Haute-Nendaz (CH) 03.03.-17.03.07 - Zurück zur Nostalgie

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taunussi
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Haute-Nendaz (CH) 03.03.-17.03.07 - Zurück zur Nostalgie

Beitrag von taunussi »

Anfahrt:
A5 nach Basel, Bern, Vevey, Martigny, Sion, Haute-Nendaz, mit Pause ca. 7 Stunden. Stau vor Bern (wie immer!)

Wetter:
Sonne, Sonne, Sonne, sonst nur ein richtig schlechter Tag mit Schneefall oben und Regen unten

Temperatur:
Tal: bis 14 Grad, Berg: Minusgrade bis wenige Plusgrade (auf 2000 m max. ca. 4°C). Nachts meistens kein Frost mehr im Ortsbereich, so dass die Schneekanonen unten nur während zwei Nächten angestellt wurden.

Schneehöhe:
Berg: bis ca. 140 cm (laut Télénendaz), geschätzt aber eher ca. 100 cm, Tal: 0 cm, Kunstschneepiste. Naturschnee um Piste herum ab ca. 1600-1700 m.

Schneezustand:
Naja. Typischer Frühjahrschnee.
Unten auch auf Kunstschneepisten tlw. aper. Oben insgesamt gute Verhältnisse. Insbesondere Alpage immer gut zu fahren. Prarion indiskutabel.

Geöffnete Anlagen:
alle bis auf

Geschlossene Anlagen:
SL Fontaine zeitweise und am Schluß.

Offene Pisten:
alle bis auf

Geschlossene Pisten:
Jean-Pierre rot (Talabfahrt)
Prarion (ab 6.3.)
Fontaine (ab 14.3.)
im Bereich von Veysonnaz Ortsbereich

Meisten Gefahren mit:
SL Alpage
12-EUB Tracouet

Wenigsten Gefahren mit:
Fast alle SL in Les Collons


Wartezeiten:
Meistens 0-1 Minute. In Stosszeiten an 12EUB Tracouet und SL Dent 5 Minuten. Einmalig nachmittags am SL Les Chottes 10 Minuten.


Gefallen:
- Wetter
- Endlich wieder etwas Frankreich-Feeling durch französische Sprache und Mentalität
- Atemberaubendes Panorama durch
- ideale Ortslage auf einem Hochplateau
- insgesamt schönes Ortsbild
- Lage unseres Appartementhauses direkt an der Piste mit toller Aussicht
- unpräparierte Buckelabfahrt Plan du Fou
- meine 5jährige Tochter kommt nun auch ohne Probleme die roten Pisten hinunter
- Kultige, schrottige Poma-Stangenschlepper als solche (abgesehen von der Wartung, s.u.!)
- Lage von Siviez
- Piste „Nationale“


Nicht gefallen:
- Schneesituation (dafür kann keiner etwas!)
- Pistenpflege vor allem im Bereich Prarion
- fehlende Schneekanonen im Bereich Prarion, dadurch
- Hauptverbindungsachse nach Siviez
- Skibusverbindung nach Siviez
- veraltete unkomfortable Lifte
- zu viele Schlepplifte
- ausgelutschte Stangen der Poma-Schlepper (für Kinder absolut ungeeignet) mit Initialsprung
- Skischule Neige Aventure (viel Geld für wenig Skifahren!)
- Anfängergebiet für Kinder über gefährliche Treppe am Lac de Tracouet erreichbar
- Baustellen im Ort (Bettenboom!)
- Essen (Auswahl und Preis-Leistung) im Restaurant Tracouet eine Unverschämtheit
- anfangs Pistenpräparation im Ortsbereich teilweise mitten in der Nacht über 2 Stunden, so dass die
Nachtruhe gestört wurde (04:30 Uhr, 01:30 Uhr, 0:30 Uhr ). Das kenne ich aus France und Österreich
nicht so!


Fazit: 4 von 6 Maximalen.
Abzüge: siehe unter „Nicht gefallen“


Meine persönliche Bewertung (Noten):

Teilskigebiet „Printze“ (Abzüge wegen Skibus!): 2+
Ortsbild: 1-
Unterkunft: 1
Wetter: 1
Schneelage: 2-
Erreichbarkeit: 1
Preisniveau: 2-
Gesamt: 2+




