Anfahrt:
von Straubing über die A3, A8, A9 zur Talstation der Standseilbahn in 2:15.
Wetter:
Fr: Klare Nacht
Sa: morgens Sonne, dann Schneefall, etwas Wind am Frauenkar.
So: Sonne pur!
Temperatur:
Fr: um 0
Sa: wohl etwas unter 0, im Tal Regen, irgendwo auf der Strecke der Standseilbahn ging das dann in Schnee über
So: ab der Mitte um bzw. unter 0, im Tal mal wieder viel zu warm
Schneehöhe:
lt. Homepage 0 bis 100 cm
Schneezustand:
oben Pulver mit kräftig Eis drunter vom Regen der vergangenen Tage, Mitte Pappschnee, auf der Talabfahrt dann wie immer zur Zeit viel Sulz.
Geöffnete Anlagen:
alle
Offene Pisten:
alle ausser blaue Talabfahrt
Wartezeiten:
Fr: keine (ok, war auch nix mehr offen als wir hinkamen)
Sa: keine
So: Vormittags ca. 5 Minuten an der DSB Frauenkar - sonst keine
Gefallen:
Neues, für mich unbekanntes Skigebiet, Hüttengaudi abends, 1. mal mit Schneeschuhen gegangen.
Für den Rest der Gruppe: Viele Abseitsmöglichkeiten am Frauenkar, Kicker am Frauenkar
Nicht gefallen:
das Gebiet ist für 2 Tage zu klein, wenn man nur Piste fahren kann.
Fazit:
Abzüge: unfreundliche Mitarbeiter der Bergbahn, die uns am Freitag nur nach längerer Diskussion zu unserem Quartier an der Bergstation weitergehen haben lassen.
Da war sie nun also - die Jugendfahrt meines Skiclubs, die eigentlich den Zweck, mit dem Nachwuchs des Vereins mal ohne Eltern ein Wochenende Skifahren zu gehen, deutlich verfehlt hat (nur einer der 14 Teilnehmer war unter 18 ). Am Freitag um 16:30 hiess es dann alles einsteigen und ab zum Treffpunkt an der Talstation der Standseilbahn auf die Wurzeralm. Um 18:45 erreichten wir auch als erstes der 3 Autos dann diesen. Nachdem wir komplett waren und das Marschgepäck gesattelt war, hiess es Schneeschuhe anschnallen... irgendwie mussten wir ja hochkommen zu unserem Quartier und nachdem uns niemand den Schlüssel für die Bahn geben wollte, mussten wir eben hochlatschen. Nach ca. 1/3 der Strecke kamen und 2 Pistenbullys entgegen. Aber statt zu fragen, ob sie uns mit hoch nehmen können (was irgendwie alle insgeheim gehofft hatten), wurden wir mit einem freundlichen "ja, wos machts ihr denn da - aus, könnts gleich wieder umdrehen - ihr gehts da ned hoch!!! Abmarsch!!!" empfangen. Ich hätte das verstanden, wenn die mit Winde präpariert hätten, was aber nicht der Fall war. Begründung: ihr macht mit den Schneeschuhen die ganze Piste kaputt. Nunja, sicherlich konnte man da, wo bereits präpariert war, Abdrücke der Schneeschuhe sehen, die aber nicht tiefer waren als 1 cm - wenn überhaupt. Uns wurde dann auch noch erklärt, dass es nur noch Mittwochs und an Vollmondnächten erlaubt sei, hoch zu gehen. Jetzt könnte man sagen: ja, hättet ihr euch halt besser informiert. Zu unserer Verteidigung sei gesagt, dass einer der beiden Chefs der örtlichen Skischule für uns a) das Quartier bei der Bergwacht besorgt hat und b) auch die Schneeschuhe zur Verfügung gestellt hat und der eigentlich von solchen Regelungen wissen müsste - hat er aber nicht. Er geht selbst jeden Freitag da hoch, weil er auch an der Mittelstation eine Hütte hat, in der er sich jedes Wochenende aufhält. Auch der Organisator der Jugendfahrt, der schon öfter als Skilehrer auf der Wurzeralm gearbeitet hat und diesen Winter auch schon öfter hochgegangen ist, hat zum ersten mal von dieser Regelung gehört. Nachdem wir dann also einige Zeit mit den Mitarbeitern der Bergbahn diskutiert hatten, wurde uns gnädigerweise erlaubt, doch hoch zu gehen, da wir ja oben unser Quartier hatten. Wir sollten uns aber am Rand der Piste im noch unpräparierten Bereich bewegen, was die ganze Angelegenheit dann doch etwas erschwerte.
