St.Anton: Deutscher Urlauber von Pistenraupe überrolt

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oli
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St.Anton: Deutscher Urlauber von Pistenraupe überrolt

Beitrag von oli »

St.Anton: Deutscher Urlauber von Pistenraupe überrolt
Ein Unfall mit einer Pistenraupe hat am Donnerstagabend in St. Anton ein Todesopfer gefordert. Ein Skifahrer ist von dem Gerät überrollt worden.

Es ist kurz vor 20 Uhr, also bereits außerhalb der Betriebszeit, als eine Gruppe deutscher Skifahrer noch bei der Gampen-Talstation abfährt. Die Präparierungsarbeiten sind bereits voll angelaufen, als einer der Männer stürzt und genau hinter einer Pistenraupe zu liegen kommt.

Genau in dem Moment legt der Fahrer den Rückwärtsgang ein um den Berg hinaufzufahren. Er überrollt den 38-jährigen. Trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen hat der Mann keine Chance. Er stirbt noch an der Unfallstelle.

Die genauen Umstände für den Unfall sind noch nicht klar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.


30.03.2007

Quelle: Tirol.com
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Oscar
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Beitrag von Oscar »

hört sich alles etwas komisch an, trozalledem natürlich schon heftig, insbesondere für den Raupenfahrer und die angehörigen des Verunfallten.

Aber wie kan man bei der Gampen Talsstion abfahren? die ist doch fast im Ort da geht nix weiter runter wo ne Raupe fahren kann?

Vor allem wer fährt so nah hinter den Rupen her, dass man wen man fällt direkt dahinterliegt?

Etwas merkwürdig alles ...
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oli
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Beitrag von oli »

Ich will hier mal nicht anfangen zu spekulieren, aber man sieht das Bild ja immer wieder. Kaum ist eine Pistenraupe in Sicht, springen die ersten direkt in die frisch gewalzte Spur, um bloß der Erste zu sein, der auf den jungfräulichen Rillen hinter dem Monstrum abzufahren.
Hier scheinen wieder einmal ein paar unglückliche Umstände zusammengetroffen zu sein. Ein Sturz genau in dem Moment wo der Raupenfahrer anhält und den Rückwärtsgang einlegt. Das ist bitter!
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Beitrag von Jay »

Für mich gibt es eine elementare Information in diesem Satz: 20 Uhr...
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Beitrag von snowflat »

Die ABB dazu:
In St. Anton herrscht nach dem Unglück Betroffenheit. Hannes Steinlechner, Betriebsleiter bei den Arlberger Bergbahnen, beteuert in einer ersten Stellungnahme gegenüber Radio Tirol, alle Sicherheitsvorkehrungen im Skigebiet getroffen zu haben. Außerdem sei die Piste per Gemeindeverordnung ab 17.00 Uhr gesperrt gewesen.
Quelle: ORF
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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oli
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Beitrag von oli »

jwahl hat geschrieben:Für mich gibt es eine elementare Information in diesem Satz: 20 Uhr...
Genau - und wenn man dann noch meinen einleitenden Satz heran zieht...
oli hat geschrieben:Ich will hier mal nicht anfangen zu spekulieren, aber ...
dann fragt man sich sicher schnell, was jemand um 20 Uhr noch mit Ski auf der Piste zu suchen hat. Und die Ortskundigen fragen sich weiter, welche einschlägigen Apres-Ski-Lokale in der näheren Umgebung zu finden sind und wann eben diese Ihre Apres-Ski-Party beenden.

Man ist das bitter.....wie oft bin ich selbst schon vom Moser nach Anton abgerutscht.....und da war es auch deutlich nach 17 Uhr!
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Beitrag von Jay »

oli hat geschrieben: Man ist das bitter.....wie oft bin ich selbst schon vom Moser nach Anton abgerutscht.....und da war es auch deutlich nach 17 Uhr!
Du bist aber sicher dann nicht so nah an eine Pistenraupe rangefahren...

Jakob
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Oscar
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Beitrag von Oscar »

oli hat geschrieben:...