Haute-Nendaz: Die Station schien mir schon bekannt zu sein durch einen Aufenthalt in Les Collons vor 6 Jahren. Sie schien die Kriterien zu erfüllen, die für uns wichtig sind: gutes Skigebiet, Ortshöhenlage über 1200 m und nettes Ortsbild, Kinderfreundlichkeit, gute Skischulen, französischer Einschlag, Lifte direkt ohne Skibus zu erreichen, preislich erschwinglich für 2 Wochen. Einige Kriterien, so stellte sich heraus, ließen sich nicht erfüllen, so dass etwas Enttäuschung aufkam, die aber durch andere positive Überraschungen mehr oder weniger ausgeglichen werden konnten.
Dieser Bericht ist durchaus kritisch gehalten. Alles in allem aber, um es vorweg zu nehmen, ein gelungener Skiurlaub.
Der Ort Haute-Nendaz selbst besticht durch seine außergewöhnliche Lage auf einem Sonnenplateau über dem Rhone-Tal mit einem grandiosen Panorama, das ich so noch nie gesehen habe (ich fahre seit dem 3. Lebensjahr Ski). Das Ortsbild mutet schon eher französisch, aber gemütlich, an, was ich durch meine Francophilie sehr schön finde. Viele Baustellen und Baustellenschilder, aber auch Baustellenverkehr stören aber das Ortsbild. Leider liegt hier kein bisschen Schnee mehr. Je höher man aber in Haute-Nendaz kommt, umso eher wird man an den eigentlichen Zweck der Reise, das Skifahren erinnert. Die Tracouet 12-EUB ist nicht zu übersehen, die Talabfahrt ist zu erkennen, erste Schneereste. Die Talstation der Tracouet-Seilbahn ist architektonisch zweckmäßig aber interessant gestaltet, da die Kabinen zwei Zustiegsmöglichkeiten bieten (unten Ort und oben Piste) und in der Talstation über 2 Stockwerke transportiert werden.
Unser Appartementhaus liegt direkt neben der Télécabine und Talabfahrt: ideal, wie wir dachten. Dass gerade anfangs mitten in der Nacht die Piste lautstark präpariert wurde kannte ich vorher so nicht, zumindest nicht aus Frankreich und Österreich. Die Schneekanonen und das monotone Summen der Tracouet-12-EUB störten dagegen überhaupt nicht.
Wir kamen bei gemischtem Wetter an, aber oben schien die Sonne. Perfektes Panorama auch aus unserem Appartement zu sehen!
Erster Tag: Skiausrüstung für unsere Tochter ausgeliehen, Skipässe gekauft, und hoch geht es mit der Télécabine de Tracouet, einer 12-EUB ohne Sitzmöglichkeiten. Über 2200 m lang, von 1387 auf 2200 m, Hersteller von Roll, CWA-Kabinen. Eine schöne Trasse, wiederum mit einem außergewöhnlichen Panorama.
Oben geht der Blick auch über die Alpage, dem Ortsskigebiet von Nendaz, mit vielen Carvingpisten. Hier gibt es auch eine kleine Geschwindigkeitsmeßstrecke. Über 69 km/h kam ich leider nicht hinaus. Weitere Schlepper befinden sich hier oben, insgesamt leichtere bis mittelschwere Abfahrten. Außerdem das Anfängergebiet mit den Treffpunkten für 2 Skischulen am See (Lac de Tracouet), der ein Stück unterhalb der Bergstation der Tracouet-Seilbahn liegt und über Treppen erreichbar ist. Morgens und mittags hätte unsere Tochter, die in der Skischule Neige Aventure über eine Woche vormittags war, diese anstrengende und gefährliche Treppen-Prozedur hinter sich bringen müssen. Ebenso auch alle Nicht-Skifahrer. Ein unhaltbarer Zustand. Kein Liftzubringer. So brachten wir unsere Tochter per Ski und holten sie ebenso ab. So ging für uns viel Ski-Zeit verloren.
Nebenbei erwähnt: Das Essen im Berg-Restaurant Tracouet war eine Frechheit. Wenig Auswahl, schlecht zubereitet und teuer. Dafür gab es am Lac eine kleine Gelegenheit für Trinken und kleinere Snacks auf Sitzbänken im Schnee, mit sehr nettem Personal.
Zu der Skischule Neige-Aventure: insgesamt enttäuschend. Wenig Skifahren trainiert, dafür erst einmal ½ Stunde aufgewärmt mit Ballspielen o.ä. und schon nach 1,5 Stunden Kakao getrunken. Wenn ein Kind mal auf die Toilette musste, wurde der Skibetrieb so lange eingestellt. Außerdem war die Gruppe zu groß (anfangs 16 Kinder auf einen Skilehrer, später waren es immerhin 2 Skilehrer). Das ist meines Erachtens keine ideale Betreuung. Nun denn, in der zweiten Wochen nahmen wir unsere Tochter mit und sie lernte skifahrtechnisch dadurch deutlich mehr dazu. Soviel dazu.
Vielleicht bin ich ja zu sehr verwöhnt von Fiss oder Serfaus, was die Kinder angeht. Aber mehr als ein Zauberteppich und vier Schlepper (davon nur maximal 2 kinderfreundlich) darf man von einem Skigebiet, das sich familienfreundlich nennt, wohl erwarten. Meine Tochter selbst konnte mit 5 Jahren lediglich den SL Lac und SL Jean-Pierre fahren. Die beiden Stangenschlepper Dent und Alpage waren einfach zu kinderunfreundlich. Hier musste ich meine Tochter immer zwischen die Beine nehmen.

