Im gleichen Ausverkauf wie die (falschen) Elan Ski habe ich auch Nordica Easy Move 8 Skischuhe für knappe 100 EUR in meiner Größe gefunden. Ist von diesen Schuhen abzuraten? Meine alten gehen nämlich langsam kaputt und drücken ohnehin schon lange.
Skischuhe sind eine sehr individuelle Angelegenheit. Ein Modell welches einer Person hervorragend passt, verursacht bei einem anderen blaue Flecken. Lass dich in einem Fachgeschäft beraten. Am besten wäre es natürlich, wenn du den Schuh einen Tag lang ausprobieren könntest. Ach noch was: Falls dir das Geschäft diesen Service bietet, ist es Ehrensache, dass du dann auch bei ihnen kaufst!
Ausprobieren im Sinne von skifahren geht wohl nicht. Aber mitnehmen und mehrere Stunden probetragen geht schon. Ich will im Moment nicht so viel Geld ausgeben und bin nicht sicher, ob die Schuhe etwas taugen. Meine alten Schuhe drücken wie gesagt etwas und gehen nach nunmehr 10 Jahren auch langsam kaputt. Da es auch keine Erstatzteile mehr gibt, brauche ich über kurz oder lang wohl etwas neues.
Meine Gedanken sind, entweder sehr preiswerte zu nehmen, mit denen ich ein paar Jahre klarkomme oder sehr gute (geschäumte) zu kaufen. Das kann ich aber dieses Jahr nicht, daher müssten meine alten dann noch etwas halten.
im januar habe ich mir neue skischuhe gekauft. zuerst waren sie etwas eng, dann gings tiptop. bis vor kurzem, dann begann er ganz höllisch zu drücken musste ihn auch heute über mittag ausziehen um am nachmittag wieder weiterfahren zu können
skischuhkauf ist wohl glückssache...
im zweifelsfall einen zu grossen schuh kaufen, dann schaukelst zwar drin rum, aber er tut nicht weh.
So ähnlich geht es mir auch. Den Schuh habe ich vor gut 10 Jahren gekauft. Anprobiert, passt. Mitgenommen, tagelang zu Hause probegetragen, kein Problem. Auf die Piste --> Aua!
Manchmal drückt es nur ein bischen, manchmal ist es so heftig, dass mir übel wird. So quäle ich mich seit 10 Jahren herum. In der Zwischenzeit habe ich mehrfach die Schale weiten lassen und verschiedene angepasste Sohlen getestet, aber alles ohne Erfolg.
Daher meine Idee, es mal mit dem preiswerten Schuh ohne großes Risiko (100 EUR) zu versuchen.
Also zu große Skischuhe kaufen ist der größte Blödsinn. Denn einen zu gr0ßen Schuh wird man zu fest zuschnallen müssen - Blutstau - Aua.
Einen zu kleinen kann man vergrößer anpassen.... - muss nicht so fest zugemacht werden, und passt dann perfekt.
Generell die Größe OHNE Innenschuh feststellen. 0,7 bis 1,6cm Platz sollten hinter der Ferse für einen Komfortschuh sein wenn die Zehen vorne leicht anstehen (gegen das Plastik). 0 bis 0,9cm für einen sehr sportlichen Schuh - der allerdings dann meist gefräßt werden muss. Da Skischuhe nur in 1cm (=1,6666 Größen) hergestellt werden sind die Margen so groß. Bei 1,8 cm Platz also ein Modell kleiner nehmen mit 0,8cm Platz hinter der Ferse. Gute Bootfitter haben dafür Messgeräte.
Tipps auf Englisch zum Skischuhkauf mit wirklich objektiver Beschreibung fast aller gängigen empfehlenswerten Skischuhe gibt unter www.bootfitters.com
Dort stehen auch 3 Seiten Tipps wie man einen Skischuh richtig ausprobiert.
Skischuhe müssen die ersten 3-4 Tage weh tun weil sie zu klein sind, bis der Innenschuh komprimiert ist, dann passen sie eine lange Zeit gut, und können mit Glück bis zum Schalenriss/bruch verwendet werden, also meist 200-300 Skitage.
Generell müssen Leute mit schmalen Füßen die absoluten Topmodelle, wenn nicht sogar Rennskischuhe (also die echten, nicht die im Intersport und Co) kaufen, leute mit Breitfüßen finden dagegen nur sehr schwer sportliche Schuhe.
Ja, ich glaube, das tue ich. Ich hoffe, dass die Schuhe ohne Umbau auf meine Ski passen. Dann kann ich nach Bedarf wechseln. Ich bin mir halt nur nicht sicher, ob der Schuh für mich nicht zu weich ist. Ich fahre jetzt eher ein älteres Topmodell mit entsprechder Härte. Obwohl: Ich habe die Flexibilität des Schaftes immer auf Max stehen. Hm? Keine Ahnung! Wer kann Licht ins dunkel bringen?
Ich habe mir jetzt einen GTS 6 für 120 EUR mitgenommen, der Easy Move war mir doch zu weich. Ich bin noch nicht sicher, ob ich ihn behalte, weil er sich genauso wie mein alter anfühlt, der auf der Piste (und nur da) drückt wie Sau.
hätte ich mich gleich zu dem Kauf von geschäumten Schuhen eines Anbieters aus Vorarlberg durchgerungen hätte ich im nachhinein viel Geld gespart. Die rund 500€ tun nur einmal weh, falsche Schuhe den ganzen Skiurlaub.
