Zugspitze: Das Höchste muss nicht immer das Schönste sein

Medienberichte rund um den Wintersport: Aktuelle TV-Tipps, Presseartikel, Unfallmeldungen und Diskussionen zu Nachrichten aus der Alpinwelt.
Antworten
Benutzeravatar
snowflat
Moderator
Beiträge: 16035
Registriert: 12.10.2005 - 22:27
Skitage 25/26: 3
Ski: ja
Snowboard: nein
Hat sich bedankt: 249 Mal
Danksagung erhalten: 3471 Mal
Kontaktdaten:

Zugspitze: Das Höchste muss nicht immer das Schönste sein

Beitrag von snowflat »

Zugspitze: Das Höchste muss nicht immer das Schönste sein

Von Roswin Finkenzeller

Bild
^^ Rekordberg aber kein Wahrzeichen: Die Zugspitze

Die Zugspitze ist der höchste, nicht aber der schönste Berg Deutschlands. Sie gleicht einem Urgestein, das die Natur, eine nicht unbegabte Bildhauerin, zu formen vergessen hat. An den gerade noch bayerischen Eibsee oder nach Ehrwald in Tirol begibt man sich, wenn man imposante Vierschrötigkeit bequem bestaunen möchte: einen Riesen ohne Individualität. Die Garmischer wussten schon, warum sie zu ihrem Wahrzeichen die Alpspitze erkoren, eine Erhebung von geometrischer Schönheit, ein in den Himmel stechendes Dreieck, das so schnell niemand vergisst.

Selbst der kleine Daniel, ein felsiger Däumling, strahlt im Vergleich zu der ihn weit überragenden Zugspitze ästhetische Würde aus. Die optische Ehrenrettung des deutschen Rekordhalters erfolgt allenfalls aus der Perspektive eines Bergsattels namens Hupfleitenjoch. Von dort aus sieht man das schräge Schneefeld des Höllentals, zu zwei Dritteln eingerahmt von hohen Steilwänden - Maler in Bergschuhen hatten schon ihre Freude daran.

Bild

Gipfelbesteigungen mit Todesstrafe bedroht
Wichtiger ist ein anderes Schneefeld, ein längeres und breiteres, mit Blicken erst zu umfassendes, wenn der Betrachter sich an Ort und Stelle befindet, in 2300 bis 2800 Meter Höhe, wo es noch zuverlässig schneit, immer noch, trotz allen Klimawandels. Früher regnete es auf der Zugspitze im August, mittlerweile auch noch, aber wenigstens nicht im November und den folgenden Monaten. Vom Herbst bis zum Frühjahr bestehen Niederschläge aus Flocken und nicht aus Tropfen. In Garmisch-Partenkirchen lag zwischen den Jahren etwas Schnee - er lag halt, aber er trug nicht. Die Südseite des Kramers bot grüne Weihnachten, während die Nordseite des Hausbergs zwar weiß aussah, auf Skifahrer und Snowboarder aber nicht einladend wirkte. Die klobigen, polternden Skischuhe gehören nicht mehr recht ins Tal und werden deshalb erst nach einer Bergbahnfahrt angelegt, oben, ganz oben, wo der Winter noch in Ordnung ist.

Die Zugspitze hieß ursprünglich der Zugspitz, und das bestimmt nicht nach der Spitze eines Zuges der erst vor knapp hundert Jahren gebauten Zahnradbahn. Ein Zug war vielmehr ein Lawinenstrich, ein Ballungsraum im unheimlichsten Sinne des Wortes, ein Hang, an dem der Schnee den späteren Dampflokomotiven seit Urzeiten vorgeführt hatte, was Beschleunigung ist und was Getöse. Lawinen brauchen keine Steilwand, sondern eine Rutschbahn und weisen damit dem Bergwanderer, diesem Klettermuffel, den sommerlichen Weg. Von Anfang an leuchtete ein, dass Gipfelbesteigungen mit Todesstrafe bedroht waren, Annäherungsversuche über das Reintal aber vielleicht doch nicht.

