"Wir können das Wetter und die Schneesituation nicht beeinflussen. Wir können nur hochinnovative Produkte auf den Markt bringen", so Rakuscha.
Hoffen auf verschneite Semesterferien
Derzeit besonders schleppend gehe der Verkauf in den bisher boomenden Bereichen von Langlauf- und Skitourenausrüstungen.
Die Skihersteller hoffen nun, dass in den kommenden beiden Wochen vor den Semesterferien Schnee fällt. Dann nämlich komme die Skiindustrie noch mit einem blauen Auge davon.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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suedostschweiz.ch
In 72 von 207 Schweizer Skistationen sind die Pisten geschlossen
Es ist eher Wandern angesagt.
Die Schweiz leidet weiterhin unter Schneemangel. Von den 207 Skistationen, die auf der Internetseite von Schweiz Tourismus registriert sind, melden 72, dass alle ihre Pisten geschlossen sind. Dies ist auch in Sattel-Hochstuckli SZ der Fall.
sda.- "Bis vor einer Woche hatten wir wenigstens t�glich zwei kleine Skilifte offen", sagt Paul Husistein, Bereichsleiter Service bei der Sattel-Hochstuckli AG. Jetzt fahre nur noch die Gondelbahn. Und die bef�rdert vor allem Wanderer.
An G�sten mangelt es im Skigebiet n�mlich nicht. "Die Leute kommen und sie wollen etwas unternehmen", sagt Husistein. Um ihnen an Stelle von Wintersport etwas zu bieten, erw�ge man, die Sommerrodelbahn oder einen Teil des Kinderlandes in Betrieb zu nehmen.
Die Sattel-Hochstuckli AG muss sich jedoch nicht im ihre Existenz sorgen. "Wir hoffen nun einfach auf eine gute Sommersaison", sagt Husistein. Diese mache ungef�hr die H�lfte der Jahreseinnahmen aus.
Wie hoch in S�renberg LU der Einnahmenverlust bisher ist, kann Carolina R�egg, Marketingleiterin Bergbahnen S�renberg, nicht sagen. "Aber es macht schon viel aus." Vor allem Tagestouristen, Wochenendg�ste und Senioren, fehlten im Moment. Existenzbedrohend sei die Situation jedoch nicht.
Von 53 Pisten sind in S�renberg 12 offen. "Im Skigebiet Rothorn/Eisee ist der Pistenzustand gut. Am Samstag kamen rund 700 G�ste", sagt R�egg. Bis sich die Schneesituation bessert, gelten f�r dieses Gebiet zudem reduzierte Tarife.
Wer Wintersport treiben will, muss in h�here Lagen ausweichen. Eine M�glichkeit ist Klosters GR. "In unserem Skigebiet kann man Skifahren, Schlitteln oder Langlaufen", sagt Karine Monnier von Klosters Tourimus. Die Pisten seien gut pr�pariert.
Man sei zwar zufrieden mit dem, was sie mit dem wenigen Schnee zu Stande gebracht worden sei. "Dennoch hoffen wir nat�rlich noch auf den grossen Schnee, sonst wird es schlimm im Februar."
In Zermatt VS hingegen macht sich Tourismusdirektor Roland Imboden alles andere als Sorgen. Er erwartet gar eine Rekordsaison. Der Menschenandrang sei gr�sser als im letzten Jahr und die Hoteliers seien zufrieden mit dem hohen Reservationsniveau.
Gem�ss Jacques Amb�hl, Meteorologe bei MeteoSchweiz, besteht f�r die schneearmen Skigebiete Grund zur Hoffnung: "Die Vorhersagemodelle deuten darauf hin, dass es bis Ende Januar schneien wird."
- snowflat
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Quelle: Der TagesspiegelWandern statt wedeln
Zurzeit fällt der Skiurlaub vielerorts ins Wasser. Hoteliers und Liftbetreiber hoffen auf den Februar
Der anhaltende Schneemangel und die milden Temperaturen lassen die Liftbetreiber in Deutschlands Wintersportregionen langsam verzweifeln und inständig auf einen kälteren Februar hoffen. Wie eine dpa-Umfrage ergab, weichen Skifans derzeit auf Wanderstiefel, Schlittschuhe und Nordic-Walking-Stöcke aus. Wer nicht flexibel ist, muss seinen Urlaub teuer stornieren. Das Wetter gehöre zum „allgemeinen Lebensrisiko“, für das Reiseveranstalter oder Hoteliers nicht haftbar gemacht werden könnten, teilte die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt jetzt mit. Daher bestehe für Urlauber kein Rechtsanspruch auf eine kostenlose Stornierung oder Umbuchung, wenn die weiße Pracht ausbleibt.