Am Tracouet kommt noch die 4-SB Prarion an. Ungewöhnliche Garaventa-Bergstation, die wohl aus Platzmangel so installiert wurde. Ein fürchterlich langsamer Lift mit Förderband unten, der aber eine gute Aussicht über das Tracouet-Gebiet bietet. Da die Prarion-Piste sehr früh während meines Aufenthaltes aus Schneemangel gesperrt wurde (und somit die wichtige Verbindungspiste nach Siviez) durfte man ab dann auch mit diesem Lift talwärts fahren, und zwar mit den Skiern auf dem Oberschenkel liegend, nicht angeschnallt! Nicht einmal für einen adäquaten Ein- und Ausstieg wurde also gesorgt. Ein deutlicher Minuspunkt. Und beim Einstieg von Bergabfahrern war die Geschwindigkeit fast Null, so dass die Fahrt ewig lang dauerte. Hat man dies einmal geschaftt, dann konnte man mit dem SL Fontaine (der auch am Ende gesperrt war (Schneemangel)) bis zur 61-PB Plan du Fou (Garaventa, CWA-Kabinen) fahren und anschließend nach Siviez hinüberqueren. Hier eröffnete sich dann die große Weite des Skigebietes 4 Vallées Richtung Verbier, Veysonnaz und Thyon.
Oder man fuhr zurück zur Prarion über die unpräparierte Abfahrt am Plan du Fou, mit Buckeln übersäht, wie ich es aus Frankreich liebe. Eindeutig neben der roten Piste Nationale meine Lieblingsabfahrt.
Siviez selbst ist eigentlich nicht mehr als eine Durchgangsstation, strategisch aber für Skifanatiker wie mich sehr günstig gelegen. Hier fuhren wir mehrfach mit dem Skibus hin. Dass ich kein Skibus-Fan bin möchte ich hier nochmals erwähnen. Machten wir aber das Beste daraus. Falls man einen Sitzplatz erwischte hieß es nicht, dass man Platz hätte, vor allem die Kinder nicht. Meine beiden Kleinen wurden mehrfach derartig plattgedrückt, so dass ich laut werden musste und ich einen rücksichtslosen ca. 20jährigen Snowboarder verbal attackieren musste. In Siviez angekommen, hatte man 3 Möglichkeiten: Von-Roll 4-KSB Tortin (für die Verbindung nach Verbier, mit einer leichten Abfahrt), die relativ neue Doppelmayer 4-KSB Novelli (Verbindung nach Veysonnaz, Thyon, Les Collons, rote Piste, sulzig), 2-SB Siviez (Verbindung nach Nendaz, blau/rot).
Bezüglich Skigebietsteil Verbier kann ich hier in diesem Bericht nicht viel sagen, da ich nur den kleinen Skipaß Printze genommen hatte. Mit 2 Kindern hätte ich das Skigebiet Verbier/La Tzoumaz nie richtig erkunden können.
Auch über das Gebiet Veysonnaz/Thyon halte ich mich bewusst kurz. Außer die Abfahrten nach Veysonnaz und um den Greppon Blanc und Etherolla finde ich persönlich das Gebiet auf dieser Seite von Siviez ziemlich langweilig; zudem ist es von alten Schleppern und Ziehwegen geradezu „durchseucht“. Ein bekannter, bedauernswerter und verbesserungswürdiger Zustand, wie schon mehrfach festgestellt. Schön anzuschauen ist die alte 4-KSB Trabanta von Baco-Poma in Les Collons, die mich auch wieder an France erinnerte und an die Zeit von vor 6 Jahren. Irgendwie nostalgisch. Auffällig war bei der Talabfahrt (Trabanta), dass das letzte Stück schon am Vormittag extrem verbuckelt und sulzig war. Wurde hier überhaupt gewalzt?
Zurück nach Siviez: Die Pisten hier bieten wirklich alles, was ein Skifahrerherz begehrt. Von der leichten, schussdominierten Anfängerpiste Tortin (ideal für meine Tochter) bis hin zur Sulzschneebuckel-durchsetzten roten Piste (neben Novelli-Sesselbahn) und der schwarzen am Greppon Blanc. Auch die Piste vom Plan du Fou nach Siviez ist sehr abwechslungsreich. Nach Nendaz die unpräparierte Abfahrt, gefolgt von einer schwarzen Piste bis zur 4SB Prarion waren meine Lieblingsabfahrten.
Der Übergang nach Verbier vom Tortin sah sehr verlockend aus (insbesondere die Chassoure), aber leider reichten mein Skipaß und meine Zeit nicht mehr dafür aus…
Zusammenfassend ein doch sehr abwechslungsreiches, großes Skigebiet, das eine Modernisierung wirklich vertragen könnte. Die Querung nach Thyon ist einfach indiskutabel mit den vielen Schleppern und Ziehwegen.
Zu dem näheren Ortsskigebiet von Nendaz: Selbst die 12-EUB Tracouet halte ich für die Hochsaison für nicht ausreichend. Die Kapazität von 1800 Pers./h ist dafür grenzwertig. Der SL Pracondu wurde ja leider ersatzlos gestrichen. Dafür ist die Talabfahrt durchaus spannend und abwechslungsreich, insbesondere, wenn man ab der Bergstation des SL Dent mit der Piste Nationale beginnt. Leider war die rote Jean-Pierre nicht geöffnet (Schneemangel, klar!). Und das Alpage-Gelände mit dem kultigen Stangenschlepper ist ein gutes Carving-Gelände mit gutem Schnee. Hier wäre eine SB für Wiederholungsfahrten und für die vielen Kinder optimal als Ersatz für den SL, zudem noch komfortabler. Nur darf man hier in diesem Bereich nicht um kurz vor 12 und kurz vor 16 Uhr fahren, da hier enorm viele Skikurse unterwegs sind. Morgens war dieser Bereich einschl. Talabfahrt gut gepflegt.
Dass dennoch die Ski-Hauptachse nach Siviez im Bereich von Parion nicht besser gepflegt wird, ist mir ein Rätsel. Auch ohne Schneekanonen könnte man hier mehr daraus machen. Dass es hier keine Schneekanonen gibt, dafür gibt es mehrere Gründe: zum einen die Umweltschützer (alte Lärchenbestände) und ein Mineralwasserunternehmen, das sein Wasser aus diesem Bereich bezieht. Vielleicht wird es ja noch einmal etwas mit der Beschneiung in diesem Bereich. Das wäre überaus wichtig für den skifahrerischen Anschluß nach Siviez und den längerfristigen Bestand von Nendaz. Auch den Bereich Fontaine sollte man über kurz oder lang etwas variieren, insbesondere den Schlepper durch wenigstens eine SB ersetzen.
Die erwähnten negativen Aspekte dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass es auch viele positive gab. Das Wetter spielte wirklich außergewöhnlich gut mit. Traumhafte Blicke bis zum Matterhorn und Grand Combin, auf Skistationen wie Crans-Montana und Ovronnaz, in der Ferne die „Diablerets“. Das schon grüne Rhone-Tal unter den schneebedeckten Bergen – einmalig. Oben war Skifahren durchaus auch vom Schnee her ein Traum. Ausreichend Schnee war vorhanden.
Nach mehrfach Österreich-Skifahren mit plattgewalzten Abfahrten bin ich froh gewesen, endlich auch mal wieder unpräparierte Abfahrten wie die Plan du Fou fahren zu können, die in meiner Liste meiner Lieblingsabfahrten ganz vorne erscheint.
Insgesamt erfreulich: freundliches Personal an den Liften und in den Geschäften, freundlicher als in France und Österreich (meiner Erfahrung nach).
Unsere Kriterien wurden größtenteils erfüllt: gutes Skigebiet: ja, Ortshöhenlage über 1200 m: ja, nettes Ortsbild: ja, Kinderfreundlichkeit: insgesamt größtenteils ja, gute Skischulen: zumindest eine nein, französischer Einschlag: ja (eindeutig), Lifte direkt ohne Skibus zu erreichen: ja, preislich erschwinglich für 2 Wochen: ja.
Nochmal dorthin? 4 Vallées: ja; Nendaz: nein. Wenn nochmals in die 4 Vallées, dann höchstwahrscheinlich nach Verbier, weil mich dieses Teilskigebiet sehr reizen würde.