Nach ca. 2 Stunden (ein trainierter Bergwachtler, der das öfter macht, schaffts in 45 Minuten) hatten wir dann unser Quartier an der Bergstation der Standseilbahn endlich erreicht. Nachdem wir alle dann doch etwas geschafft waren, haben wir zügig die Zimmer bezogen und uns dann auch bald nach dem Abendessen und nach Genuss einiger isotonischer Sportgetränke ins Bett bewegt.
Am nächsten Tag mussten wir dann erstmal unsere Ski und das restliche Gepäck holen, das noch im Tal geblieben war. Also runter mit der Bahn und alles hochkarren, schnell ins Quartier schaffen und ab auf die Piste.
Zum Skigebiet selbst gibts nicht viel zu sagen. Oben gibts 2 interessante Lifte (DSB Frauenkar und 4SB Gammering), Nach unten dann noch die Talabfahrt, die eigentlich auch sehr interessant ist, nur ganz unten schon ziemlich schlecht zu fahren war. In der letzten Kurve gabs nur noch ein Schneeband von einer Raupenbreite. Die beiden Schlepper, die noch im Gebiet sind, erschliessen zwar schöne, aber nur kurze Pisten. Die Lifte sind auch eher für Anfänger gedacht und laufen daher dementsprechend langsam (man schläft fast ein dabei, passt aber ganz gut zu den xSBs). Dafür ist die Standseilbahn mit 10 ms dann doch eher von der schnellen Sorte
Leider konnte ich die Qualitäten des Skigebiets nicht so richtig auskosten, weil ich mir beim Hochgehen die Hüfte etwas gezerrt habe und mich daher schonen wollte und auf Abseitsaktionen lieber verzichtet habe (vor allem weil einige der Varianten wohl doch etwas anspruchsvoller waren).
Samstag abend gings dann für den größten Teil der Gruppe (also alle die, die sich nicht schon tagsüber abgeschossen haben) in die Sonnalm, wo wir den Abend dann mit paar Bierchen und anderen gehaltvollen Getränken ausklingen haben lassen.
Sonntag war dann ein traumhafter Skitag - Sonnenschein und Neuschnee. Eine Kombination, die diesen Winter wohl nicht allzuoft vorgekommen ist. Leider war der Skitag für uns um 15 Uhr schon wieder zuende - wir mussten die Hütte wieder besenrein übergeben und noch unser Gepäck mit der Bahn runter schaffen. Hierbei vielen Dank an Stefan von der Skischule Wurzeralm für den Fahrservice mit dem Skidoo am Sonntag!
So, nachdem ich euch jetzt zugetextet habe gibts auch ein paar Fotos:
Erstmal Marschgepäck schultern und Schneeschuhe holen...
Da es für die meisten der erste Kontakt mit diesen Gehhilfen war, galt es erstmal rauszufinden, wie diese anzulegen sind
Auf der Strecke: Steffi, Edi und Johanna - das Lächeln trügt
Irgendwann kurz vor dem Ziel: Talstation des SL Schwarzecklifts
Am nächsten Morgen: Die Hütte der Bergrettung, in der wir übernachtet haben
Talstation der DS(B) Frauenkar - soll Gerüchten zufolge heuer "durch einen schnellen 4er" ersetzt werden
Diesesn Bild zeigt gut das Wetter am Samstag. Mehr Bilder dieses Tages gibts dann nich - eh alles nur grau in grau.
Weiter am Abend in der Sonnalm:
Hauptbeschäftigung für einige diesen Abend: Nageln...
Gruppenfoto in der Sonnalm. Bild: Selbstauslöser
Noch 'n foto vom Abend: zu beachten dieser kleine, Pink-farbene Stift in der Mitte des Tisches - die Veröffentlichung weiterer fotos, mit diesem Stift wurde mir untersagt
Sonntag:
Blick von der Hütte über die Alm:
Einige Bilder von der 4 SB Gammering:
Hier nun einige Bilder von der DSB Frauenkar + Umgebung. Interessant an dieser Bahn: Sie besitzt eine Mittelstation, deren Rampe Bedarf auf in die Strecke der Bahn geschoben werden kann.
SL Linzerhauslift
Strecke der SSB kurz vor der Bergstation
Im Schwarzecklift
Einige Bilder von der Talabfahrt - die ich am Sonntag dann doch auch mal gefahren bin. Wollte mal sehen, wo ich da eigentlich hochgelaufen bin
Zusteigestelle kurz vor der Talstation
In der Talstation der SSB. Unterhalb des Wagens ist ein Anhänger zu sehen, der an die Wagen der SSB gehängt werden kann um größere Lasten auf die Alm zu transportieren