Bild
^^ Wohl dem, der den Gipfel erreicht hat und die Aussicht genießen darf: Sonnenuntergang mit Alpendohlen

Erste Bezwinger
Noch heute ist das Tal ein Idyll. Vorne, am Ortsende von Partenkirchen, wird es von einem Zerberus bewacht, der Partnachklamm, die aber bequem zu umgehen ist. Am Ende des Tals, an der Reintalangerhütte, sind die alpinen Marschierer längst unter sich. Nun beginnt eine Durststrecke, auf der die vulgärphilosophische Ansicht, der Weg sei das Ziel, sich selbst in den Köpfen sonst unbelehrbarer Denker rasch verflüchtigt. Auf jeden Fall geht bis in 2600 Meter Höhe ein Fußweg, kein ununterbrochen bequemer, doch immerhin ein Fußweg, ohne weiteres auch von Personen einzuschlagen, denen schwindlig würde, lehnten sie sich im sechsten Stock eines Hauses aus dem Fenster.

Als die ersten Bezwinger des Berges gelten drei Männer, die mit ihrer Expedition so wenig Eindruck machten, dass aus den Quellen nicht eindeutig hervorgeht, ob der Primus inter Pares, Leutnant Naus, mit Vornamen Josef, Joseph oder Karl hieß. Wie auch immer, er war Vermessungsoffizier und willens, auf Steilanstieg, Gletscherwanderung und Klettertour bestens vorbereitet zu sein - durch tiefen Schlaf in jener Bretterbude, aus der einmal die Reintalangerhütte werden sollte. Doch Flöhe sonder Zahl raubten ihm und seinen Kameraden die Ruhe.

Hundertfünfzig Kilo Eisen, Kupfer und Gold

Bild
^^ Vom Westgipfel auf den Ostgipfel umgezogen: Das Gipfelkreuz

Trotzdem standen am Mittag des 27. August 1820 der Geometer, ein Messgehilfe und ein Handwerker auf dem Zugspitz, an der höchsten Stelle, und sahen bei schlechtem Wetter außer schauerlicher Tiefe kaum etwas. Dann stellte sich heraus, dass Deutschlands höchster Berg insofern ein ganz normaler war, als der Abstieg den Aufstieg an Mühseligkeit weit übertraf. Außerdem schlug in der Nähe der Blitz ein. Wenn es, lernte Naus bei dieser Gelegenheit, in knapp dreitausend Meter Höhe blitzt und donnert, hört sich das für den Zeugen nicht nach Lebensgefahr an, sondern nach Weltuntergang. Die Alpen stürzten jedoch nicht ein, so dass der Leutnant im Flachland weiterhin Karriere machen konnte und schließlich bayerischer Generalmajor wurde.

Jahrzehnte später musste das Wetter garantiert schön sein. Nicht drei Männer mit leichtestem Gepäck wollten zum Gipfel, sondern neunundzwanzig Personen mit einem in achtundzwanzig Teile zerlegten Gipfelkreuz. Zu schleppen waren mehr als hundertfünfzig Kilo, denn das Kreuz aus Eisen, Kupfer und Gold sollte vier Meter hoch sein und wäre vermutlich niedriger und leichter gewesen, hätten sich an der Subskription zu seiner Finanzierung nicht so unerwartet viele Bayern beteiligt.

Von den Nazis abgeflacht
Der königliche Forstrat Kiendl, dessen Vorname zweifellos Karl war, leitete das Unternehmen und holte sich die Wettervorhersage bei einer besonders kompetenten Person ab, einer oberhalb der Partnachklamm ansässigen Bäuerin. Die schaute auf ihr Barometer, studierte kurz das Licht, in dem die Bergwelt lag, und prophezeite drei schöne Tage. Sie hatte Augen im Kopf, eine präzise Erinnerung an tausend Witterungsnuancen und somit auch diesmal recht. Schwerarbeit, weil Millimeterarbeit, harrte hoch oben der kleinen Gesellschaft trotzdem. Denn der Platz für das Kreuz, der Arbeitsplatz also, war nach der anschaulichen Beschreibung eines Teilnehmers nur „von der Länge und Breite eines mäßigen Tisches und von drei Seiten von den tiefsten Abgründen umgeben“.

Jahr für Jahr stand das Kreuz nun aufrecht da und trotzte den Blitzen, bis es von einem besonders bösartigen demoliert wurde. Es herunterzuholen war nicht mehr so schwierig, es zu reparieren noch weniger, es aber wieder aufzustellen schon eher. Da fiel schlauen Leuten ein, dass der Berg nicht nur einen Westgipfel habe, sondern auch einen um zwei Meter niedrigeren Ostgipfel. Auf diesen kam das restaurierte Schmuckstück, wobei die Älpler, wir sind noch im tiefsten neunzehnten Jahrhundert, bestimmt nicht an die Nazis dachten. 1938 wurde nämlich der Westgipfel abgeflacht, das heißt einfach weggesprengt. Hin ist hin, mochte auch der Plan, von der neuen Plattform aus den Luftraum militärisch zu überwachen, niemals verwirklicht werden.

