Regio Card wird auf 30 Skigebiete erweitert

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lanschi
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Regio Card wird auf 30 Skigebiete erweitert

Beitrag von lanschi »

tirol.ORF.at
Angebot wird auf 30 Skigebiete erweitert
Die einzige Ganzjahreskarte für eine Ganze Region in Tirol ist auch heuer wieder die Regio Card. Und heuer bietet sie mit der Axamer Lizum eine weitere Attraktion im Großraum Insnbruck.

Tausende Tiroler nehmen Angebot an
Kein Wunder, dass im vergangenen Jahr bereits 25.000 Tiroler mit der Regio Card unterwegs waren. Für Familien mit Kindern bietet sie einen unschlagbaren Preis. Beim Kauf eines Erwachsenenpasses um 325 € kostet jeder Kinderpaß nur 40 €. Dafür kann man ein ganzes Jahr lang in über 30 Schigebieten und über 20 Schwimmbädern seine Freizeit genießen.

Drei neue Skigebiete
Heuer neu im Programm sind neben der Axamer Lizum auch der Glungezer und die Reuttener Bergbahnen. Der Vorverkauf für die Regio-Card, bei dem die Karte noch günstiger ist, startet am 2. Oktober.

Unterländer und Osttiroler im Nachteil
Einziger Wermutstropfen - alle Schigebiete sind im Oberland und rund um Innsbruck. Schlechte Karten daher für alle Familien im Unterland und in Osttirol. Dort hat man es immer noch nicht geschafft sich zusammenzuraufen.

Es gibt zwar jeweils Saisonkartenangebote für einzelne Schigebiete und Kinderermäßigungen für Tageskarten, aber ganzjährig und für mehrere Liftanlagen das fehlt noch. Aber vielleicht nehmen sich ja die Unterländer und Osttiroler doch noch ein Herz für die Familien und die lange ersehnte Karte für ganz Tirol kommt zu stande.
EDIT: Bericht von tirol.com hinzugefügt:
RegioCard bietet heuer neue Skigebiete an

25.000 Tiroler sind im Besitz einer Tiroler RegioCard. Nun können sie auch die Axamer Lizum, den Glungezer und die Reuttener Seilbahnen nützen.

Besonders Reutte lag dem Tirol Regio-Vorsitzenden Roland Reichmayr am Herzen: "800 Reuttener sind im Besitz der Regio Card und bisher hatten sie kein Angebot in ihrer Region."

Die Reuttener Seilbahnen mussten jedoch einiges in die Schalteranlagen investieren, wodurch es erst jetzt zur Kooperation kam. Nun sei die Regio Card aber an den Grenzen ihrer Aufnahmefähigkeit angelangt: "Wir können nicht uferlos Sachen aufnehmen, sonst wird die Karte zu teuer", erklärt Reichmayr.

Die Besitzer der Tirol Regio Card können nun 25 Skigebeite und rund 85 Freizeitattraktionen über das ganze Jahr hinweg besuchen. Die Karte ist speziell auf Familien ausgerichtet.

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snowflat
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Beitrag von snowflat »

Eigene Regio-Card für verschmähte Skigebiete

Das kleine Freizeitticket oder die große Regio-Card? Skikarten im Tiroler Zentralraum sollen neu strukturiert werden.

Landesrätin Anna Hosp spricht aus, was sich viele Tiroler Skifahrer denken: "Ich bin mit der vorherrschenden Ticket-Situation unzufrieden!" Sie stellt sich eine kundenfreundlichere Lösung vor, etwa Regionalverbunde im Ober-, Unterland und im Zentralraum. Nachsatz: "Skifahren muss für Familien unkompliziert möglich sein, das Hauptaugenmerk liegt deshalb auf kleinen Skigebieten."

Keine Kooperation
Die nicht in der Tiroler Regio-Card untergekommenen Gebiete, zusammengefasst im Freizeitticket (Nordpark, Patscherkofel, Muttereralm), wägen Alternativen ab - erst gestern führte Patscherkofel-Geschäftsführer Werner Laimgruber Gespräche mit dem Großverbund. Hintergrund: "Wir sind enttäuscht, denn die Regio-Card hat ihren Partnern Exklusivität auferlegt." Das verhindere kleine Kooperationen, etwa mit der Axamer Lizum. Im kommenden Jahr steht eine Gletscher-Ehe (Stubaier) zur Diskussion, dem Vernehmen nach auch eine Zusammenarbeit mit Unterländer Regionen und dem Seefelder Gschwandtkopf.

Gregor Reitmair, Geschäftsführer der Muttereralm Bergbahnen, strebt wie bereits im Vorjahr eine Teilnahme an der Regio-Card an. "Ein Wunsch, den mehrere andere Skigebiete hegen", wie er weiß.

