Sella Ronda + Kronplatz / 15.01.2007 - 18.01.2007
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Sella Ronda + Kronplatz / 15.01.2007 - 18.01.2007
Sella Ronda + Kronplatz / 15.01.2007 - 18.01.2007
Vorwort
Es mag zwar komisch klingen und einige erstaunen, aber auch Bergbahnangestellte gehen in die Skiferien.
Nach einigen Jahren hatte ich es satt immer nur von unseren Gästen zu hören wo sie schon überall waren und was es dort für gute Skigebiete gäbe.
Da habe ich auch langsam mal angefangen Skiurlaubspläne zu schmieden. Die erste Gelegenheit ergab sich dann im Dezember 01. Die Reise ging damals nach Samnaun.
Im Januar 03 ergab sich dann eine weitere Gelegenheit, damals wurden Sölden und Gurgl getestet. Beide male waren es super Skitage. Nach drei Winter ohne Skiferien war es nun aber höchste Zeit wieder mal ein paar Skitage weit weg von Zermatt zu verbringen und den Horizont zu erweitern.
Da wir im letzten Herbst eine tolle Tunnelbaustelle hatten fragte mich der Betriebsleiter ob es für mich möglich wäre 1 Woche Ferien auf dieses Jahr zu übertragen. Ich stimmte unter einer Bedingung zu: Skiferien im Januar.
Nur wohin soll es denn diesmal gehen?
Ich hatte zwar schon ein Wunschziel, nur wie schaut es dort mit dem Schnee aus. Jetzt hiess es also fleissig Berichte lesen und hoffen dass es auch Berichte vom Wunschziel gibt. In dieser Hinsicht verlasse ich mich aufs Alpinforum und nur bedingt auf die HP’s von den Skigebietsbetreibern. Was die da teilweise alles zusammen lügen geht auf keine Kuhhaut.
Und die Berichte kamen, und das sogar noch mehr und besser als ich erwartet hatte.
Da all diese Berichte durchwegs positiv waren und die Schneelage von allen als ausgezeichnet geschildert wurde war klar wohin die Reise geht.
Die Gebiete um die Sella Ronda und der Kronplatz waren angesagt.
Jetzt musste nur noch der passende Ort gefunden werden. Nach stundenlangem Studium von Pisten- und Ortsplänen stand auch der Wunschort fest. Am besten geeignet war meiner Meinung nach Corvara.
Ich suchte also schon auf der HP von Alta Badia fleissig nach einem passenden Zimmer als mir meine Schwester plötzlich mitteilte, dass sie im Januar auch Ferien habe und das auch noch in der selben Woche. Ob das wohl Zufall oder gepaln war? So habe ich halt nochmals ein bisschen umgeplant, das war aber für diese Januarwoche kein Problem.
Gebucht wurden schliesslich 5 Nächte mit HP in einer Pension in Corvara.
Anreise
Vom Lötschental aus, wie Lötschberg, Luzern, Feldkirch, Inssbruch, Brenner.
Ziemlich genau 8 Stunden samt Pausen für 545 Kilometer.
Rückreise war auf dem selben Weg, dauerte wegen dem Wetter und mehr Verkehr aber eine halbe Stunde länger.
Vorwort
Es mag zwar komisch klingen und einige erstaunen, aber auch Bergbahnangestellte gehen in die Skiferien.
Nach einigen Jahren hatte ich es satt immer nur von unseren Gästen zu hören wo sie schon überall waren und was es dort für gute Skigebiete gäbe.
Da habe ich auch langsam mal angefangen Skiurlaubspläne zu schmieden. Die erste Gelegenheit ergab sich dann im Dezember 01. Die Reise ging damals nach Samnaun.
Im Januar 03 ergab sich dann eine weitere Gelegenheit, damals wurden Sölden und Gurgl getestet. Beide male waren es super Skitage. Nach drei Winter ohne Skiferien war es nun aber höchste Zeit wieder mal ein paar Skitage weit weg von Zermatt zu verbringen und den Horizont zu erweitern.
Da wir im letzten Herbst eine tolle Tunnelbaustelle hatten fragte mich der Betriebsleiter ob es für mich möglich wäre 1 Woche Ferien auf dieses Jahr zu übertragen. Ich stimmte unter einer Bedingung zu: Skiferien im Januar.
Nur wohin soll es denn diesmal gehen?
Ich hatte zwar schon ein Wunschziel, nur wie schaut es dort mit dem Schnee aus. Jetzt hiess es also fleissig Berichte lesen und hoffen dass es auch Berichte vom Wunschziel gibt. In dieser Hinsicht verlasse ich mich aufs Alpinforum und nur bedingt auf die HP’s von den Skigebietsbetreibern. Was die da teilweise alles zusammen lügen geht auf keine Kuhhaut.
Und die Berichte kamen, und das sogar noch mehr und besser als ich erwartet hatte.
Da all diese Berichte durchwegs positiv waren und die Schneelage von allen als ausgezeichnet geschildert wurde war klar wohin die Reise geht.
Die Gebiete um die Sella Ronda und der Kronplatz waren angesagt.
Jetzt musste nur noch der passende Ort gefunden werden. Nach stundenlangem Studium von Pisten- und Ortsplänen stand auch der Wunschort fest. Am besten geeignet war meiner Meinung nach Corvara.
Ich suchte also schon auf der HP von Alta Badia fleissig nach einem passenden Zimmer als mir meine Schwester plötzlich mitteilte, dass sie im Januar auch Ferien habe und das auch noch in der selben Woche. Ob das wohl Zufall oder gepaln war? So habe ich halt nochmals ein bisschen umgeplant, das war aber für diese Januarwoche kein Problem.
Gebucht wurden schliesslich 5 Nächte mit HP in einer Pension in Corvara.
Anreise
Vom Lötschental aus, wie Lötschberg, Luzern, Feldkirch, Inssbruch, Brenner.
Ziemlich genau 8 Stunden samt Pausen für 545 Kilometer.
Rückreise war auf dem selben Weg, dauerte wegen dem Wetter und mehr Verkehr aber eine halbe Stunde länger.
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1 Tag / La Villa – Arabba
Der erste Tag begann gleich mal mit einem herrlichen Sonnenaufgang am Sassongher.

Wetter
Sonne pur / morgens unter 0°, nachmittags deutlich drüber
Anlagen und Pisten
Alle Anlagen und Pisten offen
Am meisten gefahren
EUB-8 Col Alt ( 3x )
Pistenzustand
Je nach Tageszeit und Hanglage, hart, pulver oder sulz
Gefallen
Panorama
Pisten
Komfortpolster an den fixen SB’s
Nicht gefallen
Kabinen an der Col Alt Bahn
Für den ersten Tag hatten wir uns ein nicht all zu schweres Teilgebiet ausgesucht, wobei es nach wenigen Fahrten auch schon mal richtig zur Sache gehen sollte. Das Tagesziel war so
20 – 25 Liftfahrten. Wir sollten es deutlich übertreffen.
Um 9.00 wurde die Expedition Dolomiti Superski gestartet.. Raus aus dem Skikeller, 5m über die Strasse, rein in die Bindung und los ging’s.
Die erste Fahr war relativ kurz und führte runter zur neuen EUB-8 Col Alt wo wir direkt einsteigen konnten. Den Skipass hatten wir uns schon am Ankunftstag besorgt. Nach wiederum nur einer kurzen Abfahrt kamen wir zur KSB-4 Braia Fraida, welche wie viele andere Anlagen in diesem Sektor relativ flach ist. Die nächste kurze Abfahrt führte uns zur DSB Ciampai, welche zum Piz Sorega führt. Da wir die rote Abfahrt nehmen wollten mussten wir an der Las Vegas Hütte vorbei ein bisschen bis rüber zur Bergstation schieben.
Nun gab es die erste richtige Abfahrt des Tages hinunter nach St. Kassian. Bergwärts dann mit der EUB-8

Wieder oben am Piz Sorega nahmen wir eine Piste runter in eine der Mulden und anschliessend die 4SB Bamby auf den Piz la Ila. Hier sollte der Spass dann erst richtig losgehen. Da es aber auch nicht gleich das extreme Programm sein sollte mahmen wir erst mal die rote runter nach la Villa. Herrlich, herrlich kann man da nur sagen. Da die Piste in einem Loch endet muss man die 3SB la Rüa hoch zur 2S nehmen. Hier gab es eine kurze Wartezeit, allerdings nur weil bei den Italienern 15er Kabinen mit 6 Personen drin anscheinend schon voll sind. Hoch also mit der 2S-15 auf den Piz la Ila.