Wer noch weitere Fotos sehen möchte, schaue bitte unter dem selben Bericht unter http://sommer-winter.pytalhost.com/wbbl ... 2#post1442
Dateianhänge
Anfängergebiet am Lac de Tracouet mit 4SB Prarion
Anfängergebiet am Lac de Tracouet mit 4SB Prarion
Veysonnaz. Sieht nicht mehr gut aus...
Veysonnaz. Sieht nicht mehr gut aus...
Unpräp. Abfahrt Plan du Fou. Super!!!
Unpräp. Abfahrt Plan du Fou. Super!!!
4SB Prarion Konstruktion
4SB Prarion Konstruktion
Trasse SL Dent mit Kurve
Trasse SL Dent mit Kurve
SL Dent, typisch Poma der neueren Generation... Mir gefällt's!
SL Dent, typisch Poma der neueren Generation... Mir gefällt's!
SL Alpage -wer kennt die Besonderheit?
SL Alpage -wer kennt die Besonderheit?
Prarion-Ziehweg. Zu diesem Zeitpunkt noch geöffnet!
Prarion-Ziehweg. Zu diesem Zeitpunkt noch geöffnet!
Talabfahrt unterhalb der Alpage. Einfach nur schön.
Talabfahrt unterhalb der Alpage. Einfach nur schön.
La Tzoumaz - hier lag aufgrund der Lage noch gut Schnee
La Tzoumaz - hier lag aufgrund der Lage noch gut Schnee
Blick auf Prarion mit dem aperen Ziehweg und die Talstation der PB Plan du Fou in der ersten Woche
Blick auf Prarion mit dem aperen Ziehweg und die Talstation der PB Plan du Fou in der ersten Woche
Wunderschöner Blick auf das Rhonetal und Crans-Montana aus dem Fenster!
Wunderschöner Blick auf das Rhonetal und Crans-Montana aus dem Fenster!
SL Alpage mit morgens plattgewalzter Piste. Schönes Carvingrevier!
SL Alpage mit morgens plattgewalzter Piste. Schönes Carvingrevier!
Blick auf Nendaz aus der TC de Tracouet und die dazugehörige Talabfahrt
Blick auf Nendaz aus der TC de Tracouet und die dazugehörige Talabfahrt
61 PB Plan du Fou von Garaventa. Hier werden die Türen noch von Hand verschlossen.
61 PB Plan du Fou von Garaventa. Hier werden die Türen noch von Hand verschlossen.
Ankunft der 4-SB Prarion (Garaventa) auf dem Tracouet
Ankunft der 4-SB Prarion (Garaventa) auf dem Tracouet
Bergstation der 4-KSB Novelli
Bergstation der 4-KSB Novelli
Trasse der "neuen" 4-KSB Novelli in Siviez
Trasse der "neuen" 4-KSB Novelli in Siviez
Schöne schwarze Piste am Greppon Blanc mit dazugehöriger 2-SB
Schöne schwarze Piste am Greppon Blanc mit dazugehöriger 2-SB
Architektur der TC de Tracouet (12EUB) über 2 Stockwerke
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fettiz
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Beitrag von fettiz »

Tja die Erfahrung mit dem Skikurs wirst Du wohl überall machen. Skikurs bringt erst was, wenn die Kinder schon richtig fahren können. Davor machste es lieber selbst - sofern Du selber gut genug bist, Geduld hast und Dein Kind sich von Papa was zeigen lässt.

Mir ging es auch so - wollte meine Kinder nicht für teures Geld parken, um dann selber skifahren zu gehen, aber danach zu sehen, dass der Erfolg ziemlich mau ist. Ne, lieber selber gezeigt, das bringt mehr...

Insgesamt habe ich oft das Gefühl, dass viele Kinder einfach geparkt werden, damit man selber Zeit für sich hat. Gut und für Eltern, welche es selber nicht so drauf haben ist es wahrscheinlich auch besser...
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Mad Banana
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Beitrag von Mad Banana »

Wenn ich mir konkret bezüglich Nendaz und den beiden Skischulen (Neige Aventure und Schweizer Skischule) einen Kommentar erlauben darf: das verhält sich wie Walldorfschule und Elite-Universität.
Man kann eben einen Tag mit "Fühlst du mich - spürst du mich" im Schnee verbringen oder die Pisten jene Tätigkeit verwenden, für welche sie der Erbauer ursprünglich gedacht hat... und manchmal tut es auch gut, wenn sich ein Kind bei Kälte, Schneefall und Wind durchbeissen muss. Ohne Tee, Mars, Snickers oder heisse Schokolade 8)

In den Anfängen von Neige Aventure wurde das Konzept von vielen Freunden und Bekannten gelobt, weil das Angebot insgesamt kompletter war. Zudem konnte man in den frühen 90er Jahren nur bei NA Snowboardkurse belegen, worauf ich den anfänglichen Erfolg zurückführe. In den letzten Jahren hatte ich allerdings immer das Gefühl, dass die NA-Skikurse des Öfteren am Rande der Piste die Skis abgeschnallt haben und sich mit sich selbst beschäftigten...
Das Leben ist eine sexuell übertragbare Krankheit mit hundertprozentiger Mortalität.
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Chasseral
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Beitrag von Chasseral »

Vielen Dank für den kritischen und informativen Bericht.

Zum Thema Skischule: Auf den ersten Blick spricht mich das Konzept von Neige Aventure an, so wie es hier dargestellt wird. Prinzipiell finde ich es gut, wenn das Programm nicht nur aus sturem Skifahren besteht. Aber das muss natürlich auch alles ordentlich und gut abgewickelt werden und da scheints ja in der Tat gehapert zu haben. Ich selbst fahre mit den Kindern auch einen Kompromiss aus selbst unterrichten und Skschule. Die Skischule hat aber für mich weniger den Zweck, da richtig was zu lernen und ist auch keine Aufbewahrungsstätte, damit ich fahren kann. DIe Skischule erfüllt in erster Linie den Zweck, mit anderen Kindern in der Gruppe zu fahren. Dem kommt entgegen, dass meine Tochter (im Februar 6 geworden) Schule in jedweder Form über alles liebt. Egal ob richtige Schule, Musikschule oder Skischule: Das will sie einfach hin. Wenn sie dort Spass in der Grupe hat, dann ist das für mich das wichtigste. Ich düse dann auch nicht den ganzen Tag ab, sondern beobachte das Treiben dann oft aus einiger Entfernung. Wenn ich selbst mit ihr fahre, dann lockere ich das oft etwas auf, zum Beispiel indem wir Bälle oder Ringe mitnehmen für irgendwelche Spielchen oder Handpuppen zum Theaterspielen während der Abfahrt. Und ansonsten versuchen wir zumindest, alle Sprungschanzen auf dem Weg zu nutzen. Reines Skifahren stelle ich mir für Kinder todlangweilig vor.