Blutverschmierter Hund
Eines bestimmten Gerüchtes wegen, das im vergangenen Jahr kursierte, muss die Rede noch einmal auf die Tischplatte über den Abgründen kommen, vor allem auf denjenigen, der als Allererster oben gewesen war und sich dann nach getaner Arbeit von den Kameraden trennte. Der Jagdgehilfe Michael Baur wollte nicht wie alle anderen in Richtung Reintal zum Schneeferner hinuntersteigen, obwohl schon das gefährlich genug gewesen wäre, sondern über den nördlichen Abgrund zum Eibsee hinab. Eine Selbstmordvariante. Die Nordwand der Zugspitze ist zwar keine Eigernordwand, doch steil genug für tausend Gelegenheiten, sich den Hals zu brechen. Das Gefühl, nicht mehr weiter- und nicht mehr zurückzukönnen, begleitete den fünfundzwanzig Jahre alten Baur vom Gipfel bis zur Baumgrenze.

Einmal gebot es die Not, nicht zu klettern, sondern nur noch zu springen. Unten leuchtete ein kleines Schneefeld, dem niemand ansehen konnte, ob es sich nicht um eine bepuderte Eisfläche handelte. Der Jagdgehilfe zog seinen besten Gefährten aus dem Rucksack, einen Hund, nunmehr eine Art Minenhund. Die kleine Kreatur sauste durch die Luft, landete tatsächlich in festem Schnee und jaulte nach oben, so dass ihr Herr sich ein Herz fasste und seinerseits sprang. In diesem Stil glückte eine lange Reihe von Wahnsinnstaten. Die Leute im Tal machten große Augen, als sie den blutenden Mann mit dem blutverschmierten Hund sahen, und bestätigten bereitwillig, eine Verrücktheit wie diese noch nie erlebt zu haben.

Gefahren der Einsamkeit
Andere Wunder brachte die Zivilisation hervor. Auf dem Grat zwischen den beiden Gipfeln stand 1897 das Münchner Haus, ein Flachbau mit schwindelerregender Aussicht. Bergsteiger mit viel Zeit übernachteten dort. Münchner Arbeitnehmer hielten es anders. Am Samstag nahmen sie sich frei, fuhren mit der Bahn nach Garmisch, hasteten zu Fuß nach Hammersbach, betraten dort das stark ansteigende Höllental und richteten es so ein, dass sie die auf halbem Wege liegende Hütte bei Einbruch der Dunkelheit erreichten. Am nächsten Morgen, aber unbedingt vor dem Aufzug der Morgensonne, die das Höllental mit besonderer Gnadenlosigkeit bestrahlt, ging es über einen Gletscher und dann in die Kletterwand, fast senkrecht hoch zum neuen Münchner Haus. Gemächliche Menschen frühstückten dort. An Strapazen gewöhnte Naturen nahmen oben auch noch das Mittagessen ein, mussten sich dann aber sehr beeilen, wenn sie nach einer kleinen Kletterei, einer Gletscherüberquerung, einer Rennerei in Serpentinen und dann noch einem Lauf durchs lange, lange Reintal in Garmisch-Partenkirchen den letzten Zug nach München erreichen wollten.

Weil damals auf den Winter noch Verlass war, packte die Familie des Hüttenwirts im Herbst ihre Siebensachen und verabschiedete sich von dem jungen Eremiten, der sich in 2963 Meter Höhe einschneien ließ, um in einem benachbarten Turm das Wetter zu studieren. Von 1900 an fand sich Jahr für Jahr ein Meteorologe, der die Gefahren der Einsamkeit auf sich nahm, die witterungsbedingten wie die seelischen. Letztere hielten sich in Grenzen, da der Klausner nicht nur Statistiker, sondern auch Hausmann und Handwerker zu sein hatte.