Dann war endlich mal eine schwarze Piste an der Reihe. Die Weltcuppiste war in einem super Zustand, einfach fantastisch. Wieder oben auf dem Piz la Ila ging es via 4SB la Fraina, und KSB-4 Biok zur KSB-4 Pralongia 2. Hie sah man schon dasses wirklich sehr wenig Schnee hat. Es kam sogar etwas Gras hervor, das war aber kein Problem. Auf Pralongia nahmen wir dann eine der blauen Pisten runter in eine Mulde. Da ich hier mal kurzzeitig ein bisschen die Orientierung verlor stiegen wir auf die DSB Maserei und kamen halt wieder auf Pralongia an. So ging es dann halt wieder die selbe Piste runter. Diesmal nahmen wir dann die DSB Vizza, welche uns auf den Cherz führte. Anschliessend eine der beiden Pisten runter zum Campolongo Pass. Hier muss man die Strasse überqueren. Es gab ein Stop Schild und alle habe schön die Ski abgeschnallt und über die Strasse getragen, nur ich nicht. Kurz rüberschieben zur 4SB Costoratta und ein Blick zurück. Es Schnallte niemand mehr die Ski um die Strasse zu überqueren. Der Mensch ist halt ein Herdentier. Sobald der Leithirsch, in diesem Fall ich, was vormacht, machen es einfach alle nach. Auf der Crep de Mont Hütte gab es dann die verdiente Mittagspause mit Aussicht auf Porta Vescovo, Marmolada und Boe.


Nach der Pause fuhren wir runter nach Corvaro und anschliessend mit der EUB-12 Boe und der DSB Vallon zur gleichnamigen Bergstation, schliesslich war es wieder mal zeit für eine schwarze Piste. Die Abfahrt ging runter zum Campolongo Pass und anschliessend mit einer der Paralellschlepper zum Bec de Roces. Da wir dem Zeitplan ziemlich voraus wahren entschlossen wir uns runter nach Arabba zu fahren. Mit den beiden KSB-4 Burz und Le Pale gelangten wir wieder zum Bec de Roces. Hie sah man an den Südhängen deutlich wie wenig Schnee liegt. Unter der Sesselbahn war alles grün, aber die Piste war ein Traum.


Anschliessend fuhren wir via 4SB Costoratta wider nach Corvara. Um das Gebiet in Dorfnähe besser kennen zu lernen und alternative Zufahrtsmöglichkeiten zur Pension zu suchen fuhren wir mir der 3SB Costes da l’Ega, dem BSL Capanna Nera und dem Kurven-TSL Pralongia 1 um zur KSB-4 Arlara zu gelangen. Auf der Piste zum Arlara war doch recht wenig Schnee und es kamen etliche Steine hervor, man konnte die Problemstellen allerdings mühelos umfahren. An der Arlara Bergstation angelangt entschieden wir uns nochmals nach St. Kassian zu fahren und so ging es dann via Braia Fraida, Ciampai, Piz Sorega, 4SB La Francia und Braia Fraida, diesmal in die andere Richtung bis zur einseitigen Mittelstation zurück nach Corvara. Hier machten wir dann noch zwei Fahrten an der Col Alt Bahn. Als wir einmal 6 Personen samt Ski in der Kabine waren kam mir diese doch schon recht voll vor, wie da 8 Personen samt Ski reinpassen sollen ist mir ein Rätsel.
Mein tipp an die Bergbahnen: Spendiert den Omega3-SI Kabinen Skiköcher weil im momentanen Zustand hat man mit der neuen Bahn weniger Kapazität als mit der alten.
Insgesamt also 31 Liftfahrten auf 25 verschiedenen Anlagen.
Fazit
Maximale Punktezahl. Es war ein toller Auftakt.
Wünsche
Eine Bahn vom Crep de Mont zum Boe damit man von Arabba her kommend nicht bis runter nach Corvara muss um zu Vallon zu gelangen. Besser wäre noch eine Bahn vom Campolongo bis hoch zum Vallon.
Der erste Tag begann gleich mal mit einem herrlichen Sonnenaufgang am Sassongher.
Wetter
Sonne pur / morgens unter 0°, nachmittags deutlich drüber
Anlagen und Pisten
Alle Anlagen und Pisten offen
Am meisten gefahren
EUB-8 Col Alt ( 3x )
Pistenzustand
Je nach Tageszeit und Hanglage, hart, pulver oder sulz
Gefallen
Panorama
Pisten
Komfortpolster an den fixen SB’s
Nicht gefallen
Kabinen an der Col Alt Bahn
Für den ersten Tag hatten wir uns ein nicht all zu schweres Teilgebiet ausgesucht, wobei es nach wenigen Fahrten auch schon mal richtig zur Sache gehen sollte. Das Tagesziel war so
20 – 25 Liftfahrten. Wir sollten es deutlich übertreffen.
Um 9.00 wurde die Expedition Dolomiti Superski gestartet.. Raus aus dem Skikeller, 5m über die Strasse, rein in die Bindung und los ging’s.
Die erste Fahr war relativ kurz und führte runter zur neuen EUB-8 Col Alt wo wir direkt einsteigen konnten. Den Skipass hatten wir uns schon am Ankunftstag besorgt. Nach wiederum nur einer kurzen Abfahrt kamen wir zur KSB-4 Braia Fraida, welche wie viele andere Anlagen in diesem Sektor relativ flach ist. Die nächste kurze Abfahrt führte uns zur DSB Ciampai, welche zum Piz Sorega führt. Da wir die rote Abfahrt nehmen wollten mussten wir an der Las Vegas Hütte vorbei ein bisschen bis rüber zur Bergstation schieben.
Nun gab es die erste richtige Abfahrt des Tages hinunter nach St. Kassian. Bergwärts dann mit der EUB-8
Wieder oben am Piz Sorega nahmen wir eine Piste runter in eine der Mulden und anschliessend die 4SB Bamby auf den Piz la Ila. Hier sollte der Spass dann erst richtig losgehen. Da es aber auch nicht gleich das extreme Programm sein sollte mahmen wir erst mal die rote runter nach la Villa. Herrlich, herrlich kann man da nur sagen. Da die Piste in einem Loch endet muss man die 3SB la Rüa hoch zur 2S nehmen. Hier gab es eine kurze Wartezeit, allerdings nur weil bei den Italienern 15er Kabinen mit 6 Personen drin anscheinend schon voll sind. Hoch also mit der 2S-15 auf den Piz la Ila.
Dann war endlich mal eine schwarze Piste an der Reihe. Die Weltcuppiste war in einem super Zustand, einfach fantastisch. Wieder oben auf dem Piz la Ila ging es via 4SB la Fraina, und KSB-4 Biok zur KSB-4 Pralongia 2. Hie sah man schon dasses wirklich sehr wenig Schnee hat. Es kam sogar etwas Gras hervor, das war aber kein Problem. Auf Pralongia nahmen wir dann eine der blauen Pisten runter in eine Mulde. Da ich hier mal kurzzeitig ein bisschen die Orientierung verlor stiegen wir auf die DSB Maserei und kamen halt wieder auf Pralongia an. So ging es dann halt wieder die selbe Piste runter. Diesmal nahmen wir dann die DSB Vizza, welche uns auf den Cherz führte. Anschliessend eine der beiden Pisten runter zum Campolongo Pass. Hier muss man die Strasse überqueren. Es gab ein Stop Schild und alle habe schön die Ski abgeschnallt und über die Strasse getragen, nur ich nicht. Kurz rüberschieben zur 4SB Costoratta und ein Blick zurück. Es Schnallte niemand mehr die Ski um die Strasse zu überqueren. Der Mensch ist halt ein Herdentier. Sobald der Leithirsch, in diesem Fall ich, was vormacht, machen es einfach alle nach. Auf der Crep de Mont Hütte gab es dann die verdiente Mittagspause mit Aussicht auf Porta Vescovo, Marmolada und Boe.
Nach der Pause fuhren wir runter nach Corvaro und anschliessend mit der EUB-12 Boe und der DSB Vallon zur gleichnamigen Bergstation, schliesslich war es wieder mal zeit für eine schwarze Piste. Die Abfahrt ging runter zum Campolongo Pass und anschliessend mit einer der Paralellschlepper zum Bec de Roces. Da wir dem Zeitplan ziemlich voraus wahren entschlossen wir uns runter nach Arabba zu fahren. Mit den beiden KSB-4 Burz und Le Pale gelangten wir wieder zum Bec de Roces. Hie sah man an den Südhängen deutlich wie wenig Schnee liegt. Unter der Sesselbahn war alles grün, aber die Piste war ein Traum.
Anschliessend fuhren wir via 4SB Costoratta wider nach Corvara. Um das Gebiet in Dorfnähe besser kennen zu lernen und alternative Zufahrtsmöglichkeiten zur Pension zu suchen fuhren wir mir der 3SB Costes da l’Ega, dem BSL Capanna Nera und dem Kurven-TSL Pralongia 1 um zur KSB-4 Arlara zu gelangen. Auf der Piste zum Arlara war doch recht wenig Schnee und es kamen etliche Steine hervor, man konnte die Problemstellen allerdings mühelos umfahren. An der Arlara Bergstation angelangt entschieden wir uns nochmals nach St. Kassian zu fahren und so ging es dann via Braia Fraida, Ciampai, Piz Sorega, 4SB La Francia und Braia Fraida, diesmal in die andere Richtung bis zur einseitigen Mittelstation zurück nach Corvara. Hier machten wir dann noch zwei Fahrten an der Col Alt Bahn. Als wir einmal 6 Personen samt Ski in der Kabine waren kam mir diese doch schon recht voll vor, wie da 8 Personen samt Ski reinpassen sollen ist mir ein Rätsel.
Mein tipp an die Bergbahnen: Spendiert den Omega3-SI Kabinen Skiköcher weil im momentanen Zustand hat man mit der neuen Bahn weniger Kapazität als mit der alten.
Insgesamt also 31 Liftfahrten auf 25 verschiedenen Anlagen.
Fazit
Maximale Punktezahl. Es war ein toller Auftakt.
Wünsche
Eine Bahn vom Crep de Mont zum Boe damit man von Arabba her kommend nicht bis runter nach Corvara muss um zu Vallon zu gelangen. Besser wäre noch eine Bahn vom Campolongo bis hoch zum Vallon.
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2 Tag / Arabba + Fassatal
Wetter
Sonne / morgens unter 0°, nachmittags wieder drüber
Offene / Geschlossene Anlagen
Soweit gesehen alle offen
Offene / Geschlossene Pisten
2 oder 3 im Bereich Rodella geschlossen, ebenfalls die schwarze am Burz
Pistenzustand
pulver, hart, am Fedeia etwas steinig
Gefallen
DMC Forcella Europa
Funifor Porta vescovo
Pisten
Panorama
Nicht gefallen
Pisten am Porta Vescovo fast immer im Schatten
Für den zweiten Tag waren wiederum 20 – 25 Liftfahrten geplant, wobei die Distanzen aber etwas grösser waren als am ersten. Auf unserer ersten Fahrt kamen uns etliche Gäste entgegen und glaubten wohl uns spinne es ein bisschen, dies deshalb weil wir ein Pistenstück in die verkehrte Richtung fuhren. Etwas unterhalb unserer Pension ist der Weg, welche von der Costes da l’Ega Bergstation zur Col Alt Bahn führt und zuerst über eine Brücke führt und dann die Strasse kreuz. Von der Strasse bis hoch zur Brücke sind es höchstens 30m und 5 Höhenmeter. Also entschieden wir uns hier etwas bergwärts zu schieben anstatt runter zu fahren und quer durch Corvara zu latschen. Auf schnellstem weg nach Arabba, also EUB-12 Boe mit einer herrlich leeren Carvingpiste runter zum Paralellschlepper Campolongo und rauf zum Bec de Roces, von dort aus ein bisschen Speedcarven nach Arabba. Nach dem kleinen Fussmarsch, der durch ein kleines Förderband und eine Rolltreppe verkürzt wurde, war die erste der muss man gefahren sein Anlagen in Arabba an der Reihe. Wir enschieden uns für das DMC-25 Forcella Europa um zur Porta Vescovo zu gelangen.

