Nordkette-Innsbruck

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Alpi
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Nordkette-Innsbruck

Beitrag von Alpi »

Nordkettenbahn: Stadt sucht Betreiber
Die Stadt Innsbruck sucht einen Geldgeber und Betreiber für eine Nordkettenbahn neu. Maximal 41 Millionen Euro will die Stadt für ein neues Projekt zuschießen.


Suche nach Investor
Der Innsbrucker Gemeinderat hat mit großer Mehrheit am Donnerstagabend für die Ausschreibung der neuen Nordkettenbahn gestimmt. Von den insgesamt 39 Stimmungsberechtigten waren die fünf Innsbrucker Grünen-Abgeordneten sowie Planungsstadtrat Georg Gschnitzer (Für Innsbruck) dagegen.

Grüne gegen Ausschreibungstext
Ein SP-Gemeinderat durfte wegen Befangenheit seine Stimme nicht abgeben. Dass die Innsbrucker Grünen gegen den Ausschreibungstext sein werden, hatte sich bereits im Vorfeld abgezeichnet. Der Grüne Gemeinderat Gerhard Fritz hielt im Zuge der Beratungen fest, die Idee "nicht grundsätzlich" abzulehen.

"Ich bringe aber der Prozedur nicht das Vertrauen entgegen, dass da etwas Gescheites herauskommt", meinte er. Als "Alternative" setzten sich die Grünen für die Renovierung der bestehenden Bahn ein. Dies würde etwa 25 Millionen Euro kosten, hieß es im Vorfeld.

Zach wünscht Fachbeirat
Wer am wenigsten Förderung verlangt, soll den Zuschlag erhalten. Aber auch architektonische Kriterien sollen einbezogen werden. Daher soll jetzt ein Fachbeirat eingerichtet werden. Der Beirat, aus Politikern wie Bürgermeisterin Hilde Zach und Beamten, soll das Projekt städtebaulich begleiten.



Kompletterneuerung
Die 75 Jahre alte Nordkettenbahn, die derzeit vom Innsbrucker "Rundgemälde" auf die Seegrube und weiter auf das "Hafelekar" fährt, soll komplett erneuert werden. Gesucht wird ein neuer Investor und ein neuer Betreiber. Die Bahn hingegen soll weiterhin im Eigentum der Stadt bleiben.

Den Zuschlag soll jener Bewerber erhalten, der die geringste finanzielle Unterstützung von der öffentlichen Hand benötigt. Der maximale Zuschlag beträgt 33 Millionen Euro. Nach dem erhaltenen Zuschlag hat der Bieter dem Gemeinderat binnen sechs Monaten das Projekt vorzulegen.

Projektwerber
Potenzielle Projektbewerber müssen zahlreiche Bedingungen erfüllen. Neben einer Betriebspflicht an 340 Tagen (von 8.00 bis 18.00 Uhr) gilt auch die Beförderungskapazität bis zur Hungerburg von 1.200 Personen pro Stunde sowie weiter auf das Hafelekar von 800 Personen pro Stunde als Kriterium. Zudem soll ein "stadtnaher Anschluss" geboten werden. Nach der mehrheitlichen Zustimmung des Ausschreibungstextes kann nun die Suche nach Investoren begonnen werden.

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starli
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Beitrag von starli »

Projekte gäbs genügend, aber irgendwer hat doch immer einen Einspruch parat...

.. weiter geht's bitte in diesem Topic:

http://www.ski-world.net/forum/viewtopic.php?t=601

Danke, Topic wird geschlossen.
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