Mein Sohn (knapp 3 Jahre) ist noch zu jung für die Skischule, mit dem bin ich diesen Winter stundenweise gefahren, auf ganz flachen Abschnitten fährt er selbst, auf normalen blauen Pisten nehme ich ihn an einer Hand - das klappt.

Ich war übrigens während deines Urlaubes zur gleichen Zeit in Martigny - hätt ma sich mal treffen können wenn mans gewusst hätte. Allerdings hab ich es nicht in die 4 Vallées geschafft; ich hatte dieses Mal andere Prioritäten.

Insgesamt denke ich, dass das Gesamtgebiet mit Verbier deine Beurteilung noch ein ganzes Stück nach oben korrigiert hätte. Bezüglich Schneelage, Skigebietsorganisation und Anlagen siehts auf dieser Seite doch deutlich besser aus. Ich würde auch bei sehr gutem Schnee gerne wieder mal hinfahren, die genannten Kritikpunkte sind mir bewusst und die nehme ich in Anbetracht der genialen Skirouten in Kauf. Die Schneelage war einer der Gründe warum ich die 4 Vallées und insbesodere Prince gemieden habe. Das sah in den von mir gewählten Alternativen nach meiner Einschätzung deutlich besser aus.
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taunussi
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Beitrag von taunussi »

Chasseral hat geschrieben: Zum Thema Skischule: Auf den ersten Blick spricht mich das Konzept von Neige Aventure an, so wie es hier dargestellt wird. Prinzipiell finde ich es gut, wenn das Programm nicht nur aus sturem Skifahren besteht.
(...)
Die Skischule erfüllt in erster Linie den Zweck, mit anderen Kindern in der Gruppe zu fahren.
(...)
Ich düse dann auch nicht den ganzen Tag ab, sondern beobachte das Treiben dann oft aus einiger Entfernung.
(...)
Und ansonsten versuchen wir zumindest, alle Sprungschanzen auf dem Weg zu nutzen. Reines Skifahren stelle ich mir für Kinder todlangweilig vor.
(...)
Ich finde es ja sehr interessant, daß bezüglich Skischule mehrere Reaktionen gekommen sind, mit denen ich nicht gerechnet habe.
Dem oberen Statement kann ich mich genau anschließen, dem stimme ich voll zu! Eine Skischule ist für mich auch nicht nur eine Aufbewahrungsanstalt, um selbst besser fahren zu können. Aus dem Alter, in dem ich Pisten-km schrubben wollte und auch konnte, bin ich raus und setze nun andere Prioritäten.
Gefahren bin ich in der ersten Woche mit meiner Tochter dann am Nachmittag und in der zweiten Woche den gesamten Tag, bis sie müde wurde. Und sah am meisten Fortschritte in der zweiten Woche, auch technisch und vom Spaßfaktor her. Mein Anspruch an eine Skischule, egal welche, ist, dass auch die Technik korrigiert und auch mal etwas mehr gefordert wird ohne ständig zu unterfordern, und zwar kombiniert mit Spaß. Es spricht ja schon für sich, daß meine Tochter lieber mit uns fuhr als vormittags in der Skischule zu sein - obwohl sie zu Hause liebend gerne in den Kindergarten geht und auch sonst den Kontakt zu anderen Kindern sucht. Dass als Highlight des Vormittags der Kakao genannt wurde, das kann es ja wirklich nicht sein. Ich denke, daß sie auch instinktiv spürte, daß die Skilehrer eigentlich nicht wirklich an Kinderunterricht interessiert waren, da gab es wirklich herbe Aussagen von Seiten der Instructors.
Zum Skigebiet 4 Vallées: Ich werde die nächsten Jahre bei meiner Frau darauf drängen, dass wir einmal nach Verbier fahren, weil die Landschaft und das Gebiet sowie die Francophonie einfach genial sind. Für nächstes Jahr wird es aus verschiedenen Gründen (auch die Skischulen!) eher Österreich, vielleicht auch Italien werden. Mal sehen. Oder aber Sierra Nevada, falls es jobmäßig mich an die Costa del Sol verschlägt (diesbezüglich bin ich momentan stark am bewerben!).
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Beitrag von gerrit »

So, jetzt hab ich den Bericht auch gelesen und kann hier schon die beinahe exakte Ergänzung ankündigen. Wir waren am 17. und 18.3. in den 4 Tälern und sind nahezu ausschließlich dort gefahren, wo Du (@tanussi) nicht hingekommen bist, also die Gegend um Mont Fort, Chassoure, La Tzoumaz, Attelas,....
Nendaz waren wir nicht, da ja die Verbindung via Prarion gesperrt war, leider auch die Plan du Fou - Bahn, obwohl die ja von oben her noch möglich gewesen wäre, die Abfahrt hat jedenfalls sehr einladend ausgesehen.
Für gute Schifahrer, die gerne abseits der Pisten fahren, kann ich dieses Gebiet vorbehaltslos empfehlen, für Pistenfahrer wären die entfernter liegenden Sektoren aber nur mittels Talfahrten per Bahn erreichbar, da viele der nötigen Verbindungsabfahrten nicht präpariert und damit meist ziemlich selektiv sind.
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Beitrag von Chasseral »

Nochmal zur Skischuldiskussion: Das mahnt mich an die endlosen Diskussionen zum "normalen" Schulsystem. Meines Erachtens spielt das System und Konzept für den Lernerfolg nur eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger sind motivierte Lehrkräfte, die ihre Arbeit nicht (nur) als Belastung empfinden. Und wichtig sind auch Eltern, die ihre Kinder nicht bei jeder Gelegenheit vor den TV-Apparat setzen oder abschieben, um sich nicht dauernd mit ihnen beschäftigen zu müssen - was zugegebenermassen recht anstrengend ist. Ob das Schulsystem dann integriert ist oder gegliedert, ob das ganze zeitlich komprimiert wird oder gestreckt, mit Vergleichsarbeiten oder ohne, welche Fremdsprachen unterrichtet werden, das ist für den Lernerfolg allenfalls zweitrangig. In einem positiven Umfeld kommt auch der Lernerfolg. Das gilt fürs normale Schulsystem und genauso auch für die Skischule. Hier müsste der Hebel angesetzt werden, aber das dürfte leider schwierig sein.
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Re: Haute-Nendaz (CH) 03.03.-17.03.07 - Zurück zur Nostalgie

Beitrag von Gletscherfloh »

taunussi hat geschrieben:Anfahrt:
Nach mehrfach Österreich-Skifahren mit plattgewalzten Abfahrten bin ich froh gewesen, endlich auch mal wieder unpräparierte Abfahrten wie die Plan du Fou fahren zu können, die in meiner Liste meiner Lieblingsabfahrten ganz vorne erscheint.
Die Dichte an Buckelpistenabfahrten in diesen Ski-Grossraum hat mich auch positiv beeindruckt - in Österreich werden heute ja selbst so genannte "Ski-Routen" oft plattgewalzt (o.k. das ganze als Tiefschneehänge wäre mir noch lieber gewesen).