"Auch Kleine dabei"
Ob sich der Verbund erweitern will? Willi Krüger (Pitztaler Gletscher) bleibt als einer der Sprecher skeptisch, er sieht den Aufnahmekurs "eher restriktiv" und empfiehlt der Konkurrenz deshalb "Kreativität".

Die Meinung, dass kleine Skigebiete untergehen würden, kann er trotzdem nicht teilen: "Schließlich haben auch wir kleine Partner an Bord." Die zuletzt diskutierte Abschaffung der Einheimischen­preise seitens der Europäischen Union sieht er nicht realistisch: "Es gibt auch ermäßigte Fährverbindungen in Griechenland."
Quelle: TT
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Beitrag von Dachstein »

Na so was, jetzt wollen sie alle in die Regiocard, wie gibt es denn sowas?

Sinnvoll fände ich, dass die Muttereralm in die Regiocard geht, zumal ja eine Verbindung mit dem Lizum da ist, zurück muss man hald den Skibus nehmen.
Auch für Nordpark und Kofel kann ich mich sehr erwärmen als Innsbrucker.
Probleme sehe ich aber beim Pitztaler aufkommen. Wenn die Verbindung nach Sölden kommt, dann muss entwerder Sölden zur Regiocard, oder der Pitztaler aus dem Verbund raus.

MFG Dachstein
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Matzi
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Beitrag von Matzi »

Dachstein hat geschrieben:Probleme sehe ich aber beim Pitztaler aufkommen. Wenn die Verbindung nach Sölden kommt, dann muss entwerder Sölden zur Regiocard, oder der Pitztaler aus dem Verbund raus.
Warum?

Die Karte gilt halt dann ab der Verbindungsbahn nicht mehr.
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snowflat
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Beitrag von snowflat »

Tirol Regio Card: Keine weiteren Skigebiete im Verbund

Die Tirol Regio Card mit ihren derzeit 27 Skigebieten und mehreren anderen Freizeiteinrichtungen wird nicht ausgebaut. Mehrere Skigebiete die auf eine Aufnahme gehofft haben, müssen sich jetzt Anderes überlegen.

Zwölf Skigebiete hatten darauf gehofft im nächsten Winter bei der Regio Card dabei zu sein. Immerhin sind heuer schon rund 30.000 Tiroler mit dieser Ganzjahreskarte unterwegs. Doch daraus wurde nichts. Abgesehen davon, dass man glaubt genug gewachsen zu sein, gibt es auch andere Gründe für Absagen.

Der Patscherkofel etwa wollte nur im Winter dazu, Regio-Card Sprecher Roland Reichmayr:"Die Bedingungen von Tirol-Regio sind klar, wir sind eine Jahreskarte. Wenn es Gebiete gibt, die nur im Sommer oder Winter dabei wollen, so möchten wir das deshalb nicht, weil unsere Kunden bezahlen ein Mal im Jahr die Karte. Dann sollen sie 365 Tage lang die Geldtasche nicht mehr in die Hand nehmen müssen."

Beim Nordpark scheiterte es unter anderem am anderen Kartensystem. Gregor Reitmeier von der Mutterer Alm kündigt an, dass man jetzt versuchen werde einen Verbund vielleicht mit kleinen Stubaier Liften zustande zu bringen.
Quelle: ORF
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Dachstein
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Beitrag von Dachstein »


Gregor Reitmeier von der Mutterer Alm kündigt an, dass man jetzt versuchen werde einen Verbund vielleicht mit kleinen Stubaier Liften zustande zu bringen.


Damit scheint das Innsbrucker Freizeitticket nach einer Saison schon gestorben zu sein. Denn wenn die Alm aussteigt, bleiben nur mehr die Nordkette und der Kofel über. Welch ein Angebot ;)
Ausserdem verstehe ich das Patscherkofelproblem nicht: jetzt sind sie beim Innsbrucker Freizeitticket dabei, und das gilt auch im Sommer, warum haben machen die dann bei der Regio ein Problem draus?

Einfachste Lösung für die Muttereralm: Verbindung mit der Lizum, die sind im Verbund, dann sollte dem Beitritt zum Regioverbund nichts mehr im Wege stehen.

MFG Dachstein
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Beitrag von starli2 »

Beim Nordpark scheiterte es unter anderem am anderen Kartensystem
Sowohl die alte Innsbruck-Karte wie auch Regio hatten Skidata. Wenn jetzt Nordpark neuerdings nicht mehr Skidata hat, werdens doch mit jedem umliegenden Kartenverbund Probleme haben.. ?!

.. außerdem ist der Grünberg auch dabei, und die haben auch kein Skidata. Ist aber halt schon mühsam :) (Oder inzwischen umgestellt?)


