Kunstschnee und Steine setzen Skiern zu

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snowflat
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Kunstschnee und Steine setzen Skiern zu

Beitrag von snowflat »

Das haben ja einige im Forum schon leidvoll miterleben müssen:
Ski-Service boomt: Kunstschnee und Steine setzen Skiern zu

Während der Ski- und Snowboardhandel in dieser Saison wegen Schneemangels starke Einbußen hinnehmen muss, verzeichnet das Ski-Service einen Ansturm. Harter Kunstschnee und Steine auf den Pisten führen zu teils starken Schäden an den Skiern.

Trotz Mühe schlechte Bedingungen für Skier
Der Schneemangel lässt die Wintersport-Gebiete – vor allem jene in tieferen Lagen - bangen. Die Pisten sind wegen des Kunstschnees sehr hart. Wer darüber hinaus gerät, begibt sich nicht nur in Gefahr, sondern kann sich auch seine Skier leicht ruinieren.

Die Kärntner Skigebiete würden zwar versuchen, Top-Pistenzustände herzustellen, nur liege einfach zu wenig Schnee und sei ist zu warm, so Günther Messner, Geschäftsführer von Intersport Klagenfurt:

"Kanten und Beläge stark beansprucht"
"Die Pistenverhältnisse sind zwar zum Fahren sehr gut, sie sind aber trotzdem sehr hart, griffig und teilweise sogar etwas steinig. Die Kanten und Beläge der Ski werden daher sehr stark beansprucht."

Regelmäßiges Ski-Service unerlässlich
Der Ski-Experte vergleicht das Fahrgefühl auf den gepressten Kunstschnee-Pisten mit dem Fahren auf Asphalt: "Das müssen die Kanten aushalten und so müssen sie regelmäßig geschliffen oder einem Service unterzogen werden, damit man wirklich eine sichere und gute Fahreigenschaft hat."

Häufige Reperaturen nach den Wochenenden
Aus diesem Grund werden laut Messner derzeit – vor allem nach den Wochenenden - sehr viele Skier zum Service gebracht, um die Kanten zu reparieren und die Laufflächen wieder in Schwung zu bringen.

Rund 400 Paar Skier pro Woche serviciert
Messner: "Nach einem Wochenende kommen im Lauf des Tages zwischen 30 und 40 Paar Skier zusammen; dienstags und mittwochs auch so zwischen 50 und 60 Paare. Insgesamt haben wir bis zum Wochenende an die 300 bis 400 Paar Skier serviciert."

Gleitfähigkeit muss wieder hergestellt werden
Ramponierte Kanten und teilweise herausgerissene Belege zählen laut Messner zu den ärgsten Schäden:

"Beläge sind aufzuschmelzen und ausgießen, damit sie wieder plan sind und richtig gleiten. Aber das Schlimmste ist, dass die Kanten meist starke Kratzer und tiefe Schnitte haben, sodass sie nicht mehr so gut greifen und man daher weniger sicher fährt."

Hoffnungsloser Fall: Sichtbarer Holzkern
Er weiß aus Erfahrung, dass oft auch zahlreiche Skier dabei seien, mit denen die Leute versuchen, abseits der Pisten zu fahren:

"Nämlich nicht dort, wo die Pisten gut präpariert sind. Dort reißt man sich ganze Teile der Kanten und Beläge heraus, sodass man sogar in den Holzkern hineinschauen kann."

Solche Fälle seien laut Messner allerdings hoffnungslos und man könne die kaputten Skier nur mehr wegschmeißen.
Quelle: ORF
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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4CLD_Gampebahn
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Beitrag von 4CLD_Gampebahn »

Deshalb gehe ich erst Fasching nach Sölden.
War in Ratschings auch mal so mies 3 Tage lang Fönsturm und der rest der Woche Morgens -2/3 Grad, Mittags -1 - +1Grad Abend +5Grad das eine Woche lang Montag bis Mittwoch ging´s ja noch aber ab Donnerstag
kammen Wiese und Steine zum Vorschein.
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