Schnee: Wunderbarer Kunstschnee mit Naturschnee drumherum
Los: nix.
Pistenplan: http://www.dolomitisuperski.com/smartin ... code=de-DE
Von Bellamonte nach Passo Rolle sind es circa 15km, dafür aber 500hm. Meine Bergziege brachte mich wunderbar schnell und abwechslungsreich dort hinauf (ich glaube langsam, dass mein Auto, wenn ich laut „Kehre“ sage, selbständig bremst, einlenkt und wieder Vollgas gibt). Da auch keine anderen Autos unterwegs waren, konnte ich mal wieder nett hier hochheizen (sozusagen als Ausgleich dafür, dass ich die letzte Abfahrt nur auf blauen Pisten unterwegs war). Dabei dachte ich schon daran, wie ich mich wohl im Sommer hier anstellen werde, wenn ich das ganze mit Rad und Rucksack fahren werde. Aber ist ja noch lange hin
So kam ich zum Passo Rolle. Ich machte mir wegen 3 Dingen Gedanken: wo kann man parken? Kann man alle Lifte fahren oder muss man sich für die eine oder andere Seite entscheiden? Rafft mein Skipass, dass ich einen Gebietswechsel gemacht hab?
Was soll ich sagen, alle Probleme lösten sich in Luft auf. Parkplatz an der 4SB Cimon war schnell einer gefunden, eine Verbindung zwischen den Liften kann man machen (mehr später) und der bange Moment, als ich die Skikarte an den Leser hielt, wurde mit dem Geräusch des drehenden Sperrteils beendet.
Nun war ich also im Passo Rolle Skigebiet, welches durch 3 Sesselbahnen rechts der Passstrasse und einem Tellerlift und einer 3SB links der Strasse erschlossen wird. Wenn sich einer fragt, wo die fixen Lifte in Italien hingekommen sind, dann ist der Passo Rolle ein guter Ort zum suchen. Nix kuppelbar. Ungewohnt in den Dolomiten. Aber mal was anderes, und da das Gebiet recht klein ist, macht es auch nix aus. Es scheint auch so, als ob jemand einfach mit einem Stift auf einer Karte Linien gezogen hätte, das wurden dann die Lifte. Ich fand es nicht sehr sinnvoll angeordnet. Die 4SB Cimon bedient einen fast schon negativ steilen Anfängerhang, die 2SB Ferrari eine rote und eine blaue Piste (aber ein Großteil der blauen teilt sie sich mit der Cimon), die Paradiso 4SB erschliesst 2 schöne schwarze Abfahrten ( leider war nur eine davon offen) und eine nette rote Piste, die dann aber in die Pisten der Ferrari einläuft. Auf der anderen Seite der 1-SL bedient 2 leichte Pisten, die 3SB Castellazo 2 Rote.
Wie gesagt, ich fing am Cimon an, hier hat man bei der Auffahrt einen tollen Blick auf die Pale di S. Martino. Mist, letzten Sessel verpasst, also musste ich die Bahn noch mal fahren (lift-world lässt grüßen). Nun ging es zur 2SB Ferrari, diese einmal gefahren, dann war es an der Zeit, den Weg auf die andere Seite zu suchen (die Paradiso wollte ich für zuletzt lassen, von dort komm ich immer wieder zum Auto). Nach etwas schauen fand ich dann auch die Piste, die zur Gegenseite führt. Kurz abschnallen, um über die Strasse zu gehen, und dann war ich am 1-SL Passo Rolle. Dieser noch recht neue Lift bedient 2 blaue Abfahrten, die linke davon testete ich, dann ging es über einen blöden Schiebe-Ziehweg weiter zur 3SB Castellazo. Hier war das Gute, dass am Funpark die Best-of CD von Guns’n’Roses lief, das machte die Fahrt kürzer. Die rechte Piste war mit einem Slalomrennen belegt, die andere aber sehr gut fahrbar. Leider ist man schnell wieder unten und die Auffahrt dauert (ja auch wenn Axl gut singen kann!). Neben den Ausblicken auf die Berge sah man auch einen Teil des Skigebietes von S. Martino di Castrozza, dieses muss ich auch noch irgendwann man besuchen (wohl in Kombination mit dem Passo San Pellegrino). Des weiteren war ich am schauen, wie man denn nun wieder in den anderen Teil kommt. Von einer offiziellen Piste war nix zusehen, nur ein paar Spuren gingen einfach gen Hauptstrasse. Also noch 2 Fahrten am Schlepplift, dann fuhr ich auf schlechtem Schnee zur Hauptstrasse, querte kurz diese und den Parkplatz und war wieder an der Cimon. Hier entdeckte ich, dass man an ihr auch vorbei fahrend zur Paradiso kommt. Nun kam der anstrengende Teil des Nachmittags, die schwarze 59. Der Steilhang unter der 4SB ist wirklich schön steil, nur ist man halt ruck-zuck wieder unten und hat dann mehr als reichlich Zeit, im Lift sich zu erholen. Die rote Abfahrt hat leider oben erst ein längeres Ziehstück, dann aber 2 schöne mittelschwere Hänge und läuft dann unten entspannt aus. Toll ist der Ausblick an der Bergstation des Paradiso gen Pale und San Martino. Noch ein paar Fahrten an der Ferrari und der Paradiso, und es war nach 16 Uhr und deshalb nun an der Zeit, es wieder zu packen.
Fazit: kleines, komisches Skigebiet. Irgendwie kein Konzept drin. Viel einfaches Gelände, bei super Schnee bzw. Neuschnee sind die Hänge am Paradiso sicherlich recht lustig. War mal da, reicht nun.
weiter gehts!
in der 4SB Cimon.
eigentlich wollte ich ja den Berg fotographieren, aber irgendwie schlich sich der Lift immer wieder ins Bild
Talstationsbereich Paradiso und Ferrari.
Talstation Ferrari - schon ein etwas älteres Modell.
Strecke der 2SB Ferrari.
rote 58 im unteren Teil.
Aussicht.
Talstation des 1-SL.
Strecke, die Berge sind immer gut sichtbar.
Blick gen Paradiso.
Strasse gen San Martino di Castrozza.
Trasse Castrazzo 3SB.
Pale di San Martino.
Ausblick.
Kanone - weiss jemand den Hersteller?
blaue 62.
Raupen - ein LH500 mit Winde und ein T4S.
Paradiso totale.
unterer Teil der schwarzen 59.
oberer Steilhang.
dito.
Bergstation Paradiso 4SB.
Blick gen San Martino di Castrozza.
Passo Rolle komplett. EIn langes Dort entlang der Passstrasse.
Blick auf die gesperrte 60.
Passo Rolle.
LH500 im Einsatz.
nochmal. Das Bergaufrennen hat er gegen die 4SB knapp gewonnen.
gesperrte Piste für Ski Club. Nachmittags waren 2 Pisten ofür Ski Clubs gesperrt.
mein Albergo.
im Sommer sicher ein nettes Sommerfrischegebiet - genau das richtige für Italiener.
einen Kletterpark gibts auch.