Man ist das bitter.....wie oft bin ich selbst schon vom Moser nach Anton abgerutscht.....und da war es auch deutlich nach 17 Uhr!
Jop das stimmt war da auch schon oft nach 20 Uhr unterwegs um die letzten Meter in den Ort zu überwinden, aber da fuhren nie Pistenraupen solange da noch Betrieb war ,das habens dann wohl später erst immer gemacht. Die Talstion Gampen ist ausserdem ganz unten, denke aber mal das war vielleicht einfach auch nicht richtig beschrieben kann nur in dem Bereich beim Mooserwirt gewesen sein meiner Meinung nach. ...

Egal wie und was und wo für die Betroffenen ists auf jedefall recht tragisch und sicherlich auch sehr belastent für den Raupenfahrer und die Familie des verunglückten.
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Beitrag von oli »

Oscar hat geschrieben:Die Talstion Gampen ist ausserdem ganz unten, denke aber mal das war vielleicht einfach auch nicht richtig beschrieben kann nur in dem Bereich beim Mooserwirt gewesen sein meiner Meinung nach. ...
Vielleicht war es ja auch direkt an der Talstation der neuen Funitel. Nur wollte man das vielleicht aus2 marketingtechnischen Gründen" nicht schreiben.

#Edit: Witz gelöscht. War mir beim Schreiben schon bewußt, dass das nicht ok ist. War ein versehen.
Zuletzt geändert von oli am 30.03.2007 - 18:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von oli »

Bei www.orf.at scheint man das schon genauer zu wissen, was ich eben noch spekuliert hatte...
Hinter Pistenraupe zu Sturz gekommen
Kurz vor 20.00 Uhr, also bereits außerhalb der Betriebszeit, fuhr eine Gruppe Skifahrer vom Mooserwirt talwärts. Kurz vor der Talstation der Gampenbahn passierte das Unglück auf der gesperrten Piste. Die Präparierarbeiten waren bereits in vollem Gange, als einer der Männer, ein 38-jähriger Deutscher, hinter einem der Pistengeräte stürzte, offenbar unbemerkt vom Fahrer des Pistengeräts.
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Beitrag von Foto-Irrer »

Wir haben einige Jahre im Appartement des Restaurants S´Griabli gewohnt, daß direkt zwischen dem Mooserwirt und dem Krazy Kangaruh liegt. Bis tief in die Dunkelheit sind die Leute noch jolend von den Hütten gekommen und ich hab oft genug die Pistenraupen hupen hören. War wohl nur eine Frage der Zeit bis sowas passiert.
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Beitrag von PRINOTHfan »

ja, finde ich auch!
dem pistenraupenfahrer trifft überhaupt keine schuld ,weil wenn die pisten geschlossen sind ,dann sund sie auch geschlossen!

da war auch erst vor kurzem im pustertal ein tödlicher unfall, wo auch ein skifahrer die gesperrte piste runtergefahren ist und zu sturz gekommen war und dann in eine pistenraupe prallte!

ich selbst habe dies schon oft genug gesehen (wenn ich mit meinem vater mit der pistenraupe mitfahre)dass immer wieder leute von apres ski hütten kommen und die gefahr gar nicht wahr nehmen !und das auch noch wenn eine pistenraupe mit seil unterwegs ist!

aber trotzdem ist es dragisch für die angehörigen!
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Beitrag von DiDa »

Wieso werden nicht alle Hütten an Skipisten um 17 Uhr geräumt wenn die zugehörige Piste geschlossen wird? In Italien kommt sogar die Pistenpolizei und guckt das mit Betriebsschluss alle Leute vom Berg sind und jede Hütte zu macht.
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mic
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Beitrag von mic »

Mal wieder ein unfassbarer Vorfall.
Die Frage ist wie man sowas in Zukunft entgehen wird.
Wie kommt man "geregelt" von den beiden Locations weg? Gibt es da andere Möglichkeiten?
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Oscar
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Beitrag von Oscar »

vom Mooserwirt geht auch nen Strassse weg, die kann man natürlich auch mit Ski aufm Buckel laufen..... Dann kommt nen Auto und schwups auch nen Unfall.

Mag sein, dass es in dem Zusammenhang komich und unangemessen klingt aber die Totale Sicherheit ht man nirgens und Unfälle werden immer und überall passieren.

Persönlich bin ich der Meinung, dass man eben auch mal seinen verstand und sein verantwortungsgefühl mit benutzen muss, damit wird viel reduziert aber auch nicht alles.

