Quelle: VDSWinter trifft die Unternehmen unterschiedlich hart
MÜNCHEN. Das Gros der deutschen Bergbahnen wird den jetzt zu Ende gehenden Winter mit einem blauen Auge abschließen. Nach einem Rekordwinter im Vorjahr, der auf allen Pisten hervorragende Schneeverhältnisse geboten hat, muss die Branche heuer mit durchschnittlich zweistelligen Umsatz- und Besuchereinbußen rechnen. Dies ergab eine erste Umfrage des Verbandes Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte (VDS) in München. Als eine Konsequenz dieses Winters verstärken die Unternehmen ihre bisher bereits laufenden Bemühungen, ganzjährige Konzepte und Leistungen zu bieten.
„Unsere Abhängigkeit vom Winter ist lange nicht so stark wie in unseren Nachbarländern“, erläutert VDS-Vorstand Peter Huber. Dennoch hätten die Kapriolen des Wetters manchen Betrieb stark getroffen. „Dies betrifft natürlich vor allem unsere Kollegen in den Mittelgebirgen“, erläutert Peter Huber. Aber auch im Alpen- und Voralpenraum kam kaum ein Unternehmen ohne Einbußen davon. Allerdings: Im Vergleich zum überaus schneereichen Vorwinter fallen die Minuszahlen weit deutlicher aus als im Vergleich zum Fünf-Jahres-Durchschnitt.
Als Retter in der (Schnee-)Not erwies sich abermals die technische Beschneiung. Sie sicherte in den entsprechend ausgerüsteten Skizentren den Betrieb und schuf eine tragfähige Basis, auf der die Neuschneezugänge sinnvoll eingesetzt werden konnten. Dieser Winter habe deutlich gezeigt, so der VDS-Vorstand in seiner Bilanz, „welch enorme Bedeutung Bergbahnen und ihre Beschneiungsanlagen als Infrastruktureinrichtungen haben.“ Ganze Regionen profitierten von dem Umstand, dass die in der Regel privaten Bergbahn-Unternehmen Millionensummen in die Beschneiung investiert haben. Ohne Schnee, so die Ergebnisse des VDS, komme der Wintertourismus schnell zum Erliegen. „Die Idee vom sanften Wintertourismus auf grünen Wiesen bleibt ein Traum.“
Der Klimawandel, der unbestreitbar stattfindet, wird von der Tourismusbranche intensiv in die Zukunftsplanungen eingearbeitet. Vor allem durch technische Beschneiung – eingebunden in ein stimmiges Gesamtkonzept - wird in den nächsten 25-30 Jahren Wintersport gut möglich sein. Klimatische Veränderungen müssten sehr kleinräumig und individuell betrachtet werden. Auch die positiven sozialen und gesundheitlichen Effekte des Wintersports für Kinder und Jugendliche sollten nicht außer Acht gelassen werden.
Als positiv erwies sich für viele deutsche Seilbahnunternehmen die Tatsache, dass sie nicht so stark wie viele ihrer alpenländischen Kollegen vom Wintertourismus abhängig sind. Schon seit Jahren sind die Bahnen bestrebt, Ganzjahreskonzepte zu verwirklichen. Dazu zählen zahlreiche Sommer- und Herbstangebote, Aktionen und Veranstaltungen.
Nach einem wirtschaftlich rauen Winter hoffen die Bergbahnen auf eine erfreuliche Sommersaison. Wie im letzten Jahr sind wieder zahlreiche Aktionen geplant, die insbesondere Familien mit Kindern die Berge und die vielen landschaftlichen Schönheiten näher bringen. Zur Tradition geworden ist bereits das Veranstaltungs-Wochenende zum Start in den Bergsommer, das wieder im Juni stattfinden wird.
Deutsche Bergbahnen setzen auf ein Ganzjahres-Angebot
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flo
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Deutsche Bergbahnen setzen auf ein Ganzjahres-Angebot
Hatten wir den Artikel schon?
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Deutsche Bergbahnen
da kann ich nur eins sagen, die deutschen Bergbahnen müssen erst einen richtig schlechten Winter miterleben, um aufzuwachen, wenn es um Beschneiungsanlagen geht. Kann mich noch an eine Unterschriftensammlung am Kreuzjoch erinnern ( vor einigen Jahren bereits ), da wolltn die Betreiber der Sesselbahn auf diese Art und Weise für Schneekanonen kämpfen.