Dass selbst wichtige strategische Verbindungen nur als (unpräparierte) Routen existieren (und daher als Buckelmeer fungieren) ist sicherlich einmalig. Das wär in Österreich sicher durch kilometerlange Ziewegschlangen und gesprengte Trassen verschlimmbessert ...

Noch eine Frage zur Skischule: Wie war da denn die "Unterrichtssprache" für die Kinder. Oder gab's Klassen nach den Herkunftsländern ?
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Re: Haute-Nendaz (CH) 03.03.-17.03.07 - Zurück zur Nostalgie

Beitrag von Chasseral »

Gletscherfloh hat geschrieben:... Die Dichte an Buckelpistenabfahrten in diesen Ski-Grossraum hat mich auch positiv beeindruckt - in Österreich werden heute ja selbst so genannte "Ski-Routen" oft plattgewalzt (o.k. das ganze als Tiefschneehänge wäre mir noch lieber gewesen). ...
Da kann ich auch ein Lied von singen. Wie ihr alle wisst, liegt eines meiner absoluten Lieblingsskigebiete in Österreich: Das Walmendingerhorn bei Mittelberg; das besuche ich seither in jedem Winter. Da hatte es immer sehr viele richtig steile Routen (komischerweise sind die in Österreich mit einer orangefarbenen Raute markeirt und nicht wie in der Schweiz üblich in gelb). Diese waren immer als Tiefschneehänge belassen und haben sich dann zu tollen Buckelpisten ausgefahren. Letztes Jahr dann das schlimme Erwachen: Alle Routen durch Pistengeräte plattgewalzt!! Was soll denn das? Als gäbe es nicht genug Möglichkeiten zum Befahren gewalzter Pisten - selbst am Walmendingerhorn. Offenbar haben die sich eine neue Windenmaschine gekauft und müssen jetzt mit ihrem neuen Spielzeug spielen. :twisted: Ist das überall in Österreich so? Wie siehts denn am Arlberg aus? Da sind die Routen doch hoffentlich naturbelassen, oder? Und sie bleiben es hoffentlich auch, bis ich es irgendwann mal im Winter dahin schaffe. Seit 30 Jahren würde ich gerne mal dahin fahren und habs irgendwie nie geschafft.

Immerhin: Die schwarze (und damit kontrollierte) Talabfahrt am Walmendinger ist nach wie vor Buckelpiste und für Pistengeräte tabu. Hoffen wir dass das so bleibt und auf den Routen oben wieder die Vernunft einkehrt.
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Re: Haute-Nendaz (CH) 03.03.-17.03.07 - Zurück zur Nostalgie

Beitrag von taunussi »

Gletscherfloh hat geschrieben: Noch eine Frage zur Skischule: Wie war da denn die "Unterrichtssprache" für die Kinder. Oder gab's Klassen nach den Herkunftsländern ?
Primär merkwürdigerweise eher Englisch. Deutsch wurde auch gesprochen (und etwas Französisch). War eine nette Mischung. Die Kinder wurden nicht nach Herkunftsländern eingeteilt, dafür waren es zu viele Nationalitäten gewesen.
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Re: Haute-Nendaz (CH) 03.03.-17.03.07 - Zurück zur Nostalgie

Beitrag von Chasseral »

Chasseral hat geschrieben:... Wie ihr alle wisst, liegt eines meiner absoluten Lieblingsskigebiete in Österreich: Das Walmendingerhorn bei Mittelberg; das besuche ich seither in jedem Winter. Da hatte es immer sehr viele richtig steile Routen (komischerweise sind die in Österreich mit einer orangefarbenen Raute markeirt und nicht wie in der Schweiz üblich in gelb). Diese waren immer als Tiefschneehänge belassen und haben sich dann zu tollen Buckelpisten ausgefahren. Letztes Jahr dann das schlimme Erwachen: Alle Routen durch Pistengeräte plattgewalzt!! Was soll denn das? Als gäbe es nicht genug Möglichkeiten zum Befahren gewalzter Pisten - selbst am Walmendingerhorn. Offenbar haben die sich eine neue Windenmaschine gekauft und müssen jetzt mit ihrem neuen Spielzeug spielen. :twisted: ...
Ich habe daraufhin mal bei den Kleinwalstertaler Bergbahnen angefragt und folgende - eigentlich plausible - Antwortmail erhalten:

->
ein herzliches Grüß Gott aus dem Kleinwalsertal,

vielen Dank für Ihre Anregung, am Walmendingerhorn die beiden Routen nicht zu präparieren.

Die beiden Routen sind für das Walmendingerhorn eine äußerst attraktive Erweiterung des Angebotes und werden nicht regelmäßig, aber immer wieder mal präpariert. Diese Arbeit dient nicht zuletzt auch dazu, die Routen befahrbar zu erhalten und auch den etwas weniger geübten Skifahrern als Sie es offenbar sind die Gelegenheit zu bieten, Buckelpistenfeeling zu erlangen. Wenn das Areal über den gesamten Winter überhaupt nicht maschinell bearbeitet werden würde, könnte die Route möglicherweise auch nicht mehr befahrbar werden, weil sich die Buckel als zu extrem erweisen.

Glücklicherweise sind am Walmendingerhorn aber noch weitere Hänge leicht erreichbar, an denen wir keine Veränderungen vornehmen und die für wahre Könner immer eine Herausforderung sind und bleiben werden.