Die Abfahrt ging runter zur Mittelstation und anschliessen mit der DSB Sass de la Vegla weiter. Nach einer leichten Abfahrt kamen wir zur DSB Padon 1, welche auf den Padon Pass führt. Hier kamen auch ein paar Leute mit der Sesselbahn runter weil wohl die Piste zu schwer war. Ich frage mich bloss was die in der Richtung Arabba wollen wnn die hier schon zu schwer sein soll. Die Abfahrt ging vom Padon Pass runter zur Capanna Bill. Hier war die Piste aufgrund der Schneelage an manchen Stellen nicht so gut, vor allem an der Talstation der LSAP-DSB Fedaia. Einige rutschten da quer runter womit sie gleich alle Steine trafen. Ich stellte mich gerade rein, liess es sausen und machte zwei kleine Sprünge und war ohne Materialverlust unten. Meine Fahrweise sollte auch hier wiederum einige Nachahmer finden. Da an der Marmolada alles im Schatten war und die Schneesituation von weitem doch nicht so gut ausschaute entschlossen wir uns die Marmolada nicht zu fahren, es gab ja noch genug anderes zu erkunden.
Bergfahr also mit der KSB-4 Padon 2, anschliessend eine schönen roten Piste zur 4SB Mesola mit welcher wir dann hoch fuhren. Dann ging es in einem Zug an der Mittestation vom DMC vorbei bis runter nach Arabba. Diesmal machten wir die Bergfahrt zur Porta Vescovo mit dem Funifor. Die Aussicht hier oben ist einfach grossartig.



Nur war es zeit um ins Fassatal zu gelangen. Die Abfahrt war an einer Stelle auch etwas steinig aber es waren Arbeiter dabei die Steine zu entfernen. Wir fuhren dann mit der KSB-4 Fodom und nach kurzer Abfahrt mit der KSB-4 Leuzo zum Belvedere. Von dort aus in einem Zug bis Pian Frataces mit anschliessender Bergfahrt mit der EUB-8 Rodella. Dann gab es die verdinte Mittagspause im Rifugio Salei.
Nach der Pause nahmen wir die KSB-4 Cinque Dita, dies vor allem deshalb weil man hie bei der Bergfahrt so schön den Langkofel betrachten kann.

Blick zurück zum Belvedere

Die Abfahrt ging dann runter nach Pian Frataces, wo wir diesmal mit der EUB-8 Gherdeccia mit Blick zurück zum Langkofel hochfuhren.

Nun waren die Pisten am Belvedere an der Reihe. Bergfahrt mit der KSB-4 Kristiania mit interessanter Bergststion unter der Skibrücke.