Wenn da Raupen fahren muss ich mich anders verhalten als wenn die Piste Menschenleer ist. Ausserdem muss man auch nicht gerade da fahren wo gearbeitet wird. Das isnd vielleicht 500m Piste mit wenig Höhenunterschied vom Mooserwirt zur Talstation Galzigbahn .....
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GMD
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Beitrag von GMD »

Oscar hat geschrieben:Persönlich bin ich der Meinung, dass man eben auch mal seinen verstand und sein verantwortungsgefühl mit benutzen muss, damit wird viel reduziert aber auch nicht alles.
Da hast du im Prinzip natürlich recht. Nur wird halt beim Apres Ski in der Regel nicht nur Mineralwasser getrunken. Und unter Alkoholeinfluss ist bei vielen Leuten das Veranwortungsbewusstsein ganz oder teilweise ausgeschaltet.
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Beitrag von Oscar »

den Verstand musste eben schon vorher einsetzen lasssen in dem du rechtzeitig aufhörst zu trinken!!!!!!

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Beitrag von GMD »

Das schaffen leider nicht alle...
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Beitrag von Oscar »

Genau das hab ich gemeit, abe rnach 4 weiteren postst ists dann ja geklärt .... ;)
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Beitrag von seilbahner »

Leider ist unsere erfahrung beim Pistenmachen auch so, dass sich die Leute anscheinend am Coolsten vorkommen, wenn sie so knapp wie möglich an uns vorbeifahren.
Und wenn ich beim Schneeschieben abends rückwärts fahre ist leider die Fräse so blöd arretiert, das ich in halber Dunkelheit nicht erkennen kann wenn hinter mir einer daherrauscht und zum sturz kommt.
Tribal, du hast ja gesen wie besoffen die Leute bei uns um halb sechs abends daherkommen.
Dagegen wird man leider nicht viel Machen können und ich hoffe dass das ein tragischer einzelfall war.
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Beitrag von Foto-Irrer »

mic hat geschrieben:Mal wieder ein unfassbarer Vorfall.
Die Frage ist wie man sowas in Zukunft entgehen wird.
Wie kommt man "geregelt" von den beiden Locations weg? Gibt es da andere Möglichkeiten?
Die Häuser oberhalb von St. Anton liegen im Ortsteil Moos, von da fährste erst ein Stück in Richtung Arlbergpass, bevor Du dann an den vielen Häusern entlang zum Tal kommst. Ein Fußmarsch hier entlang würde ungelogen ne halbe bis Stunde dauern. Man könnte aber neben der Piste runterlaufen, nur verlang das mal von nem Betrunkenen und dann auch noch mit den Skiern. Wie willste die auch am nächsten Tag abholen??? Taxen kommen zu beiden Locations, aber die sind am Arlberg richtig teuer. Haben diesen Winter eins von Zug nach Lech genommen. Das sind 3, höchstens 4 Kilometer und haben fast 30 Euro gekostet.

Ich bin auch dafür, daß sich Bergbahnen und Hüttenbetreiber darauf einigen können, daß Hütten auf der Piste spätestens um 17 Uhr den Ausschank einstellen und abkassieren, wenn gleichzeitig der Pistenschluss beginnt. Die Raupen fangen doch eh erst ganz oben an zu präparieren oder? Vielleicht gibt es ja solche Absprachen bereits vielerorts...

Ich möchte auch Seilbahner recht geben und habe tiefsten Respekt gegenüber der Arbeit der Raupenfahrer! Besonders an der Talabfahrt in St. Anton hat bestimmt jeder einzelne schon gefährliche Situationen mit Betrunkenen aus den Hütten erlebt, also waren die Umstände wohl so unglücklich, daß er gar nicht hätte anders reagieren können. Auch wenn es zu ihrer Pflicht gehört aufmerksam zu sein, kann man nicht Unmögliches oder vollkommen übertriebene Vorsicht von ihnen verlangen! Ich glaube nicht nur in den FIS-Regeln sondern in jedem Skigebiet steht doch ÜBERALL, daß NACH Betriebsschluss Pistengeräte im Einsatz sind.