Aber ich denke, jetzt geht was voran-- einerseits wollns Deutschland als führendes Land der High tech bezeichnen, sogar nen Transrapid wollns-- der aber ausschließlich für Fluggäste sinnvoll iss, die in München weggfliegen wolln- Aber wenn ma Schneekanonen hättn, dann wär mit Sicherheit mehr Menschen damit geholfen... Und schneearme deutsche Pisten-- iss kein gutes Markenzeichen für uns. Immerhin leben ne Menge Leut fast ausschließlich vom Tourismus.
Das ma Sommertourismus mit Bergbahnen attraktiv macht-- iss ja voll in Ordnung. Aber Bitte nicht wie am Spitzing für ( damals schon ) 7.20 DM pro Fahrt, für nen Berg wo ma in 30 Minuten locker z fuß raufgeht. Letztes jahr hams am Stümpfling nur in den bayrischen Sommerferien offen ghabt ( in der Zeit war das Wetter unter aller Sau-- total verregnet und kalt)-- da muß ma mehr bieten. Brauneck iss guat, da hams weltweit die einzie Bullcart Bahn, die Brauneckbahn hat fast immer offen, oben jede menge Wanderwege... sowas iss O.K. Oder der Barfußpfad am Kranzberg in Mittenwald-- a Mords Gaudi -- auch für Nicht Bergsteiger.
Die Bergbahnen müßten noch mehr für Mountainbiker machn... so wie in Österreich und Schweiz.
Aber ich denke, jetzt geht was voran-- einerseits wollns Deutschland als führendes Land der High tech bezeichnen, sogar nen Transrapid wollns-- der aber ausschließlich für Fluggäste sinnvoll iss, die in München weggfliegen wolln- Aber wenn ma Schneekanonen hättn, dann wär mit Sicherheit mehr Menschen damit geholfen... Und schneearme deutsche Pisten-- iss kein gutes Markenzeichen für uns. Immerhin leben ne Menge Leut fast ausschließlich vom Tourismus.
Das ma Sommertourismus mit Bergbahnen attraktiv macht-- iss ja voll in Ordnung. Aber Bitte nicht wie am Spitzing für ( damals schon ) 7.20 DM pro Fahrt, für nen Berg wo ma in 30 Minuten locker z fuß raufgeht. Letztes jahr hams am Stümpfling nur in den bayrischen Sommerferien offen ghabt ( in der Zeit war das Wetter unter aller Sau-- total verregnet und kalt)-- da muß ma mehr bieten. Brauneck iss guat, da hams weltweit die einzie Bullcart Bahn, die Brauneckbahn hat fast immer offen, oben jede menge Wanderwege... sowas iss O.K. Oder der Barfußpfad am Kranzberg in Mittenwald-- a Mords Gaudi -- auch für Nicht Bergsteiger.
Die Bergbahnen müßten noch mehr für Mountainbiker machn... so wie in Österreich und Schweiz.
Fabi,alpiner Schifreak
TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;
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Brauneck
stimmt, da habns gearbeitet, als ich das letzte Jahr mal Bullcart gfahrn bin. Was dringend mal gmacht ghörte, ne Neue Sommerrodelbahn am Blomberg-- bevorzugt ne Wiegand Bahn. Diese Rolba Run war die erste Sommerrodelbahn, und ma iss damals am Anfang scho immer so komisch rumgewackelt. Da kannst gar net schnell fahrn.
Übrigens-- iss zwar jetz O T, aber von Lenggries nach Bad Tölz iss ne geile Schlauchbootstrecke. ca. 2 - 2.5 Std. iss ma da unterwegs. Mit hilfenahme der BOB ( Bayrische Oberlandbahn) iss das leicht machbar.
Fahrst aufs Brauneck und anschließend mitm Boot und mit der BOB wieder zruck. Sowas iss dann Abwechslung pur.
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Fabi,alpiner Schifreak
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Carvergirl
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Kreuzjoch
Hi, das war an einem wunderschönen Sonntag, da bin ich in der Früh als einziger Schifahrer aufn Osterfelder hochgefahrn-- allein mit 50 Lawinenhunden ( plus Begleitung) -- diese Fahrt werd ich nie vergessen.
Unten wars voll neblig, und ab der 2. Stütze war dann stahlblauer Himmel, und die Waxnsteine tiefst verschneit... menschnleere Pisten, Super präpariert...
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Fabi,alpiner Schifreak
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Re: Deutsche Bergbahnen
Das lag aber am Speicherseebauschifreak hat geschrieben:Letztes jahr hams am Stümpfling nur in den bayrischen Sommerferien offen ghabt ( in der Zeit war das Wetter unter aller Sau-- total verregnet und kalt)-- da muß ma mehr bieten.
Dove vai senza sci?
Wege entstehen, indem man sie geht.
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