Wir fuhren dann mit der KSB-4 Toe, wieder mit der Kristiania und anschliessend mit der KSB-6 Sass Becce bevor es dann schon wieder zeit wurde das Fassatal zu verlassen.
Es folgte eine lange leichte Abfahrt nach Arabba wo wir noch einmal die Porta Vescovo mit dem Forcella Europa in angriff nahmen. Die Piste war zuoberst dann schon ziemlich ausgefahren und man konnte einig komische Gestalten bewundern, welche wohl die orange Sella Ronda fuhren sich den Hang hinunter quälten. Abfahrt runter nach Arabba. Wir haben leider die falsche Piste erwischt, war aber nicht so schlimm denn dunkelrot bis schwarz sind hier sowiso alle. Nach dem kleinen Fussmarsch ging es dann mit Burz, Le Pale und Cosoratta zurück nach Corvara. Hier dann noch Costes da l’Ega und Col Alt um zurück zur Pension zu gelangen, zu der man bis ca. 30m hinfahren konnte.
Somit war nun auch der zweite Tag zu ende, wiederum grossartig.
Insgesamt 23 Fahrten auf 21 verschiedenen Anlagen.
Fazit
Wiederum maximale Punktezahl
Wünsche
Eine Brücke mit Förderband in beide Richtungen vom keinen Parkplatz rüber zum Stationskomplax in Arabb
Fortsetzung folgt.
Wetter
Sonne / morgens unter 0°, nachmittags wieder drüber
Offene / Geschlossene Anlagen
Soweit gesehen alle offen
Offene / Geschlossene Pisten
2 oder 3 im Bereich Rodella geschlossen, ebenfalls die schwarze am Burz
Pistenzustand
pulver, hart, am Fedeia etwas steinig
Gefallen
DMC Forcella Europa
Funifor Porta vescovo
Pisten
Panorama
Nicht gefallen
Pisten am Porta Vescovo fast immer im Schatten
Für den zweiten Tag waren wiederum 20 – 25 Liftfahrten geplant, wobei die Distanzen aber etwas grösser waren als am ersten. Auf unserer ersten Fahrt kamen uns etliche Gäste entgegen und glaubten wohl uns spinne es ein bisschen, dies deshalb weil wir ein Pistenstück in die verkehrte Richtung fuhren. Etwas unterhalb unserer Pension ist der Weg, welche von der Costes da l’Ega Bergstation zur Col Alt Bahn führt und zuerst über eine Brücke führt und dann die Strasse kreuz. Von der Strasse bis hoch zur Brücke sind es höchstens 30m und 5 Höhenmeter. Also entschieden wir uns hier etwas bergwärts zu schieben anstatt runter zu fahren und quer durch Corvara zu latschen. Auf schnellstem weg nach Arabba, also EUB-12 Boe mit einer herrlich leeren Carvingpiste runter zum Paralellschlepper Campolongo und rauf zum Bec de Roces, von dort aus ein bisschen Speedcarven nach Arabba. Nach dem kleinen Fussmarsch, der durch ein kleines Förderband und eine Rolltreppe verkürzt wurde, war die erste der muss man gefahren sein Anlagen in Arabba an der Reihe. Wir enschieden uns für das DMC-25 Forcella Europa um zur Porta Vescovo zu gelangen.
Die Abfahrt ging runter zur Mittelstation und anschliessen mit der DSB Sass de la Vegla weiter. Nach einer leichten Abfahrt kamen wir zur DSB Padon 1, welche auf den Padon Pass führt. Hier kamen auch ein paar Leute mit der Sesselbahn runter weil wohl die Piste zu schwer war. Ich frage mich bloss was die in der Richtung Arabba wollen wnn die hier schon zu schwer sein soll. Die Abfahrt ging vom Padon Pass runter zur Capanna Bill. Hier war die Piste aufgrund der Schneelage an manchen Stellen nicht so gut, vor allem an der Talstation der LSAP-DSB Fedaia. Einige rutschten da quer runter womit sie gleich alle Steine trafen. Ich stellte mich gerade rein, liess es sausen und machte zwei kleine Sprünge und war ohne Materialverlust unten. Meine Fahrweise sollte auch hier wiederum einige Nachahmer finden. Da an der Marmolada alles im Schatten war und die Schneesituation von weitem doch nicht so gut ausschaute entschlossen wir uns die Marmolada nicht zu fahren, es gab ja noch genug anderes zu erkunden.
Bergfahr also mit der KSB-4 Padon 2, anschliessend eine schönen roten Piste zur 4SB Mesola mit welcher wir dann hoch fuhren. Dann ging es in einem Zug an der Mittestation vom DMC vorbei bis runter nach Arabba. Diesmal machten wir die Bergfahrt zur Porta Vescovo mit dem Funifor. Die Aussicht hier oben ist einfach grossartig.
Nur war es zeit um ins Fassatal zu gelangen. Die Abfahrt war an einer Stelle auch etwas steinig aber es waren Arbeiter dabei die Steine zu entfernen. Wir fuhren dann mit der KSB-4 Fodom und nach kurzer Abfahrt mit der KSB-4 Leuzo zum Belvedere. Von dort aus in einem Zug bis Pian Frataces mit anschliessender Bergfahrt mit der EUB-8 Rodella. Dann gab es die verdinte Mittagspause im Rifugio Salei.
Nach der Pause nahmen wir die KSB-4 Cinque Dita, dies vor allem deshalb weil man hie bei der Bergfahrt so schön den Langkofel betrachten kann.
Blick zurück zum Belvedere
Die Abfahrt ging dann runter nach Pian Frataces, wo wir diesmal mit der EUB-8 Gherdeccia mit Blick zurück zum Langkofel hochfuhren.
Nun waren die Pisten am Belvedere an der Reihe. Bergfahrt mit der KSB-4 Kristiania mit interessanter Bergststion unter der Skibrücke.
Wir fuhren dann mit der KSB-4 Toe, wieder mit der Kristiania und anschliessend mit der KSB-6 Sass Becce bevor es dann schon wieder zeit wurde das Fassatal zu verlassen.
Es folgte eine lange leichte Abfahrt nach Arabba wo wir noch einmal die Porta Vescovo mit dem Forcella Europa in angriff nahmen. Die Piste war zuoberst dann schon ziemlich ausgefahren und man konnte einig komische Gestalten bewundern, welche wohl die orange Sella Ronda fuhren sich den Hang hinunter quälten. Abfahrt runter nach Arabba. Wir haben leider die falsche Piste erwischt, war aber nicht so schlimm denn dunkelrot bis schwarz sind hier sowiso alle. Nach dem kleinen Fussmarsch ging es dann mit Burz, Le Pale und Cosoratta zurück nach Corvara. Hier dann noch Costes da l’Ega und Col Alt um zurück zur Pension zu gelangen, zu der man bis ca. 30m hinfahren konnte.
Somit war nun auch der zweite Tag zu ende, wiederum grossartig.
Insgesamt 23 Fahrten auf 21 verschiedenen Anlagen.
Fazit
Wiederum maximale Punktezahl
Wünsche
Eine Brücke mit Förderband in beide Richtungen vom keinen Parkplatz rüber zum Stationskomplax in Arabb
Fortsetzung folgt.
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Soweit ich auf den ersten Blick sehe, war der Pistenzustand optimal - und das Wetter auch. Freut mich, dass das alles so gepasst hat! Dann muss ich mir den Bericht nochmal in Ruhe anscheuen; sieht hochinteressant aus und die Bilder sind top - könnte mna glatt für einen Kalender gebrauchen.
Winter 2012/13: 22 Skitage
6x Andorra, 1x Spanien, 12x Deutschland, 3x Österreich
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3 Tag / Kronplatz
Der Hauptgrund weshalb ich Corvara als Quartier gewählt hatte war der Kronplatz. Von Corvara aus ist man recht schnell in den anderen Tälern aber auch seit diesem Winter recht schnell am Kronplatz. Heute als ein bisschen zackiger beim Frühstück, schliesslich musste ich ja noch mit dem Auto durchs Alta Badia raus bevor der Skitag beginnen konnte. Die ursprüngliche Planung ganz auf das Auto zu verzichten und die neue Skibusverbindung zu benutzen hatte ich relativ schnell wieder verworfen. Das hätte viel zu viel Skizeit gekostet.
Anfahrt
25 min für 19km
Wetter
Schön / Temperatur wie die Vortage
Offene Anlagen und Pisten
Fast alle
Geschlossene Anlagen und Pisten
Kronplatz 2000 ( Paralellanlage ), Cianross / Piste Nr. 2B Trasse
Pistenzustand
Hart, pulver, Furcia9 + Piculin am abend sulzig
Am meisten gefahren
Bronta, Marchner, Belvedere, Kronplatz 1+2, Pre da Perez ( je2 x )
Am wenigsten gefahren
Kronplatz 2000, Gipfelbahn, Korer, Rara, Cianross ( 0 x )
Gefallen
Super Pisten, vor allem riesig breit
Moderne Bahnen
Abwechslungsreich
Nicht gefallen
Eisiger Zugang und Terrasse am Restaurant Kron
Erste Bergfahrt um ca. 9.20 mit der EUB-8 Piculin und gleich mal ehrfürchtig auf die Piste schauen.

Die ist wirklich schwarz, so schwarz das man im oberen Teil sogar eine kleine Umfahrung eingebaut hat. Die ist allerdings immer noch dunkelrot.
Leider wollten wir direkt zum Kronplatz und die Piculin fürs Dessert sparen, das war ein kleiner Anfängerfehler. Also nichts wie runter nach St Vigil. Eigentlich wollten wir die rote fahren haben dann aber vor lauter Carven die Abzweigung verpasst. So gab es dann halt die schwarze Erta zu Einschwingen. Mit den drei EUB-12 Skitrans Bronta, Miara und Col Toron ging es dann erstmals ein ganzes Stück ohne Skifahren weiter. Am Col Toron endlich wieder mal die Ski angeschnallt und und eine kurze Abfahrt gemacht. Weiter mit der KSB-4 Costa und eine blaue Piste zur EUB-8 Ruis, der letzten Etappe zum Gipfel.