Übrigens fällt mir gerade ein, daß die Bergbahnen in Lech eine recht gute Lösung haben. Bereits während des Einfahrens der Lifte werden die breiten Pisten am Schlegelkopf und nach Oberlech abgesperrt, damit dort sicher mit dem präparieren begonnen werden kann. Die Leute, die von der Balmalpe (früher Palmenalpe) und von der Kriegeralpe nach Lech abfahren werden gut ausgeschildert über kleine schmale Pisten zur Talabfahrt am Schloßkopf geleitet (für Ortskundige: nach dem Schussstück direkt nach der Kriegeralpe geht es links durch diese schmale Piste, die nicht mal so breit wie ein Pistenbully ist, sodaß man oberhalb der Bergstation Petersbodenbahn rauskommt und an der Bergstation der Weibermahdbahn vorbei über den Ziehweg zur Bergstation des Übungsliftes Oberlech kommt und dann halt weiter die Abfahrt vom Schloßkopf runter). Absperrungen gibt es auch in Oberlech, daß Rodler nicht die Piste sondern die Rodelbahn benutzen müssen. Das finde ich vorbildlich, jeden Tag diese doch mit Aufwand verbundenen Absperrungen auf- und abzubauen.
Mich würde interessieren, ob einer Beispiele von anderen Skigebieten weiß, die auch so einen Aufwand betreiben?
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Beitrag von Oscar »

Im Prinzip haste ja Recht aber dein Augenmass scheint ziemlich defekt zu sein. Da gaht mehr als eine ullybreite drauf da musst mal schaun wenn die da präparieren.

Zug-Lech sind 6km Ortsende bis Ortsanfang


Zu den Absperrungen die machen das schonmal das stimmt aber auch nicht immer. Petersboden zum Beispiel machen die die drei Abfahrten Zeitversetzt so dass du immer eine Fahren kannst du musst also auch nicht unbedingt am Schlosskopf runter.

In der Hochsaison machen die das schon aber in der Neben oder Vorsaison auch überhaupt nicht, da präparierns auch während des Skibetriebs.

Will das nicht schlecht machen, aber man sollte das auch nicht überbewerten und verallgemeinern, auch wenn der Ansatz gar ned so schlecht ist
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Beitrag von Foto-Irrer »

hm, zum teil weiß ich nicht, worauf du hinaus willst. könnte aber auch damit zu tun haben, daß ich zu voll bin^^
Also die Absperrung daß man oberhalb der Petersbodenbahn nach links abbiegen muss war zu weihnachten und sylvester so und auch Ende Februar und in den letzten jahren immer zu weihnachten/Sylvester...ok hauptsaison.
Ich überlege, ob wir aneinander vorbeireden. Der Ziehweg von der Weibermahdbahnbergstation bis zum Bereich Schloßkopf ist breiter als ein Bulli, das ist klar, ich meinte nur das kleine Kanonenrohr. Direkt bei der Kriegeralpe muss man ja Schuss fahren, damit man auf dem Ziehweg direkt danach nicht stehen bleibt. Und direkt dann wenn man noch oberhalb der Petersbodenbahn ist, biegt man nach links ab, von wo man auch zum Hasensprung/Rotschrofen/Weibermahd kommen kann. Und das ist ja so ein kanonenrohr, das gar nicht von einem Bully präpariert werden kann, weil es rund ist und nicht mal so breit wie ein bully. da können bzw. sollten auch keine zwei skifahrer hintereiander fahren, ohne daß es gefährlich wird...

ok 6 km... bin das halt nur einmal mit dem taxi gefahren und mir ging das taxameter zu schnell hoch^^
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Beitrag von Fiescher »

Ich frage mich immer, warum sind immer Deutsche bei solchen Dingen beteiligt???

Jetzt in St. Anton, irgendwann im Winter der beinahe Unfall mit der Windenmaschine mit der Skigruppe. Irgendwo verstehe ich es nicht....
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Beitrag von Jens »

Wollen wir jetzt wieder rigendwelche Klischees diskutieren oder uns damit zufreidengeben, dass die größte Gästegruppe nunmal auch bei solchen Dingen den größten Anteil stellt, was statistisch ganz normal ist.

Desweiteren werden hier wieder mal Dinge hineininterprediert, die aus dem Artikel in keinsterweise ersichtlich sind.

Meiner Meinung nach sollte man es so handhaben wie bei ORF.at . Bei tragischen Berichten das Topic sperren und mit dem hinweiss "Zu diesem tragischen Ereignis kann nicht gepostet werden" keine Diskussion zulassen.

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