Übrigens herrschen derzeit am Walmendingerhorn in den Hochlagen immer noch gute Pistenbedingungen, die Talabfahrt ist noch geöffnet. Informieren Sie sich im Internet aktuell über die geöffneten Pisten und kommen Sie doch mal wieder vorbei, es lohnt sich!


mit freundlichen Grüßen
Kleinwalsertaler Bergbahn AG
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Beitrag von Chasseral »

Grad nochmal ne Mail vom Walmendigerhorn erhalten, die weniger schön tönt:

->
Sehr geehrter Herr Frank.

Auf diesem Wege möchten wir uns für Ihre Anliegen bedanken.

Trotz der geringen Schneelage war am Walmendingerhorn fast den ganzen Winter ein guter, meistens sogar sehr guter Skibetrieb möglich. Schade, dass Sie uns nicht besucht haben.

Unpräparierte Pisten sind für den größten Teil unserer Gäste nicht tragbar. Deshalb haben wir uns entschlossen, das Pistenangebot am Walmendingerhorn zu vergrößern in dem wir unsere beiden Skirouten am Muttelberglift 1-2 mal wöchentlich präparieren. Außerhalb dieser zeitweise präparierten Routen steht unserer Meinung am Walmendingerhorn genügend unpräparierte Fläche zur Verfügung.

Die schwarze Talabfahrt mit den Buckeln wurde von uns in den vergangenen Jahren nur selten präpariert. Dies soll auch so bleiben.

Ich hoffe Ihnen mit meiner Auskunft weiter geholfen zu haben und verbleibe,

mit freundlichen Grüßen

Leonhard Schuster
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Beitrag von Chasseral »

Dann jetzt hier nochmal meine Antwort da drauf:

->
Vielen Dank für diese zweite Rückmeldung auf meine Anfrage, die sich allerdings für mich leider nicht ganz so positiv liest wie die erste Rückmeldung Ihres Herrn Gehrer. Selbstverstänlich gibt es bei Ihnen im Gelände tolle Hänge wie zum Beispiel unter der Kabinenbahn oder der Doppelsesselbahn, die ich schon mit Feude gefahren bin. Allerdings habe ich bei diesen Aktionen im völlig ungesicherten Gelände trotz LVS-Gerät immer ein ungutes Gefühl - zumal ich im Gelände öfters alleine fahren muss. Die ausgeschilderten Routen bieten dagegen das angenehme Gefühl, auch ohne gewalzte Pisten in relativ sicherem Gelände unterwegs zu sein. Und leider werden diese Routen immer weniger, während das Angebot an gewalzten Pisten weiter wächst. Meines Erachtens besteht an den gewalzten Pisten eher ein Überangebot und an beschilderten ungewalzten Routen eher ein Defizit.

Großes Kompliment in diesem Zusammenhang an das zu Ihrem Unternehmensverbund gehörendene Fellhorn, wo seit dieser Saison beliebte Freeride-Hänge offiziell aus Routen ausgewiesen sind, was das Sicherheitsgefühl beim Befahren erhöht.

In diesem Zusammenhang muss ich auf die in dieser Hinsicht vorbildlichen Skigebiete von Verbier-Nendaz und Argentière verweisen, welche das große Angebot an anspruchsvollen unpräparierten Routen und ungewalzten schwarzen Pisten bewusst pflegen und inzwischen von mir und vielen Bekannten gerne und immer öfter besucht werden.

Daher meine persönliche Empfehlung: Vergessen Sie die Zielgruppe der "Freerider" nicht ganz. Ich hätte sie aufs Walmendingerhorn konzentriert, jetzt scheint es aber mehr auf das (leider etwas überlaufene) Fellhorn hinauszulaufen.

Vielen Dank für den Gedankenaustausch und sportliche Grüße
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Re: Haute-Nendaz (CH) 03.03.-17.03.07 - Zurück zur Nostalgie

Beitrag von fettiz »

[quote="GletscherflohDie Dichte an Buckelpistenabfahrten in diesen Ski-Grossraum hat mich auch positiv beeindruckt - in Österreich werden heute ja selbst so genannte "Ski-Routen" oft plattgewalzt (o.k. das ganze als Tiefschneehänge wäre mir noch lieber gewesen).

[/quote]

Naja, jede Buckelpiste war ja mal ein Tiefschneehang. Aber halt zu selten...

Also wichtige Verbindungen unpräperiert zu lassen finde ich jetzt insgesamt für die Masse auch nicht OK. Schließlich wollen auch klassische Pistenfahrer oder auch größere Kinder/Kurse wie z.B. Miki ein Gebiet in der totalen kennenlernen. Man muss hier natürlich auch sehen, was für ein Unternehmen wirtschaftlich ist. Wenn die Walmendinger 100 Einsteiger haben vs. 5 Freerider ist klar, dass hier für die Masse die "Herausforderung" häufiger mal präpariert wird. Weil dann können vielleicht 20 neue Einsteiger auch noch als Neukunden gewonnen werden können. Wo wollt Ihr überhaupt am Fellhorn freeriden?!? War nicht am Nebelhorn mehr Möglichkeiten...
Dass aber alles plattgewalzt wird ala Sportwelt Amade oder auch Zillertal ist aber sicher der falsche Weg. Dadurch steigen die Geschwindigkeiten durchs Carven zu stark an, was wiederum zu Unfällen und Verletzungen führt. Durch die McDonaldisierung der Pisten fällt natürlich andererseits auch das durchschnittliche Niveau der Fahrer. Besser wäre es wenn hier die Betriebe auch einzelne Bereiche der Pisten einfach mal unpräpariert lassen würden. Es muss nicht jede Piste auf 200 m Breite bretteben sein. Es tun doch auch 50 m...
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Beitrag von Chasseral »

^^ Also Verbier hat sehr gute Erfahrungen damit, wichtige Verbindungen unpräpariert zu lassen - und die Kundschaft dankt es. Fahrer, die da nicht runter wollen, fahren halt mit der Gondel runter - was is da dabei? Deshalb ist auch das Argument der Walmendinger Quatsch, ganz ohne Präparation ginge es irgendwann gar nicht mehr zu fahren.

Klar ist das Nebelhorn zum Freeriden besser als das Fellhorn. Aber am Fellhorn habens jetzt halt Freeride-Strecken ausgewiesen. Das alleine ist lobenswert.