Jetzt musste aber langsam mal was längeres her, da war die breite Abfahrt bis zum marchner genau richtig. Hoch mit der KSB-4 Marchner und nach kurzer Abfahrt mit der EUB-15 Belvedere und schon waren wir wieder am Gipfel.

Die nächste Abfahrt war ebenfalls recht lang und führte uns bis nach Olang. Hoch fuhren wir mit der EUB-6 Olang 1+2, so konnten wir uns in Ruhe ohne umzusteigen auf das nächste ziel konzentrieren.

Wir brauchten wieder mal was schwarzes und wählten die Sylvester runter nach Reischach. Im oberen teil kam die mir irgendwie arg rot vor, dafür wurde sie dann aber im unteren Teil immer schwärzer. Einfach genial. Auf der Sylvester hat man wirklich Weihnachten, Ostern und Neujahr zusammen. Bei der anschliessenden Bergfahrt mit der EUB-8 Kronplatz 1+2 konnten wir uns dann wieder erholen und ein Teilstück unserer vorigen Abfahrt bewundern.

Wieder am Gipfel angekommen fuhren wir die Furcia12, die ebenfalls genial ging. Bergfahrt mit der Ruis und da wir zu faul waren zum Restaurant hin zu schieben machten wir noch eine kurze Abfahrt und mit der KSB-4 Sonne wieder hoch. Von hier ging es dann ohne schieben zur wiederum wohlverdienten Mittagspause im Restaurant Kron.
Die erste Abfahrt vom Nachmittag machten wir an der Alpen. Bergfahrt mit der EUB-6 Alpen 1+2.

Dann ging es ein zweites mal runter nach Olang, diesmal nahmen wir zur Bergfahrt die andere Liftkette. Zuerst die EUB-8 Lorenzi


Weiter mit den beiden KSB-6 Arndt und Plateau. Dann hörten wir den ruf der schwarzen Herrnegg und folgten diesem gleich. Ein zweite mal also runter nach Reischach. Auch eine super Piste, ich finde die Sylvester allerdings noch eine Spur anspruchsvoller. Zurück zum Gipfel mit Kronplatz 1+2, dann gab es eine Wiederholugsfahrt auf der Marchner / Belvedere Linie. Vom Gipfel aus dann die Furcia9 zum Furkelpass. Hier machten wir 2 Fahren an der EUB-8 Pre da Perez. Beim zweiten mal bogen wir ein bisschen früher ab und fuhren zur Col Toron Bergstation und anschliessend hinunter nach St. Vigil.
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Diese Routenwahl hatte zur folge, dass wir die 4SB Rara auslassen konnten und es somit schafften zum ersten mal einen ganzen Tag Ski zu fahren und nur kuppelbare Anlagen zu benützen. Unten in St. Vigil dann wieder mit der Bronta auf die andere Seite und ein kurzer Fussmarsch hinüber zur EUB-8 Pederga / Piz de Pleies. Auf diese Anlage war ich ganz besonders gespannt. Wir entschieden uns für ganz nach oben. Zuerst musste ich allerdings noch ein bisschen das System mit den zwei Einstiegen anschauen. Die Türen blieben immer bei zwei Kabinen geschlossen, bei zwei öffneten sie. Eigentlich nicht das was angekündigt war, mal schauen was in der Mittelstation passiert. Die Kabinen mit Ziel Bergstation fahren ohne Türen zu öffnen durch, die erste Kabine mit Ziel Mittelstation öffnet die Türen, nach kurzer zeit werden diese wieder geschlossen und die Kabine dreht ab und geht in Warteposition für Richtung Talfahrt. Die beiden Weichen sind also definitiv in Betrieb.
Die zweite Kabine mit Ziel Mittestation öffnet die Türen ebenfalls. Hier bleiben die Türen offen und die Kabine fährt auch weiter Richtung Berg. Gut möglich dass diese Kabine dazu gedacht ist eine Benützung der Anlage nur auf der oberen Sektion zu ermöglichen.. Wir fuhren dann die am morgen verpasste rote Piste und anschliessend wieder hoch zum Piz de Pleies. Nun sollte das Dessert kommen, die schwarze runter nach Piculin. Leider war die Piste dann so sulzig und zerfahren sodass ich auf eine Wiederholungsfahrt diese Piste freiwillig verzichtete. Schwächeren Skifahrern empfehle ich dringend die Gondelbahn für die Talfahrt zu nehmen.
Hier zwei Bilder einfügen


