Anreise:
Mit PKW von Sopron, ca. 304 km, was entspricht mehr als drei Stunden Autofahrt. Leider ab Judenburg gibt’s keine Autobahn mehr, sonst wird man viel mehr schneller dort sein.
Bei der Heimreise brauchten wir nur 2:45 h
Wetter:
Sehr unterschiedlich, eigenlich es war alles dabei; tiefster Winter bis zum herrlichen Frühjahrsskilauf.
Anreisetag: winterlich mit Minusgaren und Schneefall
Sonntag: komplettes White-out im Gipfelberich, auch in den Tallagen teilweise extrem neblig, Temperaturen um Null Grad
Montag: weiterhin neblig, unzwar noch extremer, als im Vortag, ab und zu leichter Schneefall, Schneegrenze bei 1500 m
Dienstag: herrlichen Sonnentag mit strahlend blauer Himmel, in der Früh Minusgraen (auch ganz unten im Tal), sonst herrschten Plusgraden, am Gipfel ca 4 C.
Mittwoch: am Vormittag teils sonnig, teils wolkig. Am Nachmittag dann schon leichter Schneefall, eher Schneeschauer. Temperaturen um Null Grad.
Donnerstag, Freitag, Samstag: drei herrliche Tage mit Sonnenschein, strahlend blauer Himmel!
Schneehöhe:
Offiziel 80 cm im Tal (Tal=Katschberhöhe und nicht ganz unten bei St Margarethen) und 150 cm am Berg.
Schnee/Pistenzustand
Pulvrig, griffig, pappig, firn, sulzig, pickelhart, also war alles dabei
Meistens gefahren:
- Königswiesebahn (4 SB)
- Mini Jet (Tellerlift)
- Tschaneckbahn (6 KSB mit Bubbles)
- Sonnalmbahn (4 SB)
- Sonnleitenlift (Schlepplift)
- Freiberglift (Schlepplift)
- DSB Aineck (DSB)
- Branntweinlift (Schlepplift)
- Ainecklift (Schlepplift)
- Gipfelift (Schlepplift)
- Aineckbahn (3 KSB)
Wenigstens gefahren:
Rest
Geöffnete Liftanlagen:
Alle
Geschlossene Liftanlagen
Nichts!
Geöffnete Pisten:
Alles außer;
Geschlossene Pisten
Kar-Steilhang (28a) - Lawinengefahr
Familienabfahrt (20) – teilweise Schneemangel
Übrigens beide die obengenannten Abfahretn sind nicht beschneit.
Gefallen:
Super Pisten
Pistenzustand
Noch reichlich Schnee, auch in den Tallagen (St Margarethen)
Meist keine Wartezeiten
Relativ wenig los
Traumhafte Pisten zum Carven
Herrliches Panorama
Etc
Nicht gefallen:
Das Wetter am Sonntag bzw am Montag
Nicht besonders moderne Liftanlagen auf der Ainecker Seite (St Margarethen), aber Schleppliftfahren macht auch Spaß und das ist ja ein SPORT
Fazit:
6 von 6
Samstag Nachmittag, es geht wieder los....
In Sopron herrschten frühlingshafte Temperaturen bei 20 C Grad auf der Terasse...
Zwischen Murau und Judenburg begann es zu regnen. Interessant war, dass das Thermometer in der Stadt Murau 1 C Grad zeigte, aber bei St Lorenzen, also wo die Schipisten von Murau (Kreischberg) sind schon 4 C Grad zeigte!
Erst in der Nähe von Lungau, genauer gesagt unweit von Thomatal erblickten wir die erste Schneeflocken, als wir wieder talwärts nach St Margarethen fuhren begann es wieder mal regnen. Weiter geht’s auf der Katschberger Bergstrasse, die bis zur Katschberghöhe (1641 m ü M) geführt. Schätzungsweise lag die Schneegrenze bei 1300-1400 m. Oben auf der Katschberghöhe war alles tiefwinterlich; verschneite Bäumen, Neuschnee und Minusgraden (ca -5 C)! Danach geht es weiter nach Rennweg. Auf der Rennweger Seite war die Schneegrenze viel mehr niedriger ca bei 1100-1200 m, also gut 200 m runter, als auf der anderen Seite der Passhöhe.
Am Samstag (7. April) haben wir endlich frei gehabt. An den Tagen, denen man unterrichtet hat nicht besonders viel Zeit Privat Skifahren zu gehen. Außer den Morgenstunden und Mittag, aber dann kannst du höchstens ein-paar Runde machen, falls du Lust hast.
Also das richtige „no limit” Skifahren war für Samstag angesagt. Gott sei Dank wir hatten einen herrlichen Tag mit Sonnenschein und strahlend blauer Himmel. Und das hab ich natürlich ausgenützt; von 8:45 bis Betriebsschluss (16:00 Uhr) ohne Pause Skifahren. Nicht einmal auf Klo gegangen oder auf der Terasse einer Hütte gesessen Sowas mach ich eher selten, aber dieser Tag war etwas besonderes und bei solchem Wetter macht es irrsinnig viel Spaß!
Die Pisten waren in einem recht guten Zustand, besonders in den Morgenstunden, in der Schattenseite hat man pickelharte Abfahten gefunden, wie auf der Königswiese. An der Sonne firnten die Pisten langsam aber sicher auf. Nach 11 Uhr hab ich Seite gewechselt und fuhr mit der 3 KSB Aineck rauf. Von dem Gipfel, am Plateu könnte man ein herrliches Panorama genießen; die Nockberge, die Nieder Tauern und das saftig grüne Tal (Lungau), ganz unten. Das ist so schön bei dem Frühling, der Kontrsat zwischen Tal und Berg.
Meiner Meinung nach die Pisten auf der Ainecker Seite (Richtung St Margarethen) sind viel mehr besser, als die Abfahten am Katschberg. Erstens das Panorama gefällt mir hier viel mehr besser, zweitens die sind fast menschenleer, drittens die machen irrsinnig viel Spaß beim Carven. Vor allem die Sandrieserabfahrt ist ein TRAUM ! Du kannst wirklich ohne Ende Carven !!! Gott sei Dank die Massen lieben eher die Sesselbahnen und auf dieser Seite sind diese Bahnen eher rar, außer der unteren DSB (DSB Aineck). Sonst stehen nur Schlepplifte zur Verfügung und man braucht dreimal Schleppliftfahren um den Gipfel zu erreichen. Natürlich das kostet an Zeit, insg ca 20-25 Minuten (DSB Aineck, Branntweinlift, Ainecklift und zum Schluss der Gipfellift). Aber troztdem, die Pisten sind einfach genial und dank der etwas veralteteten Anlagen eher menschenleer! Die Abfahrten bis ins Tal hab ich in einem recht gutem Zustand vorgefunden, teilweise waren sie noch hart und das gegen 15 Uhr auf einer Seehöhe von ca 1100 m !!! Wie sie es machen, weiß ich nicht, vielleicht mit Snomax ???
Am ende des Tages war noch die Abfahrt von Aineck angesagt und dann noch 3-4x Carver an der Sonnalmbahn...
Fotos kommen etwas später!