Schauerromantik kehrte zurück
Dauernd musste die Telefonleitung repariert werden, die durchs Reintal gelegt worden war und den hohen Herrn mit seinen wissenschaftlichen Arbeitgebern in München sowie mit begeisterten Damen verband. Viele versprachen, die Einsamkeit mit ihm, dem armen Kerl, zu teilen. Doch keine kam. Wie denn auch? Um sein Glücksgefühl in Worte zu kleiden, rezitierte Joseph Enzensperger, der erste Wintermensch dort oben, die erste Strophe einer Schiller-Ballade, die mit dem Vers anhebt: „Ich stand auf meines Daches Zinnen.“ Nur krank durfte er nicht werden, weder er noch Putz, der Hund. Enzensperger fühlte sich kerngesund, starb auch nicht auf der Zugspitze, sondern drei Jahre später in einem exotischen Land an Vitaminmangel.

Alles vergangen, alles Romantik. Bald stürmte den Gipfel nicht irgendwer, sondern die Zivilisation mit ihren Sonderangeboten bequemer Überwinterung. Am Schneeferner entstand das Schneefernerhaus, mit Garmisch-Partenkirchen durch eine Zahnradbahn, mit dem Münchner Haus durch eine Seilbahn verbunden. Eine solche legten sich von Ehrwald aus auch die Tiroler zu und eine weitere, vom Eibsee aus, die Bayern. Und die Romantik, genauer die Schauerromantik, kehrte zurück.

Zwei wohlgeformte Brüder stehen davor
Bei der Jungfernfahrt der Eibseebahn schlang sich das Zugseil um das Tragseil, worauf die Gondel nicht mehr fuhr, sondern nur noch hing und schwebte, über Abgründen, ganz entsetzlich anzusehen, und das länger als eine Stunde. Der mühsam zurückgekurbelten Gondel entstiegen schließlich an der Talstation schreckensbleiche Ehrengäste, unter ihnen ein Bundesverkehrsminister, ein Wirtschaftsminister und ein Weihbischof. Ein paar Jahre später löste sich am alten Lawinenberg die fürchterlichste Lawine, denn sie begrub das Schneefernerhaus und forderte zehn Todesopfer. Heute ist das einstige Hotel fest in den Händen der Meteorologen und die neue Raststätte Sonn-Alpin das Reiseziel derer, die Sicherheit wollen. Sicher soll sein, dass Skilifte und Pistenraupen funktionieren, sicher vor allem, dass Schnee liegt, dass die neue Mangelware wenigstens im Winter vom Himmel fällt.

Doch nun ist es an der Zeit, das Garmisch-Partenkirchener Geheimnis zu lüften. Wo ist hier die Zugspitze? Sie verbirgt sich. Zu sehen ist sie höchstens von den Ortsrändern aus. Zwei wohlgeformte Brüder stehen davor, der Kleine und der Große Waxenstein. Die günstigere Perspektive eröffnet sich da, wenn auch nur an Föhntagen, in München-Süd. Dort ist die Zugspitze der unzweifelhafte Höhepunkt einer fernen Silhouette, gewaltig und sogar schön.
Quelle: Text: F.A.Z., 11.01.2007, Nr. 9 / Seite R1
Bildmaterial: ddp, dpa, F.A.Z.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

Benutzeravatar
schifreak
Jungfrau (4161m)
Beiträge: 4469
Registriert: 22.11.2002 - 06:59
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: München Giasing
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 4 Mal

Zugspitze

Beitrag von schifreak »

kann ich bestätigen, so schaut das Wettersteingebirge von Feldkirchen bei München aus ( 14 fach Digizoom, deswegen net ganz so scharf)
Dateianhänge
Zugspitze von Feldkirchen bei München.jpg
Fabi,alpiner Schifreak

TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;
↓ Mehr anzeigen... ↓
Benutzeravatar
thun
Rigi-Kulm (1797m)
Beiträge: 2113
Registriert: 20.01.2006 - 12:00
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: lato meridionale degli Alpi
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Beitrag von thun »

omg.

Allerdings muss man ja wohl zugeben, dass das Wettersteinmassiv an sich schon sehr imposant ist. Und zwar von nah wie von fern. :roll:
ice flyer

Beitrag von ice flyer »

Jupp, sehe ich auch so. Obwohl das Wettersteinmassiv von österreichischer Seite um einiges imposanter ist.