So war nun auch der Kronplatz Tag leider schon zu ende. Es war heute wieder ein super Skitag.
Insgesamt 24 Fahrten auf 17 verschiedenen Anlagen.
Fazit
Einfach traumhaft, diesmal jedoch nur 5.5 von 6 wegen der Eisbahn am Restaurant Kron.
Wüsche
Parkplatz am Piculin asphaltieren
Der Hauptgrund weshalb ich Corvara als Quartier gewählt hatte war der Kronplatz. Von Corvara aus ist man recht schnell in den anderen Tälern aber auch seit diesem Winter recht schnell am Kronplatz. Heute als ein bisschen zackiger beim Frühstück, schliesslich musste ich ja noch mit dem Auto durchs Alta Badia raus bevor der Skitag beginnen konnte. Die ursprüngliche Planung ganz auf das Auto zu verzichten und die neue Skibusverbindung zu benutzen hatte ich relativ schnell wieder verworfen. Das hätte viel zu viel Skizeit gekostet.
Anfahrt
25 min für 19km
Wetter
Schön / Temperatur wie die Vortage
Offene Anlagen und Pisten
Fast alle
Geschlossene Anlagen und Pisten
Kronplatz 2000 ( Paralellanlage ), Cianross / Piste Nr. 2B Trasse
Pistenzustand
Hart, pulver, Furcia9 + Piculin am abend sulzig
Am meisten gefahren
Bronta, Marchner, Belvedere, Kronplatz 1+2, Pre da Perez ( je2 x )
Am wenigsten gefahren
Kronplatz 2000, Gipfelbahn, Korer, Rara, Cianross ( 0 x )
Gefallen
Super Pisten, vor allem riesig breit
Moderne Bahnen
Abwechslungsreich
Nicht gefallen
Eisiger Zugang und Terrasse am Restaurant Kron
Erste Bergfahrt um ca. 9.20 mit der EUB-8 Piculin und gleich mal ehrfürchtig auf die Piste schauen.
Die ist wirklich schwarz, so schwarz das man im oberen Teil sogar eine kleine Umfahrung eingebaut hat. Die ist allerdings immer noch dunkelrot.
Leider wollten wir direkt zum Kronplatz und die Piculin fürs Dessert sparen, das war ein kleiner Anfängerfehler. Also nichts wie runter nach St Vigil. Eigentlich wollten wir die rote fahren haben dann aber vor lauter Carven die Abzweigung verpasst. So gab es dann halt die schwarze Erta zu Einschwingen. Mit den drei EUB-12 Skitrans Bronta, Miara und Col Toron ging es dann erstmals ein ganzes Stück ohne Skifahren weiter. Am Col Toron endlich wieder mal die Ski angeschnallt und und eine kurze Abfahrt gemacht. Weiter mit der KSB-4 Costa und eine blaue Piste zur EUB-8 Ruis, der letzten Etappe zum Gipfel.
Jetzt musste aber langsam mal was längeres her, da war die breite Abfahrt bis zum marchner genau richtig. Hoch mit der KSB-4 Marchner und nach kurzer Abfahrt mit der EUB-15 Belvedere und schon waren wir wieder am Gipfel.
Die nächste Abfahrt war ebenfalls recht lang und führte uns bis nach Olang. Hoch fuhren wir mit der EUB-6 Olang 1+2, so konnten wir uns in Ruhe ohne umzusteigen auf das nächste ziel konzentrieren.
Wir brauchten wieder mal was schwarzes und wählten die Sylvester runter nach Reischach. Im oberen teil kam die mir irgendwie arg rot vor, dafür wurde sie dann aber im unteren Teil immer schwärzer. Einfach genial. Auf der Sylvester hat man wirklich Weihnachten, Ostern und Neujahr zusammen. Bei der anschliessenden Bergfahrt mit der EUB-8 Kronplatz 1+2 konnten wir uns dann wieder erholen und ein Teilstück unserer vorigen Abfahrt bewundern.
Wieder am Gipfel angekommen fuhren wir die Furcia12, die ebenfalls genial ging. Bergfahrt mit der Ruis und da wir zu faul waren zum Restaurant hin zu schieben machten wir noch eine kurze Abfahrt und mit der KSB-4 Sonne wieder hoch. Von hier ging es dann ohne schieben zur wiederum wohlverdienten Mittagspause im Restaurant Kron.
Die erste Abfahrt vom Nachmittag machten wir an der Alpen. Bergfahrt mit der EUB-6 Alpen 1+2.
Dann ging es ein zweites mal runter nach Olang, diesmal nahmen wir zur Bergfahrt die andere Liftkette. Zuerst die EUB-8 Lorenzi
Weiter mit den beiden KSB-6 Arndt und Plateau. Dann hörten wir den ruf der schwarzen Herrnegg und folgten diesem gleich. Ein zweite mal also runter nach Reischach. Auch eine super Piste, ich finde die Sylvester allerdings noch eine Spur anspruchsvoller. Zurück zum Gipfel mit Kronplatz 1+2, dann gab es eine Wiederholugsfahrt auf der Marchner / Belvedere Linie. Vom Gipfel aus dann die Furcia9 zum Furkelpass. Hier machten wir 2 Fahren an der EUB-8 Pre da Perez. Beim zweiten mal bogen wir ein bisschen früher ab und fuhren zur Col Toron Bergstation und anschliessend hinunter nach St. Vigil.
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Diese Routenwahl hatte zur folge, dass wir die 4SB Rara auslassen konnten und es somit schafften zum ersten mal einen ganzen Tag Ski zu fahren und nur kuppelbare Anlagen zu benützen. Unten in St. Vigil dann wieder mit der Bronta auf die andere Seite und ein kurzer Fussmarsch hinüber zur EUB-8 Pederga / Piz de Pleies. Auf diese Anlage war ich ganz besonders gespannt. Wir entschieden uns für ganz nach oben. Zuerst musste ich allerdings noch ein bisschen das System mit den zwei Einstiegen anschauen. Die Türen blieben immer bei zwei Kabinen geschlossen, bei zwei öffneten sie. Eigentlich nicht das was angekündigt war, mal schauen was in der Mittelstation passiert. Die Kabinen mit Ziel Bergstation fahren ohne Türen zu öffnen durch, die erste Kabine mit Ziel Mittelstation öffnet die Türen, nach kurzer zeit werden diese wieder geschlossen und die Kabine dreht ab und geht in Warteposition für Richtung Talfahrt. Die beiden Weichen sind also definitiv in Betrieb.
Die zweite Kabine mit Ziel Mittestation öffnet die Türen ebenfalls. Hier bleiben die Türen offen und die Kabine fährt auch weiter Richtung Berg. Gut möglich dass diese Kabine dazu gedacht ist eine Benützung der Anlage nur auf der oberen Sektion zu ermöglichen.. Wir fuhren dann die am morgen verpasste rote Piste und anschliessend wieder hoch zum Piz de Pleies. Nun sollte das Dessert kommen, die schwarze runter nach Piculin. Leider war die Piste dann so sulzig und zerfahren sodass ich auf eine Wiederholungsfahrt diese Piste freiwillig verzichtete. Schwächeren Skifahrern empfehle ich dringend die Gondelbahn für die Talfahrt zu nehmen.
Hier zwei Bilder einfügen
So war nun auch der Kronplatz Tag leider schon zu ende. Es war heute wieder ein super Skitag.
Insgesamt 24 Fahrten auf 17 verschiedenen Anlagen.
Fazit
Einfach traumhaft, diesmal jedoch nur 5.5 von 6 wegen der Eisbahn am Restaurant Kron.
Wüsche
Parkplatz am Piculin asphaltieren
- Chasseral
- Moderator a.D.
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- Registriert: 08.11.2003 - 23:40
- Skitage 25/26: 0
- Ski: nein
- Snowboard: nein
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 54 Mal
- DMC und Funifor nahezu parallel in Arrabba? Wahnsinn!
- Überhaupt: Fast überall wo du eine EUB nennst, steht in meinem Pistenplan von Ende der 90er Jahre eine Sesselbahn. Das Skigeschäft ist wohl nirgends ein so schwergewichtiger Wirtschaftsfaktor wie hier.
- Interessant: Wusste gar nicht dass es noch eine Bahn nach dem Bollin-Fresse-Prinzip gibt (Piz de Pleies)
Bin gespannt wie's weiter geht. Fehlt irgendwie noch das Grödnertal.
- Überhaupt: Fast überall wo du eine EUB nennst, steht in meinem Pistenplan von Ende der 90er Jahre eine Sesselbahn. Das Skigeschäft ist wohl nirgends ein so schwergewichtiger Wirtschaftsfaktor wie hier.
- Interessant: Wusste gar nicht dass es noch eine Bahn nach dem Bollin-Fresse-Prinzip gibt (Piz de Pleies)
Bin gespannt wie's weiter geht. Fehlt irgendwie noch das Grödnertal.
Winter 2012/13: 22 Skitage
6x Andorra, 1x Spanien, 12x Deutschland, 3x Österreich
6x Andorra, 1x Spanien, 12x Deutschland, 3x Österreich
- Theo
- Matterhorn (4478m)
- Beiträge: 4538
- Registriert: 22.08.2003 - 19:37
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Ort: Zermatt
- Hat sich bedankt: 177 Mal
- Danksagung erhalten: 920 Mal
- Kontaktdaten:
4 Tag / Gröden + Kolfuschg
Wetter
In der Höhe fast geschlossene Wokendecke des halb nur wenig Sonne / Temperatur kaum über 0°
Offene Anlagen und Pisten
Siehe geschlossene
Geschlossenen Anlagen und Pisten
SL Cuca, SL Passo Sella und SL Dolomiti / rote Piste an der Citta die Sassi
Am meisten gefahren
Gherdeina Ronda und Borest ( je 2 x )
Am wenigsten gefahren
Sochers, Sotsasslong, Piz Sella, sowie allerhand Kleinzeugs ( 0 x )
Gefallen
Panorama
Die Tunnel Standseilbahn
Lange Abfahrt nach St. Ulrich
Nicht gefallen
Zu wenig Sonne
Sasslong ist zu leicht, keine Herausforderung
Der vierte und leider auch schon letzte Skitag führte uns nach westen, genauer gesagt nach Gröden. Start war wie üblich so ca. um 9.00. Wie bereits zwei Tage zuvor skateten wir einen Teil der Verbindungspiste in die Gegenrichtung um uns den Fussmarsch durch Corvara zu ersparen. Erste Querfahrt war mit der KSB-4 Borest, anschliessend ging’s weiter mit der baugleichen KSB-4 Sodlisia. An der Mittelstation dieser beiden Anlagen sieht man auch, dass die Bergbahnen Kolfuschg nicht nur eine reine Bergbahnfirma sind sondern ( was die wenigsten wissen ) im Sommer eine riesige Baufirma betreiben. Weiter fuhren wir mit der EUB-8 Plans/Frara. Von der Bergstation wollte ich eigentlich direkt zum Cir, das klappte aber irgendwie nicht. Also nahmen wir die 4SB Val Setus, fuhren runter zum Grönerjoch und dann weiter mit der KSB-4 Cir. Hier oben war es etwas windig, was mir fürs weitere Tagesprogramm doch ein bisschen Sorgen machte. Nun war es aber höchste Zeit auch mal Ski zu fahren, dafür eignet sich die Abfahrt nach Wolkenstein ganz besonders. Oberhalb Wolkenstein hat mich dann die Signalisation zuerst ein bisschen verwirrt, bis ich draufkam dass ich die Namen der Gondelbahnen verwechselte. In Wolkenstein gab es dann einen kurzen Fussmarsch mit Überquerung der Strasse, ist an Samstagen vor allen sicher nicht gerade die ideale Lösung. Bergfahrt war dann mit der EUB-12 Ciampinoi. Nun war die WM Abfahrt von 1970 an der Reihe. Der Starthang ist recht steil, dafür aber auch recht breit sodass man die etwas ungeübteren Zeitgenossen gut überhohlen kann. Vom Rest der Piste waren wir dann ein bisschen enttäuscht. Die Piste wurde doch wohl ein bisschen zuviel für die Masse konzipiert und deshalb ein bisschen zuviel entschärft. Die Kamelbuckel konnten wir jedenfalls nur erahnen. Die Weltcup Abfahrt von Avoriaz ist da doch um einiges schwieriger. Insgesamt ist es sicher eine schöne Piste, wir hatten uns aber etwas spektakuläreres erwartet. Weiter mit der Tunnel SSB-140 Gherdeina Ronda auf die andere Talseite und Bergfahrt mit der EUB-8 Col Raiser. Hier hat es in der Bergstation zwei Rolltreppen welche einem das leben erleichtern. Nach einer kurzen Abfahrt kamen wir zur KSB-4 Fermeda. Hier sah man noch deutlich die Spuren vom kleinen 1. Januar Feuer. So mitten unter der Bahn, das hätte gewaltig ins Auge gehen können. Die Bahn hat übrigens einen weltweit wohl einmaligen 45° Ausstieg.