Und die Routen am Walmendinger sind keine wichtigen Hauptpisten, sondern lediglich Alternativen. und die könnte man ja unpräpariert lassen, zumal's in diesem Skigrossraum (Skipassverbund) 150 km gewalzte Pisten hat. An unpräparierten gesicherten hats nur wenige Kilometer.

Wie dem auch sei: Verbier und Argentière haben die Zeichen der Zeit erkannt und bieten was für Leute, für die Skifahren wirklich ein Sport ist. Ich werd's denen durch Besuche danken.
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Beitrag von valley_runner »

Solange der ständige Streit zwischen den Liftgesellschaften um die schleppende Komfortverbesserung im Bereich Printze weiterschwelt wird TeleVerbier nix an der Verbindung Richtung Printze ändern.

Falls sich da aber mal was tun sollte (Beteiligung TeleVerbier an insb. TeleNendaz bzw. Fusion), dann würde eine Variante interessant, die Ecosign in einer Masterstudie für Verbier schon mal erstellt hat und die momentan nur als Variante mit Aufstieg zu fahren ist.

Ein kurzer Sessellift mit Start am südöstlichen Rand des Lac des Vaux Richtung NO auf den Grat, der vom Col de Chassoure weiterläuft (rot eingezeichnet).
Dahinter gäbe es eine absolut schneesichere rote, ev. sogar blaue Piste an O-NO Hängen nach Siviez zu erschließen:

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Beitrag von Chasseral »

Nochmal was zum Thema Wirtschaftlichkeit und Markt. In Argentière hat man eindrucksvoll gesehen, dass es wirtschaftlich lohnend sein kann, den Berg stark auf Freerider auszurichten: Die Gipfelbahn an den Grands Montets bedient lediglich ungewalzte (aber kontrollierte = schwarze) Pisten. Die Bahn befördert pro Tag 2.400 Skifahrer nach oben (40 Fahrten à 60 Personen). Um diese Bahn zu benutzen muss man einen sündhaft teuren Skipass kaufen (Zuschlag 10,-- EUR/Tag -> Tageskarte also 46 ,-- EUR, 2-Tages-Karte 90,-- EUR). Um mitfahren zu dürfen, muss man mit Platzkarten vorreservieren (Skipass wird nur für reservierte Fahrten freigeschaltet). Man darf nur eine Fahrt gleichzeitig reservieren.

Ergebnis: Bereits am frühen Morgen sind alle 2.400 Plätze reserviert. Man kann also davon ausgehen, dass pro Tag mehr als 2.000 verschiedene Skifahrer unter zahlung des satten Zuschlags da rauf fahren, um eine lange ungewalzte Pisten zu fahren. Selbstverständlich bleiben auch einige andere (aber nocht alle) schwarze Pisten in diesem Gebiet ungewalzt, damit man nicht immer mit der Gipfelbahn hoch muss. Ausserdem ist der Berg in weiten Teilen im freien Gelände befahrbar.

Dieses Beispiel zeigt: Es gibt einen grossen Markt für ungewalzte Pisten, das Angebot ist eher klein und man damit richtig Geld machen.

Anderes Beispiel: S. St. Bernard: Dieses Gebiet ist von der Anlagenzahl her eher klein und damit mit dem Walmendingerhorn vergleichbar. Vergleichbar sind auch die ziemlich steilen Hänge in den Hochlagen. Am Bernard werden steile Pistenabschnitte grundsätzlich nicht gewalzt - und die Leute kommen. Ich bezweifle hier mal ganz stark, dass viele Leute kommen würde, wenn dort alles gewalzt wäre. Denn dafür gibts ja wahrlich schneller erreichbare Gebiete mit einer deutlich grösseren Pistenauswahl.

Daher die Frage: Sollen kleine Skigebiete mit steilen Pisten wirklich den unerbittlichen Konkurrenzkampf um die am besten präparierten Pisten aufnehmen? Meines Erachtens kommen die doch voll unter die Räder. Kleine steile Skigebiete sollten sich Nischen suchen. Und gerade ein Unternhmensverbund von Nebelhorn-Fellhorn-Kanzelwand-Walmendinger hat doch die geniale Möglichkeit der differenzierten Positionierung und damit Risikoverteilung. Mein Weg wäre gewesen. Massenskibetrieb mit Vollbeschneiung und Vollpräparation am Fellhorn, attraktive Kleinskigebiete für Skifahrer, die das etwas andere suchen an Nebelhorn und Walmendinger. Ich freue mich jedenfalls immer über Vielfalt und bin froh über die Mischung. Oberstdorf-Kleinwalsertal bietet (noch) eine geniale Variabilität verschiedener Gebietstypen und das trifft (wie hiess doch dieser thread?) auch für Verbier-Nendaz zu.
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Beitrag von Chasseral »

valley_runner hat geschrieben:... Falls sich da aber mal was tun sollte (Beteiligung TeleVerbier an insb. TeleNendaz bzw. Fusion), dann würde eine Variante interessant, ...
Ein kurzer Sessellift mit Start am südöstlichen Rand des Lac des Vaux Richtung NO auf den Grat, der vom Col de Chassoure weiterläuft (rot eingezeichnet).
Dahinter gäbe es eine absolut schneesichere rote, ev. sogar blaue Piste an O-NO Hängen nach Siviez zu erschließen:
Solange die mir die Mur de Chassoure ned walzen solls mir Recht sein.

Unabhängig davon die Frage: Gibt's eigentlich irgendwelche Beschwerden, dass es von Verbier rüber keine gewalzte Piste gibt?
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Beitrag von valley_runner »

Hab noch keine Beschwerden gehört, jeder, der nach Verbier fährt weiß, dass er sich in einem Gebiet bewegt, dass nur begrenzt für Anfänger geeignet ist.

Und der Col de Chassoure ist einfach in der orm wie er jetzt ist ein TRAUM, wenn die den mal planieren sprenge ich Ihnen die Gondelbahn!

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Beitrag von Budi »

Ein Traumbild!!!
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Beitrag von Pilatus »

Kannst du bitte das Riesenbild nur als Link reintun? Der Bericht ist so kaum mehr zu lesen!
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Beitrag von Budi »

Werde mitte Februar gehen mal schauen ob ich ein paar bilder machen und posten kann ;-)

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