Das wäre auch noch eine Option. Von Fiss sind es keine 2h bis nach Lech. Wie läuft denn so ein Schuhkauf ab und wie lange dauert das? Sind 500 EUR realistisch, oder ist das nur die Untergrenze?
sorry, das ich mich jetzt erst wieder melde, hab eine Woche tollen Skiurlaub in Gröden hinter mir...
Der Skischuhkauf lief bei mir in etwa folgendermaßen ab (und man muss es nicht unbedingt in Lech machen, ich kenne 4 Sportgeschäfte (2 in Ö und 2 in DE) die das mindestens genauso gut können):
man geht in das entsprechende Geschäft und berichtet von seinen Schuhproblemen. Der Verkäufer hört sich das geduldig an, stellt ein paar Fragen zu Art und genauer Stellen der Fußschmerzen und sagt, dass man zwar noch den einen oder anderen Schuh von der Stange probieren könne, aber so richtig gut wird es erst mit angepassten Schuhen.
Die merkliche Unsicherheit des Kunden, wirklich so viel Geld für ein paar Skistiefel in die Hand (oder besser an den Fuss) zu nehmen kontert er mit folgendem verlockenden Angebot: "Wenn sie morgen abend mit dem Schuh nicht zufrieden sind, dann geben sie die Schuhe wieder ab und bekommen ihr Geld zurück." Die Gegenfrage, ob er das auch schriftlich festhalten könne (schliesslich ist ein so angepasster Schuh bei Nichtgefallen quasi unverkäuflich) bestätigt er gelassen: "Klar, bis jetzt hat sie noch niemand wieder gebracht"
Ok, noch ein bischen verhandelt (1 Paar Socken (extradünn) und die heissgeformten Sohlen) und dann kanns auch schon losgehen.
Zuerst wird der Fussumriss auf ein Papier übertragen und danach die Kunststoffschale entsprechend geweitet/geformt.
Danach werden an den Stellen, an denen man etwas Bewegungsfreiheit oder Platz für die Blutzirkulation benötigt Filzstücke aufgeklebt.
Danach noch eine Tüte um den Fuss für den Fall, das der Schaum bei einem Defekt mit der Haut in Berührung kommt und man steigt in die Schuhe, aus denen jeweils noch 4 Schläuche für Ein-und Auslauf des 2-Komponentenschaums herausragen.
Der Einstieg ist nicht ganz schmerzfrei, da der Innenschuh ja noch nicht gepolstert ist und man mit der harten Schale in Berührung kommt.
Danach stellt man sich auf eine leicht Schräge, linkt und rechts ein Haltegriff zum in den Schuh drücken und der Schaum wird eingefüllt.
Die nächsten 30min sind hart!!! Man spürt, dass der Schaum den Fuß fest umschliesst und dieser dadurch einschläft. Nebenbei sieht man in dieser Situation wohl nicht gerade glücklich aus und vorbeikommende "Leidensgenossen" können das bei einem selbst aufkommenden Gefühl, wie denn um alles in der Welt daraus ein Schuh werden soll nur schwer beseitigen.
Nach gut einer halben Stunde, darf man dann das "Folterinstrument" verlassen, und es fühlt sich gut an, wie der Schmerz so langsam nachlässt.
Immer noch überzeugt von der Tatsache, dass man sich am nächsten Tag das Geld wieder geben lässt, geht man schliesslich voller Erwartung auf den nächsten Tag nach Hause.
Tag 2: Kurz vor Öffnung des Sportgeschäftes läuft man bereits ungeduldig vor der noch verschlossenen Tür auf und ab. Und dann der erlösende Moment. Anprobe, erster Eindruck fühlt sich ganz gut an, nichts drückt aber das hat ja noch nichts zu sagen, denn das war bei den 2 Vorgängermodellen auch so und nach 2 Abfahrten stellten sich beide als teure Fehlkäufe heraus.
Ok ich will es jetzt kurz machen: nachdem ich noch kurz mit dem Zettel auf dem die Rücknahmegarantie stand, gewedelt habe ab auf die Piste und es war der schönste Skitag seit langer Zeit: keine Schmerzen, nichts drückt und dadurch, dass die zu übertagenen Kräfte zwischen Ski und Fuss über eine große, weil der Fussform angepassten Fläche übertragen werden hatte ich auch eine viel bessere Kontrolle über den Ski.
Am Ende des Skitages nochmal ins Sportgeschäft, kurze Nachkontolle, noch 2 Schnallen gegen kürzere ausgewechselt und beim Verkäufer bedankt.
Das war bei mir vor 9 Jahren, ich habe immer noch diese Schuhe komme auf so ca. 10-15 Skitage pro Saison und sie passen immer noch so gut wie am ersten Tag.
Überflüssig zu erwähnen, dass ich es jederzeit wieder tun würde.
Ich habe im Übrigen keine Beziehung zu dieser Firma und schreibe diese Zeilen lediglich aus persönlicher Überzeugung.
ich hatte damals umgerechnet so 940.-DM bezahlt. Ein bekannter, der sich vor ca. 3 Jahren welche schäumen ließ hat was von 500.- Euro gesagt.
Auf der website von Strolz gibt es zwar keine Preise, aber die können bestimmt Auskunft geben.