Selbst die Schneekanonen stehen derzeit still, weil es auch in vielen Bergregionen nicht einmal mehr nachts friert. „Die Situation verschlechtert sich täglich, über die Hälfte der Tagesskifahrer bleibt aus“, sagte ein Sprecher des Verbands Deutscher Seilbahnen. Am Großen Arber im Bayerischen Wald wurde inzwischen der Skiliftbetrieb wegen Schneemangels eingestellt. Auch in St. Englmar in Niederbayern blieben die Skifahrgäste aus. Die Allgäuer vermissen die Stuttgarter Tagesgäste auf den Pisten, am Münchner Hausberg am Spitzingsee bei Schliersee geht derzeit gar nichts, die vielen Flutlichtpisten im bayerischen Oberland sind am späten Abend gespenstisch leer. Das Alpenvorland ist ungewöhnlich grün. „Wenn bis Februar kein Schnee kommt, wird es bitter“, meinen die Liftbetreiber.
Manche Winterurlauber weichen auf Alternativen aus. Sie nutzten das sonnige Wetter zum Wandern vor prächtiger Bergkulisse, die Hütten seien gut besucht, noch sei die Branche zuversichtlich, sagte Simone Zehnpfennig vom Allgäuer Tourismusverband. Geführte Nordic-Walking-Touren sind gefragt, Schlittschuh laufen ist angesagt, die Hallenbäder in den Tourismusorten sind gut gefüllt. Nur auf der 2962 Meter hohen Zugspitze, Deutschlands höchstem Berg, herrscht winterliches Treiben. Talabfahrten sind aber auch dort nicht möglich.
„Die Sache mit dem Winter ist in der Eifel gelaufen“, bilanzierte die Sprecherin der Buchungsstelle Eifel Tourismus, Claudia Endres. Die Leute buchten nun fürs Frühjahr und für den Sommer. Die größeren Häuser versuchen, in der Saison noch zu retten, was zu retten ist, und ziehen „Wohlfühlangebote“ aus der Schublade: wandern, saunen, schwimmen, gut essen. Für die kleineren Unterkünfte, die nicht auf den lauen Winter reagieren, komme wohl später das böse Erwachen.
Während aus dem Pistenspaß im Freien derzeit nichts wird, boomt der Betrieb in den Skihallen. Allein in Neuss in Nordrhein-Westfalen tummeln sich täglich etwa 1000 Skifans unterm Hallendach. Außerdem produzieren die Neusser Schnee zum „Mitnehmen“ für 40 bis 60 Euro pro Kubikmeter. Insgesamt 12 000 Kubikmeter Kunstschnee haben sie seit dem vergangenen Oktober produziert – 1000 mehr als im Jahr zuvor.
Hoffnung auf Schnee gibt es im Harz und im Erzgebirge: Für den Oberharz erwarten Meteorologen und Wetterbeobachter in Schierke neue Orkantiefs und bis zu 20 Zentimeter Neuschnee oberhalb von 800 Metern. Zu wenig für Skifahrer, die trotz angekündigter Schneefälle auch im Erzgebirge und im Vogtland vorerst weiter auf Wintersport verzichten müssen. Am 1215 Meter hohen Fichtelberg sollen sogar tagsüber Schneeschauer möglich sein. Den regionalen Tourismusverbänden zufolge ist in Sachsen derzeit nirgendwo Wintersport möglich. Die Region ist dennoch fast ausgebucht, sagte Karsten Gräning von der „Tourismusregion Silbernes Erzgebirge“ in Brand-Erbisdorf. „Das Wetter ist gut – nur eben zu warm.“ Deshalb werde viel gewandert und Rad gefahren.
Ganz ähnlich klingt es im Thüringer Wald: gut gebuchte Hotels, wandern statt Ski fahren. Tsp / dpa
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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