Ich hoffe nur nicht, daß die Regio-Card dann irgendwann gesplittet wird und man dann wieder eine "Zentrale" und eine "Oberland"-Karte hat. Das wär dann ja wie früher, also schwachsinnig :)
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snowflat
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Beitrag von snowflat »

Und nun kommt noch der Stubaier hinzu:
Regio Card angelt sich mit Stubaier Gletscher dicken Fisch

Irritationen löst der jüngste Schritt der Stubaier Gletscherbahnen aus. Sie sind dem Regio-Card-Verbund beigetreten.

Für viele war es keine Frage des Ob, sondern nur mehr eine des Wann. Und auch die ist seit gestern beantwortet. Der Stubaier Gletscher, selbst ernanntes Königreich des Schnees, ist jüngstes Mitglied beim Kartenverbund Regio Card.

Übergangslösung
"Wir hatten die Möglichkeit, bei der Regiocard mitzumachen, und haben sie genützt", kommentiert Franz Wegscheider die Entscheidung. Der Vorstandsdirektor der Wintersport Tirol AG hatte schon in der Vergangenheit immer wieder seine Präferenz für den großen Kartenverbund durchklingen lassen.

Die Erwartungen sind klar: "Die Regio Card ist ein bewährter Verbund, wir erwarten mehr Kunden", erklärt Wegscheider. Außerdem trage sie als Jahreskarte sicher dazu bei, dass auch im Sommer mehr Gäste auf den Gletscher fahren.

Doch auch dem Innsbrucker Freizeitticket (Muttereralm, Rosshütte, Nordkette, Patscherkofel, 11er- und Serleslifte plus Gletscher) bleibt der Stubaier Gletscher erhalten - vorerst zumindest. "Wir haben eine Sonderregelung vereinbart, dass wir im kommenden Winter bei beiden dabei sein können", erklärt Franz Wegscheider. Danach gelte es, sich zu entscheiden. "Oder es gibt schließlich nur mehr eine Karte für den Raum Innsbruck und Oberland", fügt der Gletscherbahnen-Vorstand eine dritte und, wie er sagt, seine Wunschoption hinzu.

Große Überraschung
Überrascht auf die Nachricht reagierte Nordpark-Geschäftsführer Thomas Schroll. "Wir sind noch überhaupt nicht informiert, ich habe schon das Gefühl, dass man uns da wieder ein bisschen in den Rücken gefallen ist." Schließlich habe man mit dem Freizeitticket versucht, ein attraktives Angebot für den Großraum Innsbruck zu schnüren.

Schroll erinnert auch daran, welchen Wirbel im Oktober des Vorjahres der plötzliche Rückzug seines damaligen Arbeitgebers (Schlick 2000) vom geplanten Stubai-Ticket verursacht hatte, weil das Fulpmer Skigebiet gleichzeitig Regio-Card- Mitglied ist. "Da wurde mir vorgeworfen, ich hätte manipuliert." Besonders Franz Wegscheider fühlte sich hintergangen. Dieser bezeichnet Kritik an der Vorgangsweise der Gletscherbahn als "kleinkarierte Hackelei".

Nicht minder erstaunt ist auch der Stubaier TVB-Obmann Sepp Rettenbacher. Er hat Angst, dass dem Freizeitticket das attraktive Zugpferd abhanden kommt. "Ich sehe nur die Chancen für Serlesbahnen und 11er-Lifte dahinschwimmen." An diesen ist der TVB stark beteiligt.

Spätestens wenn sich die Stubaier Gletscherbahnen zwischen Regio- und Freizeitticket entscheiden müssen, stehen die Schneesportler wieder vor einem Fleckerlteppich. Denn alles andere als eine Entscheidung für die Regio Card wäre ein Wunder.

Zu sechs Liften (Nordpark, Patscherkofel, Mutters, 11er, Serlesbahnen und Rosshütte) verschafft das Freizeitticket Zugang. Pistenvergnügen bei der anderen Hälfte in unmittelbarer Nachbarschaft (Lizum, Glungezer, Bergeralm, Schlick, Rangger Köpfl und den Stubaier Gletscher) erlaubt nur die Regio Card. Kunden haben nur vermeintlich die Qual der Wahl: Die Tür zur Hälfte des Angebots bleibt wieder versperrt.
Quelle: TT
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Beitrag von lanschi »

Ob es die sturen Tiroler auch einmal schaffen, EINE einzige Karte anzubieten, mit der man ALLE Lifte in Tirol fahren kann? In Salzburg geht´s ja auch, und wie man hört auch sehr erfolgreich...

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starli2
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Beitrag von starli2 »

Salzburg hat auch ein paar Ecken weniger Skigebiete...

.. ich bin entsetzt. Mir wär bekanntlich jedes andere Skigebiet lieber gewesen als der Stubaier. Naja, brauch ja nicht hinzufahren :)

Ich dachte, die StGB wären gegen die RegioCard schon allein wg. der Ganzjahresnutzung?

Und die MuttererAlmBahn? Kommen die erst dazu, wenn die Verbindung MAB->AL fertig ist??
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