Wenn ich aber Aussagen lese wie: "Selbst der kleine Daniel, ein felsiger Däumling, strahlt im Vergleich zu der ihn weit überragenden Zugspitze ästhetische Würde aus."
Sorry, da kann ich net mitgehen. :nichtzufassen:
Benutzeravatar
rabiator
Vogelsberg (520m)
Beiträge: 687
Registriert: 10.12.2006 - 14:03
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: Bernau am Chiemsee
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Beitrag von rabiator »

Ich find auch das die zugspitze gar nicht so hässlich ist, nur weil sie keine spitze ist, aber an sich doch ein beeindruckender Berg.
von der Talstation der Eibseeseilbahn siehst sie echt beeindruckend majestätisch aus, ein geiler Berg!!
Bild
Meine Skitage:

Bild
↓ Mehr anzeigen... ↓
Benutzeravatar
Baldwin
Großer Müggelberg (115m)
Beiträge: 205
Registriert: 23.12.2006 - 20:43
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: ja
Ort: Rottweil
Hat sich bedankt: 3 Mal
Danksagung erhalten: 4 Mal

Beitrag von Baldwin »

Ich muss mich leider dem Bericht anschliessen, die Zugspitze ist potthässlich - sieht einfach nur aus, wie ein großer Felsklumpen.
Benutzeravatar
Mario
Großer Müggelberg (115m)
Beiträge: 508
Registriert: 31.01.2005 - 12:47
Skitage 25/26: 0
Ski: nein
Snowboard: ja
Ort: Büdingen
Hat sich bedankt: 1 Mal
Danksagung erhalten: 0

Beitrag von Mario »

Na ja, für die Hässlichkeit kann die Zugspitze ja nix dafür. :mrgreen:
Das mit dem Betrachtungswinkel ist schon ne ulkige Sache. Oft stehen unbedarfte Touris im Ort (GAP), sehen nur den kleinen und großen Waxenstein deuten darauf und sagen stolz: "Guck mal Schatz, der große Berg da, das ist die Zugspitze" :roll: :lol: Selbst aus einer Perspektive im Ort, aus der man die Zugspitze dann sieht, ist man selbst dazu geneigt zu überlegen, ob der Zugspitzgipfel wirklich höher ist als der große Waxenstein oder die Alpspitze. Da ist das Bild von Felkirchen aus schon aufschlussreicher. :wink:
Benutzeravatar
schifreak
Jungfrau (4161m)
Beiträge: 4469
Registriert: 22.11.2002 - 06:59
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: München Giasing
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 4 Mal

Wettersteingebirge

Beitrag von schifreak »

Also sooo hässlich find ich die Zugspitze gar net, was immer irgendwie irretiernd iss, man könnte meinen, hinter der Zugspitze iss die Welt zu Ende... jedenfalls von München --oder allgemein vom Norden aus.
Das markante an der Zugspitze iss das große Nichts-- bis zur Zugspitze sind die gesamten Alpen wie ne Wand, rechts neben dem Zugspitzgipfel iss ein weit sichtbarer Steilabfall. ich zeig euch mal eins meiner Lieblingsbilder-- leider sind da die Hochhäuser etwas störend, aber die Zugspitz sieht man immer-- im Gegensatz zur Alpspitze. Die sieht man eher wenn die Sunn draufscheint. Aber ansonsten sind die Zugspitze mit dem Wendelstein so ziemlich die einzigen Berge die man immer erkennen kann, sofern die Berge zu sehn sind. Und bei dem heurigen Föhnwetter, war dieser schöne Abendblick sehr oft sichtbar.
Dateianhänge
wo iss nur die Zugspitze ?
wo iss nur die Zugspitze ?
München Frankfurter Ring 162 5 Etage Fa Columbia Sport Zugspitzblick.jpg (16.9 KiB) 3237 mal betrachtet
Fabi,alpiner Schifreak

TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;
↓ Mehr anzeigen... ↓
Benutzeravatar
schifreak
Jungfrau (4161m)
Beiträge: 4469
Registriert: 22.11.2002 - 06:59
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: München Giasing
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 4 Mal

Zugspitze

Beitrag von schifreak »

hier noch ein Fernglasblick von Ottobrunn bzw. am Rand von Unterhaching Süd. da sieht man die Zugspitze -- sogar die Seilbahnstütze der Ehrwalder Bahn war von diesem Standort aus erkennbar, allerdings aufm Foto sieht mans nicht. Da bräucht ma dann schon ne bessere Kamera. Aber die Alpspitze iss durch den Hintergrund nicht erkennbar.
Dateianhänge
Ottobrunn Blick zur Zugspitze 01 mitm Fernglas hergezoomt.jpg
Ottobrunn Blick zur Zugspitze 01 mitm Fernglas hergezoomt.jpg (21.75 KiB) 3226 mal betrachtet
Fabi,alpiner Schifreak

TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;
↓ Mehr anzeigen... ↓

Benutzeravatar
schifreak
Jungfrau (4161m)
Beiträge: 4469
Registriert: 22.11.2002 - 06:59
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: München Giasing
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 4 Mal

Zugspitze

Beitrag von schifreak »

so kennts a jeder, der schon mal auf der A 95 bei schönem Wetter entlangfuhr
Dateianhänge
Zugspitzfahrt 02 Anfahrt auf A 95.jpg
Fabi,alpiner Schifreak

TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;
↓ Mehr anzeigen... ↓
Benutzeravatar
schifreak
Jungfrau (4161m)
Beiträge: 4469
Registriert: 22.11.2002 - 06:59
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: München Giasing
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 4 Mal

Zugspitze

Beitrag von schifreak »

so schauts vom Wendelstein -- neben der Seilbahnstation aus. Ganz rechts...
Dateianhänge
Zugspitze vom Wendelstein aus.jpg
Fabi,alpiner Schifreak

TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;
↓ Mehr anzeigen... ↓
Benutzeravatar
Mario
Großer Müggelberg (115m)
Beiträge: 508
Registriert: 31.01.2005 - 12:47
Skitage 25/26: 0
Ski: nein
Snowboard: ja
Ort: Büdingen
Hat sich bedankt: 1 Mal
Danksagung erhalten: 0

Beitrag von Mario »

Interessante Bilder mit ungewohnten Perspektiven für einen Preußen. :mrgreen:
Um die Aussichten beneide ich dich schon ein wenig. 8)
Benutzeravatar
schifreak
Jungfrau (4161m)
Beiträge: 4469
Registriert: 22.11.2002 - 06:59
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: München Giasing
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 4 Mal

Zugspitze

Beitrag von schifreak »

Hi, versteh ich guat... ich hab halt als Kurierfahrer einen großen Vorteil,ich komm in Gegenden und Büros, wo sonst kein anderer hinkommt. Und die Digicam iss immer dabei...

Ich sag Dir was, ich war auch schon oft in Norddeutschland, aber irgendwie vermiss ich dort die Berge, also für längere Zeit könnt ich net aus Bayern raus. Und net nur wegs dem Schifahrn, auch im Sommer habn die Berge sehr angenehme und schöne Seiten.
Fabi,alpiner Schifreak

TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;
↓ Mehr anzeigen... ↓
Benutzeravatar
Mario
Großer Müggelberg (115m)
Beiträge: 508
Registriert: 31.01.2005 - 12:47
Skitage 25/26: 0
Ski: nein
Snowboard: ja
Ort: Büdingen
Hat sich bedankt: 1 Mal
Danksagung erhalten: 0

Re: Zugspitze

Beitrag von Mario »

schifreak hat geschrieben:ich hab halt als Kurierfahrer einen großen Vorteil,ich komm in Gegenden und Büros, wo sonst kein anderer hinkommt. Und die Digicam iss immer dabei...
...und ich dachte schon, du hättest so viele Wohnungen in München... :wink: :lol:

schifreak hat geschrieben:...auch im Sommer habn die Berge sehr angenehme und schöne Seiten
Latürnich volle Zustimmung!
Benutzeravatar
schifreak
Jungfrau (4161m)
Beiträge: 4469
Registriert: 22.11.2002 - 06:59
Skitage 25/26: 0
Ski: ja
Snowboard: nein
Ort: München Giasing
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 4 Mal

Zugspitze

Beitrag von schifreak »

Nee Mario, i hab Gottseidank ne Wohnung in München- Giesing ( nähe 60er Stadion ) eine Ampel bis zur Salzburger Autobahn... und dann ab die Post, exakt 100 km zur Schiwelt Talstation. Und durch meinen Daddy ham ma noch ne Ferienwohnung in Kiefersfelden, die iss natürli sehr praktisch.

Aber München liegt halt Super, ma kann überall hin-- Garmisch und Kufstein liegt in etwa gleich-- die nächste Seilbahn iss die Brauneckbahn, ham ma schon in exakt 36 Minuten gschafft...
Fabi,alpiner Schifreak

TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;
↓ Mehr anzeigen... ↓
Antworten

Zurück zu „Medienberichte“