Da es hier oben keinen Wind hatte entschlossen wir uns die Talabfahrt nach St. Ulrich in angriff zu nehmen. Die Abfahrt ist abwechslungsreich und der untere Teil durch die Schlucht landschaftlich ziemlich interessant. Bergfahrt dann mit der ziemlich langen EUB-8 und der stützenlosen PB-65 Seceda.

Die nächste Abfahrt führte dann zurück nach Santa Cristina und mit der Gherdeina Rhonda zurück auf die andere Talseite.


Nach einem kurzen Fussmarsch Bergfahrt mit der EUB-12 Ruacia-Sochers. Hier sitzt in der Bergstation ein Mann in einer kleinen Hütte und verteil Coupons. Wer 12 davon gesammelt hat kann diese auf eine Karte kleben und ihm abgeben. Damit nimmt man dann an einem Wettbewerb teil, wo man einen kleinen Preis gewinnen kann. Der Preis steht draussen in einer schönen Holzhütte. Dieses Jahr ist es ein schwarzer Porsche Cayenne.
Wir sind uns einig, dass wir falls wir einen Porsche brauchen diesen uns auch selbst leisten können und verzichten auf weiter elf Fahrten an dieser Gondelbahn. Wir haben ja schliesslich noch anderes zu tun. Weiter also mit der KSB-6 Sochers-Ciampinoi und anschliessend eine schöne Abfahrt nach Plan de Gralba. Weiter ging’s mit der KSB-4 Piz Seteur. Hier machten wir dann an der gleichnamigen Hütte Mittagspause.
Nach dem Essen kurze Abfahrt und weiter mit der KSB-4 Citta die Sassi. Leider wahr hier die rote Piste gesperrt also mussten wir den Ziehweg rüber zum Sellajoch fahren und von dort aus runter zur kurzen 3SB Sole, welche uns zum Piz Seteur zurück brachte. Es folgte eine kurze schmale Abfahrt und anschliessend Bergfahrt mit der KSB-6 Comici 1 und der DSB Comici 2 auf den Piz Sella. Dann folgte eine interessante Abfahrt mit anschliessender fahrt mit der DSB Piz Pranseises hoch zum Ciampinoi. Von hier aus dann die schwarze Talabfahrt nach Wolkenstein. Diese ist wesentlich interessanter als die Abfahrtspiste nach Santa Cristina. Dann war ausnahmsweise mal Treppensteigen angesagt um zur nächsten Anlage zu gelangen.
Bergfahrt dann mit der wahnsinnig schnellen KSB-4 Costabella. Es mag jetz vielleicht blöd klingen, aber hier musste eine KSB gebaut werden, eine fixe Sesselbahn hätte hier gar keinen Platz. Weiter ging es nach einer kurzen Abfahrt mit der EUB-6 Danterceppies. Von dort aus dann eine ziemlich flache langweilige Piste runter nach Kolfuschg. Nun folgte der letzt teil unserer Dolomiten Rundreise. Bergfahrt mit der EUB-8 Colfosco und anschliessend gleich weiter mit der KSB-4 Forcelles. Hier übertrieb ich es dann doch mal ein bisschen und musste meinen eigentlich schon längst fälligen ersten Saisonsturz verzeichnen. War aber eigentlich nur ein kleiner Ausrutscher. Weiter mit der wahnsinnig steilen EUB-8 auf den Col Pradat. Von hier aus dann eine zuerst wundeschön schwarze und später blaue Piste runter nach Kolfuschg. Die Rückfahrt nach Corvara mit der flachern Borest, weiter mir der Costes da l’Ega. Von dort aus zu unserer Hausbahn Col Alt, unsere Rekordbahn mit 5 Fahrten, und weil wir noch immer nicht genug hatten gab es zum Schluss noch die Arlara. Talfahrt bis wieder so ca. 30m an unsere Pension und dann war leider definitiv Schluss. Aber wir kommen sicher irgendwann mal wieder.
Insgesamt 29 Liftfahrten auf 27 verschiedenen Anlagen.
Fazit
Höchstpunkzahl auch wenn das Wetter nicht so toll war, wir hatten wahrlich keine Grund zum jammern.
Wünsche
Eine Strassenüberführung in Wolkenstein.
Wetter
In der Höhe fast geschlossene Wokendecke des halb nur wenig Sonne / Temperatur kaum über 0°
Offene Anlagen und Pisten
Siehe geschlossene
Geschlossenen Anlagen und Pisten
SL Cuca, SL Passo Sella und SL Dolomiti / rote Piste an der Citta die Sassi
Am meisten gefahren
Gherdeina Ronda und Borest ( je 2 x )
Am wenigsten gefahren
Sochers, Sotsasslong, Piz Sella, sowie allerhand Kleinzeugs ( 0 x )
Gefallen
Panorama
Die Tunnel Standseilbahn
Lange Abfahrt nach St. Ulrich
Nicht gefallen
Zu wenig Sonne
Sasslong ist zu leicht, keine Herausforderung
Der vierte und leider auch schon letzte Skitag führte uns nach westen, genauer gesagt nach Gröden. Start war wie üblich so ca. um 9.00. Wie bereits zwei Tage zuvor skateten wir einen Teil der Verbindungspiste in die Gegenrichtung um uns den Fussmarsch durch Corvara zu ersparen. Erste Querfahrt war mit der KSB-4 Borest, anschliessend ging’s weiter mit der baugleichen KSB-4 Sodlisia. An der Mittelstation dieser beiden Anlagen sieht man auch, dass die Bergbahnen Kolfuschg nicht nur eine reine Bergbahnfirma sind sondern ( was die wenigsten wissen ) im Sommer eine riesige Baufirma betreiben. Weiter fuhren wir mit der EUB-8 Plans/Frara. Von der Bergstation wollte ich eigentlich direkt zum Cir, das klappte aber irgendwie nicht. Also nahmen wir die 4SB Val Setus, fuhren runter zum Grönerjoch und dann weiter mit der KSB-4 Cir. Hier oben war es etwas windig, was mir fürs weitere Tagesprogramm doch ein bisschen Sorgen machte. Nun war es aber höchste Zeit auch mal Ski zu fahren, dafür eignet sich die Abfahrt nach Wolkenstein ganz besonders. Oberhalb Wolkenstein hat mich dann die Signalisation zuerst ein bisschen verwirrt, bis ich draufkam dass ich die Namen der Gondelbahnen verwechselte. In Wolkenstein gab es dann einen kurzen Fussmarsch mit Überquerung der Strasse, ist an Samstagen vor allen sicher nicht gerade die ideale Lösung. Bergfahrt war dann mit der EUB-12 Ciampinoi. Nun war die WM Abfahrt von 1970 an der Reihe. Der Starthang ist recht steil, dafür aber auch recht breit sodass man die etwas ungeübteren Zeitgenossen gut überhohlen kann. Vom Rest der Piste waren wir dann ein bisschen enttäuscht. Die Piste wurde doch wohl ein bisschen zuviel für die Masse konzipiert und deshalb ein bisschen zuviel entschärft. Die Kamelbuckel konnten wir jedenfalls nur erahnen. Die Weltcup Abfahrt von Avoriaz ist da doch um einiges schwieriger. Insgesamt ist es sicher eine schöne Piste, wir hatten uns aber etwas spektakuläreres erwartet. Weiter mit der Tunnel SSB-140 Gherdeina Ronda auf die andere Talseite und Bergfahrt mit der EUB-8 Col Raiser. Hier hat es in der Bergstation zwei Rolltreppen welche einem das leben erleichtern. Nach einer kurzen Abfahrt kamen wir zur KSB-4 Fermeda. Hier sah man noch deutlich die Spuren vom kleinen 1. Januar Feuer. So mitten unter der Bahn, das hätte gewaltig ins Auge gehen können. Die Bahn hat übrigens einen weltweit wohl einmaligen 45° Ausstieg.
Da es hier oben keinen Wind hatte entschlossen wir uns die Talabfahrt nach St. Ulrich in angriff zu nehmen. Die Abfahrt ist abwechslungsreich und der untere Teil durch die Schlucht landschaftlich ziemlich interessant. Bergfahrt dann mit der ziemlich langen EUB-8 und der stützenlosen PB-65 Seceda.
