Am 27.12. war ich einen Tag lang am Katschberg. Per Auto gings auf die Passhöhe, zuerst fuhr ich die Tschaneck-Lift, dann gings auf die Aineck-Seite und runter nach St. Margareten. Nach ein paar Abfahrten auf der lungauer Seite fuhren wir wieder zurück zum Tschaneck, jetzt aber alles im Detail:
Wetter:
wie überall zu der Zeit sonnig und viel zu wenig Schnee, Temperatur um 0°C, im Lungau etwas kälter.
Schneezustand:
Nur Kunstschnee, einige Pisten (obere Pisten richtung St. Margareten, Aineck) schlecht beschneit und sehr steinig.
Geöffnete Anlagen:
alle, außer Sonnleitenlift
Geöffnete Pisten:
alle, außer:
Aineck: Wildparkabfahrt (23), Karabfahrt (28 ), Kar-Steilhang (28a), oberer Teil Direttissima (11a)
Tschaneck: Freiberg Süd (10), Sonnleiten Nord und Süd (12,14)
Gefallen:
neues Schigebiet kennengelernt, steile und breite Pisten, Tschaneck-Seite, Aussicht
Nicht gefallen:
Schneehöhe, Steine auf der Piste. Erschließungskette von St. Margareten auf den Aineck, sehr viele Anfänger, teilweise volle Pisten (vor allem Aineckabfahrt und Königswiese)
Mehr Details gibts bei den Fotos, die gleich folgen.
Erste Auffahrt mit der Tschaneckbahn, gleich die schwarze Piste daneben hinunter und wieder hinauf. Die Tschaneckabfahrt (3) ist ein steile und wunderschöne Piste, leider war sie nicht in voller Breite befahrbar, die nicht befahrbaren Stellen waren auch nicht abgesichert.
Piste Freiberg Nord, im Hintergrund 6KSB Gamskogel
Talstation SL Freiberg mit schlecht befahrbarer Lifttrasse
Freiberglift, bekannt aus dem Rateforum
Im Vordergrund die 4SB Sonnalmbahn, dahinter 6KSB Gamskogel. Sehr schön wie die Sessel wie an einer Perlenkette hängen.
Gleicher Standort, Blick auf die Talstation der Sonnalmbahn, Passhöhe am Katschberg und die 3SB Aineck mit der steilen Direttissima im Hintergrund. Bald darauf fuhr ich dorthin.
Über dem Aineck-Gipfel flogen den ganzen Tag mehrere Paragleiter, am Höhepunkt waren es 7 Stück. Am späten Nachmittag kamen auch noch Segelflugzeuge dazu, offenbar gibts dort eine sehr gute Termik.
Blick zurück auf die Tschaneck-Seite mit den unzähligen Pistenvariationen, von denen die meisten nur durch Schneefangzäune getrennt sind. V.r.n.l.: 6KSB Tschaneck, 4SB Sonnalm, 6KSB Gamskogel, SL Freiberglift, SL Sonnleiten.
Oberster Hang der Direttissima-Abfahrt vom Aineck zur Passhöhe.
Jetzt gings erst mal nach St. Margarethen, im Bild SL Branntweiner. Im Hintergrund der Aineckgipfel
In der DSB Aineck von St.Margareten, darunter die Nordabfahrt (21)
Zoom aus der DSB zum Großeck/Speiereck, mit dem Kunstschneeband, das die Talabfahrt darstellen soll. Leider unscharf.
Blick aus der DSB zurück ins Murtal. Auch vom Gipfel des Aineck hat man eine sehr schöne Aussicht, ins Murtal bis zum Hochschwab, auf die Nockberge und zum Dachstein.
Beschneiung auf der Sandrieserabfahrt (26), knapp vor der Talstation der DSB
Im oberen Teil der Sandrieserabfahrt.
Am Gipfel des Aineck schaut plötzlich der Dachstein hervor, dort müssen wir heute wieder zurück fahren.
Gleicher Standort, Blick nach Süden auf die Nockberge.
Aineckabfahrt (11), ab dieser Stelle war auch die schwarze Direttissima (11a) geöffnet. Dort fuhren wir auch gleich, weil auf der roten Abfahrt zu viele Menschen unterwegs waren. Im Hintergrund ist die steile Tschaneckabfahrt (3)zu sehen, die inzwischen komplett im Schatten liegt.
Zum Abschluss fuhren wir noch zwei Mal mit der 6KSB Tschaneck, zuerst wieder die schwarze Abfahrt (im Bild) hinunter und dann über die Gamskogel-Pisten und die Passhöhe zum Parkplatz. Im Hintergrund ist nochmal die Aineck-Seite im abendlichen Licht zu sehen.
Fazit: Sonnenschein, super Pisten, aber zuviele Steine und zuwenig Schnee. Für die Steine gibts einen Punkt abzug, deswegen nur 5 von 6 Punkten.
Mal eine Farge an die Technikspezialisten: die 3er KSB ist ja von De Pretis, wieso hat die dann die Girak Nockenklemme? Gab es da einmal eine Verbindung zwischen den beiden Firmen, oder waren die Klemmen ein Lizenzprodukt?