Absage Motorschlittenrennen auf der Turracherhöhe am 31.März

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Turrachfan
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Absage Motorschlittenrennen auf der Turracherhöhe am 31.März

Beitrag von Turrachfan »

ABSAGE WEGEN UMWELTANWALTSCHAFT!!!

Liebe Fahrer, Fans und Sponsoren!

Letzten Freitag haben wir von der Umweltanwaltschaft Graz eine Berufung gegen das Snocross auf der Turracher Höhe bekommen. Bis heute haben wir mit allen Mitteln versucht, diese Berufung abzuwenden. Leider ohne Erfolg.


In der kurzen Zeit konnten wir nichts mehr erreichen. Wir glauben auch, dass es sich um Beamten Mutwilligkeit handelt. Denn das Rennen wurde schon 3 Mal genehmigt und die Umweltanwaltschaft war auch bei der Verhandlung um das Snocross im Herbst 2006 anwesend, ohne einen Einspruch gegen das Rennen zu erheben. Jetzt 2 Wochen vor der Staatsmeisterschaft kommt die Absage!

Die Region Turracher Höhe hat durch diese Berufung einen Umsatzentgang von ca. EUR 25.000,00 wenn man die Nächtigungen und Konsumationen der Fahrer und Fans wage kalkuliert. Von dem Image- und Werbeverlust brauchen wir gar nicht zu reden. Plakate, Postwürfe, die Homepage und Werbeeinschaltungen in der Regionalpresse sind bereits gemacht.

Jetzt ist dieser Fall beim Unabhängigen Verwaltungssenat des Landes Steiermark. Die Bezirkshauptmannschaft hat nämlich das Rennen genehmigt und die Umweltanwaltschaft nachträglich nicht. Der UVS entscheidet darüber, wer Recht hat, allerdings erst in den nächsten Monaten. Alle hoffen und erwarten, dass die Entscheidung zu Gunsten der BH ausfällt.

Naturschutz ist gut und wichtig, aber übertreiben braucht man ihn nicht, zumal das Rennen auf einer Piste und nicht im freien Gelände stattfindet. In der Steiermark wurde es geschafft das einmalige Veranstaltung wie Formel 1, Hillclimbing Rachau und heuer das Snocross auf der Turracher Höhe, obwohl wir alle Auflagen erfüllt haben, abgesagt wurden. Anregungen dazu bitte direkt an die Umweltanwältin MMag. Ute Pöllinger, Fachabteilung 13C, Stempfergasse 7, 8010 Graz ute.poellinger@stmk.gv.at


Als erstes müssen wir gemeinsam eine Plattform schaffen, um auch der Randsportart Snocross Gehör zu verschaffen. Das würde ich gerne mit unserer Homepage www.motorschlittenrennen.at tun. Deshalb bitte ich alle Fahrer, Profis und Hobby Klassen, auf diese Mail mit Namen, e-mail Adresse und ev. Foto zu antworten. Dort sieht man alle Fahrer, kann sie kontaktieren und alle Renntermine mit Verlinkung auf einen Blick. Bitte auch an Freunde weiterleiten, denen Adressen bei meinem Mailing noch nicht dabei sind.

Was sagt man dazu ? :?: :( :!:

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Auflagen erfüllt

Beitrag von Turrachfan »

31.03.2007 05:00 Kleine Zeitung
"Haben alle Auflagen erfüllt"
Snocross-Rennen auf der Turrach abgesagt: Veranstalter versteht Einspruch der Umweltanwaltschaft nicht: "Warum so kurzfristig?"

Warum hat es damals keinen Einspruch gegeben und jetzt schon?" Diese Frage stellt sich Christoph Brandstätter, Veranstaltungsleiter der Snocross-Staatsmeisterschaft auf der Turrach. Diese - gefahren wird mit Motorschlitten im Schnee - hätte heute stattfinden sollen. Im Dezember musste die Meisterschaft aufgrund von Schneemangel abgesagt werden. Nun gab es erneut eine Absage: Grund ist eine Berufung der Umweltanwaltschaft Graz. Die BH Murau hat die Veranstaltung genehmigt.

Begründet wird der Einspruch, der erst zwei Wochen vor dem Rennen stattgefunden hat, von Umweltanwältin Ute Pöllinger so: "Es hätte nie genehmigt werden dürfen." Bereits bei den Rennen in den zwei vergangenen Jahren habe es immer wieder Kritik von Seiten der Umweltanwaltschaft gegeben: "Uns ist versprochen worden, dass diese Dinge erledigt werden. Das ist nicht passiert."

"Stimmt überhaupt nicht", kontert Christoph Brandstätter. Alle Auflagen seien erfüllt worden: "Und die kurzfristige Absage ist unangenehm. Etwa für die Hotels wegen der Stornierungen." Er rechnet, dass allein die Übernachtung der Fahrer rund 25.000 Euro gebracht hätten.

Den kurzfristige Einspruch begründet Pöllinger damit, dass der Bescheid spät gekommen sei: "Wenn Herr Brandstätter erst so spät ansucht, ist er selber schuld." Für den Veranstalter steht fest: "Wenn schon Berufung, dann im Oktober bei der Verhandlung zu diesem Rennen und nicht so kurzfristig, dass daraus ein Umsatzentgang, Imageverlust sowie Punkteverlust für die Fahrer entsteht."

Ersatz für das Rennen, bei dem 60 Fahrer aus Österreich, Italien, Slowenien und Schweiz gestartet wären, gibt es keinen. Aber: "Nächstes Jahr wird es ein Rennen geben."

Der Unabhängige Verwaltungssenat des Landes prüft nun, ob die Umweltanwaltschaft oder die BH Murau im Recht ist.
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