Die nächste Abfahrt führte dann zurück nach Santa Cristina und mit der Gherdeina Rhonda zurück auf die andere Talseite.
Nach einem kurzen Fussmarsch Bergfahrt mit der EUB-12 Ruacia-Sochers. Hier sitzt in der Bergstation ein Mann in einer kleinen Hütte und verteil Coupons. Wer 12 davon gesammelt hat kann diese auf eine Karte kleben und ihm abgeben. Damit nimmt man dann an einem Wettbewerb teil, wo man einen kleinen Preis gewinnen kann. Der Preis steht draussen in einer schönen Holzhütte. Dieses Jahr ist es ein schwarzer Porsche Cayenne.
Wir sind uns einig, dass wir falls wir einen Porsche brauchen diesen uns auch selbst leisten können und verzichten auf weiter elf Fahrten an dieser Gondelbahn. Wir haben ja schliesslich noch anderes zu tun. Weiter also mit der KSB-6 Sochers-Ciampinoi und anschliessend eine schöne Abfahrt nach Plan de Gralba. Weiter ging’s mit der KSB-4 Piz Seteur. Hier machten wir dann an der gleichnamigen Hütte Mittagspause.
Nach dem Essen kurze Abfahrt und weiter mit der KSB-4 Citta die Sassi. Leider wahr hier die rote Piste gesperrt also mussten wir den Ziehweg rüber zum Sellajoch fahren und von dort aus runter zur kurzen 3SB Sole, welche uns zum Piz Seteur zurück brachte. Es folgte eine kurze schmale Abfahrt und anschliessend Bergfahrt mit der KSB-6 Comici 1 und der DSB Comici 2 auf den Piz Sella. Dann folgte eine interessante Abfahrt mit anschliessender fahrt mit der DSB Piz Pranseises hoch zum Ciampinoi. Von hier aus dann die schwarze Talabfahrt nach Wolkenstein. Diese ist wesentlich interessanter als die Abfahrtspiste nach Santa Cristina. Dann war ausnahmsweise mal Treppensteigen angesagt um zur nächsten Anlage zu gelangen.
Bergfahrt dann mit der wahnsinnig schnellen KSB-4 Costabella. Es mag jetz vielleicht blöd klingen, aber hier musste eine KSB gebaut werden, eine fixe Sesselbahn hätte hier gar keinen Platz. Weiter ging es nach einer kurzen Abfahrt mit der EUB-6 Danterceppies. Von dort aus dann eine ziemlich flache langweilige Piste runter nach Kolfuschg. Nun folgte der letzt teil unserer Dolomiten Rundreise. Bergfahrt mit der EUB-8 Colfosco und anschliessend gleich weiter mit der KSB-4 Forcelles. Hier übertrieb ich es dann doch mal ein bisschen und musste meinen eigentlich schon längst fälligen ersten Saisonsturz verzeichnen. War aber eigentlich nur ein kleiner Ausrutscher. Weiter mit der wahnsinnig steilen EUB-8 auf den Col Pradat. Von hier aus dann eine zuerst wundeschön schwarze und später blaue Piste runter nach Kolfuschg. Die Rückfahrt nach Corvara mit der flachern Borest, weiter mir der Costes da l’Ega. Von dort aus zu unserer Hausbahn Col Alt, unsere Rekordbahn mit 5 Fahrten, und weil wir noch immer nicht genug hatten gab es zum Schluss noch die Arlara. Talfahrt bis wieder so ca. 30m an unsere Pension und dann war leider definitiv Schluss. Aber wir kommen sicher irgendwann mal wieder.
Insgesamt 29 Liftfahrten auf 27 verschiedenen Anlagen.
Fazit
Höchstpunkzahl auch wenn das Wetter nicht so toll war, wir hatten wahrlich keine Grund zum jammern.
Wünsche
Eine Strassenüberführung in Wolkenstein.
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Michael Meier
- Aconcagua (6960m)
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@MM: Ich galube du meinst die SSB Bilder.
Das von der Bergstation ist ohne Blitz, das vom Wagen mit Blitz. Die Scheiben sind aber in der Tat recht dunkel.
Die grosse Kamera blieb Hause, die war mir einfach zu gross für unter die Jacke. Die kleine Kamera ist leider nicht das gelbe vom Ei. Da kann man nicht grossartig was verstellen und vom Einschalten bis die Kamera bereit ist dauert es sowiso ca. 6-8 sec, deshalb habe ich auch nicht soviele Bilder gemacht.
Wie euch sicher aufgefallen ist, habe ich nichts über die Schneehöhen und die Wartezeiten geschrieben.
Naturschnee hat es so wenig, dass an ein Skifahren ohne Beschneiungsanlagen nicht im Traum zu denken wäre, auf den Pisten war bis auf ein paar wenige Stellen allerdings genug Schnee vorhanden.
Wartezeiten gab es praktisch keine. Das längste war weniger als 5 min an der Piz la Ila und das auch nur deshalb weil manche Kabinen nicht mal halb gefüllt waren.
Für die momentanen Verhältnisse wurde dort aus den Bedingungen das maximale heraus geholt, es war sogar noch besser als wir erwartet hatten.
Das von der Bergstation ist ohne Blitz, das vom Wagen mit Blitz. Die Scheiben sind aber in der Tat recht dunkel.
Die grosse Kamera blieb Hause, die war mir einfach zu gross für unter die Jacke. Die kleine Kamera ist leider nicht das gelbe vom Ei. Da kann man nicht grossartig was verstellen und vom Einschalten bis die Kamera bereit ist dauert es sowiso ca. 6-8 sec, deshalb habe ich auch nicht soviele Bilder gemacht.
Wie euch sicher aufgefallen ist, habe ich nichts über die Schneehöhen und die Wartezeiten geschrieben.
Naturschnee hat es so wenig, dass an ein Skifahren ohne Beschneiungsanlagen nicht im Traum zu denken wäre, auf den Pisten war bis auf ein paar wenige Stellen allerdings genug Schnee vorhanden.
Wartezeiten gab es praktisch keine. Das längste war weniger als 5 min an der Piz la Ila und das auch nur deshalb weil manche Kabinen nicht mal halb gefüllt waren.
Für die momentanen Verhältnisse wurde dort aus den Bedingungen das maximale heraus geholt, es war sogar noch besser als wir erwartet hatten.
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Michael Meier
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Sehr schöne Berichte! Danke!
Ich war vom 24.02. bis 03.03.2007 auch in Corvara, habe diese Berichte vorher gelesen und die beschriebenen Routen dann auch so oder in ähnlicher Form durchgeführt. Einziger Unterschied: Wir haben sind schönen Pisten (also fast alle) mehrfach gefahren.
Performance: 232 Liftanlagen in 7 Tagen; 90.442 Höhenmeter und 434 km
(ich musste auch öfter mal auf den "Anhänger" warten
)
Schneelage kann ich auch bestätigen: Mit Kunstschnee alle Pisten perfekt, auch wenn in den tieferen Lagen daneben nichts ist.
Wartezeiten nur vormittags zwischen 10:00 und 12:00, max. 5 Min.
Ich war vom 24.02. bis 03.03.2007 auch in Corvara, habe diese Berichte vorher gelesen und die beschriebenen Routen dann auch so oder in ähnlicher Form durchgeführt. Einziger Unterschied: Wir haben sind schönen Pisten (also fast alle) mehrfach gefahren.
Performance: 232 Liftanlagen in 7 Tagen; 90.442 Höhenmeter und 434 km
(ich musste auch öfter mal auf den "Anhänger" warten
Schneelage kann ich auch bestätigen: Mit Kunstschnee alle Pisten perfekt, auch wenn in den tieferen Lagen daneben nichts ist.
Wartezeiten nur vormittags zwischen 10:00 und 12:00, max. 5 Min.
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