"Sind ohne Kunstschnee verloren"
Trotz Diskussionen über den Klimawandel und allgemein wenig Schnee, waren in diesem Winter die meisten Hotels gut ausgelastet. Seilbahnen verzeichneten dagegen Einbußen bei den Tagesskifahrern. Ohne Kunstschnee lief nichts.
Winter ohne Schneekanonen unvorstellbar
Skigebiete, die über wenige oder keine Schneekanonen verfügen, sind die grossen Verlierer der Saison. Das hat der schneearme Winter deutlich gezeigt, sagt Ferdinand Eder, Sprecher der Seilbahnunternehmen in der Wirtschaftskammer Salzburg.
"Jene Skigebiete, die noch nicht oder zu wenig in die Beschneiung investiert hatten, schneiden schlecht ab" zieht Eder Bilanz.
100 Millionen Euro für Beschneiungsanlagen
In den letzten beiden Jahren haben Salzburgs Liftunternehmen rund 100 Millionen Euro in technische Beschneiungsanlagen investiert, so Eder.
Eine richtige Entscheidung, betont Eder. In der andauernden Diskussion, wer die äußerst teure Kunstschneeproduktion zahlen soll, ist Eder inzwischen zur Auffassung gelangt, dass die Seilbahnwirtschaft sich um den Schnee kümmere.
"Lasst uns mit der Preisdiskussion in Ruh!"
"Wir kommen für die Kosten auf, aber bittschön, lasst's uns im November mit der leidigen Preisdiskussion in Ruh. Der Schnee kostet Geld", sagt Eder.
Eder hat am Dienstag ein Qualitätssiegel zur Diskussion gestellt, das Skigebiete mit vielen Kunstschneepisten mit fünf Schneekristallen, andere mit wenig Schneekanonen entsprechend weniger auszeichnet.
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Jay
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