Petz setzt seine Aktivitäten mit Ende Juni 2020 stark zurück. Ich bleibe aber bis auf weiteres in Ausnahmefällen und per PN für Fragen, Hilfe beim Modellbau etc. noch aktiv.
Das iss der Vorgängerlift vom seit jahren stillgelegten Schl ( Tellerlift) aufm Hirschbichl. Ich hab den so auch noch nie gesehn, iss echt intressant. Der alte SL stand schon bevor die Alpspitzbahnen gebaut wurden, und war nur von der Kreuzeckstation zu Fuß erreichbar. In der tat, der lange Aufstieg lohnte sich... ein toller Hang.
Als die Alpspitzbahn ( Osterfelder / Hochalmbahn) gebaut wurden, standen dort oben 4 Tellerlifte ( Bernadein Zubringer, Hirschbichl, Längenfelder 1 und 2 ) sowie 2 Bügellifte ( Osterfelder und Bernadein).
Die Tellerlifte verschwanden in der letzten Zeit - bis auf den Zubringer vom Bernadein zur Abfahrt Hochalm, ( ca. 100 m lang...), der Hirschbichlhang iss nur noch zu Fuß erreichbar, der Längenfelderhang über die DSB Längenfelder.
ist das der sl mit den schrägen t-stützen,links der talstation der hochalmbahn,recht kurz an einem sonnigen hang?ist lsap,oder bin ich auf dem falschen weg?
lift-master hat geschrieben:ist das der sl mit den schrägen t-stützen,links der talstation der hochalmbahn,recht kurz an einem sonnigen hang?ist lsap,oder bin ich auf dem falschen weg?
Das war der, jetzt steht oben nur noch die umlenkstation, stützen sind abgebaut, lifthäuserl kann man neben der hochalm-terasse bewundern.
Das bild ist auf jeden fall eine fotomontage, so sieht das da niemals aus. Vor allem geht der esl bis auf den osterfelder, die bergstation kann man so von der hochalm gar nicht sehen.
Der hirschbichllift hatte meiner meinung nach nie einen vorgänger, die anderen lifte (vielleicht außer längenfelder 1) wurden erst im zuge des alpspitzbahnbaus gebaut. Ob es den hirschbichllift schon vor diesem zeitpunkt gegeben hat bezweifel ich stark.
ich hab jetzt versucht, die Hochalm mit dem Lift nochmal etwas größer aus dem Buch Münchner Schiberge aus den 70 ern darzustellen.
Man kann den Lift und die Stütze erkennen. Auch erkennbar, Keine Hochalmbahn, und die Piste iss auch nicht präpariert. Ein eindeutiges Zeichen, daß damals vom Osterfelder noch keine Schiabfahrt mit Liftbetrieb existiert hat. Und im Liftplan iss auch nur die kleine Bahn zum Hirschbichl als Bahn eingezeichnet ( in dem Buch als Schilift, aber da sind so manche Fehler drinnen), alles andere bis zum Kreuzeck iss gestrichelt.
Ich hab auch in einem andern Buch mal den Lift gesehn, aber ich hab das Buch nicht, war auch nur aus der weiteren Entfernung mit Lupe erkennbar.
Vermutlich hat der Hüttenwirt der Hochalm den Lift als Privatlift laufn lassen, für seine Wintergäste. Aber von dem System als Pendellift hab ich wie gesagt auch noch nie was gehört.
Hab jetzt den alten Liftplan auch abfotografiert, der Lift mit der Nr. 5 iss des. Ein Fehler iss in dem Plan, die PB Hochalm hat man als projektierten Schlepper eingezeichnet, das stimmt natürlich nicht.
Den Längenfelder 1 hat ma auch vergessen...
Dateianhänge
Hochalm Buch BLV Münchner Schiberge aus den 70 ern.jpg (23.64 KiB) 2043 mal betrachtet
Im ersten Projekt der Osterfelderbahn war die Hochalmbahn noch als Einersessellift geplant. Auch die Seilbahn aus dem Tal sollte mit 60er-Kabinen etwas kleiner ausfallen. Wurde dann später umgeplant in 80er-Kabinen und die 45er-PB Hochalm. So habe ich das mal in den ersten Antragsunterlagen der BZB für die Konzession gesehen.
Von dem kurzen Hirschbichellift habe ich eventuell noch ein Dia. Ich geh mal auf Suche.
schifreak hat geschrieben:
Vermutlich hat der Hüttenwirt der Hochalm den Lift als Privatlift laufn lassen, für seine Wintergäste. Aber von dem System als Pendellift hab ich wie gesagt auch noch nie was gehört.
Hochalm-hp: 1950 bau des ersten skiliftes im osterfeldergebiet
Der lift war aber ganz bestimmt kein 10er-gruppensessel, sondern ich denk halt, ein ganz normaler schlepplift.
Das bild ist auf jeden fall ein fake, vorallem schaut der hirschbichl von der hochalm gar nicht so aus, der hang müsste viel später beginnnen. Auch die bergstation schuat mir ein bissel übertrieben aus.
2 Sachen sind mir beim näheren betrachten aufgefallen, bei Sesselliften müßte eigentlich n Schatten zu sehn sein, der fehlt mir da, und die wenigsten Lifte hatten zur damaligen Zeit den Stützenüberbau-- der Hexenkessellift z.B. hatte keinen und DM Lifte ab Baujahr 1970 sowas auch nicht, wurde meistens erst später nachträglich angebaut. Deswegen wundert mich die Stütze-- grad bei ner solchen uralten Anlage.
Hatte auch schon gedacht, daß es n Gruppenschilift sein könnt, aber da fehlt mir die Liftspur. Man müßte mal in die Hochalm reingehn, die haben oft in solchen Hütten historische Fotos an der Wand. Meistens wenn ich da oben bin, iss Fasching und immer höllisch voll. Da kann ma net so genau rumschaun. Aber sollt ich mal die Gelegenheit haben, dann werd ich mal das Foto mitnehmen, und der Sache auf den Grund gehen.
Übrigens, sowas war früher öfter der Fall, daß die Lifte die am höchsten liegen, als erstes gebaut wurden. Als Belohnung für den Aufstieg. Das war z.B. am Brauneck am Idealhanglift so, da war schon lang vor der Seilbahn ein Sessellift tätig.
Anbei ein Bild (Dia) des ehem. Schlepplifts Hirschbichl. Außerdem habe ich noch ein paar technische Daten gefunden:
Länge: 200 m
Höhenunterschied: 80 m
Höhenlage: 1710-1790 m ü. NN
Förderleistung: 600 P/h
2 Stützen, davon 1 Portalstütze
Antrieb im Tal, Spannstation am Berg
Einzelgehänge mit Schleppteller
Ja den kenn i natürli auch, bin auch n paarmal mitgefahrn.
Was komisch iss, die Lifte Osterfelderkopf, Längenfelder ( gibts nimmer ) Hirschbichl und auch der Bernadein Zubringer haben alle als letzte Stütze ne Portalmaste-- der Bernadein als einziger nicht, iss ja auch n Original DM Lift, wie s auch in Austria häufig vorhaden sind. Die anderen habn( und hatten) auch andere Umlenkscheiben...des hab i mi schon immer gfragt, warum dieses...